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– September 2021 –

Mittwoch, 1. September 2021

Neues aus dem Schokoriegelregal: Ritter Sport (was eine spaßige Bezeichnung für hochkalorisches Naschwerk – denn dabei sind weder mittelalterliche Reitersleut‘ noch neuzeitliche Athleten am Start) bietet neben Ritter Rum nun saisonal auch Ritter Gin feil. Im Prinzip ein nobles Ansinnen. Doch allerdings, in den neuen barrenförmigen Süßwaren ist viiiel zu wenig Gin drin! Gegen massive Schoki kann zarter Wacholderschnaps einfach nicht anstinken.

 

(Bilder davon hab ich leider keine – alles schon aufgefressen, trotzdem …)

 

 

 

Donnerstag, 2. September 2021

Endlich!

 

 

 

Freitag, 3. September 2021

Hallo Frau Bundeskanzlerin!

 

Annalena Baerbock

 

Naja, fast.

 

Annalena Baerbock

 

Annalena Baerbock

 

Annalena Baerbock

 

 

 

Samstag, 4. September 2021

Hui, was so ein Posting doch lostritt. Annalena und die Grünen polarisieren scheint’s sehr. Über Nacht kamen etliche Kommentare zum gestrigen Album, teilweise voller Hass und Häme.

 

Es darf ja jeder seine Meinung haben und – wenn er sie begründen kann – auch äußern. Aber wer mir ein GIF mit einem im Bogen vomitierenden Menschen in die Kommentare kübelt, fliegt kommentarlos aus der Kommentarzeile! Und aus der Freundesliste sowieso.

 

(GIFs alleine finde ich ja schon zum Kotzen.)

 

 

 

Es stand ein ereignisreicher Tag an. Auf dem Weg zur Hochzeit auf der Burg Stolberg drängte sich eine Besichtigung der verwüsteten Stolberger Innenstadt en passant quasi auf. Dann gab es den Abschluss des Stadtteilprojekts Aachen-Nord im Depot Talstraße und beim LuFo, unter anderem mit zwei Live-Bands und Kinderbespaßung. Zum Abschluss lauerte noch ein ganz wenig Kunst an der Alten Tanke. Whoohoo, so viele Events und Leute auf einem Haufen kennt man ja gar nicht mehr!

 

Und irgendwie hat der Sommer 2021 beschlossen, jetzt doch langsam mal anzufangen.

 

 

Der erste Tagesordnungspunkt war beklemmend: Obwohl die Hochwasserkatastrophe schon sechs Wochen her ist, sieht man die Schäden in der Stolberger Talachse noch deutlich. Und riechen tut man sie stellenweise auch … Auch wenn die zerstörten Straßen notdürftig schon wieder asphaltiert wurden, wird in und an den Häusern immer noch entkernt, gebaggert und geschippt. Und das wird wohl auch noch ziemlich lange so weitergehen.

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

Das schon lange geschlossene Ladenlokal Fischer, von dem ich keine Ahnung habe, was es einst feilgeboten hat, und das schon vor dem Hochwasser marode war, ist sowas wie der Stolberger Kaiserhof.

 

Stolberg Talachse Innenstadt nach dem Hochwasser

 

 

 

Beim Depot in der Talstraße wurde das Ende des Stadtteilprojekts Aachen-Nord eingeläutet. Mit Live-Musik auf einer Bühne – lang ist’s her! Hier Lagerfeuer:

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

(Mittels kleiner Tricks macht man ein Event optisch voll …)

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

Das Schlagsaiten-Quantett mit seinem Gypsy-Swing-Latin-Pop-Rock war auch dabei. Wie schön Musik doch sein kann, wenn nicht immer gesungen wird!

 

Depot Aachen Nord Talstraße Aachen

 

 

 

Die diesjährige Kunst an der Alten Tanke hingegen war schnell abgefrühstückt. Ziemlich wenige gekonnte Gemälde, dafür aber viele Partypeople, die einem beim Angucken der Erstgenannten in den Nacken glotzten. Es roch auch etwas süßlich … Früher war mehr Lametta.

 

 

 

Der Mohr macht's …

 

Sowas ärgert mich ja gewaltig! Dass es das noch gibt, in unseren Zeiten! Ich meine, jeder soll sich so frei ausdrücken können in Wort und Schrift und Bild, wie er will. So lange er anderer Leute Gefühle dabei nicht verletzt.

