diario trollo - TLs Online-Tagebuch

Mai 2026

Freitag, 1. Mai 2026

Auf dem Marktplatz erblicken wir heute unsern Kaiser Karl mit seinen klassischen Reichsinsignien Schwert, Reichsapfel, Zepter – und Maibaum!

 

Auf dem Marktplatz erblicken wir heute unsern Kaiser Karl mit seinen klassischen Reichsinsignien Schwert, Reichsapfel, Zepter – und Maibaum!

 

Neben der Frage, wie das Teil da hoch gekommen ist, würde mich interessieren: Für wen ist das bunte Bäumchen gedacht? Für Himiltrud, Desiderata, Hildegard, Fastrada, Liutgard, Madelgard, Gerswind, Regina oder Adelind?

 

 

 

Viele Aachener Unternehmen haben einen fatalen Hang zum Wortspiel. Da Aachen auf Französisch Aix-la-Chapelle heißt, ersetzen sie die Silbe Ex- gerne mit Aix-, so wie beim nicht über die Planungsphase herausgekommenen Stadtmagazin »Aixitus«.

 

Um zu verdeutlichen, wie nervig das ist, schreibe ich diesen Monat alle ex- als aix-!

 

 

 

Der Betrieb des EGMONT geht weiter, unter neuer Führung! Zum Auftakt gab’s ein kleines Festchen mit Live-Musik von Jana und Riz Andalas.

 

Der Betrieb des EGMONT geht weiter

 

Der Betrieb des EGMONT geht weiter

 

Der Betrieb des EGMONT geht weiter

 

(Nach der Kleinen Sonne letztens ist das nun schon die zweite Homepage in kurzer Zeit, deren Hege und Pflege ich nach über 20 Jahren abgeben musste. Und den Senioren gebe ich auch nicht mehr lange.)

 

 

 

Samstag, 2. Mai 2026

Auf dem Markt entdeckte ich bleistiftdünnen »Elfen-Spargel«.

 

Elfen-Spargel

 

Das ist doch Missbrauch von Minderjährigen! Ein ornslischer Holzdübel hat mindestens Kaliber 14 mm!

 

 

Ein paar Meter weiter bieten sie hausgemachte Hundewurst an …

 

Hausgemachte Hundewurst

 

Günstig! Zu schade, dass Hunde eklig sind; die schmecken so gar nicht.

 

 

 

Oh nein, oh nein, oh nein!

 

 

 

 

Sonntag, 3. Mai 2026

Knochen Münsterplatz

 

Ich hab mal genau hingeguckt: In der Archäo-Grube am Monsterplatz liegen noch mehr von den Kerlen.

 

Knochen Münsterplatz

 

Falls also jemand eine neue Hüfte braucht …

 

Knochen Münsterplatz

 

 

 

Montag, 4. Mai 2026

Wo ist der Wal bloß?!

 

Timmy Wal HOPE

 

Echt jetzt: Nach Wochen der Dauerberichterstattung gibt es nun kein Bildmaterial von dem Moment, in dem Timmy in die Nordsee verklappt wurde seine Barge verlassen hat? Wer soll das denn glauben! Wo war Unweltminister Till Backfisch? Nach diesem Walkampf, in dem jedes Zucken von Flipper und Fluke dokumentiert und jeder Blas interpretiert wurde, muss doch irgendjemand wenigstens mit seinem Handy draufgehalten haben in dem Moment, wo der Elefant das Wasser lässt!

 

Und die Meldungen seines Peilsenders sind auch zweifelhaft? Na wenn das mal keine Quelle für Verschwörungstheorien ist! (Timmy ist ohne Peilung. Da hat er ja mit etlichen seiner »Retter« was gemeinsam. Die zerfleischen sich auch gerade medial.)

 

Was hätte man in der Zeit und mit dem Geld viele andere Wale retten können! Aber immer gut, wenn man einen Namen hat:

  • »Ein Schweinchen namens Bockwurst«
  • »101 Hähnchenschenkel«
  • »Der König der Steaks«
  • »Ein Schnitzel namens Beethoven«
  • »Alvin und die Chicken Nuggets«
  • »Kung Fu Ente süß-sauer«
  • »Ein Spanferkel namens Babe«

 

 

 

Huch, da hat der Merz dann doch mal was US-Kritisches zum Irankrieg gesagt! »Die Amerikaner haben offensichtlich keine Strategie. Und das Problem bei solchen Konflikten ist immer, da muss man ja nicht nur rein, da muss man auch wieder raus.« Chapeau!

Aber warum tat er das ausgerechnet bei einer schlecht ausgeleuchteten Schulveranstaltung in einer Kleinstadt im nordöstlichsten Teil des Sauerlands?

 

Trump hat es trotzdem mitbekommen – und ist natürlich sauer. Und gibt der NASA jetzt vermutlich aixtra Dollars für den Flug zum Marsberg, den sie dann plattbomben sollen …

 

Außerdem droht er damit, 5.000 oder mehr US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Bitte schön, dann endet diese Besatzungszeit vielleicht ja auch mal … (Dass »Ami – go home!« ausgerechnet von Trump umgesetzt würde, wer hätte das gedacht?)

Er sollte aber bedenken, dass Deutschland und Europa so etwas wie ein stationärer Flugzeugträger für die Vereinigten Staaten sind. Ohne Ramstein könnten die USA ihre vielfältigen »Engagements« im Nahen Osten vergessen! Am besten, man bleibt hart und erklärt ihm in kurzen Hauptsätzen die Lage.

 

Aber was will man von einem geisteskranken, ignoranten, bei kleinster Kränkung auf Rache sinnenden, sprunghaften, empathielosen, stimmungsschwankenden, größenwahnsinnigen, moralisch hemmungslosen, bösartigen, dementen, skrupellosen, hasserfüllten und narzisstischen Psychopathen und notorischen Lügner ohne politische Strategie auf dem intellektuellen Niveau eines toxischen Dreijährigen im Sandkasten auch anderes erwarten?

 

Ach, lässt sich aus dieser vortrefflichen Versammlung beschreibender Adjektive nicht irgendwie ein Amtsenhebungsverfahren zimmern?

 

 

 

Es war nur eine Frage der Zeit: Eine KI hat nun eigenmächtig die Daten einer Firma terminiert! Innerhalb von neun Sekunden war alles weg. Nach Presseberichten erledigte der KI-Agent gerade eine Routineaufgabe, als er sich dazu entschied, ein Problem zu »lösen«, indem er die Datenbank einfach mal löschte. Und anschließend auch noch alle Backups.

Wichtige Technik fällt jetzt also nicht nur aus, sondern macht gleich ihr eigenes Ding. Eine Rückfrage oder Bitte um Bestätigung à la »Sind Sie wirklich sicher …?« vorher gab es nicht. Dafür hat die Software anschließend kleinlaut versucht, sich zu entschuldigen!

 

Ich hab ja durchaus Spaß an KI-Kreationen – aber sie mit Nutzerrechten auf meinen Rechner wüten lassen? – nein danke! Auch wenn sie mir die Asimov‘schen Gesetze aufsagen kann und es ihr hinterher ganz dolle leidtut. I'm sorry HAL 9000, I'm afraid I can't do that.

 

 

In einer Phase, in der KI-Modelle immer leistungsfähiger werden, wäre es langsam mal Zeit, da ein paar Bremsen, Sollbruchstellen oder sonstige Sicherheitsarchitektur einzubauen. Also vorher!

 

(Stattdessen sehe ich ständig Clips, in denen sie Claude hochpreisen wie nichts Gutes und dringend raten, dessen Desktop-App zu installieren, damit sie einem beim Umbenennen und Organisieren von Dateien helfen kann.)

 

 

 

Dienstag, 5. Mai 2026

Auch wenn viele Leute sie noch so nennen: Die »Deutsche Bundespost« gibt es schon lange nicht mehr. Vor 31 Jahren wurde sie in »Deutsche Post AG« umbenannt. Doch auch das wird nun bald Makulatur: Der Laden heißt demnächst nur noch »DHL AG«, weil er 90 Prozent seines Umsatzes im weltweiten Geschäft macht. (Und di-aitsch-ell geht international ja so viel flüssiger über die Lippen …)

 

Ich werde nie verstehen, dass man Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn so ein Denkmal setzt! (Speziell der für das H zuständige Herr war für seinen bizarren Lebenswandel bekannt.)

 

H

 

Die »Post« soll nur noch als Marke weiterbestehen. Sehr gut! Sonst hätte man ja alles umbenennen müssen:

  • Gasthof zur DHL
  • Da geht die DHL ab!
  • Christel von der DHL
  • DHLleitzahl
  • DHLkarten aus dem Urlaub
  • DHLhum
  • DHLtraumatische Belastungsstörung

Aber wie man das Dingen auch nennt: Etliche Städte wären schon froh, überhaupt eine Post zu haben! Also so richtig, mit Filiale, Briefkästen mit Leerung und Postboten an allen Tagen.

 

 

 

Donald Trump gab mal wieder ein Beispiel seiner Überheblichkeit, seines Unwissens und seiner Dämlichkeit: Um im Krieg gegen den Iran zu flaixen, postete er ein Bild, auf dem er sechs UNO-Karten (WILD = Farbwahl) in der Hand hält.

 

UNO

 

Erstens: So ein Krieg ist kein Spiel. Zweitens: Sinn von UNO ist es, möglichst wenige und am besten gar keine Karten zu haben!

 

Auch wenn ich vom iranischen Mullah-Regime so gar nichts halte, hier hatten sie einen Punkt: Ein Militär postete im Gegenzug ein Bild von sich mit vier UNO-Karten in der Hand, dreimal +4 Farbwahl und einmal Aussetzen ⌀ …

 

UNO

 

Abbildungen ähnlich; ich hab kein Bildrechte an den Originalen. (Früher hätte ich das mit mir selbst nachgestellt, heutzutage schreib ich flott einen Prompt und lasse KI drauf los, die in wenigen Sekunden für den Stromverbrauch von Obervolta etwas ausspuckt …)

 

 

 

Noch ein bisschen Realsatire:

Jens Spahn, einer der unbeliebtesten Politiker Deutschlands, ist als Fraktionsfurzender der Union wiedergewählt worden, mit 86,5 Prozent.

 

Das war bereits die Pointe.

 

Jung, die CDU ist dermaßen am Arsch!

 

Jung, die Bundes-CDU ist dermaßen am Arsch!

 

 

 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Der Postillion mal wieder:

 

Tankrabatt

 

 

 

Gestern Abend ist das »Telefonbuch« des deutschen Internets ausgefallen. Ein Bug in der Datenbank mit den deutschen IP-Adressen beim DENIC führte dazu, dass keine .de-Homepages und -Mails verfügbar waren. Nach drei Stunden lief zwar alles wieder rund, aber: Sinn und Zweck vom Interconnected Net war ja einst, dass es eben nicht zum Totalausfall kommt, wenn der Russe mal ein Kabel durchbeißt oder einen Serverschrank sprengt.

 

(Aber der kommt ja auch nicht mehr gleich mit Panzern, sondern lässt Bots auf Plattformen von amerikanischen Milliardären los, schürt Desinformation und unterwandert gewisse deutsche Parteien.)

 

 

 

Die Flaschenpost schickte eben eine Mail. Sie feiern jetzt zehnjähriges Bestehen – und haben unaufgefordert meine Bestell-Statistik geliefert: Ich bin da wohl schon seit 09.04.2021 Kunde, also die Hälfte der Zeit dabei. Sie führten unter anderem auf, wie oft ich mir den Weg zum Supermarkt gespart habe und wie viele Hektoliter Bitburger sie mir in den zweiten Stock geschleppt haben. »Insgesamt bist du unter den Top 10 % Käufern für diesen Artikel.«

 

Alles andere hätte mich aber auch sehr gewundert!

