diario trollo - TLs Online-Tagebuch

September 2026

Dienstag, 1. September 2026

Heute vor 20 Jahren: Der Film »Idiocracy« läuft in den US-Kinos an.

 

Heute: Idiocracy läuft in den USA in Echtzeit.

 

 

 

Oha, Marillion is in the neighbourhood!

 

Marillion

 

Aber schon ausverkauft …

 

Lustig: Obwohl ich die wer weiß wie oft höre, weiß ich nicht, wie die aussehen! (Außer dem Sänger, Steve Hogarth.) Ich kenne zwar die Namen Steve Rothery, Pete Trewavas, Mark Kelly und Ian Mosley, weiß aber nicht, welches Instrument sie jeweils spielen. Und die könnten am 16.10. an mir vorbeilatschen und ich würde sie nicht erkennen. Werk vor Autor! Daher lasse ich es bei diesem Mysterium.

 

 

Oooder ich warte ein paar Minuten, widerspreche mir selbst und wikipediere:

  • Steve Rothery (66), Gitarre, Gründungsmitglied 1979
  • Mark Kelly (65), Keyboard seit 1981
  • Pete Trewavas (67), Bass seit 1982
  • Ian Mosley (73), Schlagzeug seit 1984
  • Steve Hogarth (67), Gesang seit 1989

 

Alter, der Drummer ist 73!

Und der Keyboarder gerade mal zehn Jahre älter als ich! (Der hat mit 20 bei denen angefangen.)

 

KI Marillion

 

Ob die wirklich so ausehen? Only AI will tell …

 

 

 

Mittwoch, 2. September 2026

Die NAVEO-Entwickler hielten es für eine tolle Idee, ihre App zu »verbessern« … Inzwischen ist sie viel umständlicher zu bedienen, man wird automatisch ausgeloggt und das Einloggen klappt auch nur so semi. Zum Glück stellte ich das fest, bevor ein Kontrolletti kam. Mit dem vor der Nase möchte man nicht im wackelnden Bus in den Tiefen der App nach Lösungen gründeln.

 

haf.rre

 

 

 

Freitag, 4. September 2026

Kurz nach halb sechs am Morgen, ein Hubschrauber zieht traulich seine Runden über der Innenstadt. So möchte man geweckt werden. Nicht. Sowas macht den Tag unnötig lang!

 

06:15 Uhr, der Hubi ist immer noch dran. Sehr zur Freude der Bevölkerung in der akustisch reizvoll verwinkelten City. Wie lange hat so einer wohl Sprit?

 

Leute, wen sucht Ihr? Vielleicht kann man helfen?

 

Später wurde gemeldet, dass die Polizei eine abgängige Minderjährige gesucht hat. Mittlerweile wurde sie wohlbehalten gefunden, alles gut. (Die Kleene hatte wohl zuhaus nicht Bescheid gesagt, dass sie bei einer Freundin übernachtet …)

 

Außerdem erfuhr ich auf JODEL, dass der Heli »HUMMEL5« hieß – und dass man dessen Flugdaten im Internet meter- und minutengenau nachschauen kann!

Der Hummelflug begann um 0512 in Düsseldorf und endete dort auch wieder um 0623.

 

Hummelflug

 

 

Bin mir aber nicht ganz sicher, ob der Pilot nicht vielleicht doch einen eher minderjährigen Humor hatte …

 

Hummelflug

 

 

 

Hape Kerkeling wird der nächste Ritter des Ordens wider den Tierischen Ernst. (Endlich mal einer, der tatsächlich™ einst mal witzisch war im Job.) »Ein Komiker mit Haltung« hieß es – na, das wird sicher ein lustiger Abend …

 

Vielleicht wird er aber auch nur Bundespräsidentin, Hurz!

 

 

 

Jens Spahn ist wieder da. Er darf nun im Haushaltsausschuss mitspielen …

 

(Wer muss gerade auch an Böcke und Gärtner denken?)

 

 

 

Samstag, 5. September 2026

Das ist mir auch noch nicht passiert: Eine Hochzeit ist ausgefallen – hat aber stattgefunden …

 

Ich war für eine standesamtliche Trauung in der Burg Alsdorf gebucht. Wie immer war ich frühzeitig vor Ort und checkte die Location. Irgendwann trat ein Mann mit starkem Akzent auf mich zu und radebrechte, dass die Hochzeit ausfallen würde. Ich ging zu einer kleinen Gruppe, die mir schon vorher aufgefallen war. Das waren wohl die Brautleute plus Anhang. Ich hatte sie nicht als solche erkannt, weil ich feinen Zwirn erwartet hatte – keine Trainingsanzüge …

 

Und die Braut kannte ich nur von einem unscharfen Bild auf Facebook. Es stellte sich heraus, dass sie bloß hier waren, um die Hochzeit tatsächlich™ abzusagen, denn der Vater des Bräutigams läge im Sterben. Mein Beileid!

 

Also ging ich zurück zur Bushaltestelle. Mist, wieder eine dreiviertel Stunde in der Linie 51 hocken müssen – für nichts und wieder nichts.

Nun gut, ein paar schöne Bilder der Burg sind schon dabei herausgekommen. Hat iwie was von Schloss Gripsholm.

 

Burg Alsdorf

 

 

Ein bisschen bin ich schon stolz auf mich, dass ich dieses Brautpaar nicht zusammengestaucht habe, weil sie nicht vielleicht auch mir abgesagt hatten.

Denn: Das war gar nicht mein Brautpaar!

 

Kurz bevor ich in den Bus zurück gestiegen bin, klingelte mein Handy. Der echte Bräutigam rief an: »Ja wir wären jetzt hier …«

 

Also rannte ich zurück, kam rechtzeitig an und legte los. Alles gut. Aber aus meiner halben Stunde entspannt früher vor Ort sein wurde eine eher verschwitzte Photosession. (Meine vermeintliche und die tatsächliche Braut sahen einander wirklich ähnlich, so vom Typ her.)

