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– Oktober 2022 –

Dienstag, 1. November 2022

Gestern war Halloween …

 

Und nun ist die halbe Innenstadt zugemullert mit dieser hässlichen Scheiße in Gold. Sprühlack ist einfach viel zu billig! (Wann endlich kommt das Can- Pfand? Oder die Caps-Steuer?) Wenn diese Whackos bloß was könnten! Warum kommt nicht Banksy mal vorbei?

 

Und nun ist die halbe Innenstadt zugemullert mit dieser hässlichen Scheiße in Gold. Sprühlack ist einfach viel zu billig! (Wann endlich kommt das Can-Pfand? Oder die Caps-Steuer?) Wenn diese Whackos bloß was könnten! Warum kommt nicht Banksy mal vorbei?

 

 


Yesss! Facebook erkennt endlich meinen wahren Wert!

 

Yesss! Facebook erkennt endlich meinen wahren Wert!

 

(Allein, das Kleingedruckte schreckt mich ab.)

 

 

 

Galeria Karstadt Kaufhof ist insolvent. Mal wieder.

 

Während der letzten drei Jahre wurde der Konzern bereits mit über einer halben Milliarde Euro Staatshilfe gepampert – gebracht hat das scheint’s nicht viel. Ich fand im Netz Angaben zwischen 680 und 710 Millionen. Hey, bei den knapp 18.000 Angestellten wären das so 40.000 pro Person gewesen, wenn man den Umweg über die Konzernleitung ausgelassen hätte!

 

Besagte Leitung hat in den vergangenen Jahren aber auch alles für den Niedergang der einstmals so stolzen Warenhäuser getan:

 

 

 

Ich kenne nun das Fachwort für ein neues Designverbrechen: »Tethered Caps«, zu Deutsch »angebundene Verschlüsse«. Gemeint ist dieses nervige Plastikgefummel am Flaschenhals:

 

Ich kenne nun das Fachwort für ein neues Designverbrechen: »Tethered Caps«, zu Deutsch »angebundene Verschlüsse«. Gemeint ist dieses nervige Plastikgefummel am Flaschenhals:

 

Gemäß der im Juli 2024 inkrafttretenden EU-Vorgabe 2019/904 Single Use Plastics (SUP) müssen Verschlüsse an Einweg-Getränkeverpackungen fortan inniglich mit ihren Flaschen und Kartons verbunden bleiben, um der Vermüllung der Umwelt Einhalt zu gebieten und mehr recyceln zu können.

 

Leute, ich hab noch niiie in meinem ganzen Leben einen schraubbaren Flaschenverschluss in die Landschaft geschmissen! Selbst Kronkorken werden seit Jahren gesammelt, um sie dereinst einer gemeinnützigen Organisation zukommen zu lassen. Zum Beweis:

 

(Saufen für den guten Zweck, yesss!)
(Saufen für den guten Zweck, yesss!)


Doch wie gut, dass wir die EU haben, die sich um uns arme Hascherl auch beim Limotrinken kümmert! Die Getränkebranche freut sich bestimmt, dass sie nun in neue Abfüllanlagen investieren darf, und der Verbraucher ist bestimmt voll froh, dass er nun beim Einschenken schlabbern und sich beim Trinken aus der Flasche die Lippe aufratschen wird.

 

Soll ich mal was sagen: Bockig wie ich bin, reiße ich den Scheiß einfach ab und werf ihn dann extra in die Landschaft, so!

 

 

 

Für Jodel-Karma kann man sich zwar nichts kaufen, aber:

Für Jodel-Karma kann man sich zwar nichts kaufen, aber:  Jodel 700.000

 

 

 

 

Mittwoch, 2. November 2022
Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

Generalprobe von »Lennet Kann – das Musical« im Brüssel-Saal des Eurogress – inzwischen schon Teil 3:

 

 

 

Schreck in der Abendstunde: Schrub ich nicht vor fast genau drei Jahren noch von dem einen Platz in Aachen, der so klassisch wunderschön, weil leer und unberührt ist?


Verplante Stadtplanerinnen haben ihn nun leider ebenfalls entdeckt – und einfallslose Holzkästen mit grausigem Grünzeug dahingeknallt.

 

Verplante Stadtplanerinnen haben ihn nun leider ebenfalls entdeckt – und einfallslose Holzkästen mit grausigem Grünzeug dahingeknallt.

 

Verplante Stadtplanerinnen haben ihn nun leider ebenfalls entdeckt – und einfallslose Holzkästen mit grausigem Grünzeug dahingeknallt.

 

Kann diesem Baum ohne Baumscheibe mal bitte eine erklären, wie er künftig an Wasser kommen soll?!

 

Verplante Stadtplanerinnen haben ihn nun leider ebenfalls entdeckt – und einfallslose Holzkästen mit grausigem Grünzeug dahingeknallt.

 

 

 

Donnerstag, 3. November 2022
Und ich dachte, sexistische Werbung wäre inzwischen out.

Oha! Und ich dachte, sexistische Werbung wäre inzwischen out.

 

 


In Berlin bastelt man munter weiter an einem 49-Euro-Ticket. (Immer her damit! Meine Fahrt im verspäteten, überheizten Bus in den Aachener Süden heute kostete schon 2,90 €.) Kann aber Mai werden.

 

Die ASEAG verkündet derweil Preiserhöhungen ab Januar. Das Monatsticket der Preisstufe 1 für Aachen, Vaals und Kelmis soll ab Januar 74,50 Euro kosten … Finde den Fehler!

 

 

 

Tom Buhrow überrascht immer wieder. Nun hat er laut gedacht. Auf den letzten Metern seiner Karriere als WDR-Intendant mit üppiger Apanage – er bekommt über 400.000 Euro pro Jahr; egal, ob er sie verdient oder nicht (Im Hintergrund hört man Papa Schlumpf/Mister Magoo mit grad mal der Hälfte in der Lohntüte leise schluchzen.) – fabulierte er nun was zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. (»Rundfunk« – wie süß!) Er hatte in neun Jahren im Amt ja auch kaum Zeit für Weichenstellungen. Come on, Tommy, don’t get me wrong!

 

 

Dann mach ich das doch mal für ihn:

Das Erste und das ZDF könnte man problemlos zusammenschmeißen! ARDZDF, ADDFRZ, ZARDDF, DARFDZ – irgendwie wird man sich da schon einigen.

 

Denn die sind sich doch jetzt schon seeehr ähnlich, nicht wahr?