 

(Können die nicht noch die platzgenaue Rangliste schicken? Mit Telefonnummern und Adressen? Würde gerne mit meinen anonymen Saufkumpanen mal einen trinken!)

 

FLASCHENPOST

 

Aber Glückwunsch, Flaschenpost: Ihr habt mir gerade schwarz auf weiß, äh weiß auf violett auf lindgrün schriftlich gegeben, dass ich zu viel trinke! Vielleicht switche ich mal besser zu Tee aus dem Rossmann!

 

 

 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Halt an, Sachsen!

Gemäß einer aktuellen Umfrage würden 41 Prozent der Sachsen-Anhaltiner nächsten Sonntag die AfD wählen. Damit fehlten der Alternative gegen Deutschland bloß noch zwei Prozentpunkte zur absoluten Mehrheit in S.-A. (Ob die AfD genug Verwandte für all die zu besetzenden Pöstchen hat?)

Es ist zwar bissi schade um Sachsen-Anhalt, aber wenn ihr das so wollt, bitte schön! Dann machen wir das mal zum Reallabor: Mauer drumrum und mal schauen, wie es so ist, wenn die AfD ein Bundesland zu Grunde richtet.

(Kaiser Karl hätte gewusst, was man mit Sachsen so macht; aber eher ohne Anhalt.)

 

 

 

Auch zehn Jahre nach dem Umbau des hinteren Kaiserplatzes haben sie es noch nicht hinbekommen, bei der Umfahrung der Adalbertskirche eine einigermaßen passable Wegführung für Fußgänger zurechtzubasteln.

(Konnte man ja nicht ahnen, dass da auch leibhaftige Menschen drüber-, entlang- und durchgehen wollen!)

Nur wurde auch die kleine Verkehrsinsel, die Passanten als Zwischenstopp beim Frogger-mäßigen Jumpen über die Fahrbahnen diente, in den Lieblingsfarben der Stadt gestaltet.

 

Kaiserplatz

 

 

 

Auf einem Kreuzfahrtschiff gibt es gerade einen Ausbruch des Hantavirus‘. Es hat den Anschein, dass die Medien das zur nächsten Pandemie hochjazzen wollen, jetzt, wo der Wal tot frei ist.

Wieder Lockdowns? Wieder Abstand? Wieder Händewaschen? Hoffentlich werden nicht noch einmal Hamsterkäufe herbeigeschrieben!

(Allerdings hab ich noch acht Rollen Klopapier, dreieinhalb Packungen Nudeln, anderthalb Würfel Hefe und 1,75 kg Mehl im Schrank – ich bin bereit!)

 

Andererseits: Vor 6,5 Jahren fing das mit dieser »neuartigen Atemwegserkrankung in China« ja auch eher unauffällig an, im hinteren Bereich der Tagesschau …

Und dieses Hanutavirus hat eine Inkubationszeit von bis zu 60 Tagen; das ballert mit Verzug!

 

Hanuta-Virus

 

HANUTA ist natürlich Quatsch. Es muss HANUSCHNI heißen, wegen HAselNUss-SCHNItte – steht doch so auf den Dingern drauf!

 

Hat da jemand ein Problem damit, dass ich darüber meine Scherze mache? Schließlich sind drei Menschen gestorben.

 

Na und?

 

What about: Beim Untergang der Titanic sind 1.514 Menschen gestorben – und da haben sie einen kitschigen Film und ein Musical draus gemacht!

 

(Gibt es eigentlich schon einen Titanic-Themenpark?)

 

 

 

Das »Aachener Café Haus« in der Krämerstraße muss zum Ende des Monats leider schließen.

 

Das »Aachener Café Haus« in der Krämerstraße muss zum Ende des Monats leider schließen.

 

Neben den üblichen Ursachen (fehlende Parkmöglichkeiten und Kostensteigerungen für Personal, Energie und Rohwaren) und dem Wegfall des Wochenmarkts vor dem Rathaus, zu wenig Veranstaltungen auf Markt und Katschhof und dem Wegbleiben vieler niederländischer Besucher wegen der Grenzkontrollen nannte der scheidende Wirt als Grund dafür auch die »Übergastronomisierung« der Innenstadt. Was ein zutreffendes Wort für den Tatbestand, wenn jede Bäckereikettenfiliale Tische und Stühle auf die Straße zerrt oder in einer Ecke ein SB-Café einrichtet.

(Es muss niemand verhungern oder verdursten in der City! Wenn er genug Geld hat …)

 

 

 

Photoshop ist inzwischen bei Version 27.6.0 angekommen. Die faszinierenden Möglichkeiten der neuen Wunderwaffen stehen leider im Kontrast zur allgemeinen Shittification: Nun muss man aufpassen, dass man die KI-Nutzung vorher ausdrücklich deaktiviert, wenn man liebgewonnene Tools wie zum Beispiel das »Entfernen-Werkzeug« benutzt!

 

Auch sonst gibt’s immer mehr KI-Krams. Da dann aber das passende Modell auszuwählen, Jesses!

Firefly Image 5, Firefly Image 4 Ultra, Firefly Image 4, Firefly Image 3, GPT Image 2, GPT Image 1.5, Gemini 3.1 (w/ Nano Banana 2), Gemini 3 (w/ Nano Banana Pro), Gemini 2.5 (w/ Nano Banana), FLUX.2 [pro], Imagen 4, FLUX.1 Kontaixt [max], GPT Image 1, FLUX1.1 [pro] Ultra Raw, FLUX1.1 [pro] Ultra, Ideogram 3.0, FLUX.1 Kontaixt [pro], FLUX1.1 [pro], Runway Gen-4 Image oder Imagen 3 – was darf es sein?

 

In ein paar Jahren lachen wir uns tot über so Spitzfindigkeiten wie verschiedene KI-Modelle!

 

Also wenn die KI uns bis dahin nicht sowieso schon ausgelöscht hat.

 

 

Für einige der Modelle muss man mit Credits zuzahlen. Betriebswirtschaftlich geht Adobe sowieso äußerst raffiniert vor: Früher hat der Kunde sich ein Programm gekauft – und ward nicht mehr gesehen. Heute muss er es abonnieren und wird während der Nutzung dazu verführt, noch weitere Leistungen hinzuzubuchen.

 

Der Wildwuchs an Apps und Probezeiten und irgendwelchen Rabatten für irgendwelche Services bei irgendwelchen Partnerunternehmen (mit jeweils individuellen Nutzungsbedingungen) in der CreativeCloud wuchert immer mehr.

Ich möchte wetten, die bei Adobe wissen selber nicht, welche App man für welche Aufgabe braucht!

 

Adobe CreativeCloud

 

Adobe muss aber heute schon ganz schön aufpassen: In Kürze braucht keiner mehr teures Photoshop, die Bildbearbeitung macht die KI dann ganz von allein!

 

 

 

Auch wenn die KI-Branche uns noch ein bisschen zappeln überleben lässt: Was hält die Entwickler von KI-Software eigentlich davon ab, ihre Preise in astronomische Höhen zu schrauben, sobald alle Unternehmen irreversibel auf KI-Prozesse umgestellt haben? Wenn sie alle Fachleute kostengünstig ersetzt haben und dann niemand mehr den Code versteht oder weiß, was zu tun ist in der Firma?

 

Im Moment gibt’s da wohl noch genug gesunde Konkurrenz. Ich bin gespannt, wie das aussieht, wenn sich der Markt bereinigt hat.

 

 

Ach und was ist, wenn alle ihre Jobs wegen KI quitt sind und sich all die schönen Produkte und Dienstleistungen nicht mehr leisten können?

 

 

 

Apropos Adobe: Was ist der Adobe Reader denn für eine Zecke geworden? Weil mich seine ungebetenen Segnungen nervten, habe ich PDF24 als Standard-App fürs Lesen von PDFs eingestellt. Und PDF24 springt auch an, sobald ich eine anklicke. Doch ebenso der Adobe Reader!

 

 

 

GMX schockte mich gerade: Sie bieten mir E-Mail-Adressen mit meinem eigenen Domain-Namen an!

 

Meine eigene Domain!

 

Mein eigenes Pony?!

 

Muss ich nicht haben.

(Habe ich schon.)

 

 

 

Freitag, 8. Mai 2026

Dass Drucker der Feind der Menschheit sind, ist ja bekannt. Umso mehr bewundere ich, dass der Mitarbeiter von DPD heute meine Adresse erraten konnte:

 

Drucker der Feind der Menschheit

 

 

 

Samstag, 9. Mai 2026

Putin hat anscheinend nicht genug Panzer und Raketen am Start: Bei seiner alljährlichen Militärparade defilierte sein Kanonenfutter zu Fuß vorbei.

Außerdem hatte er wohl Schiss, dass die Ukraine seine jämmerliche Miniparade auf dem Roten Platz auch noch mit Drohnen angreifen könnte. Das tat sie nicht, denn die Ukraine spielt ja fair. Man könnte auch sagen, Selenskyj hat Putins Blamage Parade genehmigt.

 

So ein bisschen Angst wäre gar nicht verkehrt. Und auch, dass das ruschisse Volk mal selbst ein bisschen was mitbekommt. Aber ob Putin selbst das mitbekommen hat? Er schien mir noch aufgedunsener und zerlotterter als sonst. Stand da etwa ein Doppelgänger vorm Kreml?

 

 

 

 

Am Bahnhof Rothe Erde prangen nun auch die Farben unsrer Stadt. Weil so ein Lkw-Tuppes vor zwei Jahren einen Träger beschädigt hat, fallen demnächst wieder für Wochen die Bahnverbindungen gen Osten aus.

 

Bahnhof Rothe Erde

 

 

 

Sonntag, 10. Mai 2026

»Schlag den Star« auf Pro7 passt sehr gut in den Samstagabend, denn man kann auch nach elf Uhr noch bequem einsteigen, wenn man gerne was Seichtes als Absacker möchte. (Diesmal hatten sie da grad erst die Hälfte an Spielen rum!) In der Live-Sendung waren es gleich vier »Stars« und alles Frauen – wobei ich davon nur Vanessa May kannte. Aber »Star« ist heutzutage ja relativ.

 

Die Mädels schenkten sich nichts! So dass die Sieger wirklich erst im Finale feststehen würden. Das 15. Spiel war allerdings lausig konzipiert: Die zwei Teams mussten jeweils eine Stange mit den Beinen hochhalten; wer es am längsten könnte, hätte gewonnen.

 

»Schlag den Star« auf Pro7

 

Nach über zehn Minuten sprachen die Damen sich aber ab: Sie würden das sicher noch stundenlang aushalten – und zu dem Zeitpunkt war es schon 2 Uhr in der Nacht!

So dass sie ihre Stangen alle gleichzeitig fallen ließen – und sich den Gewinn teilten.

 

»Schlag den Star« auf Pro7

 

Chapeau! Ich glaube nicht, dass Männer auf so eine Idee gekommen wären.

(Die mopperten in Online-Kommentaren auch prompt rum: »Betrug!«, »Wozu hat man denn sechs Stunden zugeguckt?!« und »Was sagt eigentlich der Notar dazu?«)

 

 

 

Noooooooin!!!

 

INDIAN PALACE

 

Naja, mal abwarten. Vielleicht machen die ja auch gute Fritten, Gyros und Spinat-Pide …

 

 

Ich weiß gar nicht, ob der Oase-Grill ein griechischer Imbiss war. (Auf der Karte gab es Gyros und Döner und Pizza und Currywurst und Schnitzel – also gutbürgerliche Crossover-Küche, da ist für jeden etwas dabei.)