 

 

 

Sonntag, 6. September 2026

Ein paar Bilder vom Christopher Street Day letzte Woche hatte ich auch in einschlägigen Aachen-Gruppen auf FB gepostet. Die Kommentare zeigen, dass es CSDs wohl doch braucht …:

  • »Aachen ist dumm«
  • »Alles Selbstdarsteller die bekommen im wahren Leben keinen Zuspruch«
  • »Bückstücke die ihr perverses Leben auf der Straße austragen«
  • »der Abschaum feiert«
  • »Einladung für pädos …«
  • »Feiert doch mal in Afghanistan eure Analparties«
  • »Freakshow...«
  • »Früher wurde Inzucht bestraft, heute bekommt man sie aufgezwungen«
  • »Fürchterlich dummes Pack«
  • »Ja, meiner Meinung nach ist das Luzifers kranke Pedo-Parade. Ich frage mich auch, wann ihr endlich an die Front geht, weil ihr doch diesen Krieg wollt – den totalen Krieg mit Russland.«
  • »Kranke Menschen«
  • »Man könnte FAST meinen ganz Deutschland hätte KEINE anderen WICHTIGEN Probleme.«
  • »MAN SOLLTE EUCH IN DUNKLE KELLER EINSPERREN DENN NUR DORT GEHÖRT IHR HIN«
  • »Menschen die jeden trennt hinterherlaufen …. Braucht man nicht … so Leute die alles mit machen was man ihnen sagt sind halt loser !!! Ich bin Macher ! Mit Losern gebe ich mich nicht ab !«
  • »Oder kurzgesagt : " Ab jetzt Analverkehr ohne Vaseline!"«
  • »Schade das sich alle Menschen an dem Tag an die STVO gehalten haben«
  • »So unnötig und überflüssig«
  • »der sieht aus als hätte der schon einige Meter Nigeria im Anus«
  • »Wandertag von dem linken Gesindel mit Plastikschwanz und Hundekostüm«
  • »Wenn man zutuen hat, hat man für so einen Blödsinn keine Zeit … aber was soll man verlangen von Grünen und links Wähler … arbeits los und Hobby los … und machen jeden dummen Trend mit …«
  • »Wer in diesen Zeiten noch das Wort "bunt" in den Mund nimmt dem kann der beste Arzt nicht mehr helfen«

(Das ist nur eine Auswahl. Orthografie/Interpunktion habe ich nicht angetastet, die Emojis allerdings weggelassen.)

 

Herzlichen Dank jedenfalls fürs Hochjazzen des Albums – der Algorithmus hat sich gefreut! (Ragebait ist übrigens heißer Anwärter auf das Jugendwort des Jahres.) Morgen kann ich dann großformatig blockieren.

 

 

 

(Ich glaube übrigens nicht, dass eine Klarnamenpflicht auch nur eine einzige Beleidigung im Internet verhindern würde.)

 

Aber es gab auch nette Kommis:

  • »Wie wunderbar bunt Aachen ist«
  • »Sieht nach einem schönen und friedlichen Fest aus. Tolle Fotos«
  • »Toll, freut mich, dass so viele Menschen daran teilgenommen haben«

 

 

 

Let’s flood the zone with …:

Spahn!

Der hat eine Strafanzeige wegen Verleumdung und übler Nachrede gegen den Rapper Ski Aggu gestellt. Dieser soll in einem Video behauptet haben, ihn und seinen Ehemann auf einer »Chem-Party« gesehen zu haben. Zitat: »Und die haben die schlimmsten Bretter gezogen.«

 

Sehr unglaubwürdig, in der Tat: Wer würde den denn auf eine Party einladen?!

(Andererseits würden Drogen so einiges erklären …)

 

Inzwischen erklärten der Rapper und sein Management, es habe sich um eine »vollständig erfundene Geschichte im Sinne von Satire« gehandelt, und das Originalvideo wurde gelöscht. (Wofür Satire nicht alles gut ist …)

 

Besagten Clip hatte ich zuvor jedoch gesehen – sowie die Panik in Ski Aggus Gesicht, als ihm klarwurde, dass es sich um einen Livestream handelte und da nichts rausgeschnitten werden konnte …

 

Auf zig Nachrichtenseiten wurde jedenfalls berichtet und in zig Foren spricht man gerade darüber – sonst hätte ich das gar nicht mitbekommen. Schöne Grüße von Barbra Streisand!

 

 

 

Montag, 7. September 2026

Im November 2018 erklärte Friedrich Merz auf einem CDU-Parteitag: »Wir können wieder bis zu 40 Prozent erzielen und die AfD halbieren, das geht!«

 

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, gestern: Die AfD erhält 43,8 Prozent, die CDU verliert 19,9 Punkte und landet bei 17,2.

Chapeau, halbiert – aber die falsche Partei! Für die Zerstörung der CDU brauchen die Rezo also gar nicht.

(Wenn Merz noch ein bisschen weitermacht, drückt er die AfD runter auf 80 Prozent.)

 

 

Glauben fast 44 Prozent der SA-Wähler wirklich, dass ausgerechnet die AfD ihnen hilft? Ich will nicht sagen, dass die alle dumm sind – aber haben die mal sinnentnehmend ins Parteiprogramm geguckt? (Oder ins Straftatenregister der Mitglieder und Akteure?!) Es gibt ja auch nette dumme Menschen. Aber vielleicht sind die hier ja gar nicht dumm, sondern bloß bösartig. Und wählen aus Trotz – Hauptsache, es geht anderen nicht besser als ihnen selbst. Aber dann wären wir wieder bei dumm, und zwar bei dem nicht netten dumm.

 

Millionen Menschen haben Schlachten gekämpft, Gefängnisse und Konzentrationslager überlebt, Widerstand geleistet und ihr Leben gegeben, um Europa von Nazis zu befreien. Und bloß 80 Jahre später fahren gesichert Rechtsextreme hier wieder Wahlerfolge ein! History – will teach us nothing.

 

Immerhin, Aachen bleibt stabil: Bei einer recht spontanen Protestdemo wegen der Wahl in S.-A. zogen abends 3.500 Teilnehmer durch die City. Und zwar friedlich, Friedrich. Angemeldet waren 200 …

 

Aachen bleibt stabil

 

Ich ärger mich ein wenig, dass ich zu groggy war, mitzugehen. Ich hätte es weit nach Beginn noch geschafft, denn es dauerte mindestens 15 Minuten, bis der Demo-Bandwurm dort unten vorbeigezogen war.

 

Aachen bleibt stabil

 

 

Auch wenn ich mir oft mehr Polizeipräsenz vor der Haustür wünsche: Sooo viel muss es dann auch nicht gleich sein …

 

 

Frage: Da stehen zehn Wannen plus Besatzung Gewehr bei Fuß – und immer noch können überlaute Motorradfahrer hier die Ursulinerstraße raufknattern?! Die hätten gerne ein paar aufheulende Bikerarsc$l%c&er aufschreiben können!

 

 

 

Dienstag, 8. September 2026

Alle meine Apps kann ich problemlos und ohne Nachfrage aktualisieren, nur »Mini Piano Lite« will neuerdings mein Alter checken:

 

Mini Piano

 

Okay Freunde, was für Schweinkram habt Ihr in die aktuelle Version eingebaut? Clips von nackichten Weibern, die lasziv auf der Klaviatur rumhüpfen? Rosa Prengel statt schwarzer Tasten? Außer Konzertflügel und Cembalo auch gesampelte Lustschreie?