Oder wer kann es sagen: Wo genau läuft welche Schmonzette, welcher Krimi, welche Schlagerparade, welches Krawallmagazin, welche Quizshow, welche Talkshow? »In aller Freundschaft«, »Notruf Hafenkante«, »Morden in Bayern«, »Brisant im Norden«, »Großstadtrevier«, »Kleinstadtödnis«, »Der Bergretter«, »Der Bergdoktor«, »Das Volksfest der 100.000 Zarellas«, »SOKO Köln-Porz«, »In der Eifel ist die Hölle los«, »Markt«, »Marktcheck«, »Der Haushaltscheck«, »Leopard, Seebär & Co.«, »Elefant, Tiger & Co.«, »Hyäne, Axolotl & Co.« und »Ein Kessel Buntes«? (OK, das letzte läuft im MDR, denn dort lebt die DDR auf eeewig weiter!)

 

Und warum nicht mal ein Tatort auf dem Traumschiff?!

 

(Bloß von dem Pudding mit der sprühenden Pyro beim Käpt'ns Dinner würd ich die Finger lassen!)

 

 

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich bin voll für den monatlichen GEZ-Rundfunk-Zwangsbeitrag, auch wenn ich eine Menge des Dargebrachten nicht ansehe – für Filme und Serien hat man ja Netflix, Disney+ und Youtube. Aber bei Nachrichten und Dokumentationen sind die Öffis einfach spitze. (Man darf halt nicht die woke WDR-Westart gucken.)

 

Aber 21 Fernsehprogramme, die ihre Sendungen untereinander wiederholen, und 64 Hörfunkwellen, bei denen jede Sendeanstalt ihr ach so eigenes Portfolio hegt?

 

Wie individuell: Ein Programm mit den Charts für die Jungen (die schon längst woanders streamen), eins mit Pop für die Mittelalten, damit die sich wieder jung fühlen, ein eher Textlastiges mit Nachrichten, Wissenschaft, Kultur und Gedöns und eins mit Klassik – obwohl sich da ja in den letzten 100 Jahren nicht sooo schrecklich viel getan hätte, dass es da zig Sender für brauchte. (Wozu gibt es CDs? Oder Langspielplatten? Und Schellack?!)

 

Radio

 

Macht eine Welle für Pop, eine fürs Hirn und dann noch eine für die Kinder. Vielleicht noch was Fremdsprachiges und einen Sender für »den Sport«, wo sich grenzdebile Reporter bei der Bundesligakonferenz oder auch sonst den ganzen Tag lang bei irrelevantem Geschehen gegenseitig anschreien können.

 

Hui, mal eben 59 Sender eingespart!

 

Ach so: Bye, bye Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk! Aber auch HR und andere. Norden, Süden, Osten, Westen, das würde eigentlich reichen – oder bloß ein paar temporär ausstrahlende TV-Lokalschienen für Regionen und jedes Dorf, das sich für wichtig hält, – das wär es dann aber auch schon.

 

Und keine Millionen mehr für überflüssige Sportübertragungen!

 

 

 

Seit einer Weile haben wir in Aachen jetzt einen Nachtbürgermeister. Nabend!

»Er soll zukünftig als Impulsgeber und Lotse das Nachtleben in der Studierendenstadt Aachen stärken und mitgestalten. Angesiedelt im städtischen Fachbereich ›Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung‹ gehört der Aufbau eines tragfähigen Netzwerks aus der Kreativ- und Clubszene, den Asten der Aachener Hochschulen, freien Initiativen, Interessenverbänden und städtischen Einrichtungen, aber auch die Lotsenfunktion zwischen den verschiedenen Bereichen der Verwaltung und den Anbietern von Kultur-, Party- und Szeneevents zu seinen Aufgabenschwerpunkten.«

Boah, was ein Satz! Lang und voller hässlicher Wörter.

 

Was der Mann nun genau macht, weiß ich immer noch nicht.


(Ich weiß nur, dass man beim Oecher Nachtleben inzwischen froh sein kann, nicht in hömmele Glasscherben zu treten, angeschnorrt oder überfallen zu werden.)

 

 

 

Freitag, 4. November 2022
Tickets für Veranstaltungen gibt’s hier jetzt nicht mehr:

 

Tickets für Veranstaltungen

 

Die neue Vorverkaufsstelle ist ja auch nur vier Kilometer entfernt. Besucht man mal so. Zehn Minuten mit einem Auto, 20 Minuten mit dem Bus – falls der auch fährt –, oder 40 Minuten zu Fuß. Das Medienhaus Aachen, das demnächst nominell die älteste Zeitung Deutschlands killt (die Aachener Nachrichten erschienen seit dem 24. Januar 1945 und sind damit die am längsten ununterbrochen erscheinende Zeitung Deutschlands – damals war weiter östlich noch ein halbes Jahr Nazizeit), spart, wo es kann, und verkauft seine Tickets nicht mehr zentral im Kapuzinerkarre, sondern in seinem Hauptquartier in der Dresdner Straße.

 

 

 

Sonntag, 6. November 2022
Liebe Leser, ich bin auf diese Meldungen letztens auch reingefallen:

Die Klimaaktivisten in Berlin waren gar nicht schuld am Tod der Radfahrerin, die vor ein paar Wochen unter einen Betonmischer geraten war!

 

Die Notärztin teilte inzwischen mit, dass sie den speziellen Rüstwagen, der im Stau feststeckte, ohnehin nicht verwendet hätte. Ferner kam raus, dass die Demonstranten sich gar nicht am Boden festgeklebt, sondern eine Verkehrszeichenbrücke belagert hatten, woraufhin die Polizei die Straße untendrunter sperrte – sie hätte sie bei einem Notfall also auch wieder freigeben können.

 

Das macht diesen anmaßenden Aktivismus der sogenannten Letzten Generation (weiß man's?!) natürlich nicht besser. Bewusstsein für den Klimaschutz zu schaffen, ist sicher ein löbliches Unterfangen – Nötigung hingegen nicht. Und wer weiß, ob beim nächsten Mal nicht doch das Leben von Menschen durch Proteste gefährdet wird.

 

Gegen die umgehend geforderten drakonischen Strafmaßnahmen einschlägiger Kreise aus Politik und Polizei verwahre ich mich jedoch. (In Bayern zum Beispiel kann man jetzt schon 30 Tage in Vorbeugehaft, ohne Verfahren.)

 

Aha. Jeden Tag sterben Menschen, weil Rettungswege zugeparkt sind, Stadtmarathons stattfinden oder Autofahrer schlicht unfähig sind, eine Rettungsgasse zu bilden – sollen die sicherheitshalber nun auch alle in Vorbeugehaft?!