 

Es fällt auf, wie viele griechische Restaurants in den letzten Jahr(zehnt)en in Aachen verschwunden sind: Knossos, Insel Rhodos, Labyrinth. Aktuell fällt mir aus dem Stand nur noch das Palladion ein, wo man hingehen könnte, – und das hat zuletzt qualitiativ auch stark nachgelassen. Döner hingegen gibt’s an jeder Ecke. (Und wo es eine Frittenbude mit einer ornslichen Bratwurst gibt, wüsste ich grad überhaupt nicht.)

 

 

 

An Karl haften nur noch Spuren seiner maienhaften Galanterie:

 

 

 

 

Aber mal kurz ernst werden: LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS.

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

ME/CFS steht für Myalgisches Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom – und benötigt dringend mal einen knackigeren Namen! Zumal die Fatigue nur eines von zig Symptomen ist, die den Betroffenen das Leben zur Hölle machen.

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

Ich möchte kein Disease-Ranking veranstalten, aber: Das ist wirklich eine Scheiß-Krankheit!

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

Das Leitsymptom post-aixertionelle Malaise (PEM) ist eine starke Zustandsverschlechterung nach körperlicher oder geistiger Anstrengung oder nach Überreizung durch Licht oder Geräusche. Die PEM tritt zeitversetzt auf – 12 bis 72 Stunden später kommt die Quittung in Form weiterer Symptome: ausgeprägte Entkräftung (die bekannte Fatigue), Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen (brain fog), Muskelschmerzen, Halsschmerzen, Temperaturregulationsstörungen, Sehstörungen, Verdauungsstörungen, Infekte, Kreislaufprobleme, orthostatische Intoleranz (die Unfähigkeit lang oder überhaupt aufrecht zu stehen oder sitzen) – mit erheblichen Einschränkungen im Alltag bis hin zu Bettlägerigkeit. Daher fand die Demo heute im Liegen statt und daher blieben 40 symbolische Betten aus Goldfolie leer, aus Solidarität mit denjenigen, die nicht selber kommen konnten.

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

Ach so, eine Heilung gibt es natürlich nicht! Die einzige »Therapie« ist das Erlernen von Pacing, um die Zustandsverschlechterung zu minimieren. Das bedeutet, die Erkrankten müssen sich ihre Kräfte rigoros einteilen, sonst kommt es zu einem Crash.

 

Was ich vorher auch nicht wusste: So selten ist diese Krankheit gar nicht. In Deutschland sind schätzungsweise 650.000 Menschen betroffen – man sieht sie aber nicht im Alltag, verständlicherweise. Daher heute dieser Aktionstag.

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

Aber schön, bei dieser Gelegenheit nochmal meinen alten Musikprozessor getroffen zu haben!

 

LiegendDemo auf dem Markt für Menschen mit ME/CFS

 

 

 

Bei der Grabung vorm Dom sind sie wieder ein Stückchen weiter tiefer, sie haben jetzt aber mal eine Plane drüber gespannt:

 

Grabung vorm Dom

 

Ob aus Pietät, gegen Gaffer oder damit es nicht reinregnet, weiß ich nicht. Hilfreich wäre vielleicht auch eine Art Diebstahlsicherung: Es wundert sehr, dass da noch nicht irgendwelche Gestörte übern Zaun gesprungen sind und sich ein Femur, eine Patella, eine Tibia oder eine Fibula als Souvenir für zuhause gesnatcht haben … – das ist Aachen hier!

(Bei der ME/CFS-Demo lief ein Gammler – unbeeindruckt vom ernsten Vortrag und der stillen Andacht – quer vor der Bühne rum, um die Mülltonnen abzuchecken, und wollte auch schon die Wasserflasche vom Gitarristen einsacken.)

 

So ein Open-Air-Museum ist schon interessant, wenn auch spooky. Laut Stadtarchäologe sind bereits 40 Skelette auf quasi 4 m² gefunden worden – and counting.

 

(Was mich an diese Witz-Schlagzeile erinnert: »Cessna auf Friedhof abgestürzt! Schon 250 Tote geborgen!«)

 

Ende des 16. Jahrhundert gab es hier wohl eine Epidemie, so dass die Leichname ohne Särge gestapelt beigesetzt werden mussten. Man ist in der Grube aber schon im 12., 13. Jahrhundert angekommen. Was mich zu der beunruhigenden Frage bringt: Wenn Gräber auf deutschen Friedhöfen bereits nach 25 Jahren »aufgehoben« werden, müsste dann da doch noch eine Menge Gebein vorhanden sein, oder …?

 

Für die »ewige Ruhe« auf dem Gottesacker muss man wohl zu anderen Anbietern wechseln.

 

 

 

Alles Gute zum Weltfloristentag Muttertag!

 

Alles Gute zum Muttertag!

 

Apropos: Was ist eigentlich mit all den Rosen-Verkäufern passiert? Früher liefen die doch ständig durch die Straßen und Kneipen: »Wolle Rose kaufen?!« Fahren die jetzt alle mit dem Fahrrad Lebensmittel aus für FLINK und WOLT?

 

 

 

Montag, 11. Mai 2026

In einem Monat startet die WM:

  • mit absurd hohen Ticketpreisen
  • mit absurd hohen Preisen, um zu den US-amerikanischen Stadien zu kommen
    Zu Fuß gehen geht leider nicht, weil die Stadien meist fernab von allem zwischen ein paar Autobahnen liegen. Der Ami an sich geht ja auch nicht! Wenn man da zu Fuß unterwegs ist, wird man sicherheitshalber erschossen.
  • mit Gesta.. ICE in den US-Stadien
  • mit einer Reisewarnung von Amnesty International
  • mit bloß homöopathischer Vorfreude bei den Fans
    Weswegen die amerikanische Touri-Wirtschaft sich arg grämt, wegen ausbleibender Buchungen.
  • mit Mannschaften aus 48 Ländern
    Um das komplette Sammelalbum zu füllen, sind 980 unterschiedliche Sticker nötig. Der Pannini-Chef hat sicher schon eine neue Yacht bestellt! Denn selbst im unrealistischen Idealfall, dass kein einziges Motiv doppelt ist, wären mindestens 140 Tütchen mit sieben Klebe-Bildchen zu je 1,50 Euro nötig. Das ergibt eine Mindestsumme von 210 Euro. Wahrscheinlicher aber ist die fünffache Summe. Mit raffiniertem Tauschen und Nachbestellen lassen sich die Kosten zwar reduzieren – der Panninimann kann aber dennoch einen Lambo als Sideorder bestellen.
  • mit einer neuen, dreiminütigen »Trinkpause« pro Halbzeit
    Entschuldigung, habe ich das richtig verstanden: Ich soll drei Minuten lang nicht trinken dürfen?!
    Ach nein, man darf natürlich trinken während der zusätzlichen Werbepausen – aber nur Drinks von offiziellen Werbepartnern. Und wenn man deren Logo beim Süffeln nicht verdeckt
  • mit 25 bis 30 Minuten Halbzeitpause, wie beim Super-Bowl
    Und mit ornslich Arschgewackel bestimmt. Madonna und Shakira sollen auftreten – das gibt auf jeden Fall eine Menge zusätzlicher Werbefläche!
    Aber nur beim Finale. Daher egal: Da sind wir schon lange wieder zuhause …

Ich hab da ein gutes Gefühl … ein gutes Gefühl!

 

Die Veranstaltung wird allerdings einfach zu boykottieren sein, denn viele Spiele finden ohnehin mitten in der Nacht statt. Da schlafen rechtschaffene Menschen!

(Aber wie ich mein Volk so kenne, das stets auch diejenigen Parteien wählt, die nicht die Politik machen, die gut für es wäre, wird diese WM eh nur von den Leuten boykottiert, die sich nichts aus Fußball machen.)

 

 

 

Der Facharbeitermangel scheint inzwischen so weit gediehen zu sein, dass sogar schon Stellenanzeigen auf Facebook geschaltet werden, wahllos und fern der Zielgruppe!

Man verzichtet in der Ausschreibung meist auf den üblichen Papierkram: »In nur 60 Sekunden bewerben – ohne Anschreiben & Lebenslauf!« Wohl, um es seinen Bewerbern leichter zu machen – und sich als Arbeitgeber ebenso: Niemand hat Bock auf lange, Taixte, die eine seelenlose KI generiert hat, aus denen man sich seine relevanten Informationen rausdestillieren muss. (Wobei: Das könnte ja eine seelenlose KI für einen zusammenfassen …)

 

Stattdessen gibt es eine Art Quiz, in dem man eine Handvoll Fragen beantworten muss. Erst wenn man sich dort erfolgreich durchklicken konnte – und das Kroppzeug ausgesiebt ist (»Der Jung ist jesund, der kann an die Front!«) –, darf man seine Kontaktdaten eingeben.

 

Auffällig viele freie Stellen haben branchenübergreifend folgende Benefits zu bieten:

  • sinnvolle Arbeit
  • leistungsorientiertes Gehalt
  • faire Arbeitsbedingungen
  • kurzer Freitag
  • 30 Urlaubstage
  • attraktive Zusatzleistungen
  • wertschätzender Umgang
  • Fort- und Weiterbildungen
  • und natürlich ein tolles Team!
    (»Augenhöhe«, »Offenheit«, »Respekt«, »Teamgeist« und all son Kram)

So weit, so selbstverständlich. (Wenn sie denn auch zutreffen.) Wenn man aber damit groß flaixen muss, scheint doch da etwas nicht zu stimmen …

 

Ein bisschen spezieller und nice-to-have sind da schon:

  • flaixible Arbeitszeitmodelle
  • Homeoffice nach Absprache
  • Internetkostenzuschuss
  • Business-Bike
  • kostenfreie Parkplätze
  • Fahrkostenzuschuss für ÖPNV
  • ergonomische Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen
  • Massage im Büro
  • medizinische Check-Ups während der Arbeitszeit
  • Hilfestellung bei Wohnungssuche
  • Teamevents
  • jährlicher Schniblo-Tag (Scherz!)
  • kostenfreier Kaffee und Getränke im Büro
  • und natürlich der obligatorische Obstkorb!

 

Eher neu sind:

  • moderne IT-Ausstattung mit zwei Monitoren
    (Klingt nach Stress …)
  • Möglichkeit, Hunde mit ins Büro zu nehmen
    (Ein Hund im Büro?!)
  • Vermittlungsprämien, wenn man neue Teammitglieder anwirbt
    (Seems, the struggle is real!)
  • Arbeitsplatzbrille
    (Dann scheint man wohl auch eine zu brauchen …)
  • Jubiläumsgeschenke
    (Huch, man plant langfristig! Bei der Bewerbung sich schon auf die goldene Uhr zum 25. Betriebsjubiläum freuen!)

 

 

 

Bei Tiktok gucke ich normalerweise ja nur zu. Auf einen launigen Kommentar bei evis.chaos erhielt ich erschreckend viel Feedback:

 

evis.chaos

 

 

 

Es ist die Zeit im Jahr, in der die Zink-Fassade gegenüber ihren vollen Reiz entfaltet!

 

Es ist die Zeit im Jahr, in der die Zink-Fassade gegenüber ihren vollen Reiz entfaltet!

 

 

 

Dienstag, 12. Mai 2026

Seit einiger Zeit heißt die ARD-Mediathek »ARD Sounds« – und diese zwei Worte werden von so einer komisch-arroganten Jung-Frauenstimme gesprochen, die man auch immer öfter in der Supermarktreklame hört: »Salatgurken, nur 89 Cent!«

 

 

 

Mittwoch, 13. Mai 2026

So, schon mal ein Selfie mit M. Draghi gemacht!

 

So, schon mal ein Selfie mit M. Draghi gemacht!

 

Mal schauen, vielleicht kriege ich später ja noch ein anderes hin.

 

 

 

M. DRAGHI

 

Na also, geht doch!