 

Aber, es gibt Grenzen: Da gehört ein Apostroph hin!

 

Und was ist aus der guten alten Großschreibung von Satzanfängen und Substantiven geworden? Für eine Ellipse nimmt man bitte auch nur drei Auslassungspünktchen. Oder am besten gleich den Dreipunkt, aber bitte mit einem Leerzeichen als Abstand – und wieso ist da überhaupt eine?!

 

Fünf Fehler bei gerade mal drei Wörtchen, jesses. Und das sind nur die Fehler in Orthographie und Interpunktion.

 

 

 

Sonntag, 5. September 2021

Aachen hat ja keinen Fluss, daher muss man diese E-Roller halt irgendwo anders runterschmeißen …

 

E-Scooter sind Müll

 

 

 

Flüchtlingslager? Katastrophenareal? Flutgebiet? – Nein, der altehrwürdige Elisenbrunnen an einem normalen Sonntagmorgen.

 

Flüchtlingslager? Katastrophenareal? Flutgebiet? – Nein, der altehrwürdige Elisenbrunnen an einem normalen Sonntagmorgen.

 

 

 

Familienshootings sind übrigens wieder möglich:

 

Selfie Shayenne

 

 

 

In diesem Jahr gab es die Chorbiennale nur in light und outdoor, aber immerhin!

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

Der Webmaster der Stadtglühen-Homepage sollte dringend mal Nachhilfe in Typographie nehmen! Oder zwischendurch wenigstens ein paar Mal auf die Return-Taste hauen.

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

 

 

Diese parkenden Belgier waren zwar nicht gehbehindert, wohl aber sehbehindert …

 

Chorbiennale Aachen light und outdoor

 

 

 

Montag, 6. September 2021

Das war's dann wohl:

Merkel spricht Laschet ihr Vertrauen aus!

 

 

Nur noch drei Wochen bis zur Wahl. Armin Laschet stellt nun doch noch ein Kompetenzteam vor, achtköpfig. Also das Team. Er nennt es »Zukunftsteam« und stellt es in der Tat vor sich. Clever! Auch sonst versteckt die CDU ihren Kandidaten sicherheitshalber gerne auf ihren Plakaten:

 

Wahlplakate

 

Olaf Scholz liegt nämlich laut ARD-Deutschlandtrend deutlich vor Laschet in der Frage, wer wohl Kanzler werden sollte. Mit 43 Prozent zu 12 Prozent – der Scholzzug rollt! Demnächst in Ihrem Kino Wahllokal, der Horrorschocker: »Die Auferstehung der lebenden Roten«

 

(Ulkig: Denselben Scholz, den jetzt so viele Deutsche als Bundeskanzler wollen, wollten letztens ganz viele SPDler als ihren Parteivorsitzenden eben nicht …)

 

 

Die SPD hat 1994 eine ähnliche Strategie angewendet, um ihren Kandidaten ein wenig aus der Schusslinie zu holen. Damals hieß die Chose »Troika«. Und das hat ja auch prima geklappt. Wir erinnern uns doch alle versonnen an die glorreiche Regentschaft von Kanzler Scharping und die Eintracht, mit der Oskar Lafontaine darauf jahrzehntelang zur SPD stand …

 

Heute fährt die SPD übrigens die entgegengesetzte Linie: Seit Wochen nur Scholz hier und Scholz da und Scholz dort – wo sind Eskia, NoWaBo und Kevin Kühnert?

 

 

Frage: Wer denkt bei den Wörtern Zukunft und Team aus dem Stand eigentlich an ausgerechnet Friedrich Merz?!

 

Und wer kam auf die abstruse Idee, dass es besser wäre, Merz anstelle von Arm. Lasch. öffentlich sprechen zu lassen? Die Namen seiner Mitstreiter in diesem ominösen Achter-Team kann er auf Nachfrage schon mal nicht unfallfrei aufsagen. Und Robert Habeck hat ihn letztens in einer Sendung auf seinem Spezialgebiet Wirtschaft auch schon tüchtig auseinandergenommen.