 

Im StGB stehen doch jetzt schon so hübsche Maßnahmen bei Nötigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. (Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, zwei Jahren, einem Jahr, fünf Jahren oder jeweils Geldstrafe.) Also nach einem Prozess!

 

Und wenn die Strafen fürs Aktivisieren in diesem Fall härter würden, würde das wenige Taten verhindern. Im Gegenteil: Das könnte für einen heroischen Klima-Fanatiker Ansporn sein, noch viel heftigere Aktionen durchzuführen – wenn man eh in den Knast muss.

 

Ich mein, die kleben sich mit ihren Handflächen wo fest! Bevor ich sowas machen würde, müsste der Meeresspiegel um zehn Meter steigen.

 

 

 

Montag, 7. November 2022
Rot-weiße Poller, Baken oder Pylone überall: Das ist doch ein Aachener Fetisch, oder?

 

Rot-weiße Poller, Baken oder Pylone überall: Das ist doch ein Aachener Fetisch, oder?

 

 

 

Mittwoch, 9. November 2022
Wenn nicht die falschen Voreinstellungen von der Astrophotographie letzter Nacht noch aktiv gewesen wären, hätte ich nun nette, spontane Photos vom ADAC-Hubi hinterm Taubenschwarm.

 

ADAC-Hubi hinterm Taubenschwarm

 

Photoshop-Tricksereien machen es nicht viel besser; wo nur weiß ist, ist nur weiß …

 

ADAC-Hubi hinterm Taubenschwarm

 

 

 

Arsch huh! Am 9. November 1992 versammelten sich geschätzt 100.000 Menschen auf dem Chlodwigplatz in Köln zu einem Konzert gegen Rassismus und Neonazis. Nach einer Welle von Übergriffen mit ausländerfeindlichem Hintergrund, so zum Beispiel in Rostock-Lichtenhagen, luden Kölner Künstler zu dieser Kundgebung.


Durch Zufall war ich auch dabei. (Eine Kommilitonin fragte: »Willste mit?« – Ich: »Ja.« Einfacher geht es nicht.)

 

Es wurde die größte Veranstaltung, auf der ich jemals war. Das wusste damals aber noch keiner. Auch nicht die Security. Trotz viel zu geringer Sicherheitsmaßnahmen (niemand hatte mit dieser Teilnehmerzahl gerechnet) verlief die Demo ohne Zwischenfälle.

 

Unter anderem konnte ich BAP, Willy Millowitsch, Jürgen Becker, Bläck Fööss, Brings, Elke Heidenreich, Höhner, The Piano Has Been Drinking und Zeltinger h ö r e n – wenn man hinter 99.999 anderen steht, sieht man auch mit einsneunzig Körpergröße auf 100 Meter nicht so viel vom Severinstor.

 

 

Donnerstag, 10. November 2022

Sonnenuntergangsbild
17:16 Uhr – manche Leute wollen die Welt brennen sehen!

 

 

 

Das Thema langweilt mich selbst, aber es muss sein; aus gegebenem Anlass:


FDP-Chef Lindner zeigt sich neuerdings bereit für ein Tempolimit!

 

Ach was?! Er war doch stets gegen Geschwindigkeitseinschränkungen und sonstige Fahrbahnbegrenzungen. Nun erzählte er in einem Politik-Podcast, er sei offen für ein generelles Tempolimit. Unter einer Voraussetzung: »Ich wäre sofort bereit zu sagen, wir machen in Deutschland ein Tempolimit, wenn die Kernkraftwerke länger laufen.«

 

Echt jetzt? Das ist doch von Weitem erkennbar fauler Schmu! Entweder hält man eine Sache für richtig, dann setzt man sich dafür ein. Oder nicht. Was hat denn Straßenverkehr mit Atomkraft zu tun? Jeder Kuhhandel läuft transparenter ab. À la »Wenn Du Dir den kleinen Finger abschneidest, schneid ich mir den kleinen Zeh ab«, oder was?

 

Die Grünen würden einem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke über April 2023 hinaus sicher nicht zustimmen, da kann sich Lindner sicher sein. Insofern ist sein Vorschlag ein fadenscheiniges Politmanöver. (Und da wundert sich noch einer, dass die Leute keinen Bock mehr auf Politiker haben?)

 

Es wurde zur Genüge von sachverständigen Fachleuten berechnet, wie viele Tonnen CO2 ein Tempolimit einsparen würde. Um eine von Lindners Lieblingsvokabeln zu benutzen: Man kann es ideologiegesteuert nennen, dies nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.

 

Übrigens: Wenn man freie Fahrt auf der Autobahn will, sollte man die Öffis fördern wie doll. Denn wenn alle mit dem Bus fahren und alle Güter per Bahn transportiert werden, sind die Autobahnen leer – und man kann da ornslich Gummi geben!

 

 

 

Das »Arsch Huh«-Jubiläum wurde heute auch im WDR zelebriert. Daher eine kurze Frage: Wann werden es Fernsehsender begreifen, wie man solch eine Veranstaltung adäquat überträgt? – Tipp: Man stellt keine Moderatorin/Kommentatorin mitten ins Bild. Isabel Schayani moderierte sich in der Lanxess-Arena oben einen Wolf (teilweise ohne Ton; sehr angenehm), während unten die Bands schon spielten – und als würden Anja Backhaus und Shary Reeves (übrigens sehr viel älter als jahrelang bekannt) auf der Bühne parallel nicht schon genug dummes Zeug quasseln. Unter anderem »fetten Applaus«, »das geht noch lauter« und »Kölle, ich hör' euch nicht«. Einmal einen Gig moderieren dürfen, was? Hey, das war eine politische Kundgebung – Karneval ist erst morgen! (Man kann froh sein, dass zum Finale nicht noch die Konfetti-Kanone herausgeholt wurde.)

 

 

 

Freitag, 11. November 2022

Martinstag. Zu Ehren von Martin von Tours, dä hillije Sinte Mähttes. Hey, das war doch dieser ungarische Poser, der sich seit 1.688 Jahren dafür feiern lässt, dass er gerade mal die Hälfte (!) seiner weißen Chlamys (Staatseigentum!) am Stadttor von Amiens einem armen Mann ohne witterungsangepasste Kleidung abgegeben hat – auch wenn hunderttausende Kigas, Kitas und Martinsumzüge ihn mit rotem Mantel darstellen.

 

Funfact: Martin ist derjenige Heilige mit dem meisten Fame – obwohl er nie heiliggesprochen wurde!

 

 

 

Hätte F. Merz damals schon gelebt, hätte er sicher kritisiert: »Kein Wunder, dass der Bettler seine Situation nicht verändern will, wenn man ihm einen Mantel schenkt!« Immer diese Gratismentalität! (Gut, dass der sich nicht auf dem Gehweg festgeklebt hat.)