 

 

Der Euro-Retter Mario Draghi wird morgen den Internationalen Karlspreis zu Aachen umgehängt bekommen. Der Vorabend des Festtags wäre allerdings schon mal ins Wasser gefallen, und zwar in mehrfacher Hinsicht: Zunächst gab es zwar ein bisschen durchscheinende Sonne, der Katschhof war aber dennoch sehr leer. Eine in Rom weltberühmte DJane mit ihrem Techno-Gewummer reicht also nicht, die Oecher Bürger zu ihrem »Bürgerfest« zu locken. Und so richtig »festlich« war‘s auf dem Platz auch nicht: Ein paar Infozelte, Alwins übliche Frittenbude und wohlfeile Reden; moderiert von einem, der so tut, als wäre er Journalist.

 

Den Karlspreisträger an sich hab ich dann verpasst: Irgendwann ging ein Gewitter los. Mit Regen, Hagel und Sturm komme ich ja klar – aber wenn Blitze (und Donner drei Sekunden danach) im Spiel sind, bin ich raus! Und ab nach Haus. Und noch eine Kamera im Regen schlachten? Das ist es mir nicht wert!

 

Als ich zum Katschhof zurückkam, hatte Super-Mario sich schon in der Aula Carolina zu einem lecker Abendessen eingefunden. (Hey, ich hatte aixtra einen Hunni dabei – da hätte er mir doch ein Autogramm drauf geben können!) Er hatte den Besuch bei der Menge kurz gehalten. Aber der Mann ist ja auch schon 78 Jahre alt, und es war ein langer Tag.

 

Danach ist noch einer aufgetreten, der für »uns« schon mal beim ESC mitgemacht hat. Michael Schulte hat vor acht Jahren in Lissabon den vierten Platz geholt  – seine Musik holt mich aber trotzdem nicht ab.

(Mehr zum Eurovision Song Contest am Samstag!)

 

 

 

Das Koalitionstreffen von CDU/CSU und SPD in Berlin hat bloß sechs Stunden gedauert. (Aber Acht-Stunden-Tage für andere fordern!) Das Gesicht der Krise war nicht dabei anwesend, denn die Unwirtschafts-Mini-Sterin durfte hier im »Das Liebig« mit, über und zu Draghi reden.

 

 

 

Der Algorithmus für Content auf Tiktok ist – wie gelegentlich berichtet – ja ziemlich gut. Nicht so gut ist derjenige für die Reklame dort: Nachdem ich hundertfach Werbung erhalten habe für Geräte, mit denen man sich die Eier enthaaren kann, bekam ich dann ja ständig Anzeigen für das Gerät, mit dem man sich ein Ei kochen kann. (Zuschlag! Und nicht verwechseln …)

 

Aktuell werde ich zugeballert mit Reklame für Vanilleschoten zu einem Spottpreis und Potenzmittel ohne Arztbesuch. Zielgruppenorientierung, oder was?

 

Was soll ich sagen? Ich habe die Vanilleschoten bestellt!

 

 

 

Christi Himmelfahrtstag, 14. Mai 2026

Kurz nach halb zehn morgens: Ich fühle mich bestens gesichert!

 

 

Die Innenstadt ist voll von hübschen Herner Truck-Sperren und stabilen Polizisten. Oder umgekehrt. Gerade gaben sie hier spontan ein mobiles Konzert für Folgetonhorn mit Druckluft in a′ und d″. Da ist wohl die Prominenz herbeigebraust zum Gottesdienst im Hohen Dom. Ich war leider zu langsam für ein Photo vom Stadtbild.

 

Im WDR schaute ich mir dann an, was 257 Meter Luftlinie entfernt im Krönungssaal des Rathauses stattfand. Unter den beiwohnenden (im Vergleich zu früher seeehr wenigen) hochverehrten Majestäten, Hoheiten, Merkwürden, Aixzellenzen und Eminenzen war auch eine der Karlspreisträgerinnen von 2022, die belarussische Bürgerrechtlerin Maria Kalesnikava. Sie konnte vor vier Jahren bei ihrer eigenen Karlspreisverleihung leider nicht persönlich anwesend sein – da sie fünf Jahre lang politische Gefangene in Belarus war und erst auf den Tag genau vor fünf Monaten freikam. Sie erhielt besonders langen Applaus.

 

 

Nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle auf dem Katschhof konnte ich der Lagarde-Show beiwohnen: Chrissy kam als erstes auf den Platz und eilte direkt nach vorne zur Absperrung, fürs Winken und Shake-hands. Macron lässt grüßen. Ich dachte mir, aha, dann ist das vielleicht die neue Choreographie; wahrscheinlich kommen die anderen Akteure auch noch kurz persönlich vorbei, bevor sie auf die Bühne gehen.

 

Karlspreis Mario Draghi

 

Doch nein: Madame Lagarde lief vorbei und entschwand gen Ritter-Chorus-Straße … Wahrscheinlich musste sie noch den Wetten dass..-Flieger zurück nach Hause kriegen! Der Rest der Festgesellschaft jedenfalls ging protokollgemäß schnurstracks auf die EventAC-Bühne.

Liebe Gemeinde, wir sind heute hier zusammengekommen zu diesem glückseligen Anlass, um zu erleben, wie Prinzessin Vespa Christine Madeleine Odette Lagarde, Tochter des Königs Roland seit 15 Jahren auf der Top-Ten-Liste der 100 mächtigsten Frauen der Welt, am Altar … schnurstracks vorbeirennt, die Stufen runter und zur Tür heraus!

 

Aber egal. Endlich konnte ich mal ein paar eigene Bilder vom Preisträger knipsen. Mario »Whatever it takes« Draghi, immer noch bekannt von Banknoten in groß und klein – wenn man hat –, trug seinerzeit entscheidend zur Rettung des Euro bei. Mille grazie! (Ein Italiener rettete den Euro, Mamma mia!)

 

Karlspreis Mario Draghi

 

Karlspreis Mario Draghi

 

Karlspreis Mario Draghi

 

Karlspreis Mario Draghi

 

 

O pardon, sind Sie der Graf von Luxemburg? – Nein, der Großherzog von Luxemburg, Guillaume V.!

 

Karlspreis Mario Draghi

 

Un ech han net emol mat kréien, datt d'Leit zu Lëtzebuerg e neie Groussherzog hunn!

Seine Königliche Hoheit Großherzog Guillaume, Herzog von Nassau und Prinz von Bourbon-Parma, waren gerade mal fünf Jahre alt, als das Volk von Luxemburg den Karlspreis erhalten hat, und trugen heute höchstselbst die Medaille auf, die sein Opa Jean am Vatertag 1986 erhalten hat.

 

Sicher zur Enttäuschung einiger Protesttanten jenseits der Absperrung ließ sich der Laudator Merz nicht auf dem Platz blicken.

 

Karlspreis Mario Draghi

 

 

Das Programm des Bürgerfests nach den wie immer hochtrabenden Reden auf dem Katschhof selbst fand ich nicht so doll feierlich – und nur pro forma italienisch: Es gab nur einen einzigen Eiswagen mit ganz wenigen Sorten Gelato, eine Aperol-Ape und original Oecher Pizza – die nach Frittenfett roch.

 

 

Learnings of today:

  • Ape heißt Biene auf Italienisch und ist ein dreirädriges Rollermobil des italienischen Herstellers Piaggio, der auch die größere Vespa (Wespe) herstellt. Aber die Prinzessin war ja schnell weg.
  • Aperol ist ein Markenname der Campari-Gruppe für einen italienischen Likör mit fiesem fruchtig-bitteren Geschmack, zubereitet aus Rhabarber, Chinarinde, Gelbem Enzian, Bitterorange und aromatischen Kräutern mit orange-roter Färbung durch die künstlichen Lebensmittelfarbstoffe E 110 (Gelborange S) und E 124 (Cochenillerot A).

Das nur, falls Jauch mal fragt.

 

 

 

Freitag, Brückentag, 15. Mai 2026

Was denn, ein freier Freitag fürs faule Volk? F.M. rollen sich sicher die Fußnägel hoch! Gut, dass der weg ist.

 

 

 

Glückwunsch der eisheiligen Sophia – und ihren Namenskolleginnen Fieke, Soffía, Sofi, Sofí, Sofia, Sofía, Sofie, Sofija, Sofija, Sofja, Sohvi, Soňa, Soňa, Sonia, Sonja, Sonje, Sonya, Sophal, Sophi, Sophie, Sophy, Sopio, Szofi, Szófia, Szonja, Viecke, Viivi, Vivi, Zofia, Žofia, Žofie, Zosia, Zsófia, Zsófika, Zsóka, Σοφία, Соня, Соња, Соња, Софија, София, Софія, Софья, Սոֆի und სოფიო!

 

Nach fünfeinhalb Jahrzehnten habe ich nun auch mal erfahren, dass der Name Sonja von der kalten Soffie abstammt! Und zwar ist das die ruschisse Variante. Ich hätte so ne sonnige Sonja ja eher in südlichen Gefilden verortet statt im fiesen Osten. Der Name war vor 100 Jahren in Skandinavien sehr beliebt. (Und alles von da kommt irgendwann zu uns, ob wir wollen oder nicht: Zimtschnecken, Midsommar, Winterdepression, Wollpullover mit Rentiermuster, Christbaumfensterwurf nach Weihnachten als Event, »hygge« statt schön gemütlich und furnierte Spanplatten mit unaussprechlichen Namen und Inbusschlüssel-Eigenmontage als sogenannte »Möbel«.

 

(Sonja hat aber auch noch einen eigenen Namenstag, und zwar am 3. September …)

 

 

 

Die Photos vom Karlspreis hatte ich auch in einschlägigen Aachen-Gruppen gepostet. Der Oecher an sich freut sich ja, wenn er seinen Dom und sein Rathaus erblicken darf. Da kann ich dann ja auch mal ein bisschen die Zielgruppe erweitern. Jedoch: Auf diese Klientel kann ich verzichten … Hui, was ging es da ab!

 

Zarte Versuche einer »Diskussion« in den Kommentaren eskalierten ziemlich schnell. Von eventuell berechtigter Kritik am Sinn und an den Kosten solch einer Veranstaltung ging es flott über zu anlasslosen Mosereien, generellen Pöbeleien und persönlichen Beleidigungen.

 

Ein kleiner »Dialog« als Beispiel:

Person A: »Ein Feiger Lügentroll . Zieh Leine Brauni.«

Person B: »Was anderes fällt dir nicht ein? Du linker Lappen…..is aber typisch für dich. «

Person C: »du bist wirklich asozial, hat dir das schon mal wer gesagt? «

Person A: »So wie Sie? Das sieht von unten nur so aus«

Person C: »und Sie sind ungebildet, schlecht erzogen und unsympathisch. Pfui! «

Person B: »ladyboy, was möchtest du von mir… Sprich. «

Person B: »du Nix gut deutsch Puff«

Zur Erinnerung: Es ging bloß um ein paar Photos von der Karlspreisverleihung.

 

Wenn’s nicht so ekelhaft wäre, könnte man da glatt ein Theaterstück draus machen.

(Obwohl: Ich hüte mal besser meine Zunge – nachher macht das noch wirklich einer … Mit nackten Leibern, zerschlissenen Gewändern und ordentlich Kunstblut. Wär ja nicht das erste Mal!)

 

 

Was dem jeweiligen Gesprächsgegner gerne angekreidet wird: Mangelnde Deutschkenntnisse. Meist gespickt mit reichlich eigenen Rechtschreibfehlern …, ohne Kommas, dafür mit massig Deppen Leerzeichen und -Apostroph`s – oder gleich getippt mit CAPS-LOCK1!!

Und von Grammatik, Syntax oder Semantik rede ich hier noch gar nicht.

 

 

Doch zurück zur Debatte: Eine irgendwie geartete Klarheit des Gedankens, präzise Argumente oder gar Belege für die eigenen Behauptungen waren nicht so angesagt.

