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– Februar 2022 –

Dienstag, 1. Februar 2022

Manchmal schießt einem unvermittelt eine Melodie oder eine Liedzeile in den Kopf. Als ich heute mal wieder viel zu früh aufwachte, spukten diese Soundfetzen unter Umgehung der Basilarmembran und des Corti-Organs durch meinen primären auditorischen Cortex:

»Ein toter Vogel kommt vorbei und stirbt //

Der Kellner spielt Klavier //

Der Rote Hugo hängt tot im Seil«

Klar, das ist »Déjà Vu« von Spliff. Sollte man vielleicht noch mal hören. Aber auf welchem Album war das nochmal? Wikipedia hilft: Auf »85555«. Dort entnahm ich auch die mal gar nicht so interessante Information, dass besagtes Album heute auf den Tag genau seinen 40sten Geburtstag feiert. Glückwunsch!

 

Spliff

 

 

 

Damit war auch klar, was es mittags zu essen geben würde: Carbonaaara – e una Coca-Cola!

 

 

 

Ganz sicher ist um die Mittagszeit irgendwo eine italienische Mamma tot vom Stuhl gekippt: Meine Spaghetti »Carbonara« machte ich mit Schwarzwälder Schinken, Crème fraîche und ohne Ei …

 

Und es gab Sprite dazu.

 

 

 

Mittwoch, Zweiter Zweiter Zwanzigzweiundzwanzig:

Zehn zahnlose Zuchtziegen zogen zaghaft zeitgleich zwölf Zentner zertifizierte Zwiebeln zwischen zahllosen Zeitgenossen zentimetergenau zum ziemlich zerstörten Zirkuszelt – Zufall?

 

 

 

Ach und übrigens: Happy Groundhog Day!

 

Happy Groundhog-Day!

 

 

 

Donnerstag, 3. Februar 2022

Mein televisionärer Donnerstagabend erfuhr ein Änderung: Ich gab mir die erste Folge der neuen Staffel GNTM, der Kürze zuliebe fürderhin »Germanys Next Top Model« genannt.

 

Sie stand unter dem Motto »Diversity«. Wie Oma Heidi Klum nicht müde wurde in jeeedem zweiten Satz zu betonen. Weil wir sind ja sooo divers und offen – und trotzdem wird am Ende die Hübscheste gewinnen, glaub mir mal. (Oder diejenige, die die meisten anderen Stuten weggebissen hat.)

 

Egal ob klein, groß, mager, dick (Also wirklich dick, wenn nicht sogar fett, auf jeden Fall nicht »curvy«: Wenn man einen Bierbauch hat wie Onkel Thomas, dann ist man nicht »curvy«!), tätowiert, weiß, schwarz, cappuccinofarben, jung, alt, mittelalt, versehrt, kleinwüchsig, kurzsichtig, basketballspielend, Ossi – die abseitigsten Kinks werden hier bedient!

 

Nach den ersten Lautäußerungen von Emilie, Amaya, Kashmira, Lou-Anne, Anita, Jasmin, Lisa-Marie, Barbara, Kristina, Kim, Lenara, Lieselotte, Inka, Jessica, Annalotta, Luca, Laura B., Sophie, Lena, Viola, Noëlla, Paulina, Julia, Vivien, Martina, Laura W., Meline, Vanessa, Wiebke, Pauline und Juliana (»voll schön«, »mega«, »krass«, »ohmygod!« und sonstigem hysterischen Gekreische und Gequieke) muss man trotz der ganzen diversen Diversität konstatieren: Es sind doch alles wieder nur Hühner!

 

So ein richtiges Herzchen ist Sophie: Schon beim Aussteigen aus dem SUV war sie voll im Starmodus – und so rrrichtig anstrengend: Die Special Snowflake tönte mit ihren gerade mal 18 Jahren herum, was sie doch für eine »einzigartige Persönlichkeit« wäre. »Ich bin einfach ein Main-Character!« Nein wirklich, sowas hat man ja noch nie gesehen. Jeder muss sich glücklich schätzen, zur selben Zeit wie sie zu leben und dieselbe Luft atmen zu dürfen! Spei.

 

Bis zur ersten Werbepause hab ich es ausgehalten, dann hatte ich den klumschen Tinnitus im Ohr.

 

Was soll eigentlich diese Extrawürstelei? Dass Heidi wegen der paar Kandidatinnen, die ihr MHD bereits überschritten haben, die Meeedchen nach 16 Staffeln nicht mehr Meeedchen nennen will, ist übrigens Altersdiskriminierung! Wie war das noch mal mit Inklusion, Empowerment, Diversität?

 

(PS: Ich finde, dass Christine Lagarde da nicht im Kleidchen rumhampeln, sondern lieber mal die Zinsen erhöhen sollte!)

 

 

 

Freitag, 4. Februar 2022

Bald gibt’s einen neuen Impfstoff, Nuvaxovid von Novavax. Oder genauer: SARS-CoV-2 rS-Protein-Nanopartikel (rekombinanter Spike) mit Matrix-M1-Adjuvans auf Saponinbasis. (Memo an mich: Spende für Wikipedia anweisen!) Jedenfalls genau das Richtige für all diejenigen, die glauben zu verstehen, was der Unterschied zwischen Protein-, Vektor- und mRNA-Impfstoff ist, und den neuen alten natürlich für viel besser halten.