 

Womit wir bei Hartz IV wären. Das aber demnächst nicht mehr so heißen wird. Aus Raider wird
jetzt nämlich Bürgergeld, sonst ändert sich nix.

 

Also nicht viel. Der Unterschied vom Bürgergeld – im gebührenden Abstand zum Mindestlohn – zu Hartz IV ist mir noch nicht so ganz klar. Außer, dass der Name dieses verurteilten Ex-Managers Peter Hartz nun verschwindet. (Untreue, Spesenmissbrauch und Lustreisen – der Herr hat wohl eigene Dienstleistungen Prostituierter auf Firmenkosten abgerechnet!) Und dass die SPD nun nachts besser schlafen kann.

 

 

Also, das alles nur, wenn es unfallfrei so durch Bundestag und Bundesrat geht. (Man darf gespannt sein …)

 


Als während der Corona-Anfangszeit persönlich Betroffener (mir gingen Tag für Tag sämtliche Aufträge der nächsten Monate flöten – ich konnte mir ausrechnen, wie bald ich unter Brücken schlafen müsste) und Begünstigter kann ich sagen:

Man kommt mit der Grundsicherung über die Runden. Einigermaßen. Neuanschaffungen oder Rindersteaks waren zwar nicht möglich, aber man musste auch nicht unter den Brücken schlafen – von denen Aachen eh zu wenige hat.

 

Jedoch: Wenn Du als Kind in eine Hartz-, äh Bürgergeld-Familie geboren wirst, hast du einfach Pech gehabt!

 

(Tipp: Lass dich doch einfach in eine Industriellenfamilie gebären! Erbe reichlich. Oder mach in Aktien. Die Spekulationssteuer kommt sehr viel günstiger als die Einkommenssteuer wegen deiner eigenen Hände Arbeit. )

 

 

 

Der einzige Wolf, den ich mochte, ist gestorben.
(Die wilden Wölfe der Eifel darf man gerne abknallen – ich finde bereits deren heruntergezüchtete Nachkommen (aka Hunde) entsetzlich; trotz lustiger TikTok-Videos, die deren vermeintliche Menschlichkeit zeigen.)

 

Zurück zum besten Wolf:

 

Wolf Schneider war Journalist, Fernsehmoderator, Sachbuchautor und Sprachkritiker. Manche nannten ihn »Sprachpapst«. (Laut Google tun das auch heute noch ungefähr 12.700 Fundstellen in 0,38 Sekunden – doch diese Bezeichnung tut sowohl ihm als auch dem Papsttum unrecht.)

Er gehörte zu den Kritikern der Rechtschreibreform von 1996. Außerdem war er Mitglied des Vereins Deutsche Sprache und hatte nach eigenem Bekunden ein »kriegerisches Verhältnis« zur Gender-Sprache, da sie zu einer lächerlichen Verumständlichung des Deutschen geführt habe. Es sei töricht, das natürliche mit dem grammatikalischen Geschlecht in Verbindung zu bringen. Guter Mann!

 

Auch eine persönliche Beziehung hatte ich zu ihm: Vor 32,5 Jahren war es mein ausdrücklicher Wunsch, bei der Abifeier für besondere Leistungen beim Anfertigen der Schülerzeitung »Im Brennpunkt« sein Werk »Deutsch für Kenner« als Buchpräsent ausgehändigt zu bekommen. (Erst nach der Schulzeit inklusive Deutsch-LK – wie clever …)


Auch wenn ich eine sicher nicht von ihm gutgeheißene Neigung zu elaborierten Bandwurmsätzen mit verabscheuungswürdigen Adjektiven sowie Wortgirlanden hege …

 

Er mochte Einsilber. 1, 2, 3 – ich bin nah dran.

 

Für die erstrebenswertesten Satzzeichen hielt er den Doppelpunkt, das Fragezeichen und den Gedankenstrich. Das sind auch mir die liebsten – sowie die Ellipse, die vielsagende tripunktuelle Auslassung. ALT + 0133 – Ihr wisst was ich meine … Wie ich schon sagte: Guter Mann!

 

Außerdem verabscheute er Synonyme; kein Mensch spricht in Synonymen! Nur Journalisten tun das. Daher folgt in jeder Meldung über Schule nach »Lehrer« mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit »Pädagoge« – obwohl längst nicht jeder Lehrer ein Pädagoge ist.

 

Er dachte sogar an Fußballspieler: »Ich lade die Fernsehintendanten ein, sie möchten anordnen, dass keuchenden Sportlern nie mehr ein Mikrofon entgegengestreckt werden darf. Das wäre mal ein Anfang und kein ganz kleiner, bei der Beschaffenheit der damit verhinderten Sprachprodukte.«

 

Einverstanden, er war eben doch der Sprachpapst …

 

Zuletzt vernahm ich von seinem Wirken beim Account »Reporterfabrik« auf dem juvenilen TikTok. Da war er bereits 97 – und rund 80 Jahre älter als die üblichen Clip-Protagonisten dort.

 


Ich glaub, aus diesem traurigen Anlass gibt’s hier im nächsten Monat nochmal eine traurige Sprachkritik!


(Ik freu mir schon wie Bolle!)

 

 


Samstag, 12. November 2022
Der Instagram-Algorithmus ist keinen Schuss Pulver mehr wert. Egal was und wann ich poste und egal mit welchen #tags ich es zukleistere, es kommen nur ein paar Likes dabei herum, trotz über tausend Follower.

Ganz anders als bei den Postings junger Damen, die schon nach wenigen Minuten hundert Herzchen auf ihren Eintrag versammeln, egal ob sie ihren Bikini am Strand oder ihre Bowl zum Mittagessen posten. Das schreit nach Sexismus in Tateinheit mit Altersdiskriminierung, jawohl! (Wo sich doch heutzutage jeder benachteiligt, geringgeschätzt und herabgewürdigt fühlt, mache ich da doch mal mit, so!)


Umgekehrt kriege ständig Zeug angezeigt von Leuten, die ich nicht kenne und auch nicht kennen will. Minderjährige russische Ballerinas und amerikanische Yogatrainer, warum?! Und den Kram meiner Bekannten sehe ich tagelange doppelt und dreifach.


Mal ganz davon abgesehen, dass die Photos schon seit jeher viel zu klein dargestellt werden und man durch Storys und Reels und was weiß ich zu TikTok zu werden versucht.

 

 

 

Sonntag, 13. November 2022
Mitte November, fast 20 Grad (Celsius). Kann man machen – muss man aber nicht.