 

 

 

Mittwoch, 9. September 2026

Selfie mit Ralf Raspe gemacht:

 

Radiogesichter

 

 

 

Donnerstag, 10. September 2026

Erst zum zweiten Mal im Leben habe ich eine Halogen-Lampe kaufen müssen; die scheinen ziemlich lange zu halten. (Hallo, ich hab hier noch ein Dutzend Glühbirnen gebunkert! Aber leider fast keine Lampe mit Fassung mehr, wo die auch reinpasst … unfassbar!)

Es war aber gar nicht Halogen sondern LED, wie ich erst zuhause entdeckte. Im Medienmarkt suchte ich nur nach »GU10« und der niedrigste Watt/Lumen-Angabe. Es ging sich um die Ausleuchtung von knapp 2 m², da würde wohl die kleinste Ausführung ausreichen. Also hab ich »2,7 W = 25 W 215 Lumen 2700 K« gewählt. (Was auch immer das für eine Gleichung sein soll …)

Nachdem ich die Drehverriegelung im Sockel arretiert hatte, dachte ich: Alter, ist das hell!

(Und dass ich dringend wieder das Klöchen putzen muss, inklusive aller Winkel, Decke, der Fliesen an der Wand und hinter dem Spiegel.)

 

 

 

Freitag, 11. September 2026

25 Jahre 9/11.

 

Der Spiegel will den 11. September wohl nochmal ornslich melken und bringt live ein historisches Minutenprotokoll. Ein prima Service für alle, die in Echtzeit nochmal mitgruseln wollen.

 

9/11 »Der zweite Turm des World Trade Center stürzt ein.«

 

 

In den Nachrichten hieß es, jeder wisse wohl, wo er war, als er davon erfuhr. Tatsächlich™ weiß ich es auch noch: Ich befand mich im Auto auf der Auffahrt auf die A44 in Aldenhoven und hörte es aus dem Radio.

 

Man will so was nicht beim Einfädeln auf eine vielbefahrene Autobahn erfahren!

 

Zunächst dachte ich bei der Meldung, dass die Türme des World Trade Centers eingestürzt seien: »Häh, da waren Türme drauf? Und warum ist das eine Nachricht wert?« …

 

Ach so, das WTC, das waren die Türme!

 

Die Stunden zuvor war ich bei einem Workshop: Ich wollte ein paar Schüler darauf vorbereiten, wie sie Senioren am besten das Internet erklären können. Und wunderte mich, dass sämtliche Nachrichtenseiten hakten und das Netz entsetzlich lahm war an diesem Nachmittag, so dass wir eher theoretisch arbeiten mussten.

 

Kurz vor der Autobahn hatte ich noch getankt, 6,66 DM Wechselgeld erhalten und da noch unwissend einen teuflischen Spruch gemacht …

 

 

Die ersten Bilder sah ich dann im Vorbeigehen im Schaufenster des Fernseherladens in der Elisengalerie. (Kids, googelt selbst, was ein »Fernseher« war!)

 

 

Donald Trump behauptet, er wäre damals mittenmang gewesen und Feuerwehrleute hätten ihn gerettet. Tatsächlich™ war er weit weg und in Sicherheit. Er hat damals nämlich live im Fernsehen gestrunzt, dass sein Hochhaus nun das höchste von Manhattan sei …

 

 

Bei den Terroranschlägen kamen 2.996 Menschen ums Leben, mehr als 6.000 wurden verletzt.

(Mir liegen keine Zahlen vor, wie viele Leute die USA seitdem im »Kampf gegen den Terror« weltweit totgemacht haben.)

 

 

 

Apropos totgemacht:

 

 

Man glaubt ja gar nicht, wie viele Protzbiker, Staubbläser, Grölbesuffskis, Autoposer, Straßenmutanten, Kopfsteinpflastertransportameisenpiloten, Quengelpenner und Lieferwagenrückwärtsfahrer noch leben wegen meines Arsenals an Schallschutz und Hohlraumversiegelung!

 

Ich sitze hier jetzt tatsächlich™ die meiste Zeit des Tages mit Mickymäusen auf den überhitzten Ohren. Oder mit den genialen Loops. Oder mit beidem!

 

Der Sound meiner neuen noisecancelling Bluetooth-Soundcore Q20i von ANKER ist besser als bei den In-Ear-Speakern – selbst ohne Musik.

 

Bestellt hatte ich die Dinger übrigens wegen einer Reklame bei Tiktok … (Ich bin so ein Opfer!) Das geht aber auch erschreckend schnell: Draufklicken, auswählen und schon schicken die das los! (Es gibt noch nicht mal eine extra Nachfrage von Paypal, ob man wirklich sicher ist, geschweige denn bloß ein Einloggen.) Das sind wohl diese In-App-Käufe, vor denen Verbraucherschützer immer warnen.

 

 

 

Samstag, 12. September 2026

Alles Gute zum Marienfest »Mariä Namen« Amrei, Annamaria, Annemarie, Annemie, Jet, Jette, Maaike, Maaria, Maaria, Maarika, Maarja, Mæja, Mæriæm, Mærjam, Mai, Maia, Maie, Maija, Maike, Maiken, Mair, Máire, Màiri, Máirín, Maj, Maja, Majken, Malaiisch, Maleah, Malia, Mallaidh, Malle, Manca, Manja, Manon, Mara, Māra, Mare, Mareike, Maren, Mari, Maria, María, Mária, Mariah, Mariam, Mariám, Mariámē, Mariamu, Mariann, Marianne, Mariazinha, Marica, Marie, Marieke, Mariela, Mariele, Mariella, Mariëlle, Marietjie, Marietta, Mariétta, Mariette, Mariëtte, Marija, Marijam, Märijam, Marijeta, Marijke, Marika, Maríka, Marike, Marion, Mariona, Maris, Marisa, Marise, Marisela, Mariska, Marisol, Marissa, Marita, Mārīte, Maritta, Māriyā, Mariyam, Mariyka, Mariza, Marizinha, Marja, Márjá, Marjatta, Marje, Marjo, Marju, Marjukka, Marjut, Marla, Marleen, Marlena, Marlene, Marlène, Marlies, Maruša, Marusja, Maruxa, Mary, Maryam, Maryamu, Maryija, Maryla, Maryse, Marysia, Marzena, Maša, Máša, Mascha, Maura, Maureen, Meike, Mele, Mere, Meri, Meriem, Merjem, Merjema, Meryem, Mhairi, Mia, Mieke, Miep, Mies, Mija, Mimi, Mirele, Miren, Miriam, Miriama, Mirjam, Moira, Moire, Moirrey, Moyra, Mrei, Muire, My, Myriam, Oara, Omaria, Ona, Reia, Ria, Rosemarie, Voirrey, Μαρία, Μαριάμ, Μαριάμη, Μαριέττα, Μαρίκα, Маја, Маня, Мара, Маре, Мариела, Марийка, Марија, Марија, Марица, Мария, Марійка, Марія, Маша, Մարիա, მარიამ, מִרְיָם , ماريا , مريم und މަރިޔަމް!