 

Funfact: Der Totimpfstoff wird mittels gentechnischer Methoden hergestellt … enthält wirkverstärkende Zusatzstoffe … und stammt aus den Zellen einer Motten-Art.

(Oder wie ein Experte kürzlich euphemisierte: Aus den Zellen eines Schmetterlings …)

 

 

 

Samstag, 5. Februar 2022

Impflation allenthalben! Geld, Zahlen und Finanzen sind für mich ja ein Buch mit sechs Siegeln. (Oder waren's derer sieben …?) Rechnungen schreiben und Steuer abführen krieg ich gerade so hin.

 

Dieser Tage lernte ich daher etwas Ungeheuerliches: Die Banken machen das Geld!

 

Bisher ging ich davon aus, dass ein Kredit folgendermaßen funktioniert:

Du willst dir was Schönes kaufen oder die Wohnung neu tapezieren, gehst daher zur Bank und leierst denen einen Kredit von sagenwirmal 100.000 Euro aus dem Kreuz.

(Sicherheiten und so kleinkrämerische Details sparen wir an dieser Stelle einmal aus, um die Viskosität des Textes nicht noch weiter zu beeinträchtigen …)

 

Der wohlgenährte Bankier mit der goldenen Taschenuhr in der Weste des fünfteiligen Anzugs aus feinstem Textil italienischer Provenienz begibt sich sodann gemessenen Schrittes mit dem dicken Schlüsselbund in der Hand ins historische Kellergewölbe, dreht geheimnisvoll am Zahlenschloss des mannshohen Tresors – es macht *klickklickklick* – und packt dir wieder ans Tageslicht zurückgekehrt mit mahnendem Blick einen fetten Batzen Banknoten auf den Tresen.

 

Wobei: Sooo viel ist das gar nicht: 100.000 € in Hundertern sind gerade mal ein 10 cm hoher Stapel, lächerliche 1,02 kg schwer. Ich hab’s eben bei der Sparkasse getestet. (Nee, hab ich nicht! Würde ich aber gerne mal, bei Gelegenheit …)

 

Zurück zu unserem Kredit: Du krallst dir die Patte, stopfst sie in die fadenscheinige Hosentasche – und zahlst die nächsten 100 Jahre alles hübsch wieder zurück, plus Zinsen, Zinseszinsen und Kindeskindern, damit die Bänker ihre Paläste weiterhin so schön renovieren und zur Weihnachtsfeier die Höhner einladen können. Äh, ich drifte schon wieder ab …

 

Aber so stellt man sich das doch gemeinhin vor? Dass die Banken einen fetten Geldspeicher haben und einem netterweise davon was borgen.

 

Aaaaber: Nun erfuhr ich in einer TV-Doku: Das Geld, das du von denen kriegst, das gibt es bis dahin noch gar nicht! Das »entsteht« in genau dem Moment, wo sie dir den Kredit bewilligen, als Buchgeld. Sie schreiben dir ein paar Zahlen auf den Kontoauszug, das war's. Und erst indem du dann fleißig tilgst und Zinsen zahlst, kommt neues Geld in den Kreislauf. Banken können also Geld machen. Also nicht drucken, sondern erschaffen. Die Drecksarbeit mit der Druckerschwärze auf Sicherheitspapier überlassen sie schön dem Staat. (Wie auch die Kosten, wenn sie sich verzocken …)

 

 

Den Rest von dem Film hab ich nicht so ganz verstanden. Was mich nicht verwundert, wegen der sieben Siegeln, die mir zu schaffen machen, und so; siehe oben. Was mich jedoch beängstigt: Viele der interviewten Spezialisten konnten auch ganz viele dieser Fragen nicht beantworten …

 

 

 

Sonntag, 6. Februar 2022

70 Jahre Queen Lilibet.

 

Congrats, Your Majesty!

 

But pardon me Ma'am – wann kommt die nächste Staffel?

 

 

 

Montag, 7. Februar 2022

Seit ein paar Tagen ist Astrid Lindgren 20 Jahre tot. Deren Hauptwerk »Pippi Langstrumpf« ist mit zunehmendem Abstand eher kritisch zu sehen:

 

Zuallererst: Pippi ist kein Name – und auch kein Getränk!

 

Was hätten wir da noch? Eine sozial vernachlässigte minderjährige Halbwaise lebt in einer Wohngemeinschaft mit nicht artgerecht gehaltenen Tieren, während ihr mutmaßlicher Erzeuger in der Südsee zwielichtigen Geschäften nachgeht und sie mit Geld ruhigzustellen versucht. (Letzterem muss sie zwischenzeitlich auch noch aus der Klemme helfen; Stichwort Parentifizierung.)

 

Ihre einzigen »Freunde« Tommy und Annika, die nur versuchen, in beengter häuslicher Lage vergangener Jahrzehnte irgendwie klarzukommen, besticht sie mit Limonade, Süßkram und potentiell tödlichen Mutproben (Verzehr von Metallstiften aus Suppentellern, Reise im Gasballon ohne Fahrerlaubnis, Flug im Kleinwagen unter Zuhilfenahme von nicht CE-gekennzeichneten Produkten (Konrads Spezialkleber)) um ihre Freundschaft – und lässt sie doch unentwegt spüren, dass sie alles besser weiß und besser kann. Als stärkstes Mädchen der Welt ist da ja auch leicht!