 

 

 

Dienstag, 15. November 2022
Willkommen, Nummer 8.000.000.000!

 

Indien, Pakistan und Bangladesch haben zusammen derzeit 1,81 Milliarden Einwohner – die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass du der Nachkomme eines FLINK-Fahrers bist …

 

Du bist leider etwas late to the party: Klima, Hunger, Krieg – im Moment brennt’s und kriselt’s überall. Naja, viel Spaß jedenfalls noch.

 

 

 

Donnerstag, 17. November 2022
Ich hab schon mal ein oder zwei zünftige Gesellen auf Wanderschaft gesehen, aber gleich Stücker sechs Bauhandwerker auf der Walz sind doch eher selten.

 

Ich hab schon mal ein oder zwei zünftige Gesellen auf Wanderschaft gesehen, aber gleich Stücker sechs Bauhandwerker auf der Walz sind doch eher selten.

 

 

 

Heute war der letzte ruhige Tag im schönen November. Denn morgen beginnt nicht die WM, sondern der WM: der Weihnachtsmarkt …

 

 

Um die schreckliche Voradventszeit etwas aufzuhellen, hier mal ein Witz:

Zwei Blondinen wollen im Wald einen Weihnachtsbaum stehlen.
Sie suchen und suchen und suchen. Nach etwa zwei Stunden Suche sagt die eine:
»Komm, wir nehmen einfach einen ohne Weihnachtskugeln.«

 

Einverstanden, das war eine sexistische, misogyne, christfestliche, dendrologische, kleptomanieverherrlichende und frisurkoloristische Entgleisung!

 

(Aber arschwitzig, oder?!)

 

 

 

Freitag, 18. November 2022
»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

  1. Andere Bilder – Aachener Künstler und ihre Sicht auf die Pandemie
  2. Andere Blicke – Aachener Photographen dokumentieren den Lockdown
  3. Andere Städte – Corona in Aachens Partnerstädten

 

Zum zweiten Teil habe auch ich Exponate beigesteuert. Ganz ungewohnt: Normalerweise erscheinen meine Photos nur gedruckt in Broschüren, Zeitschriften oder Büchern oder auf Bildschirmen und Displays – im verglasten Rahmen an der Wand eines Museums kenne ich sie so gar nicht. Bis zum 19.02.2023 kann man sich die da noch anschauen. (Und da verglast, wären auch Tomatensuppe und Kartoffelbrei kein Problem, *hex hex*!)

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

»Ausnahmezeiten – ein Virus übernimmt den Alltag.« Gleich drei Ausstellungen am Stück zum Thema Corona wurden heute im Aachener Stadtmuseum »Centre Charlemagne« eröffnet:

 

 


Sonntag, 20. November 2022
Wie passend: Totensonntag – und in Katar beginnt die Weltmeisterschaft …

 

Fußball – die schönste Nebensache der Welt!

 

Noch nie hat dieser Satz mehr zugetroffen als diesmal … Diese WM fängt gerade mal an, und schon habe ich mehr darüber gehört als über jede andere zuvor.

(Nun ja, sie kostet mit 200 Milliarden ja auch mehr als alle anderen zusammen. Und keine Ahnung, ob die Bestechungsgelder da auch schon mit drin sind …)

 

 

Viel interessanter als irgendwelche Fußballspiele ist das Drumherum:


• Die FIFA hat den Dänen verboten, beim Training Trikots mit der Aufschrift »Menschenrechte für alle« zu tragen. Man solle den Sport nicht »in jede ideologische oder politische Schlacht« hineinziehen.

Als ob eine international ausgetragene Kommerzmeisterschaft auch nur irgendwie unpolitisch sein könnte! Eine sehr infantino Sicht der Dinge. Die Dänen wollten bloß die Menschenrechte auf ihren Leibchen stehen haben – also keine Limonadenwerbung, sondern die verfickten Menschenrechte! Auf so einen Nenner müsste man sich doch verständigen können, oder? Aber beim Fi-Fa-Fu-ßball geht es ja nicht um Werte. Da geht es darum, Sachen mit Füßen zu treten.

H U M A N  R I G H T S – elf Buchstaben sollt ihr sein!

 

• Der katarische WM-Botschafter Khalid Salman hat vor laufender Kamera gesagt, dass Homosexualität »a damage of the mind« wäre.
(In derselben Dokumentation hieß es auch, Frauen wären Süßigkeiten, die man besser verpackt lässt.)

Nun ja, das Weltbild des Islam … Jetzt könnte man anführen, dass sexuelle Handlungen unter Männern auch bei uns bis 1994 noch strafbar waren. Manche fordern daher, dass man Katar noch was Zeit lassen sollte; das sei da halt so üblich.

Peitschenhiebe, Gefängnis, Todesstrafe … Hey, die Katarer haben fließend Wasser und Strom, lassen modernste Wolkenkratzer bauen und können sich im Internet über dieses interessante Konzept namens Menschenrechte informieren – die sollen mal nicht so tun, als seien sie noch im Mittelalter! (Oder diejenigen, die sie darauf aufmerksam machen, des Rassismus‘ bezichtigen.) Vor allem, wenn sie einen internationalen Wettbewerb ausrichten.

 

• Dieser Tage irrlichterte der FIFA-Präsident Infantino in einer Pressekonferenz umher: »Heute fühle ich mich homosexuell, heute fühle ich mich behindert, heute fühle ich mich als Arbeitsmigrant.« (Er fügte aber schnell an, dass er in echt nicht schwul sei – er will ja nicht in den Knast …)
Und die Europäer sollen sich mal nicht so anstellen; die haben ja schließlich auch 3.000 Jahre lang Mist gebaut.
(Fein – darf jetzt jeder mal 3.000 Jahre lang Mist bauen, oder was?)

 

• Oha: Kurz vor dem Anpfiff hat Doha den Ausschank von Bier im Stadion verboten. So, das war's! Kein Bier?! Jetzt storniere ich sofort meine Reise nach Qatar!!!
(Andererseits ist das doch die sittliche Rettung in letzter Minute beim Boykottieren: Jetzt kann man eben doch moralisch unversehrt die Spiele ansehen – man muss bloß demonstrativ Bier dazu trinken!)

 

• Minijob Fußballfan: Um schöne Bilder zu erhalten, hat man die überlebenden Sklav.. Wanderarbeiter vom Stadionbau mit Trikots und Flaggen verschiedener Nationen ausstaffiert und sie in die Kameras grölen lassen. Sowas nennt man dann wohl – topographisch nicht ganz korrekt – Jubelperser.