(Endlich mal ein großer Frauenname, der nicht bloß Derivat eines Männernamens ist.)

 

»An Mariä Namen sagt der Sommer Amen.«

 

 

 

Warum zum Himpel kriegt die Deutsche Bahn es nicht geschissen, samstagmorgens einen Zug pünktlich losfahren zu lassen?! Kein Schnee, kein Laub, kein Hochwasser weit und breit – einfach nur ein lauer Sommertag. Danke sehr für mal eben eine Stunde mehr unterwegs! Die Passage war ohnehin bereits planmäßig länger als nötig wegen SEV.

 

Der Anschluss zur Abkürzung Bördebahn DN–EU fiel für mich also schon vor acht aus, daher fuhr ich mal wieder über Köln (am Rhein).

 

Dort hätte ich mir allerdings beinahe selbst ein Bein gestellt: Ich kam mit der Bahn an, fädelte mich geduldig in die Trolley-Schlange an der Rolltreppe ein, schlenderte in die Vorhalle, um auf dem großen Display zu schauen, wann denn noch einmal eine Eisenbahn gen Eifel fahren würde; ich war ja jetzt aus der geplanten Taktung.

 

Da war es gerade 09:20 Uhr. Der nächste Zug würde um 09:21 Uhr abfahren … Aaah!

 

Das tat er natürlich von Gleis 9 aus – kaum eines ist weiter weg von der Halle mit bestem Blicke auf den Dom!

 

A gentleman will walk but never run! Aber zügig zum Zug mit Slalom um Trolleys geht schon. Es hieß, der Zug führe in Abschnitt A–C ab – tatsächlich™ stand er dann aber in Abschnitt D–F! Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mich in der Unterführung eher links gehalten. Nun war noch ein Sprint auf dem viel zu schmalen Bahnsteig angesagt. Dennoch: Geschafft, hallojulia! Zwar ohne Luft bis Erftstadt, aber geschafft.

 

Die planmäßige Dreiviertelstunde in Euskirchen nutzte ich für tiefergehendes Sightseeing und Photos, zum Beispiel vom Brunnen von Bonifatius Stirnberg am Alten Markt. Die Fußgängerzone war diesmal zwar bevölkert – das hat es aber nicht viel besser gemacht.

 

Euskirchen

 

Euskirchen

 

Euskirchen

 

Euskirchen

 

Euskirchen

 

 

Dann SEV duch die schöne Eifel. Immerhin: Man sieht, dass sich was tut in Sachen Elektro:

 

 

 

 

Schließlich habe ich es in 4 h 11 min von Aachen nach Gerolstein geschafft. (Google Maps sagt mir gerade, dass man es über den Vennbahnweg mit dem Rad in 6 h 17 min schaffen kann …)

 

 

Fein! Hier ist die Welt noch in Ordnung:

 

 

Also fast …

 

Hochbrücke Gerolstein

 

Hochbrücke Gerolstein

 

Hochbrücke Gerolstein

 

 

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

Pastaparty am Triathlon-Vorabend auf dem Brunnenplatz.

 

 

 

Die »Last Night of the Proms« war mal wieder feierlich. Nicht verstanden habe ich allerdings die mehrfache Heiligsprechung Lobpreisung von Dolly Parton: Was genau hat die jetzt für die Welt der Musik getan, außer ein bisschen Country (aber auch Western!) ein Stück weit bekannter zu machen? Ich krieg mit viel Nachdenken zweieinhalb Lieder von der zusammen, die man so kennt.

Da sind seit den letzten Proms noch mehr Promis gestorben, die Ähnliches vollbracht haben – die wurden noch nicht einmal erwähnt: Marianne Faithful, Roberta Flack, Brian Wilson, Ozzy Osbourne, Jimmy Cliff, Neil Sedaka, Cassandra Wilson und gerade erst Bonnie Tyler

 

Und Bowie habt Ihr damals ja komplett ausgelassen! Heroes in sinfonisch wäre doch der heiße Shice gewesen.

(Wenn PG mal stirbt, will ich da aber was sehen und hören in der Royal Albert Hall!)

 

 

Das Farbkonzept des Chors war interessant. Während die Jungens im monochromen taillenkurzen Herrenrock mit Schößen aufmarschieren durften, lautete die knallharte Ansage an die Damen wohl: »Ladys, nehmt was Knallbuntes, fast reine Farben, muss nicht zueinander passen!«

 

SCREENSHOT Night of the Proms

 

Die Pianistin Yuja Wang spielte zwar aufreizend virtuos – da hätte es ein halbes Stündchen weniger Fingerfertigkeit aber auch getan …

 

Der Favorit des Abends war ganz klar der Tenor Nicky Spence, der hatte erkennbar Spaß in den Backen und im Resonanzkörper!

 

SCREENSHOT Night of the Proms

 

 

 

Sonntag, 13. September 2026

25. Auflage des Kreissparkasse Vulkaneifel-Triathlons powered by GEROLSTEINER mit 600 Teilnehmen über 5 Stunden in 3 Disziplinen auf zig Kilometern – meine Kameras und ich hätten auch eine Finisher-Medaille verdient gehabt!

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Man muss sich allerdings von dem Gedanken verabschieden, man könne auch nur im Ansatz vollständig dokumentieren. Bei den ganzen Starts alle 30 Minuten kann man ja nicht überall sein, wo grad was Spannendes passiert. Ins Becken passen halt nur 5 × 6 Schwimmer gleichzeitig, die ihre Runden ziehen müssen. Für einen gemeinsamen Start und weniger Wechsel muss man wohl die Papenkaule fluten.

(Das nächste Mal picke ich mir ein paar Lieblinge raus, die ich dann stalk.. photographisch auf der Strecke begleite.)

Außerdem bin ich ja kein Sportler. (Ach was?) Von den Cracks kenne ich nur Jens Roth, den Gewinner des letzten Jahrs (Spoiler: Auch dieses Jahres!), und ein paar Gerolsteiner Teilnehmer. Aber ich war ja für die Atmo zuständig und außerdem nicht allein.

 

 

Das Schwimmen zu knipsen ist chillig: Das Außen-Bassin ist nur 25 Meter lang, da hat man alles im Blick und ist schnell überall.

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Weil Regen gemeldet war, hatte ich mir einen Plastiküberzieher für die Kamera gebastelt. Den brauchte ich erst am Ende – aber am Pool war der als Spritzwasserschutz auch schon sehr praktisch.