 

 

Als weitere Strategie griffen die CDU-Granden nun ganz tief in die Mottenkiste und fanden ein Paar rote Socken. Jetzt wird gedroht mit einem Linksrutsch, falls es eine Rot-Grün-Rote-Koalition geben sollte. Klar, Olaf Scholz ist ja als superlinks bekannt. Und ein Mindestlohn von 13 Euro wäre unser aller Untergang!

 

 

 

Dass die Zukunft rot werden wird, zeigte auch schon der Abendhimmel …

 

Dass die Zukunft rot werden wird, zeigte auch schon der Abendhimmel …

 

 

 

Dienstag, 7. September 2021

Die kackdreisteste Ehrlichkeit ever kam heute in der WDR5-Redezeit angebrettert:

 

Es ging um das Thema Mobilität und Verkehr. Ein Hörer teilte mit, dass er hat angerufen habe, weil er ein vernarrter Autofan sei: »Mir kann es eigentlich nicht laut genug und schnell genug gehen.« Er hätte statt Tempolimit gerne Tempo 300 auf den Straßen. Er wäre ja auch Bastler.

Bedauernswerterweise sei er »von der Natur nicht beschenkt worden«. Worin genau sich seine Defizite äußern, sagte er nicht. Ich habe da aber so einen Verdacht …

 

»Die Aufmerksamkeit, die ich mit meinem aufgemotzten Auto erlange, das ist so eine Befriedigung für mich!« Er genieße das total – und es erspare ihm den Therapeuten. Er fahre in Köln gerne über die Flaniermeilen, das befriedige ihn einfach. Und die Beschwerden der Leute spornten ihn noch mehr an: »Die Leute an der Ampel zu erschrecken, mal richtig aufs Gas zu drücken, das ist absolut geil!.«

 

Es tut mir zwar furchtbar traurig für die Betroffenen – aber gemeingefährliche Psychos gehören dauerhaft in die Klapse und nicht hinter einen Lenker!

 

 

 

Da ja der Kommunismus ins Haus steht, erschien es mir als opportun, mich bei den künftigen Machthabern mal Lieb-Kind zu machen: Die Generalsekretärin des Zentralkomitees.. Die Linken-Parteivorsitzende Janine Wissler sprach in Aachen.

 

Janine Wissler in Aachen

 

Janine Wissler in Aachen

 

Also, ich sehe da keine roten Socken …

 

Janine Wissler in Aachen

 

Rote Sneakers vielleicht.

 

Janine Wissler in Aachen

 

Doch ich weiß, dass man bei schwarzen Socken den Dreck nicht so schnell sieht.

 

Janine Wissler in Aachen

 

Janine Wissler in Aachen

 

Ach schau, schon wieder die Jungs vom Schlagsaiten-Quantett!

 

Janine Wissler in Aachen

 

 

Von ein paar Inhalten her könnte man die Linken ja glatt mal wählen. Sieht ja keiner. Aber die haben in ihrem unkontrollierbaren Gefolge schon eine Menge schrohe Jestalten … (Ich bin vermutlich der konservativste Linke, den es gibt.)

 

 

 

Mittwoch, 8. September 2021

Interessant: Für das Linken-Album gestern gab es zwar nur 19 Likes – aber dafür keine Hass-Kommentare!

 

 

 

Donnerstag, 9. September 2021

Alles Gute zur Hochzeit!

 

 

 

 

Freitag, 10. September 2021

Vernachlässigte Tage der Weltgeschichte: der 10. September 2001

 

 

 

Samstag, 11. September 2021

WDR 5 konnte sich nicht beherrschen: Schon früh am Vormittag lief »Only Time« von Enya.

Das war der Song, der vor 20 Jahren von CNN als erste musikalische Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September gespielt wurde. Sie hatten ihn mit Originaltönen der Katastrophe, Funksprüchen der Rettungskräfte und Interview-Schnipseln unterlegt – und im geschmacklosesten Video aller Zeiten dazu einstürzende Wolkenkratzer und aus selbigen fallende/springende Menschen gezeigt.

 

 

 

Happy 80th Geburtstag! Also so reinfeiermäßig.

 

Happy 80th Geburtstag, Christel!

 

 

 

Sonntag, 12. September 2021

Da schaut man mittags arglos den ZDF-Fernsehgarten, und wer klimpert da bei Chris de Burgh und Chris Thompson im Hintergrund auf dem Kexboard? Der leibeigene Hausarzt!

