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– August 2021 –

Sonntag, 1. August 2021

Weiter geht's. Schaut alle mal her!

 

Bauchnabel

 

 

 

Montag, 2. August 2021

Netzfund:

Beim Bewerbungsgespräch.

 

Arbeitgeber: »Was sind Ihre Stär..«

 

Bewerber: »Meine Stärken? Ich kann blitzschnell Kontext aus einem Minimum an Informationen erschließen.«

 

Arbeitgeber: »Und Ihre Schw..«

 

Bewerber: »Meine Schwanzlänge? Überdurchschnittlich!«

 

Rufen Sie uns nicht an, wir rufen Sie an!

 

 

 

Dienstag, 3. August 2021

Das Gerüst gegenüber wird wieder abgebaut. Was genau da gewerkelt wurde, ist nicht ersichtlich. Sie haben wohl an ein paar Lamellen der Jalousien und an der Zinkverkleidung der Fassade rumgezuppelt. In Regenbogenfarben gestrichen haben sie sie jedenfalls nicht; darauf hätte ich was gewettet!

 

Im Sinne der Kosteneffizienz hätte man diese minimalen Reparaturen allerdings auch an einem halben Vormittag mit einer mobilen Arbeitsbühne vornehmen können. Aber anscheinend hat die Deutsche Bank wider Erwarten ja noch Geld in der Schatulle.

 

Im Moment entfernen sie die Kabelbinder, mit denen die Textilbespannung des Gerüsts befestigt war. Grob überschlagen sind das ein paar Hundert Stück nutzlos gewordenen Plastiks. Wieso sind Kabelbinder eigentlich noch nicht verboten? Die fallen doch auch in die Kategorie von Einmal-Trinkhalmen und To-go-Bechern. Dieses Befestigungsproblem könnte man doch prima mit wiederverwendbaren Materialien lösen. Zum Beispiel mit einem schlichten Seilchen.

 

Kabelbinder am Gerüst

 

 

Es gehen gerade fünf Handwerker zu Werke: Zwei von ihnen haben eine Zange, die anderen haben keine Zange. Sondern nur einen Hammer

 

Und jetzt hauen diese Experten der Handwerkskunst die Kabelbinder ernsthaft einfach kaputt!

 

Also 100 mal *klack-klack-klack-klack-klack* auf einen hervorragenden Resonanzkörper aus blechernen Röhren und Bohlen vor einer metallverkleideten Wand – gutes Fachpersonal ist ja so schwer zu finden!

 

Kabelbinder am Gerüst

 

Nen Hammer hamma; hamma auch en Zang'? – Augenscheinlich nicht.

 

 

Mir ist zu spät eingefallen, ihnen meine Kombizange anzubieten …

 

Vielleicht irrte Watzlawick ja, und sein Satz lautet korrekt:

»Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Kabelbinder.«

 

 

Regenbogenflagge

 

 

 

Donnerstag, 5. August 2021

Do guckes elei: Nach über einem Jahr nochmal lecker Akl im Egmont!

 

Nach über einem Jahr nochmal lecker Akl im Egmont!

 

 

 

Freitag, 6. August 2021

Manchmal bin ich ja was spät von kapee. Erst jetzt gemerkt: Fury in the Slaugtherhouse sangen bereits 1993:

Diseases come, diseases go

Welcome to the final show

Let's shake hands with plastic gloves

And watch out for the last white doves

 

And believe me baby, every generation

Got it's own disease

And I've got mine so help me please

 

 

Samstag, 7. August 2021

Morgen gehen die Olympischen Spiele 2020 von Tokio zuende. Ich habe mir zwar nichts davon angesehen (Curling war ja nicht dabei!), sondern nur unfreiwillig in den Nachrichten etwas davon mitbekommen, wenn ich nicht schnell genug auf »mute« gedrückt hatte.

 

Die aufgeschnappten Bruchstücke der Athleten-O-Töne beschreiben das Elend präzise:

 

(Diese Phrasen können genau so auch für alle anderen Sportveranstaltungen der nächsten Jahrzehnte wiederverwendet werden – sooo geht Recycling!)

 

 

Sehr gerne wird in diesem Zusammenhang auch die Vokabel »historisch« verwendet: »Das ist was für die Geschichtsbücher!« – Dass ich nicht lache! Kann sich noch irgendwer an die Goldmedaillengewinnerin im Einer-Kajak der Frauen über 500 Meter von 1960 erinnern? Keine Sau! Oder wo diese Olympischen Spiele überhaupt waren?! Na?

 

(Okay, bin ja kein Spielverderber: Es war Antonina Seredina für die Sowjetunion in Rom. Nun steht sie zwar nicht in den Geschichtsbüchern, sondern nur im diario trollo – das ist doch auch schon mal was.)

 

Den einzigen geschichtsbuchwürdigen Eintrag kann man bei Jesse Owens vermerken: Es war wahrhaft historisch, wie er vor 85 Jahren als N.. Afroamerikaner Adolf Hitler auf seinen eigenen Festspielen mit gleich vier Goldmedaillen voll in den Ar.. etwas düpiert hat!

 

 

Das waren übrigens meine Lieblingsdisziplinen beim diesjährigen Olympia:

 

Und die allerbeste Disziplin – dafür würde ich sogar Platz in den Geschichtsbüchern schaffen:

 

 

Vermisst habe ich – wieder einmal – den 100-Meter-Lauf für Menschen ohne Orientierungssinn, den 1500-Meter-Lauf für Taube, das 200-Meter-Freistilschwimmen für Nichtschwimmer, den 3000-Meter-Hindernislauf für Menschen, die sich für Hühner halten, die Fußballpartie GRC:GER der Philosophen (1:0 durch Sokrates – Heureka!) und natürlich den Marathon für Inkontinente. Kaum ist Biolek mal tot, lässt die Qualität des deutschen Fernsehens auch schon merklich nach!

 

 

 

Sonntag, 8. August 2021

Dürer war hier! Also vor 501 Jahren. Die Ausstellung aus Anlass seiner Reise nach Aachen und Antwerpen konnte erst dieses Jahr stattfinden. (Wegen Corona, Überraschung!) Daher ging es heute ins runderneuerte Suermondt-Ludwig-Museum.

 

Dürer war hier! Also vor 501 Jahren. Die Ausstellung aus Anlass seiner Reise nach Aachen und Antwerpen konnte erst dieses Jahr stattfinden. (Wegen Corona, Überraschung!) Daher ging es heute ins runderneuerte Suermondt-Ludwig-Museum.

 

Alter Verwalter, was war der Knabe fleißig! Er hat quasi jeden, der ihm entgegenkam, porträtiert. Musste er ja, es gab ja noch kaum Photoapparate …

 

Und er konnte was, ob mit Öl (ein Haar am Pinsel war genug), Kohle oder Silberstift. Vor 500 Jahren ist man nicht einfach nach nebenan in den Listmann gegangen oder hat bei Gerstaecker geordert – damals musste man sich als Künstler seine Malutensilien selber zusammensuchen, Mineralien mörsern, Pflanzen verkokeln, Farben anrühren und die ewigen Malgründe präparieren.

 

Vor dieser Versammlung ein halbes Jahrtausend alter Werke, zusammengesammelt aus dem British Museum, aus den Uffizien, aus dem Louvre, aus dem Prado, aus Boston, aus Lissabon und aus Dresden kann man nur in Ehrfurcht erstarren. (Und seine eigenen Malkünste gelegentlich verfeinern wollen … *hüstel*)

 

 

Das alles kann man bewundern, ohne sich weit wegzubewegen, bloß zum SLM in der Wilhelmstraße – näher geht es nicht.