 

Und hey (schalla hey, schalla hoppsassa), mit einem Koffer voll Gold lässt sich’s auch prima anarchisch sein!

 

Einzig Pippis konstruktivistischer Denkansatz ist positiv zu bewerten; manifestiert in der gesungenen Sentenz: »Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt« (Wenn diese nicht gerade von sozialdemokratischen Generalsekretärinnen nicht ganz melodiesicher im Deutschen Bundestag vorgetragen wird …)

 

Fazit: Sei nicht wie Pippi, sei wie Annika!

 

 

 

Mittwoch, 9. Februar 2022

Nochmal eine Runde um den Block gedreht:

 

Büchel-Parkhaus futsch

 

Büchel-Parkhaus futsch

 

 

 

Einer der historischsten und urigsten Läden Aachens ist nicht mehr, das Hifi am Bushof seit 1985.

 

Einer der historischsten Läden Aachens ist nicht mehr, das Hifi-Studio am Bushof.

 

Nicht, dass ich da je dringewesen wäre … Aber die Auslage war eine reine Zeitkapsel. Und mein 30 Jahre alter SONY-Verstärker mit Gibraltar-Chassis könnte tatsächlich mal eine Grundüberholung vertragen!

 

 

 

En passant erfuhr ich von der Existenz des »Stadtsaals«. So nennen sie seit letztem Herbst diese usselige Fußgängerunterführung am Bushof, die seit Jahren geschlossen ist.

 

Zugang zum "Stadtsaal" Aachen, Unterführung Bushof

 

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich da zuletzt durchgegangen bin. Bunt und einladend waren die Treppenstufen damals jedenfalls nicht. Ich weiß nur: Vor circa 20 Jahren wurden die Fettdonnerstagsfeten für minderjährige Schüler dort unten ausgerichtet, damit die Adoleszenten nach Schulschluss von allzu unkontrolliertem Alkoholkonsum auf dem Markt ferngehalten werden konnten. Zukünftig sollen dort wohl wieder Veranstaltungen stattfinden.

 

 

 

Jahrelang wurde es nachgeplappert, doch nun hat man festgestellt: Die Fassade des ehemaligen Horten/des ehemalige Lust For Life ist gar nicht denkmalgeschützt! Weil eben nicht die berühmten Horten-Kacheln vom Eiermann dran hängen.

 

(Dabei hab ich das vor gut fünf Jahren an dieser Stelle schon mal kundgetan. Leute, ihr solltet mehr diario lesen!)

 

Also weg damit!

 

Wäre die Fassade tatsächlich denkmalgeschützt gewesen, hätte auch schon der L-Store einen auf die Zwölf bekommen, als er damals seine bunten Bögen dort reingeschnitten hatte.

 

L-Store Aachen Lust For Life ehemals Horten ohne Horten-Kacheln

 

 

 

Ist das Kunst – oder kann das weg …?

 

Ist das Kunst – oder kann das weg …?

 

Ein paar Kommentare aus Facebook:

 

Am besten gefiel mir diese Einschätzung von Fabio P.:

»Die Anordnung der Roller spiegelt die Willkür des Missbrauchs der Freiheit und die Undankbarkeit des Menschen, während das Monster in der Mitte den drohenden Ausfall der ethischen Werte symbolisiert. Als Wächter im Meer dieses Versagens wirkt selbst ein Monster hilflos diese Unordnung noch zu kommentieren, erst recht sie in Ordnung zu gliedern oder zu kontrollieren. Die Maßlosigkeit und Missachtung der Moral, die bereits historisch den Bahkauv geprägt hat, wird auch hier klar und deutlich dargestellt.

Der Roller, der vor allem bei der jüngeren Generation zur Mobilität in der Stadt dient, fer dort in einer großen Menge vorhanden ist und sich fast schon in der Unachtsamkeit gegenüber den anderen zu suhlen scheint, weist im Kontext zu fehlenden Gehhilfen ubd Rollatoren auf die Ausgrenzung fer älteren Gesellschaft hin, die in der Altersarmut vereinsamen.

Wenn diese Installation nicht aktiv und wissentlich erstellt wurde, lässt es zudem darauf schließen, dass all diese angebrachten Aspekte, von den Schöpfers dieses Werks komplett ignoriert werden. In diesem Sinne potenziert sich die drastische Verdrängung und die Maßlosigkeit, während das Unterbewusstsein nur all zu offensichtlich ubd dringlich darauf hinweist.

Folglich muss dieses Kunstwerk ignoriert werden, um dem Ausdruck seiner Bedeutung noch mehr Raum und Größe zu verlangen.«

Genau das ging mir auch durch den Kopf. Wort-wört-lich!