 

Karl Frenzel Kexboard Chris de Burgh Chris Thomson

 

Karl Frenzel Kexboard Chris de Burgh Chris Thomson

 

Karl Frenzel Kexboard Chris de Burgh Chris Thomson

 

 

 

Ganz schön was los im Städtchen: CHIO/Soerser Sonntag, Tag des Denkmals, Tour du Nord reloaded, Hello Creator Festival und SeptemberSpecial light mit Mobilitätsausstellung, sowie verkaufsoffener Sonntag. Und das alles bei ganz aachenuntypischem spitzen Wetter.

 

Stress! Also wenn man da überall hingehen würde …

 

 

 

Der Tatort abends war sehr langweilig! Die Folge »Triell« war eine Wiederholung und bestand quasi nur aus einem einzigen Verhör. Es gab drei Verdächtige, die sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben versuchten – aber keinen einzigen Mord. Die zwei Ermittler waren auch keine echten Kommissare sondern bloß Moderatoren.

 

 

 

Montag, 13. September 2021

Warum heißt es eigentlich E-Bike und nicht Akku-Rad?

 

Das wäre wahrscheinlich zu akkurat.

 

 

 

Dienstag, 14. September 2021

700 Jahre RIP, Dante Alighieri!

 

 

 

Mittwoch, 15. September 2021

Demnächst drei Euro mehr im Monat für Hartz IV- Betroffene. Hipp, hipp, hur·ra! Da werden bestimmt die Schampusflaschen knallen! Ach nein, lieber doch nicht, die Pulle Rotkäppchensekt kostet ja 3,99 Euro …

 

 

 

Donnerstag, 16. September 2021

Facebook dreht inzwischen komplett frei, was die Administration seiner sogenannten »Seiten« angeht:

 

Es gibt nun die »Facebook Business Suite« und darin dann das »Creator Studio«. (Oder andersrum, was weiß denn ich!) Dort kann man sich nach Herzenslust mit »Benachrichtigungen«, »Content-Sammlungen«, »Beiträgen«, »Stories«, »Videos, die du mehrfach posten kannst«, »Playlists«, »Series«, »Clips«, »Instant Articles« und »Beiträgen in Chronik« auseinandersetzen.

 

Die »Insights« sind was für die Zahlen- und Statistik-Fetischisten unter uns; da geht's dann richtig ab: »Seiten«, »Übersicht«, »Zielgruppe«, »Videos«, »Performance«, »Benchmarking«, »Loyalität«, »Zuschauerbindung«, »Stories«, »Performance«, »Instant Articles«, »Call to Action«, »Performance« und »Umsatzsteigerung«

 

(Wir merken uns: Vom Wiegen allein wird die Sau nicht fett!)

 

Warum sich das »Postfach+« sein Plus verdient hat, ist nicht ersichtlich.

 

Und – ganz neu – man kann mit Facebook nun auch Geld verdienen! Stichwort »Monetarisierung«. (Man muss sich vor dem aufbrandenden Reichtum aber erst mit dem Kleingedruckten bei »Brand Collabs Manager«, »Auszahlungseinstellungen« und »Richtlinienverstöße« beschäftigen.) Voller Freude erfuhr ich nun: »Du erfüllst die Voraussetzungen, um die Nutzung dieser Monetarisierungs-Tools zu beantragen. Schließe alle erforderlichen Schritte für die Einrichtung der Tools ab, die du verwenden möchtest, um deine Seiten zur Überprüfung einzureichen.«

 

Yeah, transfer the money! Vorher muss ich mich nur noch um diese Kleinigkeiten kümmern:

 

Vergaß ich etwa, weitere »Creative Tools« aufzuführen? Nicht verschwiegen werden sollen auch »Live-Dashboard«, »Sound Collection«, »Einstellungen«, »Ressourcen«, »Weitere Tools«, »Abrechnung«, »Business-Apps«, »Creator Studio«, »Dienstleistungen«, »Events Manager«, »Instant-Formulare«, »Medienbibliothek«, »Seite ansehen«, »Seiteneinstellungen«, »Termine«, »Unternehmenseinstellungen«, »Werbeanzeigenberichte«, »Werbeanzeigenmanager«, »Werbekonto-Einstellungen« und »Zielgruppen«.