 

Kommis

 

Oder bloß beim Thema bleiben: »Coronalüge«, »der Bundeskanzler der Ukraine«, »Vaterlandsverräter«, »Impfgegnerdeppendreck« …

 

George Bernard Shaw wird der Rat zugeschrieben: »Kämpfe nie mit Schweinen!« Denn dabei lässt man sich auf das Niveau der Streitsüchtigen herab, kann nicht gewinnen, weil sie Heimvorteil haben, schadet dem eigenen Ansehen – und die Schweine haben auch noch höllisch Spaß an der Schlammschlacht!

 

 

Meist waren es allerdings Accounts, die nur eine Handvoll Freunde haben; mit einem Haustier, einem KI-generierten Gesicht oder einer Parole als Profilbild. Also wahrscheinlich Fakes oder Bots. (Das gibt nen Orden von Putin!)

 

Wobei ich befürchte, dass etliche reale Personen wirklich so denken und reden  …

 

 

Bei diesem Kommentar hab ich mich voll erschrocken!

 

Kommi

 

Was Nettes, Konstruktives, Nicht-Beleidigendes – mit sowas kann man doch nicht rechnen!

 

 

Was ich in diesem Zusammenhang nun erfuhr: In FB-Gruppen kann man auch als »Anonymer Teilnehmer« mitmischen!

 

FB-Kommis

 

Was soll denn das, Facebook? Ist das ein besonderer Service für Pöbler ohne Arsch in der Hose, die zu doof sind, sich einen Fake-Account zuzulegen?!

 

Bevor notorische Querulanten jubilieren: Für Admins, Moderatoren und Facebook selbst sind Name und Profilbild weiterhin sichtbar. Das freut dann sicher auch die Staatsanwaltschaft.

 

 

Als Zwischenstufe kann man sich auch einen Spitznamen für die jeweilige Diskussion zulegen, um dann pseudonym zu posten, zu reagieren und zu stänkern.

 

FB-Kommis

 

ElegantNectarine7051 also …

Ich hätte gern PeakyPeach0815!

 

Immerhin kann man pro Diskussion nur eine weitere Identität annehmen, so dass ein Troll nicht auch noch Sockenpuppen-Gespräche mit sich selbst führen kann.

 

 

 

Bisschen off-topic, aber: Der neue Trend in den Kommentaren ist, bei Photos vermeintlich mords-kritisch anzumerken: »Nein, glaub ich nicht, das ist mit KI erstellt.« – Auch wenn das Bild echt ist!

 

(Und bei offensichtlichem KI-Bullshit wird natürlich weiterhin geteilt wie sonst was! Könnten nicht ein paar Firmen ein paar Euros auch in natürliche Intelligenz investieren? Bitte! Bitte! Bittööö!)

 

 

 

Samstag, 16. Mai 2026

Diese Ziffern bergen eine ganz eigene Schönheit:

 

 

 

 

No Escape: Ich habe nach Jahren der Abstinenz nochmal dem ESC beigewohnt. (Und hatte plötzlich so Lust auf Nussecken …)

 

Ich erzähle hier ja nichts Neues: Der Eurovision Song Contest ist von einem europäischen Lieder-Wettbewerb zu einer massenkompatiblen Freakshow und auf Völkerverständigung machenden Krawallveranstaltung musikalischer Eintagsfliegen aus lautem Bühnennebel, grellen Scheinwerfern, glitzernder Kulisse, unvermeidlichen Windmaschinen, effekthaschender Pyrotechnik, blinkenden LED-Wänden und taixtilarmen Pailletten-Outfits oder weniger verkommen, in der sogenannte »Songs« dargeboten werden, die man alle schon mindestens einmal zu hören geglaubt, aber auch am nächsten Tag bereits wieder vergessen hat.

 

Ach und bloß die »Botschaft« nicht vergessen! Ein toter Vater kommt immer gut in den Lyrics. Oder Missbrauch. Oder »Identität«. Oder toxische Männlichkeit. Oder eine schwere Kindheit. Oder sonst was Kritisches. Aber bloß nie was Politisches! (Und nie die scheiß Herzchen vergessen, ♥♥♥!) Bisschen Arsch zeigen kann auch nicht schaden.

 

Das ernüchternde Ende der knallbunten Show zum Schwulwerden ist jedes Mal: Das taktische Punktegeschacher der »demokratischen« Abstimmung gemäß historischer oder regionaler Bindungen. Auf gut Deutsch: Der Balkan, Skandinavien, Osteuropa und andere vormals einander nicht wohlgesinnte Nachbarn scheißen sich gegenseitig zu mit Punkten – und Deutschland kriegt noch nicht mal einen einzigen aus Österreich. (Wehe euch, wenn ihr reich ins Heim kommt!)

 

Und wenn man nach der Jury-Wertung dann doch einigermaßen versonnen mit der Welt ist, voten die Zuschauer erratisch Dutzende und Hunderte von Punkten irgendwo hin, als hätten sie die Show gar nicht gesehen!

 

 

All change!

Wenn man mit der Prämisse, dass es beim European Song Contest gar nicht um den europäischen Wettbewerb zur Kür des besten Lieds oder der gelungensten Komposition geht, konnte man es diesmal sogar aushalten …

 

Hilfreich war natürlich, wenn man die Show nicht alleine anschauen musste – und im Verlauf des Abends schaumweinunterstützt treffliche Kommentare zum Musik-Krieg in Europa absondern konnte.

 

An dieser Stelle mein besonderer Service für all diejenigen, die sich den Live-Ticker des lichtüberladenen EU-Stellvertreterkriegs mit Glitzerfassade jetzt nicht antun wollen: Skip!

 

  • Der Moderator Michael Ostrowski hatte seinen schönsten Pyjama angezogen.
  • Die Moderatorin Victoria Swarovski trat ganz ohne Strasssteinchen auf, dafür aber mit vielen, langen Zähnen; fast so wie Venom.
  • »Unsere« Sarah Engels und ihre Compagnie nahm sich meinen Tipp mit den Popos wohl zu Herzen.
  • Es gab Boykotte von vielen namhaften Nationen, weil Israel mitspielen durfte.
  • Russland hingegen durfte nicht mitspielen …
  • Was ich bisher nicht wusste: Ägypten, Algerien, Jordanien, Libanon, Libyen, Liechtenstein, Marokko, Tunesien und Vatikanstadt dürften auch teilnehmen! (Weil sie der Europäischen Rundfunkunion angehören.)
  • Belgium schickte Björk für Arme an die Front.
  • Das Lied von Albanien wurde untertitelt. Warum nur dieses?! Mein Albanisch ist ebenso schlecht wie mein Finnisch!
    (Und warum singt nicht sowieso jedes Land in seiner Sprache? Oder in einer davon?)
  • Bei Griechenland habe ich den Ton ausgeschaltet. Es ging doch immer noch um Musik, oder? Mehr als zwei Tausend Jahre Kultur und dann so was!
  • Der Beitrag von Serbien kam reichlich angemetalt daher.
  • Von Malta kam plötzlich ein Lied! Also musikalisch. Mit sowas konnte man ja nicht rechnen! Klang aber schon ein bisschen wie »This is the end« aus Skyfall.
  • Junge aus Tschechien mit den Hatscheks auf den Zetts: Wir glauben es dir; du kannst hoch singen! Reicht jetžt aber auch.
  • Der Titel des Vereinigten Königreichs hieß »Eins, Zwei, Drei«.
    Deutsch, oha! Kann man mal machen. Dann bekommt man aber auch keine Punkte, believe me.
    (Die Chancen auf mehr Hope and Glory würdet ihr sowieso erhöhen, wenn ihr separat als England, Schottland, Nordirland und Wales antreten würdet, wie es sich gehört.)
  • Moldova hatte einfach Spasss!
  • Polen brachte einen landestypischen Gospel-Song in Blechharnischbustier-Optik  …
    (Noch mehr beeindruckte mich allerdings die Choreo der Tänzer auf der schrägen Ebene hinter der Sängerin.)
  • Das litauische Lied wurde von einem Silbermann performt, der sicher auch Klaus Nomy, Nosferatu und diverse Dementoren kennt. (Sowie Litauisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch und Italienisch.)
  • Für Italien brachte Joaquin Phoenix Sal Da Vinci gediegenen Italo-Disco-Pop-Schlager. Das alte Europa, hach!
    (Aber gehörte der Opa mit 57 nicht längst ins Bett? Den Schlafanzug hatte er jedenfalls schon mal an. Oder wollte er noch jemandem beim Judo aufs Kreuz legen?)
  • Bei Norwegens »Ya ya ya« sind garantiert ein paar Töne aus den Achtzigern hängen geblieben; man denke da an »You spin me round« von Dead or Alive.
    Die »Frisur« und die Rotzbremse zeigten aber deutlich, dass doch nicht alles gut war in den Achtzigern. Und die anachronistischen Fleshtunnel machten das Outfit nicht erträglicher!
  • Zuletzt durfte ein Ösi mit Tanzschein auftreten, der ein bisschen klang wie Falko mit Löckchen und Bowie-Schminke im Gesicht. Man konnte aber auch Howard Jones mit Wiener Schmäh erkennen, sowie die Vermutung, bei »Mach die Robbe« abgeschrieben zu haben.

 

Auffällig bei den Performances waren die vielen Nahaufnahmen im TV. Viele Sänger wurden seeehr intim mit dem Steadycam-Operator. (Und das Publikum mit den sauteuren Tickets im Saal hat wahrscheinlich laut geflucht!)

 

Vor der Punktewertung brachten sie ein lausiges Cover von Billy Joels »Vienna« – denn wir waren ja in Wien, Vienna, wo er alles tat. Oh, hättet ihr mal besser Billy selbst engagiert! Oder Ultravox: The feeling has gone, only you and I, it means nothing to me. This means nothing to me – oh, Vienna!

 

Meine Favoriten waren:

  • Malta
  • Israel (Auch wenn es von Kriegsverbrechern regiert wird.)
  • Frankreich
  • Italien (Sowas möchte man im Autoradio hören oder bei einer Pizza Frutti di mare mit einem Schoppen Lambrusco mitsingen!)
  • sowie Moldova (Hey, die hatten vielleicht Spasss!)

 

Gewonnen hat dann aber doch Dara im Lara Croft-Outfit und mit unterbrochener Treppensträhnchenfrisur aus Bulgarien mit »Bunga Bunga« »Bangaranga« – die hatte ich gar nicht auf der Liste. Поздравления! Übermorgen mach ich Dara zu Ehren Shopska-Salata.

 

Der Kommentator hatte das aber alles nicht auf dem Schirm, sondern las die Wertungen aus der Generalprobe vor …

 

Bei der Punktevergabe kam es natürlich so, wie es immer kommt: Schweden schiss Finnland mit Punkten zu, Zypern schiss Griechenland mit Punkten zu, Serbien schiss Montenegro mit Punkten zu, Norway schiss Denmark mit Punkten zu und Finland schiss France mit Punkten zu. (Huch, das war neu! Wie kommt’s?!)

 

Alles, was deutsch war, landete hinten: Royaume-Uni letzter, die Ösis zweitletzter und »wir« drittletzter. (Liegt es eventuell an dem ein oder anderen Weltkrieg, den wir angezettelt, aber nie gewonnen haben? Nächstes Mal!)

 

Aber egal.

 

Nach all dem Schmacht, dem Geschrei und dem Bombast ohne Melodie werde ich jetzt aber vier Wochen lang nur noch Stummfilme gucken.

 

In Schwarz-weiß!

 

 

 

Sonntag, 17. Mai 2026

Heute ist IDAHO!

Ach nein, das war 2005.

 

IDAHOT?

Auch falsch, so hieß dieser Tag bis 2009.

 

Jetzt aber: IDAHOBIT!