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Abgesehen von letztem Jahr bei gleicher Gelegenheit war ich zuletzt Mitte der 90er im Gerolsteiner Freibad: tief in der Nacht, alkoholisiert, poolnudelnackicht und vor allem lange vor der Zeit der Bewegungsmelder und Überwachungskameras …

 

Im Gerolsteiner Hallenbad war ich glaub ich seit den 80ern nicht mehr. Und auch heute nur kurz: Meine Güte, was war das feucht und stickig!

 

Vulkaneifeltriathlon

 

 

Vulkaneifeltriathlon

 

 

Fahrradfahrer in der Eifellandschaft sind immer ein schönes Motiv. Hey, sie fuhren fast meine Hausstrecke von damals, hoch nach Büscheich und über Michelbach runter nach Birresborn. Kopp/Eigelbach hab ich damals immer ausgelassen, aber in Hinterhausen war ich wieder mit dabei.

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

The loneliness of the long distance rider.

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Bevor 476 PS an ihm vorbeibrausen.

 

 

Laufende – wie auch tanzende – Menschen abzulichten ist tricky: Man sollte sie bei der Aufwärtsbewegung einfrieren, nicht beim Downward-Move, wo alles – auch durchtrainiertes –Gewebe gnadenlos mit Mach 3 gen Erdmittelpunkt gezogen wird …

Außerdem haben die da ja schon X Kilometer Strecke in den Armen und Beinen, da sieht man nicht mehr so knusprig aus.

 

Das macht es bei der Bildauswahl leicht, denn das sind unisono Löschkandidaten. Überleben tun nur die Guten. (Es sei denn, man möchte belastbares Material für die nächste Erpressung oder eine Hochzeitsfeier haben …)

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

 

All das war bestens organisiert und es kam zu keinen Unfällen. Zum Glück hatte es die meiste Zeit nicht geregnet, wie die Wetter-App gestern noch gedroht hatte (16 mm Niederschlag).

 

Wetter-App gestern

 

Radrennen im Regen hätte garantiert Verletzte ergeben. Und der Einlauf im neu gestalteten Zielbereich auf dem Brunnenplatz war eine tolle Verbesserung.

 

 

Der jüngste Finisher war gerade mal zwei Jahre als. Er wurde in allen drei Disziplinen von seiner Mutter mittransportiert: Beim Schwimmen in einem aufblasbaren Bötchen, beim Fahrradfahren in einem Anhänger und beim Laufen in einem Kinderwagen.

 

Vulkaneifeltriathlon

 

 

Was nicht so schön war: die Siegerehrung … 90 Minuten!

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Klar, die Athleten haben stundenlang gekämpft und sich das verdient, aber bei hömmele Starts in allen möglichen Altersstufen, Leistungsklassen, Sprintdistanz/Kurzdistanz, Einzelstarter und Staffeln sowie fein sortiert in Männlein/Weiblein (ich meine, auch divers gehört zu haben – bin aber irgendwann ausgestiegen), kommt ganz schön was zusammen, das kann sich ziehen. Einige durften auch mehrfach auf die Bühne!

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

Vulkaneifeltriathlon

 

 

 

Montag, 14. September 2026

Zurück in Aachen. Zwei Züge hatten Verspätung – und nur dadurch bin ich pünktlich angekommen. (Nur schmerzbefreite Bahnfahrer können das nachvollziehen!)

 

 

 

Mein küchentechnischer Fuhrpark beinhaltet nun auch einen Reiskocher. Für maximal zwei Portionen, sehr praktisch. (Natürlich wieder ein Spontankauf bei Tiktok …)

 

Samstag wurde er geliefert, da war ich aber in der Eifel. Kein Zettelchen von DHL im Briefkasten, nur ein Hinweis in der App, dass der Cooker wohl im Kiosk am Büchel, der seinen Hauptumsatz mit zwischengelagerten Paketen macht, auf mich wartet.

Ich wollte schon auf gut Glück hingehen und meine TT-Korrespondenz herzeigen, um zu beweisen, dass ich ich bin und alles seine Bewandtnis hat. Da sehe ich im Briefkasten einen Brief von der Deutschen Post. Gleich mal aufgerissen, was wollen die denn? Nun, sie hätten mich nicht angetroffen beim Liefern. Also, früher hätte der Postbüttel direkt einen Zettel ins Poschtkaschterl des Delinquenten geschmissen. Und nicht drei Tage später einen Brief geschickt!

(Oder die Sendung gleich bei den netten Damen im Printenladen unten abgegeben.)

 

 

Er bereitet sehr fein leicht klebrigen Reis zu und hält ihn auch ein Weilchen kuschelig warm. (Ich habe nie verstanden, worin genau der Vorteil von körnig rieselndem Parboiled-Reis bestehen sollte, wie sie ihn in der Fernsehreklame der Achtiger bewarben!)

 

 

 

Dienstag, 15. September 2026

Alle posten grad KI-Slop, wie sie in den 80ern aussahen. Welches Bild ist echt?

 

KI-Slop

 

 

 

Mittwoch, 16. September 2026

»Gib mir mal die Hautfarbe!«

 

»Gib mir mal die Hautfarbe!«

 

 

 

Donnerstag, 17. September 2026

Immer schön frisch bleiben!

 

Immer schön frisch bleiben!

 

 

Streetart Tivoli

 

 

 

Spotify ist so eine Echokammer! Die wissen inzwischen, was ich gerne höre und packen mir das immer in diverse »Mixtapes«. Meine Startseite ist voll von »zuletzt gehört«, »empfohlene Sender«, »Best-ofs«, »meine Top-Playlists«, »mehr wie N.N.« und »Neuerscheinungen meiner Lieblingskünstler«. Dumm nur: Das ist alles sehr, sehr ähnlich!

Es handelt sich zwar um weltbestens kuratierten Musikgeschmack, es ist aber anstrengend, wenn man mal was anderes hören will. Ich muss echt lange klicken, bis ich im Freiwasser schwimmen kann, auf der Suche nach musikalischen Geheimtipps, die mir in den letzten 40 Jahren iwie entgangen sind.

 

 

 

Freitag, 18. September 2026

Lo and behold: Es wurde vor 43 Minuten vom offiziellen Insta-Kanal gepostet, es muss also wahr sein: Duncan Sheik ist gestorben, mit 56.

 

Der war noch gar nicht dran!

 

Schade, dass ihn hierzulande kaum einer kennt. In den späten 90er und Nuller-Jahren kam kaum ein US-Film oder eine Serie ohne ein Stück von ihm aus: »Barely Breathing«, »Reasons for Living«, »In the Absence of Sun«, »Serena«, »Wishful Thinking«, »Alibi«, »That Says It All«, »On a High«, »Half-Life« und noch mehr.