 

 

Da hatten aber ein paar in der Marketingabteilung echt viel Tagesfreizeit …

 

 

 

Freitag, 17. September 2021

Beim Festival der Mobilität im Kapuzinerkarree erfuhr ich unter anderem, dass Aachen eigentlich eine Fußgängerstadt sei. Über 30 Prozent der Leute seien zu Fuß unterwegs. Ach was?! Und warum bitte muss man dann dauernd zugeparkte Boulevards, knatternde Motorräder, überfüllte Busse, querliegende E-Scooter und marodierende Fahrradfahrer ertragen?

 

Festival der Mobilität im Kapuzinerkarree

 

 

 

Sonntag, 19. September 2021

Spaziergang auf der Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen. Mit viel Kunst und »Kunst« auf drei Kilometern im Wald.

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

 

Moderner Kunst gegenüber ja durchaus aufgeschlossen finde ich allerdings, dass schon etwas mehr zu einem Kunstwerk gehört, als bloß ein paar Dachlatten in den Wald zu stellen und mit bedeutungsschwangeren Titeln zu versehen.

 

Sehr gelungen hingegen finde ich das Wald-Haus im Haus-Wald, bei dem man drinnen draußen und draußen drinnen ist:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Und das blaue Alice-im-Wunderland-Ensemble:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Sowie Anklänge an Christo (†):

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Den riesigen Span-Tornado:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Die Monopoly-Häuser in den Netzen:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Die geheime hölzerne Raketenbasis im Oecher Bösch:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Die Natur hat von sich aus ein paar Exponate ergänzt: Die Eiersammlung im Geäst durch ein paar Hexeneier am Boden:

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Freunde des Kabelbinders werden auch fündig.

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Ei, ei. ei.

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

Kunstwerke älteren Datums aus der Stilrichtung Brutalismus findet man auch …

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

(Die werden nach dem 31. Oktober nicht wieder abgebaut, soweit ich weiß …)

 

 

Neben der künstlerischen Traufhöhe ist freilich die handwerkliche Kunstfertigkeit bewundernswert, mit der die Exponate im Wald installiert worden sind, mit einigem an Gewicht, herbeigeschafft über unwegsames Gelände und befestigt in teils schwindelerregenden Höhen.

 

Noch bemerkenswerter ist freilich, dass – obwohl die Ausstellung seit dreieinhalb Monaten steht – noch nichts dem Vandalismus anheimgefallen ist! (Sieht man mal von ein paar Attacken des Waldes ab, der einige Stücke schon mit hauseigenem Grün zu überwuchern drohte.)

 

Grenzkunstroute »fragil« beim KuKuK am Grenzübergang Köpfchen

 

 

 

Von einer original belgischen Friture vor Ort nahmen wir jedoch Abstand und kehrten in der Döner Oase Imbiss-Restaurant Schnitzel, oder kurz: Oase, auf der Trierer Straße ein:

Die Oase macht nämlich die besten Fritten mit Mayo, die besten Spinat-Taschen und das beste Gyros von ganz Aachen!

 

Oase Trierer Straße Aachen

 

 

 

Montag, 20. September 2021

Es gab ja schon lange nichts Neues mehr von der Pandemiefront. Aber jetzt! Aktuellste Schnapsidee ist der sogenannte »Freedom-Day«: Am 31. Oktober 2021 solle Corona vorbei sein. Nimm das, Virus!

 

(Das ist so einfach? Irgend so ein Heiopei haut einfach mal so ein Schlagwort und ein beliebiges Datum raus und dann ist gut? Hey, das hätten wir doch dann auch schon viel früher machen können!)

 

 

 

Ein paar Dimensionen heftiger ist das: Am Samstagabend hat ein 49-Jähriger in Idar-Oberstein einen 20-jährigen Studenten mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Der Student jobbte als Kassierer in einer Tankstelle und verwehrte dem späteren Täter zunächst den Kauf von Bier, weil dieser keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Aus Wut darüber entschloss sich der 49-Jährige, zurückzukehren und den Kassierer zu ermorden. Als Affekthandlung geht das nicht mehr durch! Laut Polizei gab der Täter an, dass ihn die Corona-Situation »sehr belaste« und er keinen anderen Ausweg gesehen habe, »als jetzt ein Zeichen zu setzen«.