 

 

 

Ein paar Schlaumeier der Uni Tübingen haben eine Studie mit 39 Menschen (in Zahlen: neununddreißig …) durchgeführt und wenig überraschend herausgefunden, dass die »körperliche Leistungsfähigkeit« durch das Tragen einer medizinischen Maske »nicht eingeschränkt« wäre – egal ob und mit welcher Maske.

 

Eine spontane Umfrage im häuslichen Umfeld hingegen zeigte: 100 Prozent der Anwesenden (1/1) kriegen schon ohne Maske kaum richtig Luft – und mit FFP2 wird zukünftig wohl kaum von normalem Leben die Rede sein können – aus ästhetischen und aus respiratorischen Gründen.

 

 

 

Donnerstag, 10. Februar 2022

Audi will zukünftig keine kleinen Fahrzeuge mehr verkaufen. (Und »klein« ist bei denen schon seeehr relativ angesichts A1 und Q2.) Nur noch tonnenschwere Boliden mit Hunderten von PS, aber mit Elektroantrieb – joh, die haben’s voll verstanden!

 

 

 

Freitag, 11. Februar 2022

Geschockt hat mich heute der Aufmacher der SWR-Landesschau: Nach der Ansage »Das Albertinum in Gerolstein …« folgte, was da von den 1940ern bis in die 1970er Jahre an Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch kirchlicherseits abgegangen sein muss. Ein ehemaliger Insasse des Internats berichtete von den seinerzeitigen Untaten – und auch von seinem Bruder, der sich wegen Depressionen wohl als Spätfolge vor ein paar Jahren umgebracht hat. Dabei wurde mir klar: Ich kannte ihn …

 

Obwohl man von Süden über die Hochbrücke kommend ja quasi direkt auf das ehemalige Albertinum zusteuert, ist es fast unsichtbar und in meinem Bewusstsein komplett nicht mehr vorhanden. Was jedoch am Bewuchs liegen könnte; da ist nicht nur Gras über die Sache gewachsen. Ich erinnere mich nur noch daran, dass wir im Sportunterricht einen Teil des Albertinum-Geländes nutzten, weil wir über die Treppen und durch den Park da unsere Laufrunden drehen mussten. (Sportlehrer – der laueste Job ever!)

 

Und ich habe dunkle Erinnerungen daran, dass in der Sexta oder der Quinta dort in der Kapelle eine Zeit lang mal Frühgottesdienste angeboten wurden, zu denen ich musste. Noch vor Schulbeginn, brrr! Diese hübsch verfallene Kapelle ist inzwischen ein Lost Place – ich sollte wegen morbider Photosessions im ehemaligen Hotel Dolomit gelegentlich mal dort vorsprechen, damit dieser Bau wenigstens einen sinnvollen Zweck hat.

 

 

 

Samstag, 12. Februar 2022

Die Achtziger, sie leben hoch! Duran Duran hat ein neues Album am Start, »Future Past«. Wenn man sich die Diskographie der ausgewiesenen Lieblingsband von Lady Di (†) bei Spotify so anschaut, muss man feststellen: Die waren eigentlich nie so ganz weg. Alle paare Jahre haben sie brav eine neue Platte rausgebracht:

 

Auch wenn nicht oft hitparadenkompatibles oder gar ohrwurmerzeugendes Material dabei war. Tatsächlich war auch ziemlich nerviger Schrott darunter … (Ausnahme ist 1993, there’s an ordinary world.)

 

Aber egal: Da könnte sich so mancher Musiker ein Beispiel dran nehmen!

 

Ja, ich meine Dich, Peter!!!

 

 

 

Trotz Corona und Abstand und dem ganzen Mist ist so ein bisschen öffentliche Kultur ja doch möglich. Wie zum Beispiel bei der Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar in einem Schaufenster just around the corner:

 

Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar Aachen

 

Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar Aachen

 

Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar Aachen

 

Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar Aachen

 

Performance »AUS-GESTELLT« vom CulturBazar Aachen

 

 

 

Die Hauptstadtpresse biss sich heute daran fest, dass unser neuer Bundeskanzler eine Ansprache zur deutschen Außenpullitik im Regierungsflieger im grauen Pullover vornahm. Herrenoberbekleidung als Casus Knacktus … Einverstanden – wenn wir sonst keine Probleme hätten. Ich höre lieber was vom stillen Olaf im Schlafanzugoberteil als vom peinlichen Gasmann Gerhard in der so ärmel- wie ahnungslosen Daunenweste.

 

 

 

Sonntag, 13. Februar 2022

So, es kann losgehen: Die Bundesversammlung ist vollzählig zusammengetreten!

 

50 + 1 TL

 

Überraschung: Steini ist’s wieder geworden. (Murat Kurnaz gefällt das. Nicht!)

 

 

Grundsatzfrage: Brauchen wir überhaupt ein Oberhaupt?

 

 

 

Den Nachmittag verbrachte man altersangepasst sehr chillig, mit lecker Essen: Saté-Spieße mit sofort süchtigmachender Erdnusssauce ohne Spieße und ohne Gemüse und all den Kram. Es gab Reis, Baby! Das eiflerisch-thailändische Geheimnis liegt in der Sauce: Ingwer, Limette, Knobi, Chili und sehr viel von Karl Konrad K., frisch gemahlen!