 

Außerdem konnte er Musicals schreiben, die nicht wie Musicals klingen …: »Spring Awakening«, »American Psycho« und »Alice by Heart«

 

Auf der Fahrt in die Eifel letztens hatte ich noch ganz viel von ihm gehört und mir vorgestellt, dass ich ihn mal treffe und dann frage, woran er gerade arbeite – oder ob das respektlos wäre.

 

 

 

Feierstunde zu 75 Jahren »Fotografische Vereinigung der VHS«:

 

Feierstunde zu 75 Jahren »Fotografische Vereinigung der VHS«

 

Feierstunde zu 75 Jahren »Fotografische Vereinigung der VHS«

 

Feierstunde zu 75 Jahren »Fotografische Vereinigung der VHS«

 

Feierstunde zu 75 Jahren »Fotografische Vereinigung der VHS«

 

Lustig: Ich war der Einzige mit echter Kamera, der während Ansprachen und Gesang Bilder gemacht hat! (Handy gildet nicht.) Gründungsmitglieder waren auch keine anwesend.

 

 

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow. Was war wohl zuerst da, Gemälde oder Texte?

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

Buchvorstellung und Lesung »Ich bin auf Deiner Seite« von und mit Detlef Kellermann/Robert Sukrow

 

 

 

Samstag, 19. September 2026

Nach 187 Ausgaben ist im Dezember Schluss mit dem »ZDF Magazin Royale«. Ein verschmerzbarer Abschied.

 

Ich hab das Konzept hinter der Sendung – falls es eines gab … – nie verstanden: Comedy, Late-Night, Politikmagazin – was war das? Böhmermann trat immer durch einen fetten Bühnenvorhang ins Limelight und machte auf Shiny-Floor ein bisschen Stand-up. Insidergags, die selbst sein nibelungentreues Publikum meist nicht gettete. (Die applaudierten bloß wie wild, weil man das halt so macht. Bei allem!) Dann spielte das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld ein bisschen auf und anschließend saß der Showmaster da eine halbe Stunde allein hinterm Schreibtisch, um in einer Melange aus Satire, (durchaus löblicher) Investigation und Referat der letzten Stunde den sich selbst gesetzten politischen Auftrag zu erfüllen. Und manchmal kam am Ende noch eine Liveband, die ich aber noch nie kannte und folgerichtig stets skippte.

 

 

 

Sonntag, 20. September 2026

Weltkindertag im Westpark, organisiert von der Bleiberger Fabrik.

Schlimmer als der anfangs heftige Regen war mein Motto: »Mach Bilder von Kindern, ohne Bilder von Kindern zu machen!« Daher gab's also ganz viele Erwachsene, Totalen, Hinterköpfe, Stillleben, Hände und Sonnenblumen-Bäpper auf Gesichtchen.

 

Weltkindertag im Westpark

 

Eine Teamerin schlug mir vor, ich könnte ja die Eltern fragen. Wahrscheinlich! Erstens müsste ich das wohl vorher machen. Und außerdem kann ich dann die ganzen Tag mit irgendwelchen noch zu ermittelnden Helikoptern diskutieren, während die Motive längst weitergesaust sind.

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

Diese süße Rostgans wunderte sich wahrscheinlich, warum sich so viele Hoomans auf ihrer Wiese tummelten.

 

Weltkindertag im Westpark

 

Weltkindertag im Westpark

 

100 % Geflügel …

 

Weltkindertag im Westpark

 

 

 

Die Spritpreise sind derzeit wieder sehr hoch. Kein Wunder, solange Deutschland von internationalem Öl und Gas/Krisen und Konflikten abhängig bleibt, ist der nächste, völlig überraschende, Preisschock nur eine Frage der Zeit. Nach der Straße von Hormus am Persischen Golf ist nun auch die Straße von Bab al-Mandab ins Rote Meer als Schifffahrtsweg gefährdet.

 

Rettung schaffen soll nun wieder: ein milliardenteurer Tankrabatt.

 

Ächtz! Wollen wir jetzt echt alle paar Monate dieselbe Diskussion führen – beziehungsweise dieselben untauglichen Maßnahmen ergreifen?!

  • Gießkannenprinzip!
  • Alle Steuerzahler blechen dafür.
  • Erreicht aber eher die Reichen, die sich ein dickes Auto mit großem Verbrauch leisten können.
  • Benzinfirmen geben den Rabatt nur eingeschränkt weiter.
  • Die steuernde Wirkung auf den Markt bleibt aus: Der Verbrauch bleibt hoch.
  • Es führt nicht dazu, weniger CO₂ zu verbraten.

 

»Das ist kein Konzept, das ist wirklich Flickwerk.«

(Friedrich Merz, 2022, Oppositionsführer)

 

 

 

Montag, 21. September 2026

Gestern war Hinrichtung der CDU Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Die AfD liegt leicht vor Manuela Schwesig (ich glaub die war mal SPD, aber nagelt sie nicht drauf fest) – und die CDU ist aus dem Parlament geflogen!

 

Und in Berlin unterlag sie der Linken, da wäre nun rot-grün-rot möglich.

Naja, der Markt regelt.

 

Direkt nach der ersten Hochrechnung, als man davon noch nichts sicher wusste, tat Friedrich Merz gestern um kurz nach sechs kund, dass er Kanzler und CDU-Chef zu bleiben gedenke.

 

schMERZ

 

Wie der Schwarze Ritter ohne Arme und Beine bei Monty Python: »Einigen wir uns auf Unentschieden!«

 

Merz ist nur noch am Ruder, weil die CDU keinen anderen hat!

(Wüst brauchen sie noch für den NRW-Wahlkampf nächstes Jahr, und Günther will wohl chillig Landesvater in Schleswig-Holstein bleiben, statt ins Haifischbecken Berlin zu springen. Und Söder … – ach komm! Den will nun wirklich niemand in Berlin. (Passt auf, nachher wird's noch der Dobrindt!)

 

 

 

Wem so viel Realsatire noch nicht reicht: »extra 3« wird heute 50!

 

Ich schaue es und lerne viel dabei seit Ende der 90er Jahre. Moderiert wurde es in dieser Zeit von Hans-Jürgen Börner, Michael Gantenberg, Jörg Thadeusz, Thomas Pommer, Tobi Schlegl und zwischendurch von Anja Reschke und Christoph Lütgert. Manchmal aber auch von Rolf Seelmann-Eggebert und Torsten Sträter! Seit 2011 ist Christian Ehring Anchorman; mehr als ein Viertel der Zeit. Und er möge es noch lange bleiben!