 

Dieser Mord hat mehrere Täter.

 

Es ist so unfassbar: Da machst du deinen Job – als Studi an der Tanke wahrscheinlich so gerade mal fürn Mindestlohn – und weist bloß auf die allgemeinen Regeln hin. Und wirst dabei erschossen!

 

 

 

Dienstag, 21. September 2021

Während immer mehr europäische Städte diese albernen Fahrzeuge verbieten, lässt Aachen einen vierten Miet-Anbieter zu: Weil die erlaubte Höchstzahl von 2.000 E-Rollern für Aachen noch nicht erreicht war … *facepalm*

 

Der Hauptgrund für deren Einführung durch Andreas B. Scheuert war ja die Überbrückung der »letzten Meile«, von der U-Bahn-Station zum Büro zum Beispiel. Na, dieser Plan ist ja genauso aufgegangen wie alles andere, was sein Ministerium in letzter Zeit verbrochen hat: Ich sehe nur eventorientierte Partypeople, die – gerne auch zu zweit – auf Gehwegen rumbrettern und die Drecksdinger irgendwo in der Landschaft deponieren.

 

Im Prinzip könnten die elektrischen Rollbretter natürlich gut und sinnvoll sein: Wenn man sich vom eigenen Ersparten selber einen Scooter zugelegt hat, steht der wahrscheinlich nirgends unkoordiniert rum, sondern wird gehütet wie ein teures Fahrrad. Sein Eigentum haut man nämlich nicht einfach in die Gegend – da kümmert man sich.

 

 

 

Na, die fangen dieses Jahr aber früh mit dem Plätzchenbacken an!

 

Na, die fangen dieses Jahr aber früh mit dem Plätzchenbacken an!

 

 

 

Donnerstag, 23. September 2021

So langsam glaube ich, er will gar nicht Kanzler werden: Armin Laschet macht in einem Wahlspot damit Werbung, dass er sich von einem Nazi-nahen Querdenker hat anschreien lassen. Weil man mit so Leuten auch reden müsse. (Nein, muss man nicht!)

 

Außerdem versuchte er, im Fernsehduell die Missstände bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen in einen »Fall Scholz« umzudeuten. Mit Dreck werfen, weil irgendwas schon hängen bleibt – also, bei rot und grün konnte man solche billigen Wahlkampfmanöver noch nicht entdecken. Ferner gab es wohl eine Großspende von einem windigen Finanzinvestor. Und den Mord in der Tankstelle kommentierte Laschet wenig kanzlerabel mit: »Diese Gewalt wollen wir in unserem Land nicht. Wir verurteilen diese Aggression und fordern jeden auf, das zu lassen.« – Also, ein Staatsmann klingt anders.

 

 

 

Samstag, 25. September 2021

Na super: Nun fahren sie doch noch Prominenz auf! Angela Merkel besuchte Laschet zum Wahlkampfabschluss in seinem Wohnzimmer, am Jonastor in Burtscheid. Warum erfahre ich das erst heute kurz vorher? Daher gibt’s jetzt nur dieses Symbolbild:

 

 

Das ist jetzt übrigens keine Verächtlichmachung zu Laschets Ungunsten: Erinnert sich noch einer an Genschman? Die Titanic hat Mitte der 1980er Jahre Hans-Dietrich Genscher dergestalt zu veralbern versucht – der ist danach noch hundert Jahre Außenminister geblieben!

 

 

 

Sonntag, 26. September 2021

Noli me tangere!

 

nicht berühren

 

 

 

Im Ludwigforum fanden in den letzten Tagen zahlreiche Workshops und Aufführungen im Rahmen des »Auf dem Sprung«-Tanzfestivals statt.

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

 

 

Zum Abschluss des Festivals gab es heute einen flashmobartigen Umzug durch die Gemeinde: Aachens Osten wurde mit Musik und Tanz bespielt. Und es wurde live gestreamt! Anzuschauen ist der Stream jetzt noch hier: dance|re|public - Live von der Straße

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

Ungefähr bei Minute 32 rief mich der Chefkameramann, weil ich wohl in seinem Bild rumstand. Behende hüpfte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten aus dem Bild. Sorry.