 

Dürer hingegen musste damals von Nüremberch aus weit reisen: Kaiser Maximilian I. war 1519 gestorben. Damit war unklar, ob AD seine jährliche Leibrente von 100 rheinischen Gulden weiterhin erhalten würde. (Eine frühe Form des bedingungslosen Grundeinkommens. Wobei: Bedingungslos war das ja nicht – der aue Adalbert konnte ja richtig was!) Am 23. Oktober 1520 stand die Krönung von Maximilians Nachfolger Karl V. (HRR), dem gekauften Kaiser, der mit der Nase, der Lippe und dem Kinn, in dessen Reich die Sonne niemals unterging, in Aachen an. (Wir feierten an anderer Stelle.) Albrecht wollte da natürlich dabeisein und sicherstellen, dass die kaiserliche Zuwendung erneuert würde.

 

Spoiler: Er hat’s geschafft!

 

Kaiser Karl bestätigte seine Apanage. (Oecher halt; die sind kunstbeflissen und kulturell spendabel. Also nur als Oecher Kaiser; geboren war er ja in Gent, von Hause aus also Belgier.) Er wurde auch von weiteren Gönnern auf seiner Reise in die damaligen Niederlande reich beschenkt, sogar von seinen Kollegen – zeitgenössisch oder später – heftig kopiert hoch verehrt, und überall, wo er hinkam, als Star mit Banketten und Geschenken empfangen. Voll der Influencer, würde man heute sagen. Einige Werke seiner Epigonen sind in der Ausstellung ebenfalls zu sehen.

 

Allerdings kehrte er auch mit einer »kranckheit« zurück, »von derer ich nie von keinem man gehört, und diese kranckheit hab ich noch«. Heute vermutet man, er habe sich bei seinem Trip eine Lungenentzündung oder die Malaria eingefangen. Trapp, trapp, der Trapper.

 

Die Ausstellung »Dürer war hier. Eine Reise wird Legende«, kuratiert vom scheidenden SLM-Direx Peter van den Brink, Sarvenaz Ayooghi, Wibke Birth und Dagmar Preising ist noch bis zum 24. Oktober 2021 hier zu sehen – also hin da mal! (Danach muss man dafür nämlich in die National Gallery nach London.)

 

 

Ein Tropfen Wermut: Die Aufsicht war eine andere als sonst. Sie bestand unter anderem aus jüngeren Mitarbeitern, die sich sonst mutmaßlich eher selten in Museen aufhalten und daher um die solchenorts üblichen Gepflogenheiten nicht wussten – ich schätze mal, mit Fragen zu den Werken brauchte man denen auch nicht zu kommen. Sonst verdingen sie sich wahrscheinlich eher als Tür einer Disse. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ein paar der beturnschuhten Security-Mitarbeiter sich auch schon mal an die Wände lehnten und dieser eine gegelte Jüngling ungeniert mit seiner Kollegin schäkerte und tatsächlich auch an ihr rumfummelte.

 

 

 

Montag, 9. August 2021

234 Forscher haben jahrelang mehr als 14.000 Fachpublikationen durchforstet, bewertet und diskutiert, um daraus den neuen Bericht des »Weltklimarats IPCC« zu verfassen. 1,5 Grad durchschnittliche Erderwärmung schon 2030, Anstieg der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 um bis zu einen Meter … – um es kurz zu machen: Die Lage ist ernst. Da lacht noch nicht mal Armin Laschet.

 

 

 

Die Grünen allerdings machen sich unterdessen unwählbar. Zumindest im Saarland: Da dürfen sie nämlich nicht zur Bundestagswahl antreten. Bei der Aufstellung der Landesliste des untereinander verfeindeten Landesverbands wurde gegen das Demokratieprinzip verstoßen.

 

Jetzt könnte man sagen, pfff, das Saarland! Sieben Fußballfelder. Aber wenn dann am Ende bundesweit doch ein paar Stimmen fehlen, wär das schon irgendwie doof beim Bemühen um die Erringung der Weltherrschaft.

 

 

Die Berliner Grünen arbeiten ebenfalls hart gegen sich: Um die Frauen im Team hervorzuheben, haben sie mehrere männliche Kandidaten an den Rändern eines Photos auf Twitter entfernt. Männer abschneiden, um möglichst frauenfreundlich zu wirken – wie dämlich kann man sein! Stalin konnte das besser, ganz ohne Photoshop. Naja, immerhin ließen die Berliner Grünen die Kerle nicht auch noch liquidieren. (Ich möchte nun niemanden auf falsche Gedanken bringen …!)

 

Meine Fresse, Grüne, ihr sollt das Klima, die Welt und den ganzen Rest retten! Könnt ihr mal bitte diesen Genderkindergarten sein lassen, ja?! Danke!

 

 

 

Dienstag, 10. August 2021

Man kann sich das Ganze eigentlich nur schönsaufen. (Und den ganzen Komplex um das Elend in Afghanistan spare ich hier einstweilen mal aus – so viel kann keiner schönsaufen!):

 

Wie gerne ich auch lokale Anbieter unterstütze, ein bisschen muss ich auch auf Kosten und Komfort gucken. Der Durstlöscher hat nämlich seinen Bierpreis angehoben! Nun 15,49 für den 20er-Kasten Bit 0,5l. Durchaus marktüblich, aber das geht auch anders. Hinzu kommen nämlich drei Euro pro Lieferung und die wenig spontane Bestellplanung. Da man Bierkästen ja immer paarweise halten soll, lägen wir somit bei 33,98.

 

Der überregionale Anbieter Flaschenpost hingegen hat alle paar Wochen ein passendes Angebot am Start. Aktuell kostet der Kasten Bitburger dort zum Beispiel nur 12,99 Euro (regulär 17,99); wenn man dann noch einen der zahlreich verteilten 5-€-Gutscheine verwendet, kriegt man zwei Kästen für unschlagbare 20,98 Euro innerhalb 120 Minuten frei Haus geliefert; meistens sehr viel schneller. 13 Euro günstiger und sofort – also, Dursti, da musst du dir mal was ausdenken!

 

 

 

Was ich demnächst auch mal ausprobieren muss: Flink. Diese derzeit überall beworbene App verspricht, bestellte Lebensmittel innerhalb von zehn (!) Minuten nach Hause zu liefern. In dieser Zeit schaffe ich es nicht einmal, die Sachen im Ladenlokal ins Körbchen zu packen, geschweige denn, sie nach Hause zu bugsieren!

 

Das klingt so dermaßen unglaublich; da wird doch bitte wohl niemand ausgebeutet?! Es müssen da ja immer mindestens ein Picker und ein Rider Gewehr bei Fuß stehen, damit das klappen kann.

 

Das recht umfangreiche Sortiment (~2.000 Produkte aus allen relevanten Kategorien) wird zwar nicht zu Discounter-, aber schon zu normalen Supermarktpreisen angeboten. Die Lieferung kostet dann noch 1,80 Euro – also weniger als ein Busticket. Und die Mindestbestellsumme liegt bei 1,00 Euro – das sollte hinzukriegen sein!

 

Einziges Manko – neben dem Dünkel, dass da vielleicht was nicht mit rechten Dingen zugeht – ist, dass man nur per App bestellen kann. Auf einer Internetseite am großen Moni wäre das übersichtlicher zu handhaben. Per Kniepelei auf dem Handy brauch ich fürs Bestellen länger als die Flinkis fürs Liefern!