(Verwirrender noch als die Moderatoren sind die Sendezeiten: Manchmal mittwochs mit 30 Minuten um 22:00 Uhr im NDR oder donnerstags um 22:45 Uhr mit 45 Minuten im Ersten – es sei denn Nuhr darf da wochenlang hintereinander ran. Warum auch immer.)

 

 

 

Dienstag, 22. September 2026

Fast richtiger Newsflash:

BUNDESKANZLER ANDREAS WEYER GIBT SEINEN RÜCKTRITT BEKANNT!

(Klaus J. Behrendt hört beim Tatort auf …)

 

 

 

Ich durfte bei einem Zeitschriften-Interview und einer Betriebsbesichtigung photographieren. Beziehungsweise nicht photographieren … Oder jedenfalls nur son bisschen, wohl aus Angst um Wirtschaftsspionage und Bekanntwerden von Betriebsgeheimnissen.

 

Zunächst konnte ich durch eine Glasscheibe im Entree bei der 4,45 Milliarden Euro schweren, börsennotierten Firma geheimnisvolles technisches Gerät knipsen. (»Planetenanlagen«, spannend!) Okay, das würde ein bescheidene Ausbeute bedeuten … (Und ich werde in diesem Fall nur nach abgedruckten Bildern bezahlt, verdammt!)

 

Mit Kittel (Kittel, Kittel!), Schuhen und Haarnetz ausgestattet ging‘s dann in den Halbreinraum. »Haben Sie die Kamera ausgeschaltet?« – »Ja!« Erst in einer bestimmten Ecke der riesigen Hallen mit mords Technik durfte ich sie wieder anschalten und ein bissi draufhalten. Also von diesem einem Punkt, dieser einen Perspektive aus. Man nicht, was ich gelitten habe … Normalerweise laufe ich rum und finde meine Motive. Oder sie mich.

 

Ich habe mich nicht getraut, ein Selfie mit Kittel (Kittel, Kittel!), Visitorschild und dem schicken Haarnetz zu machen.

Daher muss die KI nun herhalten!

 

Selfie mit Kittel (Kittel, Kittel!)

 

 

 

Mittwoch, 23. September 2026

Googelt eigentlich noch irgendjemand? Der größte/gröbste Teil der Menschheit chatGPTiert anscheinend nur noch. In letzter Zeit wurde mehrmals zur Beantwortung einer Frage eine KI zu Rate gezogen – und mein Hinweis, dass man der nicht alles glauben sollte, lapidar weggewischt. All is lost!

 

 

Aus anderen Gründen waren die großen KI-Firmen gerade, dass man die KI-Entwicklung vielleicht mal etwas einbremsen sollte. (Kennen die nicht den Spruch: »Wer bremst, verliert.«?!) Denn die wissen ja um den aktuellen Stand der Terminator-Entwicklung in den Laboren, der über die im Moment öffentlichen Modelle zum Referate schreiben, schwachsinnige Antworten erfinden und lustige Bildchen generieren lassen weit hinausgehen. Das muss echt übel sein. Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd’ ich nun nicht los.

 

Aber: Die KI-Entwicklung soll langsamer vorangehen? – Hurra, Deutschland ist wieder vorne mit dabei!

 

Mein neuestes guilty pleasure sind Videoclips von Robotern, die sich selbst zerlegen:

 

Videoclips von Robotern, die sich zerlegen

 

 

 

Donnerstag, 24. September 2026

Was denn heute mit den Vögeln los?!

 

Was denn heute mit den Vögeln los?!

 

Und warum konnten die das nicht fünf Minuten früher aufführen, als der Himmel noch so aussah?!

 

Was denn heute mit den Vögeln los?!

 

 

 

Samstag, 26. September 2026

Nun ist es raus: Weder Olympia 2036, 2040 noch 2044 wird in NRW/Aachen stattfinden. Nachdem Berlin seine Bewerbung zurückgezogen hatte (Olympische Spiele ’36 in Berlin – das wär's doch gewesen …!), waren jetzt nur noch München und Köln (am Rhein/Ruhr) im nationalen Rennen. München ist’s geworden. Jo mei.

 

Der Heiopei, der feierlich den Gewinner aus dem Umschlag zog, hat anscheinend noch nie eine Oscar™-Verleihung oder ähnliches gesehen, denn er zog den Zettel ouvert aus dem Kuvert, so dass alle das Ergebnis schon sehen konnten. Zur Sicherheit wiederholte der Bundesuhu es nonchalant nochmal laut.

Danach haben sich Markus Söder und Münchens grüner OB Dominik Krause umarmt – ein Bild, das man so auch nicht auf der Liste hatte.

 

 

 

So langsam reicht’s aber auch mal, oder?:

Jens Spahn ist dem Haushaltsausschuss fern geblieben, weil sein Kind krank war.

 

In Sardinien!

 

Ist der nicht in dieser einen Partei, die gerade erst klargemacht hat, dass man sich bei Krankheit gefälligst direkt am ersten Tag im Morgengrauen zum Arzt schleppen und da dann alle anderen mit frischen Bazillen versorgen soll?

 

Er wurde dennoch nicht rausgeschmissen aus diesem Ausschuss: Er darf »auf Bewährung« bleiben. O tempores, o mores!

 

Frage: Was hat der Typ in der Hand gegen die Leute, die ihn protegieren?

 

(Wenn der nochmal in einer Talkshow sitzen sollte, hätte ich gerne, dass man ihm erstmal die Liste aller seiner Verfehlungen vorliest, bevor er sich auch nur räuspern darf! Also die schon bekannt sind.)

 

 

 

Sonntag, 27. September 2026

Ich bin dieses Wochenende von Veranstaltung zu Veranstaltung getitscht: Ausstellungseröffnung im Couven-Museum, Fest in der Pontstraße, Fest an der Hotmannspief und Lennet-Kann-Matinee. Bei den Hofkulturtagen, dem Filmfest Aachen und dem Tag der Offenen Tür in der Karnevalswagenhalle war ich gar nicht.

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

in Aachen ist ja nichts los …

 

Aber in Aachen ist ja nichts los …

 

 

 

Und es war auch noch Aachener Kunstroute:

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

Aachener Kunstroute

 

 

 

Auf dem Weg zwischen »Ateliersozietät & Zeigeraum PROZITRON et le SUK« in der Lothringerstraße und »Atelier und Galerie radar´t« an der Ecke zur Wilhelmstraße:

 

Baustelle Lothringerstraße

 

Die Sperrung wegen Wasser- und Gasleitungsschäden war wohl recht spontan eingerichtet worden. Zu spontan für Fachbereich Sicherheit und Ordnung FB 32/000 …

 

Baustelle Lothringerstraße

 

 

 

Bin mit Spoti wieder fein: Mein »Mixtape 5« ist voll von Stücken von Duncan Sheik!