 

 

 

Abends buchte ich endlich den letzten, wirklich letzten, 007 beim verhassten Amazon Prime als Stream. (Aber da muss man nur einmal klicken, 4,99 online zahlen und ab geht die wilde Fahrt. Wettbewerber mögen sich bitte etwas ähnlich Kundenfreundliches ausdenken, dann trage ich meine Taler zu denen!)

 

Der Streifen war gar nicht mal so schlecht. Ich will ja nicht spoilern, aber es ist mir ein Rätsel, wie sie aus dem Hackfleisch von Raketen zerbröselten James den nächsten Bond-Film zimmern wollen …

 

 

 

Montag, 14. Februar 2022

Pink Hearts

 

 

 

Heute nochmal One Billion Rising, die weltweite Aktion gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen; wie immer am Valentinstag. (Das war vor zwei Jahren meine letzte Veranstaltung vor Corona.)

 

Erschreckend, dass so etwas immer noch nötig ist – wir schreiben 2022. Doch während der Pandemie ist die Lage hinter verschlossenen Türen sicher nicht besser geworden.

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

One Billion Rising Aachen 2022

 

 

Frauen hauen ist einfach doof. Obwohl die ja pitschen, die Biester, wenn sie jung sind! (Aber schlagen tue ich sie nur, wenn sie ausdrücklich danach fragen.) Für dieselbe Arbeit denselben Lohn zu bekommen, ist jetzt auch nicht gerade die exotischste Idee – das könnte man gelegentlich wohl mal einrichten.

 

 

Einige Wortbeiträge indes schossen übers Ziel hinaus. Erfahrene Schraubendreher*innen wissen: Nach fest kommt kaputt. Eine Rednerin tönte zum Beispiel rum, dass es in DAX-Konzernen mehr Menschen gäbe, die Thomas heißen, als Frauen.

 

Zum einen fühle ich mich da persönlich diskriminiert.

 

Zum anderen würde ich in dieser Sache gerne mal eine genaue Auflistung sehen! Sonst halte ich das nämlich nur für eines dieser »Narrative«, wie man heutzutage ja nervigerweise immer sagt. Wahrscheinlich gibt's da noch mehr Stefane und Michaels. Von den Markussen und Andreassen gar nicht zu reden! Doch wahrscheinlich heißen die jetzt alle Kevin ….

 

Und zum Dritten schoss sie sich selbst aus der Gemeinschaft der Ernstzunehmenden, als sie behauptete, mehr Thomasse als Frauen, das wäre »strukturelle Gewalt« …

 

Auch so was: Wenn irgendein Heiopei ausrastet und beim erweiterten Suizid seine Ehefrau ebenfalls totschießt, ist in den Nachrichten ja oft die Rede von einer »Familientragödie«. Dabei hat die ehrwürdige Institution Familie damit grad mal gar nichts zu tun – oder sie war zumindest nicht schuld: Der Typ war einfach nur ein Psychopath!

 

Lecihtsinnig und verblendet ist es jedoch, wenn man sofort »Femizid« krakeelt, weil da einer seine Frau gemeuchelt hat. Ja, es war eine Frau, die da totgegeangen ist, und das ist schlimm genug. Aber um die Analogie zum »Genozid« hinzukriegen, müssten doch wenigstens zwei bis drölf Frauen nur aufgrund ihrer allgemeinen Eigenschaft des Frauseins getötet worden sein, damit das ein Femizid ist.

 

(Können wir bei Gelegenheit bitte mal aufhören, unsere schöne Sprache zu verhunzen? Bedeutungen verfälschen, Begriffe erfinden, Sonderzeichen reinpfuschen?! Danke.)

 

 

Narrativ – das ist auch so eine neumodische, inflationär gebrauchte Vokabel. Früher hätte man es lose Rede, wilde Story oder schlicht dummes Geschwätz genannt, heute ist es eher eine unters Volk zu peitschende Message, die Hinterfragung nicht leiden kann. Ein billjer Trick, denn der Mensch mag halt Geschichten und Geschichtchen.

 

Als bekennender Wortspieler und praktizierender Kalauerer darf ich anmerken, dass die Ähnlichkeit von närrisch zu Narrativ nicht zufällig ist.

 

 

 

Aber nie vergessen: Frauen … haben auch ihr Gutes!

 

 

 

Apropos rosa: Heute ist auch der »Welttag des Mettbrötchens«!

 

»Welttag des Mettbrötchens«

 

 

 

Frauenrechte und gewolftes Schwein – tjaha, meine Zielgruppe muss ganz schön was aushalten …!

 

 

 

Ab dem 20. März sollen die allermeisten Anti-Corona-Maßnahmen fallen. Fast pünktlich zum Zweijährigen. Chapeau, Glückwunsch, wunderbar. Die Masken allerdings sollen bleiben. (Was ziemlich scheiße ist für einen Photographen, dessen Domäne das Portrait ist.)

 

Jetzt muss sich das nur noch das Virus und all seine Tanten und Varianten ebenfalls in den Kalender eintragen!