 

 

 

Das Rätsel, warum Facebook meine Photoshooting-Fanseite Shootings by TL nicht mehr anzeigte, ist gelöst:

 

Es lag an dem Wörtchen »Shootings«!

 

Zehn Jahre lange war das kein Problem, aber jetzt. Man vermutete wohl Gewaltdarstellungen dahinter. Denn Shootings sind in den US von Amerika ja sehr beliebt verbreitet. Um sich einen schlanken Fuß zu machen, wegen etwaiger Regressforderungen wahrscheinlich, warnt man nun sicherheitshalber mal davor.

 

Was für eine Hypokrisie: Also, wenn ich dächte, da würden Leute erschossen, würde ich so eine Seite gleich ganz hoppsnehmen und nicht nur aus den Suchergebnissen streichen!

 

Nun heißt meine Seite halt Photographie Thomas-Langens.de – damit wäre ich auch den Anglizismus quitt.

 

Photographie Thomas-Langens.de auf Facebook

 

 

Sowieso ist die Administration dieser Seite inzwischen unter aller Kanone. Es gibt mittlerweile zwei Milliarden Einstellungen und Untermenüs, wo man was ablesen oder einstellen kann – dieser Quatsch wurde garantiert von einem Rudel gelangweilter BWLer ersonnen.

 

Nun haben sie die Gefällt-mir-Funktion abgeschafft! Na prima, die Gefälltmirs waren doch die Goldwährung auf FB.

 

Das Ende von Facebook

 

 

Die Meldung, ich hätte seit letzter Woche 2197 Abonnenten hinzugewonnen, ist totaler Bullshit! Das ist der aktuelle Stand – tatsächlich habe ich Stücker fünf verloren.

 

Das Ende von Facebook

 

Und die Tipps, um Follower oder Traffic zu generieren sind einfach erbärmliches Gedöhns.

 

Das Ende von Facebook

 

Das Ende von Facebook

 

Das Ende von Facebook

 

Das Ende von Facebook

 

Das Ende von Facebook

 

Das Ende von Facebook

 

 

 

Auch das normale Facebook lässt zu wünschen übrig: Meldungen über Kommentare erscheinen schon mal erst Stunden später – oder auch gar nicht. Und ständig muss ich den Rotz von eigentlich entabonnierten »Freunden« ansehen.

 

Über alle Maßen werden auch Postings von Clickbait-Seiten gezeigt, die belangloses Zeug fragen – und zwei Millionen antworten: »Welches Lied war Platz 1 als du 18 warst?«, »Welches verhasste Gericht deiner Jugend liebst du jetzt?« oder »Wie lautet der Geburtsname Deiner Mutter?« Sowie »Teile dies, wenn du blablabla …«

 

Hey, wenn XY aus dem Fenster springt, spring doch einfach hinterher!

 

 

 

Mittwoch, 11. August 2021

Die Ministerpräsidentenkonferenz – ja, die gibt’s noch – hat nochmal getagt. Diesmal wurde sich nicht bis nach Mitternacht gefetzt, sondern schon gestern am späten Nachmittag verkündet: Wir haben jetzt genug Impfstoff, nun müssen wir dafür werben, dass der auch flott verimpft wird.

 

Auch wenn’s keine Bratwurst dafür gibt.

 

Ab Freitag soll die 3G-Regel gelten: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete. (Flächendeckend 3G, formerly known as UMTS – ist doch besser als das gefürchtete 5G, liebe Querköpfe.)

 

Die bisher kostenlosen Tests sollen allerdings ab Oktober was kosten.

 

Man könnte nun behaupten: Hey, das ist doch eine Impfpflicht durch die Hintertür! Also per Zäpfchen …?! – Nein, das geht noch nicht.

 

In Hamburg soll es sogar 2G geben: Nur noch Genesene und Geimpfte dürfen rein, dafür ist drinnen dann aber auch wieder alles wie in Vor-Corona.

 

Der Kunde oder Besucher reagiert ja gerne mal mit einer Boykottdrohung, wenn’s nicht so läuft, wie er will: »Wenn das so ist, dann komme ich nicht mehr her!« – Ja, genau! Das ist der Zweck der Maßnahme! Ferner kann man einen Laden nicht boykottieren, der einen ohnehin nicht reinlassen würde. (Der 7-Tage-Intelligenzwert bei Impfverweigerern aus Prinzip sinkt also weiter.)

 

 

 

Donnerstag, 12. August 2021

Die Salatbar ist eröffnet!

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf eigenhändig präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

Die Salatbar ist eröffnet! Finale der Archimedischen Werkstatt 2021 mit dem Vertical-Gardening-Projekt der Bleiberger Fabrik auf dem Katschhof. (Den schon Albrecht Dürer mit Silberstift gezeichnet hat, vor 501 Jahren, auf elfenbeinfarben präpariertem Bütten.)

 

 

 

Lieber Besuch zur Mittagszeit. Gleich mal ein spontanes Homeshooting gemacht!

 

Tagpfauenauge Homeshooting

 

(Bei Makro-Aufnahmen am heimischen Fenster wird natürlich auch der aktuelle Reinigungsbedarf en detail sichtbar …)

 

Tagpfauenauge Homeshooting

 

 

 

Freitag, 13. August 2021

Es gibt gutes Design und es gibt schlechtes Design – und dann gibt es noch böses Design.

 

Der Fachmann spricht von »Dark Patterns«, wenn ein Interface absichtlich nutzerunfreundlich gestaltet ist. Damit soll der Nutzer getäuscht und im schlimmsten Fall betrogen werden.

Jeden Tag kann man solche Dark Patterns im Internet bewundern: »Akzeptieren Sie alle Cookies? Also nicht nur die funktional absolut Nötigen, die das Leben leichter machen, sondern auch die für die Marktforschung, für die hömmele anonymen Werbepartner und für die totale Durchleuchtung aller höchstpersönlichen Lebensbereiche? Wär wichtig. Dann klicken Sie einfach auf den großen, bunten Button! Da vorne, da wo’s blinkt.« – Aber hallo, ja natürlich, da bin ich dabei!

 

»Oder möchten Sie doch lieber Ihre verbrieften Rechte wahrnehmen, Persönlichkeitsschutz, Privatsphäre, das ganze Zeug? Joh, dann suchen Sie sich mal in zig Untermenüs mit diversen Kategorien, Funktionen und Anbietern die passende Auswahl selber zurecht!«

 

Ich habe an einem lauen Sommerabend en passant mal eine kleine Screenshotsammlung dieser geschäftsmäßigen Nötigung angefertigt:

 

Cookie-Bullshit

 

 

Das natürlich stets mit dem Versprechen eines »verantwortungsvollen Umgangs mit Ihren Daten«, denn »Ihre Privatsphäre ist uns wichtig« und »wir wollen Ihnen das optimale Nutzererlebnis bieten«. Diese verf*ckte Cookieplage nutzen wir selbstverständlich nur, »um unsere Webseite für Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können«. Und »um unsere journalistischen Inhalte anzubieten«, wird man auch schon mal leutselig und fleht duzend: »Hilf uns mit Deiner Zustimmung!«

 

Besonders dreist sind neuerdings Verlagshäuser: Sie stellen einen vor die Wahl, entweder ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen oder nur mit Reklameeinblendungen und vor allem Freigabe der Nutzungsrechte der persönlichen Daten weitersurfen zu dürfen.