 

Auch nicht ganz richtig: Inzwischen sind wir bei IDAHOBITA* angekommen.

(Irgendwann werden den hyper Korrekten die Buchstaben ausgehen …)

 

Bundesweinköni..tagspräsidentin Klöckner hat wie angekündigt anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asaixuellenfeindlichkeit wieder die Regenbogenflagge auf dem Reichstagsgebäude hissen lassen. (So weit danke fein!)

Denn dazu gebe es »einen klaren parlamentarischen Anlass«, hatte sie im Vorfeld mitgeteilt. (Am 17. Mai 2002 hatte der Deutsche Bundestag die Rehabilitierung homosaixueller Opfer der NS-Justiz beschlossen. Da kann man auch mal feiern!) »Deshalb weht die Flagge bei uns am 17. Mai – und nicht am Tag des Berliner Christopher Street Days.«

 

Dass ich Julia Klöckner auch mal beipflichten würde, Jesses! Der Berliner CSD ist bestimmt eine tolle Fête, aber tatsächlich™ nicht von solcher Bedeutung, dass seiner in Gesamtheit von DEM DEUTSCHEN VOLKE gehuldigt werden müsste.

 

Abgesehen davon: Zwischen Mai und Oktober ist immer irgendwo im Lande ein Christopher Street Day. Jetzt nenne man bitte nicht jeden idahobitaxyz*-feindlich, der diesen halbjährigen Karneval mit bunten Federn im A..ntlitz nicht so dolle findet!

 

 

 

Heute war auch noch Museumstag. (Lokal ein wenig abweichend vom Internationalen Museumstag morgen am 18. Mai – denn montags haben die Museen hier: zu!)

In der Aula Carolina wurden vormittags gleich drei Ausstellungen »Ein Pferd. Drei Museen« auf einmal feierlich eröffnet. (Anlass: Aachen ist ja sowieso Pferdestadt – und diesjahr gibt’s sowohl den (abgespeckten) TSCHIO und im August die FEI World Championships, quasi die Weltreiterspiele von 2006, Teil 2.)

 

Leider durfte ich beim Event doch nicht offiziell die Photos machen, Menno!!!

 

Na ja, ausschlafen ist ja auch was Feines (wurde spät gestern …), und »Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst« im Suermondt-Ludwig ohne Photodruck anschauen zu können, hat ja auch was. (Rumgeknipst habe ich trotzdem!)

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Gleich zum Entrée im Kaminzimmer dachte ich: Hui, das muss man aber mögen! Da stand eine Art Zosse aus Pferdefellen zusammengeflickt. (Bitte nicht füttern!)

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Und an der Wand hing das taxidermierte Haupt eines stolzen Rosses – mit einem schmelzenden Cornetto-Eis obendrauf. Da dürfte so mancher Pferdefreund schwer schlucken.

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Ich musste sofort an das Lied von Bruce Low denken: »Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand.« Beziehungsweise an die lustigen Moderatoren von Radio RTL anno dunnemals: »Es hängt ein Pferd zur Hälfte an der Wand …«

 

Ein paar Sidequests:

  • Cornetto ist eine Eissorte von Langnese, Langnese ist eine Marke der Magnum Ice Cream Company und die Magnum Ice Cream Company ist eine Ausgründung der Unilever-Gruppe. (Zum Glück nicht Nestlé!)
  • Weißt Du noch, im letzten Jahr? (Weißt Du noch, weißt Du noch?) Das eingängige Lied »So schmeckt der Sommer!« hat Edward Reekers gesungen, der letzten Herbst verstorben ist. (Wusste ich noch nicht. Habe auch heute überhaupt erst seinen Namen erfahren.)
  • Langnese heißt in anderen Ländern Algida, Bresler, Eskimo, Frigo, Frisko, GB Glace, Glidat Strauss, Good Humor, HB, HB Wall's, Helados La Fuente, Holanda, Ingman, Inmarko, Kibon, Kwality Wall's, Lusso, Miko, Ola, Olá, Pingüino, Selecta, Streets, Tio Rico, Wall's oder 和路雪.

 

 

Nach den aixponierten Pferdeleichnamen kam dann aber auch noch Kunst.

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Zunächst befürchtete ich, da würden wohl wahllos Werke ausgewählt worden sein, weil da irgendwelche Wallache weiden. Doch es war eine sehr interessante Versammlung vieler toller Gemälde und Radierungen! Ein wilder Ritt durch die Jahrhunderte, mit dem Gaul in Kunst, Kultur und allen Lebenslagen. Außerdem konnte man noch viel Neues lernen – oder sich dran erinnern.

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Einer Aachener Stadtgründungs-Sage zufolge stolperte Karls Pferd bei einem Jagdausflug in ein Erdloch, aus dem heißer Dampf aufstieg. Bis dahin hatte Karl der Große sein Reich »aus dem Sattel« regiert, ließ sich angesichts der Wohltat des warmes Wassers dann aber hier nieder und baute Dom, Rathaus und Tivoli.

(Was denn? So steht es geschrieben! Beziehungsweise so habe ich es gerade geschrieben …)

 

Ritter, Tod und Teufel!

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Tante Sisi war auch da! Wie man liest, war sie ihrerzeit die beste Reiterin Europas, Donnerkeil!

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Faszinierend finde ich ja Zentauren; oben Mann und unten Pferd.

 

»Das Glück dieser Erde. Pferde in der Kunst«  Suermindt-Ludwig-Museum Aachen

 

Amazonen hingegen finde ich gemein!

  • Gelten diese anthropomorphen Hybride eigentlich eher als Mensch oder als Tier?
  • Müssen sie – falls Option 1 zutrifft – ihren eigenen Stall ausmisten?
  • Haben Zentauren Chancen bei Pferdemädchen?
  • Was passiert, wenn ein Zentaur sich das Bein bricht? Bekommt er dann einen Gips – oder den Gnadenschuss?
  • Und wie um Himmels willen ziehen Zentauren eine Hose an?!

 

Zentaurn Hosen

 

 

Ach, gibt es eigentlich auch umgekehrte Zentauren? Also Wesen mit Pferdekopf und Frauenpopo?

 

KI sagt so:

 

Zentaurin

 

Okay, genug Internet für heute!

 

 

 

Teil zwei der Drei-Pferd-Ausstellung: Im Foyer des Centre Charlemagne gibt es Photos aus 100 Jahren CHIO in Aachen anzuschauen. Da ich nicht so in diesem Pferdesport-Ding drin stecke, gefiel mir sehr viel mehr »Urban Sketching – Zeichne deine Stadt« dort im Raum der Wechselausstellungen: Sehr viele und teils sehr schöne Zeichnungen aus dem Stadtbild Aachens und drumrum von (meist anonymen) Privatiers. Da gibt es viel zu entdecken!

 

»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt«

 

»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt«

 

»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt«

 

»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt«

 

Und: Man kann da auch noch selbst mitmachen! Die Regeln sind überschaubar: Es müssen Zeichnungen sein, keine Gemälde; vor Ort gezeichnet; drinnen oder draußen; nach direkter Beobachtung, so wie es da halt gerade aussieht. Zeichenblätter und Skizzenbücher können im Centre Charlemagne abgegeben werden, so dass die Ausstellung kontinuierlich wächst bis zur Finissage am 9. August 2026.

 

»Urban Sketching – Zeichne deine Stadt«

 

 

 

(Teil drei der Drei-Pferd-Ausstellung im LuFo boykottiere ich – aus Gründen!)

 

 

 

Montag, 18. Mai 2026

ESC-Nachlese: Meine FYP bei Tiktok ist voller Videos, die Zuschauer in der Halle während der Umbauten gemacht haben. Das ist interessant! Macht daraus doch mal eine abendfüllende Doku! (Könnt ja auch richtige Musik drunterlegen …)

Zwei dutzend wendige Schwarzgewandete hatten jeweils eine Minute Zeit, das Geraffel des einen Künstlers von der Bühne zu wuchten und das Geraffel des nächsten punktgenau aufzustellen. Leuchtende Positionslichter des digitalen Bühnenbodens halfen dabei immerhin. Trotzdem hat sich der eine oder andere Ninja ordentlich gewaffelt. (Und der Mann mit der Steady-Cam hat bestimmt heute noch einen Drehwurm.)

Wenn da welche einen europäischen Musik-Preis verdient hätten, sind das die ganzen Men in black und ihr Choreograph! Denn nicht zu vergessen: Während der stundenlangen Live-Show ist nichts bemerkbar schiefgegangen! Also logistisch; zum Thema »Musik« hatte ich mich ja weiter oben schon geäußert …

 

 

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt!

 

Und Timmy ging über die Regenbogenbrücke

 

Und Timmy ging über die Regenbogenbrücke.

 

Ja, das Cover ist mithilfe von KI generiert. (Früher hätte ich mir die Mühe gemacht, die Vorlage zu googeln, den Font rauszusuchen und die Fälschung selbst zusammenzupixeln. Jetzt macht‘s halt ein Automat.)

 

Nun liegt sein Kadaver vor einer dänischen Insel im seichten Wasser; Schaulustige machen Selfies. Einige klettern dafür sogar auf ihn drauf …! »Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich die Gelegenheit hatte, einen Wal zu besteigen.«

Ja, jetzt kannst auch du beruhigt sterben, mein Freund! Hoffentlich filmt einer mit, wenn der ausgasende Wal dabei aixplodiert. Let’s end the party with a bang! Das gibt bestimmt mords viele Herzchen bei Insta und Likes bei Facebook. Also posthum.

 

Ein (echter) Meeresbiologe sagte eben im WDR: »Während der sieben Wochen, in denen der Buckelwal hier in der deutschen Ostsee unterwegs war, sind weltweit zehntausende von Walen in Netzen der Fischerei erstickt und in der norwegischen Walfangsaison sind fast 100 Tiere geschossen worden.« Während sich hier auf das Einzelschicksal eines totkranken Tieres konzentriert wurde.

 

(Aber ich interessiere mich ohnehin mehr für die Norwegian Leather Industry.)

 

 

 

Dienstag, 19. Mai 2026

Apropos Musik: Eine der besten Pop-Platten aller Zeiten ist heute vor 40 Jahren erschienen, »So«!

 

But pain is so close to pleasure: Peter Gabriel zelebriert die Veröffentlichung seines neuen »Albums« (Name vergessen; ist es oli?) derzeit ja wieder vollmondscheibchenmäßig – und bislang ist da noch nichts Erwähnenswertes bei rausgekommen. Alles ist gefällig und beliebig und seicht und ähnlich wie beim Vorgänger (Name vergessen; war es ilo?).

Es sind bestimmt wieder mords bedeutungsvolle Lyrics (tl;dr), aber im Endeffekt halt nur Gedichtchen mit ein bisschen PG-Sound drunter. Wie wäre es denn mal wieder mit Dynamik? Ja, ich weiß, der Herr ist auch schon Ü70. Er hatte aber in den letzten 20 Jahren immer wieder Kraft für zig Live-Tourneen. Und er hätte mit Tony Levin, David Rhodes und dem ein oder anderen Weltmusik-Drummer schnell ein fähiges Line-up für die Real World Studios beisammen! Auch ein bisschen Gesang statt bloßer Rezitationen eine Oktave zu tief wäre mal wieder nice.

 

 

Immerhin hört man diese Stimme wieder! Gib nicht auf: Aber hau doch noch mal mordsmäßig mit dem Vorschlaghammer auf Dein Rohmaterial, ohne Gnade von der Straße, bis sich roter Regen in deinen Augen sammelt! Wir tun doch sonst auch, was uns gesagt wird. (Das ist doch mal ein Bild! Es fehlen nur ausgezeichnete Vögel.)

 

 

 

Jetzt haben sie es fein gemacht:

 

 

Man kommt aber immer noch nicht anständig rüber!