 

 

 

Dienstag, 15. Februar 2022

Filmtipp auf Netflix:

 

Netflix Testpatterns

 

Ich freu mich schon auf die nächsten Staffeln! Wird bestimmt spannend …

 

 

 

Mittwoch, 16. Februar 2022

Der von Karl Lauterbach prophezeite Omikron-Gipfel für Mitte Februar scheint in der Städteregion Aachen schon Anfang Februar dagewesen zu sein – es geht bergab!

 

 

Fein. Doch erfahrene Alpinisten wissen, dass man auch beim Abstieg noch vorsichtig sein sollte! (Der nächste Herbst kommt bestimmt …)

 

 

 

Seit zwei Jahren erschallt ständig dieses Lamento endlich wieder Freiheit, endlich wieder Normalität, endlich wieder Blablabla. Und erneut macht das Gesabbel vom »Freedom Day« die Runde …

 

Das ist auf so viele Arten falsch!

 

Erstens: Diese Pandemie wird nicht an einem bestimmten Tag vorbei sein, sondern langsam ausschleichen.

 

Zweitens: Hatten wir jetzt zwei Jahre lang Stubenarrest? Saßen wir bei trocken Brot im dunklen Verlies? Nein, man musste Rücksicht nehmen, that’s it. Auch wenn einige Spaziergänger das nicht einsehen wollen: Wir haben im weltweiten Vergleich mit die größten persönlichen Freiheiten. Zu Freiheit gehört allerdings auch Verantwortung. Sonst könnte man ja auch bekifft mit 300 Sachen über die Autobahn heizen und sich dabei einen blasen lassen.

 

Drittens ist der Begriff Freedom Day bereits für andere, weitaus krassere Anlässe belegt:

Die erste Parlamentswahl nach der Apartheid in Südafrika, der US-amerikanische Gedenktag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei oder der Tag der Nelkenrevolution gegen die Diktatur in Portugal.

 

Wenn man unbedingt einen extra Feier-Tag einführen möchte, dann doch lieber den Der-Kollaps-des-Gesundheitssystems-droht-nicht-mehr-Tag oder den Das-schwächere-Omikron-und-die-Impfung-haben-uns-den-Arsch-gerettet-Tag oder den Die-bisherigen-Maßnahmen-taugen-nicht-mehr-also-können-wir’s-auch-gleich-lassen-Tag.

 

 

 

Donnerstag, 17. Februar 2022

Die Miniserie »Inventing Anna« bei Netflix handelt von der deutsch-russischen Hochstaplerin Anna Delvey/Sorokin aus Eschweiler, die von 2013 bis 2017 in den USA einige Hotels, Banken und sogar Freunde um ziemlich viel Geld betrogen hat. In den Vereinigten Staaten muss das der Shit gewesen sein; hierzulande hat man von dem Nepp nicht viel mitbekommen. Aber jetzt.

 

Der Wahrheitsgehalt des Geschilderten sollte natürlich skeptisch betrachtet werden, doch darauf wird in jeder Folge elegant hingewiesen, per Bronzeschild, Wandgraffito oder Zeitungsüberschrift:

»This whole story is completely true.

Except for all the parts that are totally made up.«

Der Plot hat einen interessanten Aufbau: Es wurde nicht einfach der Lebenslauf abgefilmt, sondern jede Folge dreht sich schwerpunktmäßig um jeweils eine beteiligte/geschädigte Person. Als erzählerische Klammer dienen die Bemühungen einer Journalistin, die die Vergangenheit der Delinquentin recherchiert und sie interviewt.

 

Abgesehen vom typisch amerikanischen Gequassel ist die Geschichte um die allzu sehr von sich überzeugte Manipulatorin, der so viele Leute auf den Leim gingen (gehen wollten …?), faszinierend – das ist ja alles noch nicht lange her; und Eschweiler auch nicht weit weg.

 

Sehr anstrengend wurden die Szenen jedoch immer dann, wenn die Darstellerin der Journalistin, die einst so süße Anna Chlumsky (»My Girl« von 1991), ins Bild geriet. Ihre mimische Muskulatur malochte am Maximum! Bei meinen Photoshootings nenne ich sowas »Gesichtskirmes«.

 

Wenn da ein UFO landen würde und ein Dutzend grüner Männlein aussteigt, das mit Messern zwischen den Zähnen zu Klängen der Balalaika tanzt, wäre das sicher Grund zu einer Berg- und Talfahrt der Augenbrauen, zum Lippenmalmen, zum Blinzeln, zum Zwinkern, zum Naserümpfen, zum Klimpern mit den Lidern, zum Anlegen der Ohren und zum bedrohlichen Augenrollen. (Vom Augen-Nicken und Augen-Gieren gar nicht zu sprechen!) Doch da landet meistens kein einziges UFO und es tanzt auch kaum einer zur Balalaika – Anna guckt bloß wohin oder hört wem zu. Dagegen hat das Ensemble von Squid Game regelrecht unterspielt!

 

 

 

Sonntag, 20. Februar 2022

Endlich ist der Spuk vorbei. Also Illympia. Beziehungsweise offiziell die XXIV. Olympischen Winterspiele in Beijing, Festlandchina. Besser bekannt als 年冬季奥林匹克运动会.