 

 

Eine Unterform der Dark Patterns sind die »Roach Motels«, also »Kakerlaken-Herbergen«. Als Insektenfalle soll diese Unterkunft dafür sorgen, dass Schaben da hineingehen, aber nie mehr wieder lebendig herauskommen. Aufs Internet übertragen bedeutet das: Das Anmelden für irgendwas ist simpel, das Kündigen hingegen quasi unmöglich.

 

Wir kennen das von Facebook und Amazon, von dem man sich abmelden sollte, falls man die überflüssigen Weltraumausflüge eines Zillionärs nicht weiter sponsern möchte.

 

Diese Löschlinks habe ich nur durch raffiniertes Googeln herausgefunden, als Service für meine werte Leserschaft. Apropos Google: Es ist mir nicht gelungen, herauszufinden, wie man sein Google-Konto löschen kann!

 

 

Oh, by the way, wie ich nun erfuhr, habe ich 77.213 Photos, 995 Beiträge und weitere Inhalte auf Facebook hochgeladen – wann kommt endlich der Geschenkkorb von Mark Zuckerberg?!

 

Oh, by the way, wie ich nun erfuhr, habe ich 77.213 Photos, 995 Beiträge und weitere Inhalte auf Facebook hochgeladen – wann kommt der verfickte Geschenkkorb von Mark Zuckerberg?!

 

Netterweise macht sich nun die Datenschutzorganisation NOYB (steht für »none of your business«) daran, diesen Cookie-Irrsinn zu beenden und legt 422-fach Beschwerde bei zehn EU-Datenschutzbehörden ein.

 

 

 

Im Rahmen der Aktion Stadtglühen lässt die Künstlerin Kate Studley den Augustinerplatz von heimischen Schling- und Kletterpflanzen bewachsen.

 

Im Rahmen der Aktion Stadtglühen lässt die Künstlerin Kate Studley den Augustinerplatz von heimischen Schling- und Kletterpflanzen bewachsen. Die Installation bleibt bis zum 05.09.2021 ausgestellt.

 

Im Rahmen der Aktion Stadtglühen lässt die Künstlerin Kate Studley den Augustinerplatz von heimischen Schling- und Kletterpflanzen bewachsen. Die Installation bleibt bis zum 05.09.2021 ausgestellt.

 

Im Rahmen der Aktion Stadtglühen lässt die Künstlerin Kate Studley den Augustinerplatz von heimischen Schling- und Kletterpflanzen bewachsen. Die Installation bleibt bis zum 05.09.2021 ausgestellt.

 

 

 

Ich hatte mich schon über die massive Polizeipräsenz am frühen Abend in der Innenstadt gewundert. Gehen die Fridays wieder auf Tour? Nein, die haben erst für den 24.09. wieder was Großes angekündigt.

 

Querkopfdemo Aachen

 

Ach, die Querdenker gibt es ja auch noch! Geht denen nicht langsam die Geschäftsgrundlage aus? Nein, irgendetwas denken die sich ja immer aus quer.

 

Impfen, beziehungsweise Nicht-Impfen ist bei denen jetzt das Ding. Aber bittesehr, lasst euch nicht impfen, sterbt einfach – Fall gelöst. Doch bedenkt: Jeder Geimpfte schützt zu Lebzeiten nicht nur sich sondern auch Kinder und andere Personen, die nicht geimpft werden können.

 

Auch kleine Geister können lange Schatten werfen, wie dieses Bild anschaulich beweist.

 

 

 

Samstag, 14. August 2021

Der Herr Flink macht seinem Namen alle Ehre!

 

FLINK-App

 

Ich habe wie angekündigt zum Testen ein paar fehlende Viktualien zum samstagabendlichen Verzehr geordert. Die App sagte, in 16 Minuten wäre der Fahrer da – er war es bereits nach elf Minuten!

 

Es ist mir immer noch ein Rätsel, wie das zu schaffen ist. Geschwindigkeit, Qualität und Preis waren voll in Ordnung. Also, auch wenn man den wöchentlichen Großeinkauf wahrscheinlich weiterhin selber vor Ort erledigen wird: Ich kann die Flink-App nur empfehlen.

 

(Auch für den Fall, dass doch mal eine Quarantäne angesagt ist.)

 

Eine vielseitig wiederverwendbare Papiertüte gibt es obendrein.

 

FLINK-App

 

 

 

Das Fernsehprogramm läuft immer noch auf sommerlicher Sparflamme. Die Sender haben echt Schiss, dass zu wenige Zuschauer ihre tollen Elaborate mitkriegen könnten, weil sie grade auf Urlaubsreise sind oder sich in der Hängematte unter der heimatlichen Pergola in der Abendsonne fläzen die Regenschauern ansehen.

 

(Man kennt das, wenn man derzeit zwischen Juni und September an ein Amt oder eine Firma mailt. Wie oft bekam ich in letzter Zeit sowas zur Antwort wie: »Guten Tag, in der Zeit von … bis … bin ich nicht im Büro. Ihre Nachricht wird nicht weitergeleitet. In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an Herrn oder Frau Sowieso«)

 

 

Halb ironisch schlug ich ob der dünnen Auswahl in der Hörzu vor: »Lass doch mal ›Die glorreichen Sieben‹ gucken!« Ein gottverdammter Klassiker von 1960, mit Yul Brynner, Steve McQueen, Charles Bronson, Horst Buchholz, Robert Vaughn, Brad Dexter, James Coburn, Eli Wallach und einem großartigen Score von Elmer Bernstein – der kann so schlecht nicht sein. Allerdings ein Western … Auch wenn Wikipedia behauptet: »Der Film gilt als einer der besten Western, die je gedreht wurden.« Immer noch ein Western.

 

Es wurde abgemacht, diesem Western (der ein Remake eines Easterns von 1954 ist) eine Viertelstunde zu geben, bevor wir schauen würden, was die Mediathek wohl sonst noch so für uns bereithält. Nach 30 Minuten schauten wir verblüfft auf die Uhr … Hey, den gucken wir zuende!

 

 

Wie es der Zufall will, hatte ich dieser Tage das (hundsbrutale) Remake von 2016 auf Netflix geguckt. Auch nicht schlecht. Zuvor war mir dieser Film nur durch den grandiosen Dialog in dem Neuen-Otto-Film bekannt, als Otto kalamitär an einem Dachkendel hing. Die Parole zum Eintritt in eine VIP-Kinopremiere lautete eben »Die glorreichen Sieben«, und die Securitys gaben es als Stille-Post zu ihrem Chef weiter:

 

»Parole?« –

»Das Rohr neigt zum Biegen!« –

»Was hat er gesagt?« –

»Das Rohr zeigt nach Süden!« –

»Ein Tor reicht zum Siegen!« –

»Der Chor schreit im Liegen!« –

»Die Moorleichen fliegen!« –

»Die glorreichen Sieben!« –

»Rein mit dem Mann, schnell!«

 

So, und nun hoffe ich, dass bald irgendwer das japanische Original von Kurosawa ausstrahlt!

 

 

 

Sonntag, 15. August 2021

Erst kommt das Fressen, morgen die Moral. (Eugen Berthold Friedrich Brecht ist übrigens gestern vor 65 Jahren gestorben.) Nach Monaten der coronabedingten Absenz gilt es, diejenigen Lokalitäten zu unterstützen, die man auch zukünftig noch vor Ort vorfinden möchte.