 

Nebenbei: Von der grundsätzlich schwachsinnigen Idee, eine WM in der Hitze der Wüste in klimatisierten Stadien auszutragen, redet inzwischen ja schon keiner mehr …

 

 


Aber wir sollten daraus lernen: Die EM 2024 sollte man konsequenterweise ebenfalls boykottieren, wegen der Missstände im ausrichtenden Land …

 

 


Montag, 21. November 2022
Weiter geht’s. Es macht richtig Spaß keine WM zu gucken; das ist einfach Unterhaltung auf hohem Niveau!

 

• Beim Zappen habe ich gestern kurz was von der Eröffnungsfeier gesehen. Das Maskottchen der Katar-WM ist ernsthaft eine fliegende Mischung aus Marshmallowman und Leichentuch?!

 

• Beim Eröffnungsspiel der eigenen Mannschaft bei der WM im eigenen Land haben viele Katarer zur Pause das Stadion verlassen!
Waren die auch angestellt, aber nur in Teilzeit? Oder wussten sie nicht, dass es eine zweite Halbzeit gibt? (Oder wollten sie nach Hause, Süßigkeiten naschen?)

 

• Heute verbot die FIFA sieben tapferen Mannschaftskapitänen, die »One Love«-Armbinde zu tragen. Eine bunte Binde – die wohl billigste Geste im Kampf um Toleranz und Vielfalt. (Und dann noch nicht mal in den richtigen Regenbogenfarben!) Wer sie nun trotzdem trüge, würde bestraft, befürchtete man; Gelbe Karte oder Punktabzug. (Nun, dafür müsste man ja erst mal Punkte haben …)


Verständlich, dass es für ein Fußballspiel etwas ungünstig ist, wenn der Kapitän gleich beim Anstoß direkt mal gelb sieht. Man hätte sich in diesem Fall aber auch als Verband geschlossen Eier wachsen lassen, sich vom den Platz entfernen und den nächsten Flieger nach Hause nehmen können. Am besten schon vor zwölf Jahren. Ohne die Jungs in den kurzen Hosen ist so eine WM schnell vorbei!


Ansonsten: When in Rome, do as the Romans do!


(Man muss ja nicht gleich so weit gehen wie der ehemalige FIFA-Mann Sepp Blatter, der bereits im Jahre 2010 homosexuelle Fans aufforderte, aus »Respekt vor dem Gastgeberland« während der WM auf Sex in Katar zu verzichten …)

 

• Die Nationalmannschaft des Iran hingegen zeigte heute Cojones:

Aus Protest gegen die Unterdrückung ihres Volkes und besonders der Frauen durch ihre eigene Regierung hat sie beim Abspielen ihrer Nationalhymne nicht mitgesungen!

Die Fans belohnten das mit tosendem Applaus und Fingern geformt als Peace-Zeichen. Was ist dagegen eine Gelbe Karte? Wenn die Iraner nach Hause kommen, können sie was erleben. Wenn sie es erleben …

 

When in Rome, do as the Romans do!

 

 

 


Es ist besiegelt: Das Ende naht! Also das Ende der Telefonzelle. Nach 142 Jahren werden nach den gelben jetzt auch die letzten grau-rosa Sprachboxen abgeschafft.


Kinners, könnt ihr euch das vorstellen, es gab mal eine Zeit, in der man seine Gespräche nicht öffentlich führen musste! (Telefonhäuschen kennt heute niemand mehr. Denn wenn man was Wichtiges zu bekakeln hat, setzt man sich in einen vollen Bus, stellt auf Lautsprecher und quakt seine Belanglosigkeiten ins Mobiltelefon, das man wie ein Pizzastück vor seinen Schnabel hält.)

 

Wie kommt Harry Potter denn jetzt ins Zaubereiministerium? Wie reist Doctor Who zukünftig durch Raum und Zeit? Wie kann Neo aus der Matrix entfliehen, wenn Agent Smith hinter ihm her ist? Wo soll Clark Kent sich künftig umziehen, um mit roter Unnerbux über den engen Ganzkörperleggins die Welt zu retten?

 

Naja, zuletzt herrschten ja auch nur noch diese kalten Telefonstelen der Telekom vor; die waren als Transportmittel oder Umkleidekabine gänzlich ungeeignet.

 

Früher klebte in den Fernsprechklausen noch ein Schild: »Fasse dich kurz!« Weil draußen schon der nächste mit seinen Groschen stand, grimmig guckte und einem seine Armbanduhr zeigte.


Für die später Zugeschalteten: Groschen – das war die Bezeichnung für Zehnpfennigstücke, mit denen man den Apparat füttern musste; mindestens zwei davon brauchte man für eine Einheit, also zum Beispiel 20 Minuten Ortsgespräch oder acht Minuten Ferngespräch, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt. (Junge, Junge, wie erkläre ich denn in Zeiten von Flatrate, Roaming und Voice-over-IP was ein zeitlich und örtlich limitiertes Ferngespräch ist …?)

 

Diese Münzen sammelte der Jüngling mit eigener Zelle unmittelbar vor dem Jugendzimmer in einer alten Multivitamintablettenröhre, um rechtzeitig knapp vor Ablauf der Einheit nachschmeißen zu können, auf dass das Telefonat mit einer seiner seriell begehrten Uschis nicht abrisse! (Was eine verschwendete Investition, wenn dann nur noch ein knappes »Tschüssi!« folgte …)

 

 

[Die Stimme aus der Zukunft: Wie mir ein Leser mitteilte, dauerte eine Ortsgesprächseinheit während der Hauptzeit acht Minuten; zwölf während der Nebenzeiten. Ferngespräche waren in der Hauptzeit überhaupt nur mit viel Vorbereitung des Münzvorrats und einer geschickten Nachwurftechnik möglich. Aber egal. Was man sagen kann: Es war sauteuer!]

 

Telefonhäuschen Burgring 1 Gerolstein

 

Moment, ich schweife ab …

 

Irgendwann merkte die Deutsche Bundespost (ja, die Post! war fürs Telefonieren zuständig – versteht heute auch keiner mehr wieso), dass man da ja Geld verdienen könnte, und änderte den Aufkleber an den Münzfernsprechern in: »Ruf doch mal an!«
(Der moderne Marketingmensch nennt das inzwischen Call-to-Action, CTA, wenn er dem armen Konsumenten verrät, was er als nächstes zu tun hat: »Klicke hier!« oder »Bestellen Sie jetzt!« oder »Duschdas!«)

 

Im Rahmen der Möglichkeiten wurde in den Zellen für Gemütlichkeit gesorgt: Für Raucher gab es eine Art kippbaren/klappbaren Aschenbecher; für Nichtraucher das heimelige Odeur kalten Zigarettenrauchs. (Wie erklär ich euch das nun wieder, Kinder? Früher durfte in Räumen geraucht werden …) Der Rauchgestank überdeckte immerhin den serienmäßig vorhandenen Pipigestank ein wenig.