 

Andererseits: Warum hat er's nicht miteingebaut? Denn was soll das denn für ein authentischer Eindruck von den Straßen und Plätzen Aachens sein, wenn ich da nicht irgendwo rumrenne und knipse?!

 

Ludwigforum Workshops und Aufführungen "Auf dem Sprung"-Festival

 

 

 

Ach, es war ja auch noch Wahlabend! (Ich hab vor Wochen Briefwahl gemacht – keine Ahnung, was ich damals wohl angekreuzt habe …) A.L. lieferte auch noch den letzten Fettnapf vor der Hochrechnung: Er hat seinen Wahlzettel mittags nicht korrekt gefaltet, so dass man seine Kreuzchen sehen konnte. (Einen vorgefalteten Zettel falsch falten – wie kriegt man das denn hin?! Ist doch kein Beipackzettel.) Wenig überraschend hat er zweimal CDU gewählt – daher sah der Wahlleiter darin kein Problem, Wählerbeeinflussung sei das nicht.

 

ARMIN LASCHET IST IWIE KOMISCH

 

 

 

Montag, 27. September 2021

Und hier ist sie, die aktuelle Bundestagstorte 2021!

 

Und hier ist sie, die aktuelle Bundestagstorte 2021!

 

 

 

In Berlin kaspern die Grünen und die FDP aus, wer nun unter ihnen regieren darf, in sogenannten Vorsondierungsgesprächen – eine ganz neue und vor allem komische Vokabel: Sondiert wird doch immer vorher.

 

Gerüchten zufolge will sich Armin Laschet wohl auch bei einer Ampel-Koalition als Kanzler zur Verfügung stellen …

 

(»So, jetzt ist es aber auch langsam mal gut mit dem Laschet-Bashing, Thomas!«)

 

 

 

Dienstag, 28. September 2021

Aufgrund des Brexits fehlen in Großbritannien nun ausländische Arbeitskräfte, um Benzin an die Tankstellen zu liefern.

 

Hm, die Tommys haben also keinen Sprit mehr … –

»Unternehmen Seelöwe! Ich wiederhole: Unternehmen Seelöwe!!!«

 

 

 

Donnerstag, 30. September 2021

Keine Lust zu lesen?

 

James Bond behauptet – mit anderthalbjähriger Verspätung – seit heute im Kino, keine Zeit zu sterben zu haben.

 

Entschuldigung, in den letzten anderthalb Jahren sollte man es sehr wohl geschafft haben können zu sterben – Gelegenheit war genug!

 

Das Marketing von 007 – läuft! In den Medien sämtlicher (!) Art kann man dieser Meldung gerade nicht entgehen. Wort, Bild, Text, Bewegtbild, Musik, Gebärdensprache und Morsecode. Man hat ja schon Angst in den Kühlschrank zu gucken, weil James Bond einem da auf dem Motorrad entgegen kommen könnte.

 

Good goodness, was ein Rummel: Die tun grad so, als könnte der Vogel wirklich die Welt retten!

 

Wie kommen erwachsene Journalisten außerdem darauf, dass er auch nur das Kino retten könnte? Es ist nur ein Film, isn't it? (Und wie zu hören ist, auch noch ein schlechter.) In zwei Wochen spricht davon niemand mehr. (Weil dann bestimmt wieder ein neuaufgebrühter und undurchschaubarer Marvel-DC-Unfug die Leinwände fluten wird.)

 

Neben vielen anderen fulminanten Spezialeffekten wurde diesmal ein weiblicher Script-Doctor fürs Drehbuch eingesetzt: Die Autorin soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass erstmals eine Frau in die Rolle eines britischen Geheimagenten schlüpft, dass das Wort »Bond-Girl« am Set durch »Bond-Woman« ersetzt wurde und dass »James Bond insgesamt moderner wirke, eine jüngere Zielgruppe anspreche und lernen müsse, sich mit der #metoo-Debatte auseinanderzusetzen«.

 

Echt jetzt? Wahrscheinlich kontrolliert sie auch noch, dass sich 007 beim Pinkeln hinsetzt …

 

 

 

 

Ihr, die Ihr eintretet,

lasst alle Hoffnung fahren!

 

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