 

Heute beehrten wir daher das Lousiana. Doch ach, dessen Qualität hat merklich abgenommen! Sonst war der Caesar's Salad dort eine sichere Bank. Jetzt nennt sich das entsprechende Gericht instagramkonform Prime Caesar's Bowl, kostet ein Gutteil mehr und hat mit Caesars Salat nur noch am Rande zu tun. Besonders, wenn man auf der Speisekarte vollmundig verspricht: »Alles, was in einen Caesar-Salat reingehört!«

 

Das – und eine Menge mehr …

 

Fake Caesar's Salad @Louisiana

 

Also, die hartgekochten Eierhälften (die langweiligste Zutat ever!) gehören als Eigelb püriert ins Dressing, ebenso die Parmesansplitter – und davon sehr viel mehr, damit diese Soße nicht ganz so billigmayonnaisig daherkommt. Wo ihr gerade dabei seid, packt auch tüchtig frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, Limettensaft und ein paar Sardellen mit hinein! Diese neumodischen Getreidekörner hingegen haben in dem Salat ganz gewiss nichts verloren. Und was sollen da die gebratenen Speckstreifen?!

 

Ich sehe schon, ich muss es mir mal wieder selbermachen. Äh, zubereiten.

 

 

 

Was das ist? – Der tägliche Kakapipitalismus auf der Straße!

 

Der tägliche Kakapipitalismus auf der Straße!

 

 

 

Was soll eigentlich das Symbol beim »persönlichen Beratungstermin« vom Jack-Wolfskin-Laden gegenüber darstellen? Einen Buttplug …?!

 

Jack Buttplug

 

Alles ist ein Dildo, wenn du tapfer bist!

 

 

 

Was muss ich eigentlich machen, damit präpotente Motorradfahrer nicht mehr durch die Ursulinerstraße brettern? Eine Petition im Netz starten? Die OBin anbetteln? Eine Anfrage an den Stadtrat stellen? Lockerere Waffengesetze fordern?

 

Jeden Abend knattert im Minutentakt ein anderer Schwanz- und/oder Hobbyloser hier das Kopfsteinpflaster hoch, gerne mit aufheulendem Motor oder quietschenden Reifen und auf jeden Fall mit noch im zweiten Stock merklichem Abgasausstoß.

 

Oder ist es immer derselbe Schwanz- und/oder Hobbylose?! (Bild 1 und 6 lassen entsprechendes vermuten.)

 

Motorräder

 

Immerhin sind diese verhaltensauffälligen Vögel einzeln unterwegs; gewissermaßen Renegaten, die in den Pulks, die die Eifel terrorisieren, wohl nicht mitfahren dürfen. Haben sie vielleicht bei der Aufnahmeprüfung versagt? Nicht aus das Kloschüssel essen wollen? Sich einen letzten Rest Menschenwürde behalten wollen? Egal. Ich hoffe auf baldigen Regen: Denn bei Regen fahren diese Pussys ja nicht.

 

 

 

Apropos: Wozu kauft man sich eigentlich solch eine übermotorisierte Flunder?

 

übermotorisierte Flunder

 

(Wobei, »kaufen« im Sinne von erwerben ist hier wohl ein sehr ungenauer Begriff – wahrscheinlich gehört die Schüssel eh der Bank.)

 

Doch nur, um zu posen, nicht wahr? Und weil man glaubt, irgendeine Uschi wird schon mit einem in die Kiste springen, wenn sie so eine Kiste sieht. Von A nach B käme man doch sicher auch mit anderen Mitteln.

 

 

Wer nun glaubt, ich übertreibe, ist herzlich eingeladen, einmal herzukommen und mir für jeden Kavalierstart, jeden Burnout, jede Fehlzündung, jeden durchdrehenden Reifen und jeden sonstigen überflüssigen Lärm einen Euro zu geben. – Ich hätte die Miete an zwei Tagen drin! (Am Wochenende sogar die Nebenkosten.)

 

 

Und wer nun mit meinem Lieblingsargument ankommt: »Dann zieh halt woanders hin!«, der darf Gewalt erwarten. Ich soll weglaufen, weil andere sich nicht benehmen können? So weit kommt's noch.

 

Außerdem: Wo soll das sein, wo es keine Idioten gibt, die sich weigern, sich an einfachste Regeln zu halten und ein Mindestmaß an Rücksichtnahme walten zu lassen?

 

 

 

Montag, 16. August 2021

Manchmal kriege ich Zweifel, ob ich meine belanglosen Probleme hier weiter ausbreiten soll …

 

Wenn ich nämlich sehe, wie es anderen Leuten wirklich schlecht geht. Zum Beispiel den Griechen, denen gerade das halbe Land abgebrannt ist. Den Haitianern, denen nach einem Erdbeben auch noch ein Wirbelsturm zusetzt. Den Leuten an der Ahr, denen die halbe Heimat abgerauscht ist. Hunderte andere Elendsecken der Welt.

 

Oder den Afghanen: 20 Jahre lang hat der Westen mal wieder weitgehend sinnlos dort interveniert. Nicht umsonst! Kostete ja viel Geld. Ach ja, und Menschenleben auch. Denn »unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt«. Nun ziehen die USA holterdipolter ihre Truppen ab, und ihre uneingeschränkt solidarischen Vasallen machen es ihnen nach – während die Taliban Stadt für Stadt schneller zurückerobern, als man hingucken kann.

 

Unfassbar: Da kommt man unter dem Vorwand eines »Kriegs gegen Terror« in ein fremdes Land, verspricht den Leuten dort »Zivilisation« und andauernde Freiheit – und lässt sie dann plötzlich mit Terroristen alleine! Denn Überraschung: Der Terror hat gewonnen.

 

Und außerdem schafft man es nicht, die Menschen, die einem jahrelang geholfen haben, die sogenannten Kollabor.. Ortskräfte und ihre Familien, ebenfalls rechtzeitig auszufliegen. Man hatte ja nur vier Monate Zeit, seitdem der Rückzug von Joe Biden angekündigt wurde. (Wieso kündigt der Tuppes das denn auch groß an?!)

 

Denn es steht zu befürchten, dass die Taliban sich an jedem rächen, der der Bundeswehr auch nur die Uhrzeit gesagt hat. Erst wollte man die Helfer nicht ausfliegen. Dann wollte man es halt schon, nur leider, leider ging es dann doch noch nicht, weil da irgendein Stempel fehlte oder gestern Sonntag war oder der zuständige Sachbearbeiter gerade zu Tisch war.

 

Hauptsache wir haben Anfang Juni überzählige Alkoholika ausgeflogen; von 65.000 Dosen Bier und Radler sowie 340 Flaschen Wein und Sekt war die Rede.

 

Und was macht der Kanzlerkandidat der – ich glaube – AfD unterdessen? Er hat nichts Eiligeres zu tun als zu twittern: »2015 darf sich nicht wiederholen« …

 

 

 

Ich kaufe ja eher selten ein Auto … Aber ordere gerne per Handy, q.e.d. Durch Zufall gelangte ich auf die Tesla-Bestellseite. Da muss man nur wenige Angaben tätigen, um sich sein eigenes Model 3 zu konfigurieren. Lackierung (blau, was sonst?!), Felgen (sowas von egal!), Innenausstattung in schwarz oder weiß (hallo, trage ich sonst etwa weiß?!), Enhanced Autopilot (inklusive Mit Autopilot navigieren, Spurwechselassistent, Autoparken und Herbeirufen) und die Vorbereitung auf Volles Potenzial für autonomes Fahren, falls wir das gesetzlich auch irgendwann einmal gebacken bekommen. Die Option Den Arsch hinterhertragen war noch nicht inkludiert.