 

Auch wenn man schnell wegzappte, bekam man zwangsweise dennoch eine Menge davon um die Ohren gehauen, wie der olympische Gedanke den Bach hinuntergeht: Missachtung der Menschenrechte, Raubbau an der Natur, Zero-Covid-Politik, Schnüffel-App, eingeschränkte Pressefreiheit, exorbitantes Geldgeschachere, mangelhafte Nachhaltigkeit, absurde Emotionalität von Journalistendarstellern und zum Schluss sogar noch Kindeswohlgefährdung auf der Eiskunstlaufbahn.

 

Immerhin haben sie diesmal keine Pferde verdroschen!

 

Ich wollte die Spiele eigentlich boykottieren, mir aus Protest nichts davon ansehen und so das Gefühl der moralischen Überlegenheit genießen!

 

Doch dann fiel mir ein, dass ich mir ja gar nichts aus Wintersport mache – und hab’s daher einfach so nicht angeguckt …

 

 

 

Angesehen habe ich mir anstelle dessen heute endlich »Ghostbusters: Afterlife«, den kanonischen dritten Teil; nicht dieser nervige Quatsch von 2016.

 

Der eingedeutschte Titel lautet übrigens »Ghostbusters: Legacy« …

 

Es ist eigentlich ein Kinderfilm, sowohl was Darsteller als auch was Zielgruppe angeht – die Action ist teilweise doch sehr kindgerecht gehalten (Verfolgungsjagden, Slapstick, Spektakel). Doch das stört keinen großen Geist. Die Atmosphäre erinnert an »Stranger Things« (dabei hat Schmendrick Finn Wolfhard auch schon mitgespielt), »Stand by me« oder »Die Goonies«. Die großartige Hauptdarstellerin Mckenna Grace als Egon Spenglers Enkelin Phoebe erinnert mit Brille und Stupsnase hübsch nerdy ein wenig an eine Harriet Potter. Statt einer Zackennarbe trägt sie jedoch dunkle Locken auf der Stirn. Mit dieser Protagonistin im Ensemble hätte ich nichts dagegen, wenn die Ghostbusters nun wieder in Serie gehen würden.

 

Die Drehbuchschreiber haben bei diesem Film einmal nicht den beliebten Fehler begangen und beim dritten Akt verkackt. Mit dem Ende war ich einverstanden – es dauerte bloß am Anfang etwas zu lange, bis es losging. Wir schreiben 2022 – heute weiß jeder, was Ghostbusters sind. Die jagen Geister! Da hätte man auch etwas früher im Film mit ein paar von denen aufwarten können. Spielort war statt New York allerdings ein Nest in Oklahoma; wann hätte je ein Film in Oklahoma gespielt?! Kein Wunder, dass er dann was braucht, um auf Touren zu kommen.

 

Sehr schön waren die zahlreichen zu entdeckenden Anspielungen an den Erstling von 1984 (Bücherstapel, Sandtörtchen, die süßen Marshmallowmännchen und vieles mehr) sowie dessen recycelter Soundtrack; der ist gut gealtert.

 

Außer den Filmgeistern waren auch einige echte Tote mit am Werk:

 

This is how it ends.

 

 

 

Just for the record:

 

Benzinpreis 20.02.2022

 

 

 

Das war Timing vom Feinsten – aber ungeplant: Gerade als ich heimkam und vor der Haustür stand, defilierte das K.K. Oecher Storm 1881 durch den namensgebenden Aachener Sturm. Ein bisschen Karneval geht alleweil! Auch wenn's stürmt und regnet – und man nur eine Kartoffel zum Photographieren dabei hat.

 

K.K. Oecher Storm  Aachen 2022

 

K.K. Oecher Storm  Aachen 2022

 

K.K. Oecher Storm  Aachen 2022

 

 

 

Dienstag, Zweiundzwanzigster Zweiter Zwanzigzweiundzwanzig

Zurück zum Zweiten Zweiten; Zugabe zum Zitat:

Zu zwanghaft zusammenhanglose Zeichenketten zelebriert? Zu ziseliert? Zweifelsohne … Zumindest zwecklos. Zermürbende Zumutung! Zwischendurch zügig Z-arme Zerstreuung zufügen? Zugestimmt. (Zensur ziemlich zwecklos.) Zufrieden?

 

 

 

Außerdem ist heute ja schon wieder Palindrom-Tag: 22022022

 

 

 

Wladimir Putin mag dieses Datum wohl auch und hätte es gerne neben seinem Namen in künftigen Geschichtsbüchern stehen … Das wird es aber wohl nicht in seinem Sinne.

 

Da dachte man, man hätte die Corona-Pandemie so langsam im Griff und könnte sich demnächst wieder anderen weltweit existenzbedrohenden Krisen wie zum Beispiel dem Klimawandel zuwenden. Da kommt Putin, der Mann mit dem längsten … Tisch der Welt, daher, sagt »Chold my Vodka!« und lässt seine Truppen in die Ukraine einmarschieren – mal wieder!

 

Noch schnell einen Screenshot bei Google-Earth machen, bevor das Update kommt …

 

 

 

Donnerstag, 24. Februar 2022

Dass es so schnell gehen würde, das war nicht zu erwarten: Am frühen Morgen attackierte Putins Militär Ziele in der ganzen Ukraine …

 

Ukraine

 

Es macht echt keinen Spaß mehr.