 

 

 

Montag, 28. September 2026

Ich verrate hier mal ein Geheimnis: Dieses Online-Tagebuch ist eigentlich ein Monatsbericht (© Rudi). Das Publikum: »Ach was?!« Die Photos entstehen natürlich in Echtzeit, werden aber erst später in die Texte eingefügt. (Wenn ich das alles am selben Tag machte, käme ich zu gar nichts mehr.)

 

Jedenfalls, hören Sie: Da ich mit dem Sichten des Bildmaterials absehbar nicht fertig werde, hatte ich gestern das hier gepostet:

 

»Holla die Waldfee, was waren die letzten Tage doch voll:

 

Über 40 Likes. Also für keine Bilder!

 

 

 

Einmal wollte ich das Spielchen um High-Noon an der Tanke ja mal mitmachen. 11:59 Uhr:

 

Spritpreis

 

12:01 Uhr:

 

Spritpreis

 

Huch! Nur ein paar Cent mehr?! Das sind ja nachgerade humane Preise. Jetzt noch schnell volltanken, auch alle Reservekanister, Thermoskannen und Flachmänner, bevor es ab Donnerstag nur noch diesen Billigsprit gibt!

 

 

 

Ach schau, jetzt will er sich auch noch um den Haushalt drücken!

 

SC Spahn

 

Ach nee, anders: Jens Spahn tritt nun doch zurück. Also schon wieder.

 

Die Erklärung, die er nun abgeben musste, ist so windelweich, lauwarm und besch.. wie die Windeln seines Sohnes: »Alles rund um meine Person ist aktuell so politisiert, dass ein normales Arbeiten kaum möglich sein wird.«

 

Aha, seine »Person« also! Selten spricht einer so unpersönlich wie möglich von sich selbst, wenn er mit »meine Person« formuliert. Und da klingt dannnoch gewaltig durch, dass all die anderen Schuld sind und er nun leider, leider handeln muss.

 

Er wolle sich jetzt jedenfalls erstmal nur seinem Wahlkreis und seiner Familie widmen.

 

Alter, Du wirst als Abgeordneter nicht mit zwölf großen Steinen pro Monat mehr als fürstlich gepampert, damit Du Dich um Deine verfickte zusammengekaufte Familie kümmerst!

 

 

Bin gespannt, wo Spahn später spawnt.

 

Spahn spawnt

 

 

 

Dienstag, 29. September 2026

Ich hatte die Michaels ja noch nicht: Glückwunsch zum Michaelitag Guel, Maicon, Maikel, Meical, Mica, Micael, Michael, Michaël, Michaēl, Michail, Michailo, Michailŭ, Michajlo, Michal, Michał, Michális, Micheal, Mícheál, Micheil, Michel, Michele, Michiel, Miĉjo, Mick, Mickaël, Mickey, Micky, Migo, Miguel, Miguelito, Miha, Mihael, Miĥaelo, Mihai, Mihail, Mihails, Mihăiță, Mihály, Mihkel, Mihkkal, Miho, Mihovil, Mijo, Mika, Mīkā’īl, Mikael, mîḵāʾēl, Mikaere, Mikail, Mikajel, Mikala, Mike, Mikel, Miķelis, Mikelo, Mikey, Mikiel, Mikkel, Mikkjal, Mikko, Miko, Miksa, Minko, Mintscho, Miquel, Mischa, Mischael, Mischka, Mischko, Mischo, Misi, Miska, Miško, Mitch, Mitchell, Mitxel, Mychajil, Mychajlo, Myghal, Mykolas, Μιχαήλ, Минко, Михаил, Михаило, Миша, Міхаіл, Միքայել, მიშო, მიხეილ, מִיכָאֵל und میکائیل!

 

Bei den Damen herrscht weniger da Varianz: Lina, Makayla, Mckayla, Micaela, Michaela, Michaila, Michala, Michalina, Michayla, Michela, Michèle, Michelina, Micheline, Michelle, Miguela, Mihaela, Mikaela, Mikayla, Mikhaila, Mikkeline, Miša, Mychaela, Μιχαέλα, Михаела und Михаила.

 

 

 

Mittwoch, 30. September 2026

Die Union droht Berlin jetzt mit Geldentzug beim Länderfinanzausgleich, wenn dort die offiziellen Wahlgewinner (links) demnächst dann auch die Regierung stellen …

 

Also, in meinem Grundgesetz steht Art. 107 Abs. 2 Satz 1 noch drin – leihe ich Ihnen gerne mal aus, Herr Söder! Und in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik ist Bayern damit auch verdammt gut gefahren.

 

Ferner haben sie die siegreiche Spitzenkandidatin Elif Eralp nun in die Eierschleifmaschine gesteckt und gründeln nun nach Verwertbarem für die Hexenjagd gegen sie. Der fadenscheinige Antisemitismusvorwurf klang gerade ab, da haben sie rausgekriegt, dass sie mal Mitglied in einer linken Vereinigung war – wie es auch frei ersichtlich in ihrem Lebenslauf steht. Nein! Doch! Oh! Geraucht hat er auch! In einer Fußgängerzone. Entgegen der Fahrtrichtung. Pass auf, demnächst kommt womöglich noch raus, dass sie Mitglied bei der PdL ist!

 

 

Kommt von der CXU eigentlich irgendwann nochmal etwas Konstruktives? Etwas, das Land oder Leute weiterbringt? Stattdessen werfen sie anderen Knüppel zwischen die Beine und diskreditieren alles, was irgendwie »links« sein könnte. (Aber selbst fordert sie von ihnen »staatsverantwortliches Abstimmungsverhalten«, wenn sie es nicht geschissen bekommt, eigene Mehrheiten hinzukriegen, siehe Sondervermögen.)

 

 

Hey, lasst die Linken doch einfach mal machen! Die entzaubern sich von selbst. Man kann sie ja inhaltlich stellen …

 

 

 

Noch ein bisschen Tankrabatz: Pünktlich zum Start des Tankrabatts morgen (wegen steigender Energiekosten) wurde heute beschlossen, das Deutschlandticket schon wieder teurer zu machen (wegen steigender Energiekosten).

Wohl um unter der magischen Grenze von 67 (six, seven!) zu bleiben, soll das 9-Euro-Ticket demnächst 66,80 Euro kosten. Zwei Groschen gespart, hurra! Diese Summe soll unter Berücksichtigung eines elaborierten Kostenindexes errechnet worden sein. Ich glaube aber, die haben einfach gewürfelt.

 

 

 

Ich liebe den Geruch von Petrichor am Abend!

 

 

 

 

Just cry

and it’s a crisis.

 

PS: So, jetzt Mixtape 5 mit Noise-Reduction auf die Ohren und Bilder einbauen!