 

Plus: »Alle Varianten des Model 3 qualifizieren sich für den Umweltbonus von 9.000 €.«

 

Daschamalgediegen! Packen Sie ihn nicht ein, den nehm ich gleich so mit!

 

TESLA

 

(Vorher muss ich aber noch lernen, wie man einen Automatik fährt …)

 

 

 

Dienstag, 17. August 2021

Schon sechs Mal war ich dabei, als der Archimedische Sandkasten aufgebaut wurde – aber heute zum ersten Mal, als er abgebaut wurde:

 

Schon sechs Mal war ich dabei, wenn der Archimedische Sandkasten aufgeschüttet wurde – aber heute zum ersten Mal, als er abgebaut wird:

 

 

 

Immer wieder toll, was Spotify einem in den Gehörgang spült, wenn man eines seiner Lieblingsalben durchgehört hat. Stille kann Spotify nämlich gar nicht gut ertragen. Meine neueste Entdeckung ist Big Big Train, eine britische Retro-Prog-Band, die seit 30 Jahren aktiv ist – wie konnte mir das bisher entgehen?! Anklänge an die frühen Genesis, Steve Hackett und Alan Parsons Project kommen auf, ein bisschen Pink Floyd, Fish und Marillion flackert auch durch, aber eine eigene Linie ist erkennbar. Anspieltipps sind »The Transit of Venus across the moon«, »Apollo« und »The second brightest star«. Es lebe der Algorithmus!

 

 

 

Apropos Algorithmus: Es kann ja sein, dass ich wenig zu oft dasselbe geliket habe, aber es wird allmählich ein Muster erkennbar. Der Ablauf ist folgender:

  1. Bei TikTok bekomme ich ständig Seiten vorgeschlagen, auf denen hübsche junge Damen lustige Tanz- oder sonstige Faxen-Videos posten und bei albernen Challenges mitmachen. Soweit okay.
  2. Im Profiltext wird dann auf deren Instagram-Seite verwiesen, wo es dann was mehr zu sehen gäbe. (Es scheint, der Hauptzweck von TikTok ist, auf Insta zu verweisen.) Teilweise ist das auch so, das übliche In-schicker-Klamotte-Posen halt. Manchmal ist auch ein Bikiniphoto dabei. (Mitunter ist das Profil auf »privat« gestellt; was ziemlich lächerlich ist, wenn man 50.000 Follower hat.)
  3. Sehr oft ist da dann aber auch eine Verknüpfung auf linktree oder allmylinks gesetzt …
  4. Unter diesen Adressen findet man in der Regel die Twitter-Präsens aufgelistet: Dort wird gerne das Röcklein gelupft und generell seeehr textilarm posiert – manchmal sind die sekundären und primären Geschlechtmerkmale nur notdürftig von Kirsch- oder Pfirsisch-Emojis bedeckt. Manchmal auch nicht … (Bei Twitter herrscht Meinungsfreiheit, jawohl!)
  5. Oft befindet sich dort ein Link zur eigenen OnlyFans-Seite, wo der angehende Gynäkologe interessierte Besucher sich besagte Merkmale gegen ein kostenpflichtiges Abonnement auch unverpixelt im Detail anschauen kann, wenn er denn eine valide Kreditkarte hat.

    Heißt es …

    Teilweise wird wohl auch demonstriert, wie man vielerlei Gerätschaften in südliche Kavitäten einführen oder sich eigenhändig zu speziellen Gipfeln bringen kann – vermute ich mal.

 

Als Befürworter des freien Unternehmerinnentum verurteile ich dieserlei Tun nicht! Im Gegenteil: Wäre ich eine hübsche 20-Jährige, ließe ich mir auf solche Art auch den Arsch vergolden das Portemonnaie füllen. So ein OF-Abonnement kostet in der Regel zwischen fünf und 15 Dollar pro Monat, manchmal auch mehr.

 

Hinzu kommen Gebühren, falls man ein seeehr exklusives Video anschauen oder sich seinen Schwengel beurteilen lassen möchte. (Ernsthaft, es gibt Kerle, die Geld dafür springen lassen, dass eine random Ische ihm nackig was vorlügt! Stichwort dick rating. Also, ich besitze einen Spiegel, und der zeigt mir meinen Dick gratis. Aber bitte, dies ist ein freies Land. Und es regiert der Kakapipitalismus.)

 

Jetzt schätzen wir mal den Verdienst: Wenn man einigermaßen aussieht und zeigefreudig ist (und nur dann sollte man das auch tun!), kommt man mit einer von Insta hochgerechneten dezenten Anzahl von Abonnenten da locker auf einen monatlichen Umsatz von ein paar tausend Dollar. Oder ein paar zehntausend Dollar. Freunde, dafür hielte ich meinen Arsch auch gelegentlich mal in die Kamera! Die Miete des nächsten Monats wäre jedenfalls sicher. (Ganz ohne Motorradlärm.) Oder nach einem knappen Jahr auch der Erwerb eines passablen Eigenheims!

 

Die »Arbeit« lässt sich ja recht angenehm gestalten: Auf einem Bett räkeln, sich verwöhnen oder sich verwöhnen lassen – nur einfach eine Kamera dabei mitlaufen lassen. Und das ganze ohne direkten Körperkontakt zur lechzenden Klientel! Auf diese Weise kommt man doch sicher gut durch die Pandemie.

 

 

Aber leider, leider werde ich als alter, weißer, hetero, cis Mann mit Abitur da ja voll diskriminiert!!!

 

Bei mir möchten sie noch nicht mal den Nabel sehen.

 

Geschweige denn dafür zahlen.

 

 

 

Der geneigte Leser, die abgeneigte Leserin erfahren hier komplett Neues?! Na, dann noch ein bisschen Aufklärungsunterricht: Folgende anscheinend komplett harmlosen Emojis stehen für was ganz anderes.

 

Pfirsisch

Der saftige Pfirsisch – lecker! – steht für das weibliche Gesäß.

 

Kirschen

Die Kirschen symbolisieren Brüste; jedenfalls diejenigen in der handlicheren Darreichungsform.

 

Melonen

Die zur Darstellung der größeren Handelsklasse eigentlich naheliegenden Melonen stehen nur in unzulänglichem Zustand zur Verfügung …

 

Aubergine

Die Aubergine steht für das männliche Gemächt. (Warum auch immer.)

 

Spritzer

Die Splash-Wasserspritzer sollen eine ganz andere Art von Spritzer darstellen …

 

Porn

Der Maiskolben, auf Englisch »corn« steht für etwas, das sich darauf reimt.

 

Pornstar

Gleichermaßen darauf reimen soll sich die dem Star vorangestellte Abkürzung mit P, was zusammengesetzt die angestrebte Karriere der jungen Damen bezeichnet.

 

Wobei die sich selber gerne »accountant« nennen. Das klingt professioneller – und macht sich im Bewerbungsgespräch oder bei der Bank bei der Vorsprache um einen Kredit wahrscheinlich besser. (Wobei das natürlich unnötig ist: Angesichts ihrer monatlichen Umsätze brauchen sie ganz sicher keinen Kredit!)