 

Sowieso, das Binnenklima: Im Sommer schmorte man im eigenen Saft, im Winter fror man wie ein Schneider.

 

In den meisten Telefonzellen befanden sich auch sogenannte Telefonbücher. Puh, kennt man das noch? Das waren Nachschlagewerke aus hauchdünnem Papier mit den Telefonnummern und meist auch Adressen aller Teilnehmer. Datenschutz war damals nämlich noch nicht erfunden. Die meisten Nummern hatte man zwar im Kopf – kein Wunder, die waren ja auch bloß drei- oder vierstellig! –, aber wenn man doch mal eine bestimmte suchte, konnte man im Telefonbuch nachschlagen; sie befand sich garantiert auf der einen Seite, die ausgerissen war.

 

Viel ihres Charmes wurde der Telefonzelle genommen, als zwar unterschiedlich bunte und daher als Sammelobjekt prädestinierte, aber im Grunde doch seelenlose Telefonkarten eingeführt wurden. (Vorboten der dräuenden Abschaffung des Bargelds!)

 

Wiktionary definiert Telefonzelle übrigens so:

»Überdachung für ein Gemeinschaftshandy an der Schnur mit Münzeinwurf ohne Wischfunktion« – Okeee … das ist schon seeehr an die jugendliche Zielgruppe rangeschmissen und kommt der Sache nur teilweise nah!

 

 


Mittwoch, 23. November 2022
Fetten Respekt!: Aus Solidarität hat die deutsche Mannschaft die iranische Nationalhymne heute ebenfalls nicht gesungen!
(Schon im Vorfeld hatten zwei voneinander unabhängige Quellen davon berichtet, der Postillon und die heute show – es musste also stimmen.)

 

Vor ihrem ersten Spiel bei der WM hat das buntbindenlose Team noch ein anderes Zeichen des Protests gesetzt: Die Spieler hielten sich beim obligatorischen Teamphoto vor dem Anpfiff gegen Japan die Münder zu.

 

Fußballer, die den Mund halten – was für eine nette Idee!

 

 

 

Donnerstag, 24. November 2022
Fast so unterhaltsam wie die FIFAFU war in den letzten Wochen das Geschehen um TWITTER. Nach langem Hin und Her und Her und Hin hat Elon Musk die für Inflatulenzer so wichtigtuerische Klitsche dann doch gekauft, für 44 Milliarden Dollar. (Für 44 Euro hätte er auch StudiVZ kaufen können.)

 

Und jetzt tut er so, als wäre er der reichste Mensch der Welt …

 

Ich stelle mir den Typen immer in einem großen Ohrensessel im Dunkel einer viel zu hohen Industriekathedrale sitzend vor und wie er mit diabolischer Stimme krächzt: »Ich habe Sie erwartet, Mister Bond!« (Besitzt Elon Musk eigentlich eine weiße Angorakatze?!)

Oder wie einen angejahrten Comic-Erpel mit Backenbart, der in seinen Geldspeicher springt und in hömmele Goldmünzen ein paar Runden krault.

 

(Mein Lieblingsaccount ist übrigens »Hey Elon, I’m fake«. (Wobei ich vermute, dass der Fake ist …))

 

Als nächstes entließ er die Hälfte seiner Angestellten, die dafür sorgten, dass die Twitterbubble am Blubbern blieb. Und dann fiel ihm auf, dass man die ja noch brauchen könnte! Zumindest für Maintenance oder Compliance. (Doch der Vohrel is dout!)

 

Aber egal, das macht der Chef, der von sich behauptet, 120 Stunden pro Woche zu arbeiten, jetzt ja einfach selbst. (Man kennt dieses Prinzip aus der Radiowerbung: »Woischt Kerle? Des isch des Müsli von dem Seitenbacher. Lecker, lecker, lecker – lecker, lecker, lecker, lecker, lecker, lecker!«)

 

Außerdem verfügte er absolute Redefreiheit auf seiner Plattform – so dass auch kurz vor dem Strafprozess/der Wiederwahl stehende ehemalige US-Präsidenten und üble Corona-Schwurbler zurückkehren dürfen.

 

Bei Twitter ist die Rede so frei, man glaubt es nicht! Man suche mal nach Hashtags wie zum Beispiel #nsfw, #horny, #kinky oder einer jeglichen pornografischen Stilrichtung, die man so bevorzugt: Das ist echt beeindruckend! Geschlechtsteile sonder Zahl in wilder Aktion gehören dort zur freien Meinungsäußerung – während man bei Facebook schon für den bleichen Anschein eines weiblichen Nippels aus der Ferne für Wochen in den Karzer kommt.

 

 

Als Alternative zu Twitter wird von Jörg Schieb ständig Mastodon empfohlen. Dieser dezentrale Mikrobloggingdienst hat bloß drei Nachteile:

  1. Da ist kaum keiner. (Kennt man von Signal …)
  2. Die Bedienung ist was komplizierter.
  3. Und mastodonieren ist kein Verbum, das leicht wie twittern von der Zunge geht, *tröt*!

 

Viertens: Falls Mastodon zu erfolgreich wird, wird Elon es kaufen – und dann heißt’s Musktodon …

 

 

 

Wechseln wir zu den wirklich wichtigen Wahrheiten: Der seltene Kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae) wird »Lurch des Jahres« 2023!

 

(Und schon wieder geht der landläufig lobenswerte Lustige lila Landlurch leer aus, Skandal!)

 

 

 

Freitag, 25. November 2022
Orange the World! Heute ist wieder der »Tag gegen Gewalt gegen Frauen«. (Da bin ich voll für! Also nicht nur an einem einzigen Tag. Außer die pitschen!)

 

In einem Interview beim WDR-Politikum beklagte eine Kommunikationswissenschaftlerin nach Sichtung vieler, vieler Stunden TV-Krimis, geschlechtsspezifische Gewalt würde im Fernsehen viel zu selten aus der Opferperspektive erzählt.

 

Das kann ich bestätigen; in ein paar durchwachten Nächten hab ich letztens die halbe ARD-Mediathek leergeguckt: Die Ermordeten waren meistens ziemlich tot. Da fehlte es an jeglicher Opferperspektive. Mit kalten Kerlen und Kerlinnen will sich halt niemand identifizieren.