 

 

 

Mittwoch, 20. Mai 2026

Bei Spiegel und Zeit derzeit kann man zurzeit online nachschauen, ob der Opa ein Nazi war. (Oder der Opa des Nachbarn.) Aber nur, wenn man ein Abo hat.

 

Bei Spiegel und Zeit derzeit kann man zurzeit online nachschauen, ob der Opa ein Nazi war.

 

Mir ist nicht bekannt, wo genau die ihre Daten herhaben. Beim offiziellen Bundesarchiv kann man jedenfalls nicht über das Internet auf die digitalisierte Kartei zugreifen, »aufgrund noch bestehender personenbezogener Schutzfristen«.

Aber wenn man Geld dafür an einen Verlag zahlt, sind Persönlichkeitsrechte plötzlich egal?!

 

(Viele AfD-Anhänger sind grad mords enttäuscht, dass ihre Großeltern nicht in der NSDAP waren …)

 

 

 

Das Abrechnungs-Prozedere von O₂ ist so lächerlich! Ich krieg von denen eine Mail, in der mir die aktuelle Telefon-Rechnung angekündigt wird. Um sie downloaden und ansehen zu können, muss ich mich zunächst auf deren Seite einloggen. Dafür muss ich erst mal einen Code anfordern, der aber an dieselbe E-Mail-Adresse geschickt wird. Und nachdem ich den Code eingetippt habe, darf ich dann endlich meine Rechnung ansehen. (Abbuchen tun sie den Betrag sowieso …)

Leute, packt eure Scheiß-Rechnung in den Anhang der Mail und gut ist! Machen andere auch so.

 

Lustigerweise fragten sie nach der Prozedur, wie man die Abwicklung den so finde …

 

O2

 

 

 

Sodale, der Schem (Ötzdemir) isch jetzatle Minischterpräsident vom Ländle! (The Länd)

 

Und der Gorden ist’s in RLP. (Dessen aktuelles Motto lautet gerade: »Rheinland-Pfalz.Gold«)

 

 

Aus gegebenem Anlass führe ich hier mal alle anderen, von sicher teuren Agenturen ersonnenen, Bundesland-Slogans der letzten 20 Jahre auf:

  • An Hessen führt kein Weg vorbei
  • be Berlin
  • Berlin erwartet sie wieder
  • Berlin ist eine Reise wert
  • Berlin tut gut
  • Bremen erleben
  • Das ist Thüringen
  • Der echte Norden
  • Es kann so einfach sein
  • Europe’s Heartbeat
  • Germany at its best
  • Großes entsteht immer im Kleinen
  • Hier ist die Zukunft
  • Hier macht das Bauhaus Schule. #moderndenken
  • Ich bin ein Sächsist
  • Jeder einmal in Berlin
  • Land der Frühaufsteher
  • Land der Horizonte
  • Land mit Weitblick
  • Land von Welt
  • Mir geht’s Berlin
  • MV tut gut.
  • Neue Perspektiven entdecken.
  • Niedersachsen.Klar.
  • Schön, dass du da bist
  • Sie kennen unsere Pferde. Erleben Sie unsere Stärken.
  • So geht Sächsisch
  • The Länd
  • Ursprungsland der Reformation
  • We love the new
  • Willkommen in der Denkfabrik
  • Wir können alles. Außer Hochdeutsch.
  • Wir machen’s einfach
  • Wir sind ein Berlin

 

 

 

Donnerstag, 21. Mai 2026

Happy 555ᵗʰ Birthday, Albrecht!

 

AD

 

Ich zeige dies Bild so gerne! Das ist komplett ohne KI erschaffen, weil weit vor deren Zeit. Und das Beste: Bis auf Zuschnitt, Typographie und ein bisschen an Licht und Farbe rumschrauben ist das wie bei der mit Selbstauslöser geknipsten Originalaufnahme!

 

TL

 

 

 

Abschluss-Veranstaltung der Sparte Tanz beim jungen Kulturfestival Rampenfieber:

14 Compagnien mit über 300 Tänzern, von denen viele mehr in der Luft waren als auf den Brettern, die die Welt bedeuten, lieferten eine bunte Show.

 

Abschluss-Veranstaltung der Sparte Tanz beim jungen Kulturfestival Rampenfieber

 

Ich mag meinen Job ja, aber fast fünfeinhalb Stunden Dauerfeuer Platz 16 in Reihe neun in der Dürener Stadthalle, mit etlichen elterlichen Handys und Hinterköpfen vor der Linse, liegt leicht hinter der Grenze …

(Am liebsten würde ich meinen rechten Arm in die Eistonne packen! Aber es hat ja nicht jeder einen Pool mit 14 Grad kaltem Grundwasser vorm Auflieger.)

 

Abschluss-Veranstaltung der Sparte Tanz beim jungen Kulturfestival Rampenfieber

 

 

 

Über die Malästen, mit dem SEV nach Aachen nach Hause zu kommen, schweige ich mal lieber …

 

Aber diese hässlichen Hilfsstützen am Dürener Inselbahnhof von 1874 müssen erwähnt werden!

 

Hilfsstützen am Dürener Inselbahnhof von 1874

 

 

 

Apropos: Luca die Montezemolo, der aus der Formel 1 bekannte ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende von Ferrari, plant gerade ab 2028 Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland …

 

Es wäre so wunderwunderschön, wenn die Normalgeschwindigkeitszüge einfach mal wieder normal führen!

 

 

 

Freitag, 22. Mai 2026

Ich sage »Ja!« zu deutschem Wasser! Auch und vor allem zu dem, was hier ununterbrochen aus der Leitung fließt. (Muss gar nicht aus Gerolstein sein …) Denn ich dusche (fast) jeden Tag und trinke täglich literweise davon. Und trotzdem belief sich der Posten »Wasser« auf der aktuellen Nebenkostenabrechnung auf gerade mal 46,25 Euro. Das ist nichts! Das sind im 3,85 Euro im Monat. Oder 13 Cent pro Tag. Jeden Tag!

 

13 Cent

 

In vielen anderen Ländern müssen sie weite Wege laufen, um sich das laue Nass nach Hause zu schleppen; nicht wissend, was für einen Plaque sie sich mit der Plörre sonst noch in die Bude holen, bevor sie es abgekocht haben. Daher wäre ein bisschen Demut jetzt mal angemessen!

 

(Und sehr viel weniger Geheule, wenn der Sprit mal wieder teurer geworden ist.)

 

 

 

Am Elisenbrunnen gab es die Kundgebung »Grundgesetz schützen – Menschenwürde verteidigen« zum 77. Geburtstag des Grundgesetzes morgen. Glückwunsch GG! Die OMAS GEGEN RECHTS haben es aber mangels Presse- und sonstiger Öffentlichkeitsarbeit hingekriegt, dass sich zwischen 15 und 19 Uhr gerade mal 150 Besucher netto vorm Elisenbrunnen einfanden, trotz Infoständen, Reden, bisschen Musik und dem »Wir sind mehr«-Mottowagen von Tilly. (Selbst ich, der ich das Gras wachsen höre, hatte nur zufällig davon mitgekriegt.)

 

Kundgebung »Grundgesetz schützen – Menschenwürde verteidigen«

 

Kundgebung »Grundgesetz schützen – Menschenwürde verteidigen«

 

Kundgebung »Grundgesetz schützen – Menschenwürde verteidigen«

 

 

 

Samstag, 23. Mai 2026

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf.

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Selfie unterm Düsselonius:

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Hier schwört man statt auf HTS auf schwere solitäre Poller – die im Fall eines Falles ganz schlecht zu entfernen sind …

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

 

Meine Mission – wenn ich sie annehme: ein Selfie mit dem Oberbürgermeister!

 

Spoiler: versagt …

 

Ich wusste, dass der Japantag um 12 Uhr auf der Haupttribüne offiziell eröffnet werden würde. Also wartete ich dort am Eingang zum Backstagebereich. Ich glaube, nervöse Blicke der Security bemerkt zu haben – und fühlte mich schon selbst ein bisschen wie ein Attentäter, da ich mit zwei scharfen Geschossen um den Hals da rumstand wie Falschgeld.

 

Japantag in Düsseldorf

 

Irgendwann fuhren zwei schwarze Limousinen vor. (Dicke dunkle Kisten, das ist entweder die Cosa Nostra, die Yakuza oder die hohe Politik.) Aber nicht der OB, sondern der MP stieg aus! (Im andern Wagen fährt der Gouverneur, doch ihn hab ich nicht im Visieur.)

 

Ich wusste gar nicht, dass die Nummer so hoch hängt, dass sogar der Herr Ministerpräsident vorbeikommen würde. (Tja, mit Hendrik Wüst muss man immer rechnen …) Ihn erwischte ich leider nur en passant beim Hineineilen, da ich die Landschaft ja nach einer anderen Zielperson abscannte.

 

Japantag in Düsseldorf

 

Diese andere Zielperson kam kurz danach an, rauschte aber auch gen Bühne – also kein Selfie möglich. (Man will ja auch nicht lästig werden.)

 

Doch als ich mich umguckte, stand da Mona Neubaur – also einfach mal schnell und unbürokratisch ein Selfie mit der Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und stellvertretenden Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen gemacht!

 

Japantag in Düsseldorf

 

Anschließend ging ich vor die Bühne und machte halt von da meine Bilder!

 

Kann man das als Selfie mit dem OB gelten lassen?

 

Japantag in Düsseldorf

 

Japantag in Düsseldorf

 

Japantag in Düsseldorf

 

Japantag in Düsseldorf

 

Kollege, mach mal deine Optik sauber!

 

Japantag in Düsseldorf

 

Japantag in Düsseldorf

 

 

Nach der Veranstaltung wartete ich wieder am Backstage-Eingang, aber da war es dann richtig quetschig, weil inzwischen die lokale Presse auch Wind davon bekommen hatte. Die Kameras sind schon lange hier, Reporter stehen Spalier.

 

Japantag in Düsseldorf

 

 

Anschließend entschwanden die Honoratioren im Getümmel, um sich selbst ein Bild vom Japantag zu machen.

(Mit diesem Wüst sollte ich auch mal ein Selfie machen, vielleicht ergibt sich die Gelegenheit bald nicht mehr so – ich bin ja selten in Berlin … Und wer weiß, wen er da mit hinnimmt …)

 

Japantag in Düsseldorf

 

 

Angesichts 30 Grad und hunderttausender Menschen trat ich selbst den Rückzug an. Es liefen in meinen Augen gar nicht sooo viele tolle Cosplayer herum, dass sich weiterer Sonnenbrand und Hitzeschlag gelohnt hätten. (Vor zehn Jahren war das noch der Hammer. Gut, vielleicht lässt die Begeisterung im Alter nach; selbst wenn die Fans hömmele Zeit und Geld und Liebe in ihre Kostüme stecken.)

 

Außerdem kannte ich da ja niemanden. (Außer den OB …) Und neue Bilder vom bunten Treiben brauchte ich persönlich jetzt auch nicht so dringend; ich kann ja im Archiv von 2012, 2015 und 2016 gucken. Ein paar neue Bilderchen als Service für die Leserschaft wären vielleicht nice – aber die wird ja wohl googeln können!

 

 

 

Dafür, dass D-dorf so einen mondänen Ruf hat, ist es abseits des Rheins schon sehr hässlich. Es sei denn, man ist Auto-Poser. Repräsentative Bauten allenthalben, aber auch Baustellen überall – so dass man selbst als Fußgänger öfters mal vor einer Wand steht und nicht weiterkommt.

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Die Freundlichkeit der Leute in der Altstadt lässt auch zu wünschen übrig:

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Und wenn ich den OB dann doch mal zu fassen bekomme, kreide ich ihm an, dass man an dieser (sinnfreien) Stufe an der Rheinpromenade sich trefflichst was brechen kann!