 

 

 

Freitag, 25. Februar 2022

Die Profilbilder in den sozialen Netzwerke leuchten inzwischen fast komplett in blau und gelb. Viele Menschen weltweit erklären sich auch auf der Straße solidarisch mit der Ukraine, so auch circa 2.000 auf dem Marktplatz in Aachen:

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

Solidaritäts-Kundgebung mit der Ukraine Aachen Markt

 

 

Leider wird das diesen lupenreinen Psychopathen nicht groß beeindrucken. Den wird nur ein nachhaltigeres Zeichen für den Frieden überzeugen: ein schöner Putsch zum Beispiel. Oder ein drittes Auge … Sic semper tyrannis! Es muss jedoch von Russland ausgehen, sonst heißt es, der böse Westen ist schuld, und es hagelt Vergeltung. Was ist denn mit Putins Oligarchenfreunden? Denen dürfte Putins Invasion und die folgenden internationale Ächtung doch nicht passen; die haben eine Menge zu verlieren.

 

Was Hoffnung macht: Auch in Russland gehen viele Menschen gegen den Putin-Krieg auf die Straße; mit großem Mut, denn sie riskieren Verhaftung und Bestrafung und Schlimmeres. Nicht die Russen haben diesen Krieg begonnen, sondern ein verblendeter alter Sack, der zu gerne Zar wäre.

 

Sting schrieb Mitte der Achtziger diese Zeilen:

But what might save us, me and you,

Is if the Russians love their children too

Es wird eine Generation nach Putin geben. Europa braucht Russland, und Russland braucht Europa. Peace out!

 

 

 

Zwar kein guter Tag für ein Jubiläum, aber: PG1 wird heute 45.

 

PG1

 

Hab ich diese Vinyl nicht noch irgendwo rumfliegen …? Das wär die halbe Miete!

 

 

 

Samstag, 26. Februar 2022

Aus gegebenem Anlass ein leicht modifiziertes Portrait aus einem Photoshooting von vor ein paar Jahren:

 

Ukraine Blumen blau-gelb

 

 

 

Bei diesem Bild waren keine Photoshop-Skills vonnöten: Diese Farbauswahl wurde 2012 zufällig so getroffen:

 

Farbshooting blau-gelb

 

(Allerdings musste anschließend das Studio in der Adalbertstraße 12 grundgereinigt werden …)

 

 

 

Die Prinzengarde der Stadt Aachen A.R.V. 1910 e. V. marschierte an diesem Karnevalssamstag ebenfalls unter der Flagge der Ukraine durchs Städtchen.

 

Die Prinzengarde der Stadt Aachen A.R.V. 1910 e. V. marschiert an diesem Karnevalssamstag ebenfalls unter der Flagge der Ukraine durchs Städtchen.

 

 

 

Sonntag, 27. Februar 2022

Europa pulsiert noch: Am Karnevalssonntag gab es eine Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten.

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

 

Kleines Scharmützel am Rande: Die dienstbeflissene Mitarbeiterin am Eingang zum Historischen Rathaus der Stadt Aachen wies meine bescheidene Bitte ab, mir für einen klitzekleinen Schnappschuss von oben kostenlos Einlass in die heiligen Hallen zu gewähren.

 

Ja, weiß die denn nicht, mit wem sie es zu tun hat?!

 

(Sie sollte es: Schließlich hat sie meinen Perso und meinen Impfstatus auf der Corona-App gescannt.)

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

 

Na egal, ich nutzte die sechs Euro Eintritt für ein Selfie, mit mir allein im Krönungssaal.

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Und für einen Blick auf meine Reichsinsignien!

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

Pulse of Europe-Kundgebung für Frieden in der Ukraine und in Europa auf dem Katschhof – mit zahlreichen Karnevalisten

 

(Außer der miserablen Einlasskultur für Kulturschaffende, die Bilder für die Ewigkeit festhalten, ist auch die Hygenie (© Emil) bei der Stadt Aachen zu bemängeln: Die Vitrine sollte dringendst mal entstaubt werden! Muss wohl mal mit der Frau Sibylle ein ernstes Wort sprechen.)

 

 

Hey, und wenn wir über die Rekonstituierung längst vergangener Reiche sprechen, wie es derzeit ja en vogue zu sein scheint: Wie wär es denn mal mit dem Frankenreich von 814?!

 

Das Frankenreich 814

 

Besuchen Sie Europa – solange es noch steht!

 

 

 

Ich habe gerade gestern erst ein neues Mode-Wort gelernt, »Doomscrolling«. Es beschreibt das Lesen von einer schlechten Nachricht nach den anderen auf dem Smartphone – und dass man das besser sein lassen sollte.

 

 

Sprach er – und tat es doch:

»Putin versetzt Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft«

Okay, genug Internet für heute.

 

 

 

Rosenmontag, 28. Februar 2022

Alaaf! Statt Rosenmontagszug gab es in Köln (am Rhein) eine Friedensdemo mit 250.000 kostümierten und unkostümierten Beteiligten. FasteLOVEnd zesamme!

 

 

 

 

Schreib Dein Leben auf ein Stück Papier

und warte, dass die Zeit vergeht.

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