 

youporn

Die Herzen in orange und schwarz stehen für die Hausfarben einer allseits bekannten Internetseite, auf der man Pfirsische und Auberginen bei maisartiger Betätigung bis hin zum Splash anschauen kann …

 

 

 

Mittwoch, 18. August 2021

Eine besondere Geburtstagstorte: Pizza Taco von Mamma Maria in Gerolstein

 

Pizza Taco vonMamma Maria in Gerolstein

 

(Ein griechischer Grillteller wäre derzeit ja auch irgendwie geschmacklos … Außerdem hat das Poseidon mittwochs Ruhetag!)

 

 

 

Bei EDEKA Thömmes gibt es Flutwein. Also guten Spätburgunder aus Maischoß, beschmiert mit original Ahr-Schlamm.

 

Bei EDEKA Thömmes gibt es Flutwein. Also guten Spätburgunder aus Maischoß

 

Direkt mal gekauft. Helfen kann so einfach sein!

 

 

 

Donnerstag, 19. August 2021

Da ich das WDR-Fernsehen nicht mehr gut ertragen kann, schaue ich alternativ gerne SWR Aktuell. Man erfährt dort so viel Interessantes: Dass der Impfkoordinator von Rheinland-Pfalz zum Beispiel Daniel Stich heißt …

 

 

 

Freitag, 20. August 2021

Hiermit erkläre ich den Bundestagswahlkampf 2021 für eröffnet!

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck kann allerdings nicht Bundeskanzler werden. (Also ersteinmal ….) Er hat da leider ein angeborenes Defizit: Ihm feht ein X-Chromosom.

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

 

Das Selfie mit Robert erfolgte diesmal nur aus der Ferne; das aus dem letzten Jahr ist ja noch gut.

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

 

Und das mit Mona Neubaur war mir viel wichtiger.

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Sie könnte die zweite grüne Bundeskanzlerin werden. Oder zumindest demnächst schon mal Ministerin.

 

 

 

Mit dem untrüglichen Riecher für gelungene Motive ausgestattet entdeckte ich diese Grüne Stinkwanze, wohl schon in Herbsttracht. Sie hatte mit der Veranstaltung zwar so gar nichts zu tun, hockte aber pittoresk auf einer Stange in Kaiser Karls Kräutergarten nahe bei.

 

Robert Habeck in Aachen, Mona Neubaur, Grüne, Bundeskanzlerin, Aachen, Katschhof

 

Und hier soll ja nichts verschwiegen werden!

 

 

 

Man kann übrigens minutiös mitverfolgen, auf welcher Station ihrer Wahlkampftour zwischen dem 09.08. und dem 24.09. sich Roberthabeck und Annalenabaerbock gerade befinden:

 

Wahlkampftour Die Grünen

 

 

 

Bei dieser Gelegenheit recherchierte ich mal, wann denn die Prominenz der anderen Parteien hier aufläuft. Doch Fehlanzeige!

 

CDU:

 

CDU

 

(Nah am Ideal: Keine Termine und leicht einen sitzen!)

 

SPD:

 

SPD?

 

 

FDP:

 

FDP Termine

 

 

Die Linken immerhin haben Termine:

 

Die Linken immerhin haben Termine

 

 

 

Was sonst noch war:

 

Die vierte Welle? –

 

Läuft!

 

 

 

Trotzdem gibt es viel Normalität:

 

 

 

Samstag, 21. August 2021

Huch: OnlyFans hat angekündigt, ab dem 1. Oktober sexuell explizite Fotos und Videos zu blockieren! Es heißt, ein Inkasso-Unternehmen hätte Druck gemacht.

 

Na super! Der Traum vom Eigenheim: dahin!

 

Dann kann ich ja jetzt auch wieder aufhören, mir ein Sixpack anzutrainieren und meinen knackigen Knackarsch noch knackiger zu machen!

 

(Ja, sorry, während Corona hab ich was zugelegt … Warum? Weil ich ständig testen musste, ob mein Geschmackssinn noch funktioniert!)

 

Wobei es schon bedenklich ist, dass ein Zahlungsdienstleister quasi entscheiden kann, was ins Netz kommen und wer nicht im Netz kommen darf.

 

(Wenn ich der Zuhälter Herr Onlyfans wäre, würde ich kackendreist meinen eigenen Zahlungsdienst gründen, statt mit Ansage pleite zu machen. Bisher knapst er sich nämlich 20 Prozent Provision von allen Transaktionen ab – sein geräumiges Eigenheim sollte daher sicher sein!)

 

 

 

Die Geier kreisen schon!

 

Da oben fliegt ein Geier,

von unten sieht man seine …

 

Ach, das ist ein Kranich,

der hat ja sowas garnicht!

 

Sorry, in der Natur werde ich immer zum Pöt!

 

 

 

(Bei genauer Betrachtung scheint mir das jedoch ein Schwarm Störche zu sein.)

 

 

 

Sonntag, 22. August 2021

Kleiner Besuch bei alten Freunden:

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Die ziemlich fleißig waren in Sachen Höhlenbau.

 

Andere waren eher lazy …

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Signore Gattopardo erreicht im Lauf bis zu 93 km/h – aber warum sollte er?!

 

Ein gutes Pferd springt auch nicht höher als es muss; da bin ich ganz bei ihm..

 

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Mit diesem Unterbiss sollte der Herr Ziegenbock dringend mal zum Dentisten!

 

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

 

»Laaangsaaam! Ganz laaangsaaam!« (Rudolf Scharping)

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

 

Cat-Content ist immer gut!

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

 

Diese Stinkewölfe Mähnenwölfe erkennt man sofort an ihrem Odeur, in Ost und West!

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Hey, mit Essen spielt man nicht!

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Ach, Kinder halt! Watt willste machen? Da ist die Spezies egal.

 

 

Ein Kranich stolz im Hollerbusch.

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

Alter, echt jetzt?! Mit Holunder willst du punkten?

 

Tierpark Aachen Euregiozoo

 

 

 

Montag, 23. August 2021

Alles Gute zum 75sten Geburtstag, Ihr vier: Nord, Rhein, West und Falen!

 

 

 

Dienstag, 24. August 2021

Mal ein kleiner Test: 4, 7, 100, 23, 1, 22, 15, 1984, 18, 3

Was hat es mit diesen Zahlen auf sich? Und welche Zahlen folgen als nächste?

 

Die Lösung:

 

Die nächsten Zahlen lauten 26 und 9!

 

Denn es wird spannend am 26. September. Also nicht wegen der Zusammensetzung des neuen Parlaments. Sondern wie wohl meine Bundestagstorte 2021 aussehen wird!

 

Noch spannender werden natürlich die Koalitionsverhandlungen. Ich rechne mit einem neuen Kabinett frühestens März 2022.

 

Die Wörterbücher wird man danach natürlich umschreiben müssen: Der Eintrag »Volkspartei« ist auf jeden Fall fällig!

 

Auch die Vokabel »große Koalition« hat ausgedient. Man muss ja schon froh sein, wenn eine irgendwie geartete Dreier-Koalition hinhaut – egal mit welchen Farben. Ampel, Schwampel, Jamaika, Kenia – viel Spaß mit Flaggen! Für den fortgeschrittenen Vexillologen böten sich noch die Simbabwe-, die Senegal- oder die (gottbewahre!) Bahamas-Koalition an.

 

 

Apropos Koalitionen: Ich bin ja nach wie vor für die Einführung einer Dritt-Stimme, in der man mitteilt, was man eigentlich haben oder nicht haben möchte, bevor sich die gewählten Mehrheiten wieder irgendeinen Mist zusammenkoalieren. Quasi das kleinste gemeinsame Übel.