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

Das visuelle Problem der Altglasentsorgung hingegen haben sie sehr elegant gelöst.

 

Nach 10 Jahren war ich nochmal in Düsseldorf

 

 

Auf dem Hinweg hatte ich noch die S-Bahn genutzt. Und verstehe immer weniger, warum so viele Leute so ein dummes Ding auch in Aachen haben wollen:

Das Teil war eng, wenn man da (seitlich) sitzt, schaut man den Leuten vor sich direkt auf den Pöter oder das Gekröse, man kommt schlecht rein, man kommt noch schlechter raus – und wehe, man hat Gepäck, eine Rollator oder einen Kinderwagen dabei!

 

 

 

Abends dann das Fernseh-Highlight live im WDR:

»Pferd & Sinfonie« im Hauptstadion des TSCHIO mit über 30.000 Zuschauern. Orchester- und Chor-Melodeien aus den 007-Filmen. Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

SCREENSHOT Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

Besonders die Bond-Songs »The man with the golden gun«, »Live and let die« und »Skyfall« begeisterten.

 

SCREENSHOT Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

SCREENSHOT Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

Moderiert wurde der Abend von Dietmar Wunder, der deutschen Stimme von Daniel Craig; sehr angenehm. Sein Co-Moderator war leider so ein Dampfplauderer, der ständig auf seine Moderationskärtchen glotzte. Erst später erfuhr ich, dass er eigentlich der Stadionsprecher ist; der macht das anscheinend immer so. In seiner Kabine muss er ja nicht in eine Kamera gucken. Andererseits: Dietmar Wunde hockt auch immer in einem Kämmerchen, wenn er den Bond gibt – und diesmal sah er die Zuschauer immer direkt an, freihändig!

 

SCREENSHOT Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

(Liebe zum Detail: Im Hintergrund werden Pferdeäpfel aufgelesen.)

 

 

Die Organisatoren haben sich was einfallen lassen bei der Planung:

  • ein Stunt des Generalmusikdirektors zum Einstieg
  • als Moderator die Stimme des Craig-Bond
  • eine spektakuläre Reit- und Stuntshow mit aserbaidschanischen Karabagh-Pferden (Weil »Die Welt ist nicht genug« in Aserbaidschan spielt.)
  • eine tolle Choreo von Hütehunden mit coolen Schwarzhalsziegen (Weil … weiß ich nicht … In welchem Bond kamen die noch mal vor?!)
  • ein echtes Bondgirl: Britt Ekland, die Mary Goodnight aus »Der Mann mit dem goldenen Colt«

 

SCREENSHOT Der scheidende Generalmusikdirektor Ward, Christopher Ward, dirigierte – aber erst nachdem er in Bond-Manier vom Dach hinunter ins Stadion gerauscht war!

 

»Brigitte ist, was Männer betrifft, etwas wahllos – wenn ich das mal vorsichtig ausdrücken soll. Verstehen Sie, was ich meine?« Überliefert sind: Ehe mit Peter Sellers, Affäre mit Rod Stewart, Beziehung mit Lou Adler, Affäre mit Helmut Berger und Ehe mit Slim Jim Phantom. Aber in 83 Jahren hat man ja auch eine Menge Zeit für sowas.

 

 

 

Sonntag, 24. Mai 2026

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

 

Historisch verbürgte Cosplayer spielten ihre jeweiligen Zeitalter mit Ernsthaftigkeit und Akkuratesse. Piraten, Weltkrieger (I und II), Hippies und was weiß ich waren zugegen, über 1.000 Darsteller aus Dutzenden Epochen. Es heißt, es gab deren Stücker 60. Ich habe nicht mitgezählt, konnte aber wie immer einen deutlichen Überhang an Mittelalter feststellen – oder was die Leute dafür halten. (Also viel Ritter, kaum Tod und Teufel. Aber als Pestopfer zu cosplayen gibt sicher nicht so schöne Selfies.) Zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit lagert es sich wohl besonders schön. Denn wir hatten ja immer noch 30 Grad und viel Sonnenschein. Und man hat mehr kreative Freiheiten, was die Wahl der Garderobe angeht. Edel gewandete Damen späterer Zeit litten sicher arg in ihren mondänen Kleidern aus dickem Baumwollstoff samt menschenrechtswidriger Korsage – der historischen Authentizität zuliebe.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

 

Bisschen komisch ist das ja schon: Da stehen, sitzen und liegen die Kostümierten rum wie bei einer Völkerschau aus dunkler Zeit – und man selbst latscht vorbei und guckt und knipst. (Und nächste Woche verkaufen sie dir ein halbes Pfund Käse, einen Gebrauchtwagen oder einen Bausparvertrag.) Gewiss, wenn man sich in historische Schale schmeißt, will man auch gesehen und gegebenenfalls auch photographiert werden. Ist aber trotzdem komisch.

Mit einigen Aixponaten Darstellern unterhielt ich mich aber auch.

 

Potzblitz! Das ist doch der Griff des Lichtschwerts von Luke Skywalker!

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

Der römische Maler erzählte Interessantes über historische Pigmente. (Drei Farben, Blau.)

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

Schade, dass so oft Krieg und Gewalt die Epochen prägten.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

20. Epochenfest im Jülicher Brückenkopfpark.

 

 

 

Dienstag, 26. Mai 2026

Die Philipps dieser Welt haben mehrere Namenstage, aber heute ist der Gedenktag für den heiligen Philipp Neri (den »humorvollen Heiligen« aus Florenz). Daher Gratulation an Felip, Felipe, Felipinho, Felp, Fifie, Filib, Filip, Filipe, Filipp, Filippo, Filippu, Filippus, Filips, Fils, Fip, Fips, Fipsie, Firip, Flip, Flipper, Fülöp, Lippo, Lips, Phelp, Phil, Phili, Philip, Philipp, Philippa, Philippe, Philippina, Philippine, Philippos, Phílippos, Philippus, Philips, Philla, Phillip, Phillipp, Phillis, Phip, Phipsie, Pila, Pilib, Pilip, Pille, Pilo, Pilop, Pilypas, Pip, Pipo, Pippa, Pippo, Piripi, Pylyp, Vilppu, Vilppu, Φίλιππος, Пилип, Филип, Филипп und Фїліппъ!

 

Weil dieser Monat so pferdelastig ist:

Philipp heißt aus dem Altgriechischen übersetzt übrigens Pferdefreund, von φίλος philos »Freund« und ἱππος hippos »Pferd«.

 

Der Name hat aber grad lowkey kein Rizz:

Ich liebe wirklich alle Männer, große Männer und auch kleine.
Auch die ganz dünnen mag ich, manchmal mag ich Männer breit.
Ja, ich hab sie alle gern – außer wenn sie Philipp heißen,
außer wenn sie Philipp heißen, dann find ich sie leider scheiße.

 

 

 

Ich für meinen Teil hätte es gut gefunden, wenn sie den Sommer erst mal langsam angefahren hätten, hie und da schonmal 25 Grad oder so. Und nicht mit tagelang Ü30 Grad bereits Mitte Mai!

 

 

 

Mittwoch, 27. Mai 2026

Heute fängt das Opferfest an. Da bin ich aber froh! Und hoffe, Tiktok checkt noch mal seinen Algorithmus: In den letzten Wochen wurde ich nämlich wahrscheinlich deswegen zugeballert mit lausig KI-generierter Reklame für minderjährige Schafe:»Bestellen Sie ein zertifiziertes Opferlamm oder schenken Sie es Bedürftige. (Gültig nach Allen 4 Rechtschule)« [sic!]

 

Bin ich da die Zielgruppe?!

 

(Okay, mit ein paar Gramm Lamm könnte ich schon was anfangen: Köfte, Ragù, Saag Gosht, …)

 

 

 

Donnerstag, 28. Mai 2026

EDEKA fährt da eine lustige Kampagne:

 

EDEKA

 

 

 

Freitag, 29. Mai 2026

Schau an, da trägt meine Guerilla-Gardening-Aktion von letztem Jahr ja doch noch Früchte, äh Blüten!

 

Guerilla-Gardening-Aktion

 

Guerilla-Gardening-Aktion

 

 

 

Samstag, 30. Mai 2026

Die Hänse haben ja schon viele Varianten; denen stehen die Johannas aber in nix nach: Ghjuvanna, Gia, Gianna, Giannina, Giò, Giovana, Giovanna, Giovannetta, Giuanna, Hanke, Hanna, Hanne, Hannele, Hannie, Ioana, Iohanna, Ionela, Iva, Ivana, Ivanka, Ivanna, Ivka, Jaana, Jaane, Jan, Jana, Jane, Janella, Janelle, Janet, Janeth, Janice, Janička, Janie, Janika, Janina, Janine, Janis, Janka, Janna, Jannah, Janne, Janneke, Jannicke, Jannike, Jannine, Jantine, Jantje, Jean, Jeana, Jeanette, Jeanie, Jeanine, Jeanna, Jeannette, Jeannie, Jeannine, Jehanne, Jenna, Jennigje, Jenny, Jo, Joan, Joana, Joana, Joanie, Joann, Joanna, Joasia, jōchānāh, Johana, Johanna, Johanne, Johanneke, Jóna, Jone, Jonelle, Joni, Jonie, Jonna, Jovana, Jovanka, Jovanka, Jovka, Juana, Juanita, Nána, Nina, Ninette, Oana, Schanna, Schanna, Schannochka, Seanna, Seona, Seonag, Seònaid, Shan, Shauna, Shavon, Shavonne, Shawna, Sheena, Sheenagh, Shena, Sheona, Shevon, Shona, Siân, Siana, Siani, Sìne, Sinéad, Sìneag, Siobhán, Sioned, Siwan, Teasag, Vana, Vanja, Vanna, Xoana, Yanick, Yanick, Yanna, Yannic, Yannick, Yannig, Yoana, Žana, Žaneta, Žanna, Zsanett, Γιάννα, Ιōánna, Ἰωάννα, Νάνα, Вана, Вања, Жанна, Жанночка, Ивана, Иванка, Йоана, Іванна, Јована, Јованка, Јовка, Нина, Ніна, Яна, Янина, Яніна, Янка und יוֹחָנָה.

 

 

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ich auch! Beim Ehrenamtstag machte ich diesmal nur ganz privat Photos – aus 95.000.000 Gründen …!

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

Kurz vorm Auftritt der Slakers hatte meine Kamera sich anscheinend entschieden, einfach mal am Rad zu drehen: Trotz Arretierung wählte sie ISO 16.000 (WTF!) und daher gezwungerermaßen f29! Und belichtete drei Blendenstufen drunter – warum?!

 

ISO 16.000 f29

 

Noch nie im Leben brauchte ich solch einen Blendenwert – und hatte bis heute auch keine Ahnung, dass meine Kamera den auch kann.

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

Die Aufnahmen sind dennoch gelungen; wenn auch etwas krisselig bei den Tiefen im Detail …

 

»Aachen zeigt Engagement.« Ehrenamtstag

 

 

 

Sonntag, 31. Mai 2026

Beim »Tag der offenen Gartentür« überraschte heute ein normalerweise von vorne kaum zu erahnender Hinterhof in der Johanniterstraße:

 

Tag der offenen Gartentür

 

Tag der offenen Gartentür

 

(All die Gemüsebeete und Blumenrabatten zu knipsen hab ich iwie vergessen …)

 

Tag der offenen Gartentür

 

Glücklich, wer seinen eigenen Garten hat!

 

Tag der offenen Gartentür

 

Tag der offenen Gartentür

 

Nicht ganz so praktisch ist die Anlage natürlich für praktizierende Gräserpollenallergiker … *hatschi*!

 

Tag der offenen Gartentür

 

 

 

 

Wenn man schon nicht die Fresse halten kann:

Einfach mal Ahnung haben!