 

Man könnte natürlich genauso gut auch auf Täterperspektive in der Story pochen! (Wobei: Dadurch brächte man manche wohl bloß auf dumme Gedanken …)

 

Meistens erzählt man daher aus der Sicht der mit privatem Kleinscheiß überfrachteten und zu normalem Leben unfähigen Kommissare. (Oft ist es Zufall, wer genau da vor und wer hinter Gittern landet …)

 

Ferner merkte sie an, dass die Medien die Bilder in unseren Köpfen prägten. Sie räumte zwar ein, dass Fiktion der Unterhaltung diene, aber oft auch Klischees reproduziere. Wie man sich aus Partnerschaftsgewalt befreie, Hilfe erfahre und Täter therapiert werden könnten, komme in den Filmen nie vor.

 

Das ist wahrscheinlich wahr.

 

Zum einen wäre das dann wohl auch kein Krimi mehr …

 

Sondern ein Sozialpädagogik-Seminar!

 

 

Und zum anderen wird auch die Polizeiarbeit nur in den seltensten Fällen realistisch dargestellt:

 

Weitere Details, Feinheiten und Spitzfindigkeiten lasse ich jetzt mal unerwähnt – sonntagsabends gelüstet es einen ja nach eher leichter mörderischer Kost statt nach einem Juraseminar.

 

 

 

Samstag, 26. November 2022
Vor einem Vierteljahrhundert bewarb ich mich recht formlos bei Sat1:

Aachen, 26.11.1997

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit möchte ich mich um die Teilnahme an der spannenden Quizshow
»Jeder gegen jeden« bewerben.


Hier einige persönliche Angaben:

Alter: 26 Jahre
Beruf: Sozialpädagoge
Hobbys: Malen, Zeichnen, Kino, Computer

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich als Teilnehmer auswählen.


Mit freundlichem Gruß

Was ein lausiger Text! Wenn mir den heute jemand servierte, würde ich ihn der-ma-i-zon auseinandernehmen! Damals wurde ich aber trotzdem angenommen.


(Wenn ich es hinbekomme, diese Sendung in irgendwelchen Winkeln dubioser Mediatheken zu finden, werde ich demnächst in Echtzeit berichten!)

 

 


Und heute vor 18 Jahre initiierte ich das Blind Bake-Projekt – die ersten Plätzchen dürften also so langsam volljährig sein …

 

 

Sonntag, 27. November 2022
Skandal: Die deutsche Nationalmannschaft hat vor der Partie gegen Spanien auf jegliche Zeichen des Protests verzichtet! Das obligatorische Mannschaftsfoto auf dem Rasen vor dem Anpfiff wurde ohne irgendwelche Besonderheiten aufgenommen. Wenigstens blankziehen hätte man doch können. Gönnt mal, Jungens!

 

 

Und wogegen eigentlich protestierten die Spanier?! Die haben ihre Hymne auch nicht gesungen …

 

 

 

Montag, 28. November 2022
Endlich! Es gibt neue Einheiten-Präfixe: Quetta- und Ronna-.

 

(Ich brauche nämlich eine neue Festplatte; 1 QB könnte grade so reichen.)

 

Bisher war bei Yotta Schluss. 1.000 Yottabyte entsprechen einem Ronnabyte und 1.000 Ronnabyte einem Quettabyte. Das sind eine Quintillion Bytes, also 10³⁰ oder ausgeschrieben 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Bytes. (Oder zehn Nullerpäckchen, wie wir Mathefreaks sagen.)

 

Für nach unten kommen die Präfixe Quekto- und Ronto- für ein Quintillionstel beziehungsweise ein Quadrilliardstel hinzu. Die sind sehr nützlich, wenn man mal einzelne Elektronen abwiegen muss; für ein Kochrezept etwa.

 

 

 

Abends gegen halb acht dann wieder: Die Coronimpfukrainigegendiedaobenqueridioten sind gleich viermal hier vorbeidefiliert!

 

Leute, es ist Weihnachtsmarkt! Geht Glühwein saufen! Das macht den Kopf frei.

 

 

 

Dienstag, 29. November 2022
Die TV-Quoten sind da: Vorgestern haben mindestens 17 Millionen Deutsche zugeguckt, wie unsere Jungs gegen Spanien dann doch noch nicht rausgeflogen sind …

 

Tja, man muss sich halt informieren über das, was man da gerade boykottiert.

 

Wahrscheinlich ebbt der Boykott ohnehin bald ab: Das Spiel am Donnerstag wird jetzt richtig spannend! Erstens könnten wir weiterkommen, zweitens darf nach 92 Jahren erstmals eine Frau bei einer WM pfeifen. (Bei Spiel 44 von 64 – zuckersüß!)

 

Und außerdem kriegen wir ab 2026 für 15 Jahre flüssiges Erdgas von Katar …

 

 


Desweiteren gab es einen Flitzer auf dem Spielfeld bei Portugal-Uruguay: Mit Regenbogenflagge und Botschaften auf seinem T-Shirt zur Rettung der Ukraine und zum Respekt für die iranischen Frauen.

 

Doch die FIFA musste ihn leider disqualifizieren: Diese Aktion entsprach nicht den Statuten – denn der Flitzer war nicht nackt …

 

 

 

Mittwoch, 30. November 2022
Neues vom Fußball: Das Spiel Schottland gegen England ging 0 zu 0 aus.

 

Nein, nicht in Katar! In Glasgow. Vor 150 Jahren, am 30.11.1872, und zwar beim ersten Fußballländerspiel der Welt ever …

 

 

 

»Ich habe unter Grrründgens gespielt!!!« Diesen ihr zugeschriebenen Satz habe ich oft zitiert. Allerdings hat Christiane Hörbiger (84, R.I.P. heute) ihn wohl niemals gesagt – und auch nie unter Gründgens gespielt …

 

Wie es der Zufall wollte, hab ich vor ein paar Tagen angefangen, »Das Erbe der Guldenburgs« in der ARDZDF-Mediathek anzuschauen. Da haben Ende der Achtziger wirklich alle mitgespielt! Ich habe damals niemals auch nur eine Folge davon angesehen – sonst wüsste ich sicher, dass es sich dabei um das deutsche Denver/Dallas mit einer Brauereifamilie handelte!

 

Darauf erst mal ein Guldenburg Premium!

 

Oder zur Not ein Balbeck Pilsener

 

 

 

Morgen geht es los: Jeden Tag eine Kerze aus dem selbstgebastelten Adventskalender essen …

 

 

 


Wiedererkennungswert ist im Marketing sooo wichtig:

»Seitenbacher repariert, Seitenbacher tauscht aus!«

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