 

 

 

Aber mal ganz was anderes: Warum gibt es eigentlich so viele Emojis für Zahnpasta?!

Warum gibt es eigentlich so viele Emojis für Zahnpasta?!

 

 

 

Mittwoch, 25. August 2021

Überraschung! Zeitgenössische Eltern meiden den »verdorbenen Vornamen« Alexa, weil Amazon diesen für sein Netzwerksprachassistenzsystem auserkoren hat. Mir ist das ja egal: Erstens nutze ich das nicht. Und zweitens werde ich meine Erstgeborenen Cortana und Siri nennen, das ist mal klar.

 

Was aber schlimmer ist: Mädchen, die bereits Alexa heißen, werden nun massiv gemobbt.

 

Okay, ist blöd jetzt, aber unterhaltet euch mal mit Alpha-Kevin, dem (Voll-)Horst, Dennis, (voll dem) Otto, dem (watt bis du denn für ein) Hannes und dem (Körper-)Klaus.

 

 

 

Donnerstag, 26. August 2021

All change! Plötzlich heißt es, dass bei OnlyFans nun doch alles beim Alten bleibt.

 

War das am Ende nur eine groß angelegte Finte, um auf diesen Service aufmerksam zu machen?! Wie viele Tuppesse wohl darauf reingefallen sind und sich damit beschäftigt oder gar darüber berichtet haben …

 

Dennoch werden in der Marketingabteilung Köpfe rollen. Denn inzwischen machte die Runde, dass es mit Fansly, BestFans und JustForFans ganz ähnliche Angebote gibt.

 

 

 

Freitag, 27. August 2021

WDR5, Der Tag um zwölf: »Am Wochenende ist Christopher Street Day in Köln. …«

 

Akzeptanz, gleiche Rechte, keine Diskriminierung – alles fein. Ich bin bekanntermaßen ein großer Freund von Jubiläen und Jahrestagen und Sich-selbst-feiern. Aber Entschuldigung, wie oft im Jahr ist der denn noch?! Von Juni bis September jedes Wochenende in einem anderen Dorf?

 

 

 

Susi Säuselstimme: »So, Thomas, jetzt musst Du Dich entscheiden!«

 

Stimmzettel Bundestagswahl 2021

 

 

In sicherer Distanz und ziemlich weit unten auf den 0,69 Metern findet man – nomen est omen – dieBasis. (Was auf arabisch übrigens al-Qaida heißt.) 

Was bewegt einen eigentlich dazu, in die Politik zu gehen, wenn man den schönen Namen Korupp trägt …?

 

Korupp

 

 

Ich lasse mir aber noch ein Weilchen Zeit mit der Überlegung, wo ich diesmal denn meine Kreuzchen mache. Also, noch ist Gelegenheit, mich zu bestechen um meine Gunst zu buhlen!

 

 

Aber egal, was ich wähle: Wieso kriegt die Verwaltung das nie hin, einen Stimmzettel zu produzieren, der auch in den Wahlbriefumschlag passt? Und die Kuverts hat sich doch auch der Teufel ausgedacht, oder? Der diesjährige rosa Umschlag ist sogar mit dem Wahlschein fest verbunden; beim Ablösen der Perforation reißt man da gerne mal beides kaputt.

 

Korupp

 

 

 

Samstag, 28. August 2021

Was machen denn diese Gestalten da auf meinem Dom?

 

Dom

 

Und warum ist der Münsterplatz abgesperrt?

 

 

Ach, heute ist ja ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Flutkatastrophe, Geschmacksrichtung christlich, jüdisch und muslimisch. Die Hütte ist auch weltlich prominent besetzt: Steinmeier (No. 1), Schäuble (No. 2), Merkel (No. 3), Haseloff (No. 4), Dreyer, Laschet, Alo Manstein, sowie Repräsentanten aus BE, NE und LUX. Und viele Überlebende und Helfer.

 

 

Die Deutschlandflagge trägt Trauerflor.

 

Wobei die doch von Hause aus schon Trauerflor trägt …

 

 

 

Sonntag, 29. August 2021

»Du bist ein Model und Du siehst gut aus.«

 

»Du bist ein Model und Du siehst gut aus.«

 

Und in so ein Model kann man prima Printenteig pressen. Es gab hömmele Formen bei der Finissage der Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« mit Führung durch die Kuratorin, den Kurator und den Printen-Graf (der Printen Klein den Ruf um die beste Printe streitig zu machen imstande ist … sorry Nils's Oma!).

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Auch in flüssiger Form sehr lecker als »KARL Aachener Printen Likör« mit einem Destillat aus mazerierten Aachener Schokoladen-Printen.

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

Ausstellung »Nicht nur zur Weihnachtszeit – Aachen und die Printe« Printenmuseum Aachen Centre Charlemagne

 

 

Auch wenn vieles in Sachen Gebildbrot und Lebkuchen dem kundigen fast 30-jährigen Wahl-Oecher leidlich bekannt war, erfuhr selbiger viel Neues. Eine Frage aber blieb offen: Warum gibt es in Aachen eigentlich kein dauerhaftes Printen-Museum? Dom, Karl, Printe – das sind doch die Top-Drei va Oche!

 

 

 

Montag, 30. August 2021

Gestern gab's auf RTL das erste Triell mit den Kanzlerinnenkandidaten.

 

(Triell – ein Wort, das der Duden gar nicht kennt. Dabei nimmt der doch sonst jeden Schwachsinn begierig auf. Oh, sorry, ich meine natürlich die Düd*in!)

 

Je nachdem welche Publikation man heute las, hat entweder Baerbock oder Scholz oder Laschet haushoch gewonnen. Oder abgrundtief verloren. Man weiß es nicht.

 

Ich finde ja, dem Kanzlertriell hängt dasselbe Manko an wie dem Kanzlerduell: Es gehen viel zu viele lebendig wieder raus …

 

Ich wünsche mir da eher ein Mexican Standoff! (Und danach gehen dann die Nachwuchshoffnungen Habeck, Kühnert und Polenz an den Start.) Hey, RTL, sonst seid Ihr doch auch nicht zimperlich!

 

 

 

Paris (die haben jetzt Tempo 30 innerorts!) entsorgt dieses asozial abgestellte Zeug übrigens als Sperrmüll.

 

 

 

 

Nochmal Zahlenspiele: Seit über 40 Jahren habe ich mir kein Micky-Maus-Heftchen mehr gekauft.

 

Heute aber nochmal eines geschenkt bekommen – 15 × dankjewel!

 

70 Jahre Micky Maus Heft Deutschland Ferran Rodriguez

 

Was mich besonders freut, da es die 70-Jahre-Jubiläumsausgabe ist; aus puuurem Gold! Und deren Cover mein Zwillingsbruderfacebookfreund Ferran Rodriguez gezeichnet hat.

 

70 Jahre Micky Maus Heft Deutschland Ferran Rodriguez

 

 

 

Dienstag, 31. August 2021

An diesem letzten Tag des meteorologischen Sommers sommerliche Grüße vom Nürburgring!

 

An diesem letzten Tag des meteorologischen Sommers sommerliche Grüße vom Nürburgring!

 

 

 

Ach komm, noch was Versöhnliches zum Schluss:

 

Sonnenuntergang

 

 

 

 

 

»Da war da noch der Mann, der aus dem zehnten Stock eines Hauses fiel.« –
»Was war mit dem?« –
»Der hat an jedem Stock, an dem er vorbeikam, gesagt:
Bis hierhin ging's gut.«

 

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