diario trollo - TLs Online-Tagebuch

Juley 2026

Mittwoch, 1. Juli 2026

Das Spiel USA gegen Bosnien und Herzegowina endete 2:0.

 

Komisch: Warum hat sich Trump noch nicht beschwert, dass sie ja gegen zwei Länder antreten mussten? Wann verhängt er Strafzölle gegen Herznien und schickt Bodentruppen nach Bosnigowina?

 

 

 

SPIEGEL-Schlagzeile: »Bill und Tom Kaulitz: ›Es gehört als Künstler dazu anzuecken. Das darf man sich nicht nehmen lassen.‹«

Richtig. Man darf aber auch was können. Wetten dass?

 

 

 

Donnerstag, 2. Juli 2026

Das Duell »Spanien gegen Österreich« klang eher wie Erbfolgekrieg, nicht wie Fußballspiel.

 

 

 

Kaum ist Sommer 2026, da trudelt auch schon der »Herbst der Reformen 2025« rein …

 

Leider ist der Begriff der Reform vollkommen verkommen. Reform heißt heute: »Kürzung!« (Sollte dringend mal reformiert werden.)

 

KI Merz Balkenmäher Sozialstaat

 

  • Rente später
  • Arbeit länger
  • Minijobs abgabenpflichtig
  • Witwenrente weg
  • weniger Elterngeld
  • telefonische Krankschreibung weg
  • weniger Wohngeld
  • Mitversicherung des Ehepartners in der GKV weg
  • mehr Zuzahlung bei Medikamenten
  • AU-Bescheinigung ab dem ersten Krankheitstag (Wir sind ja alle faul und betrügen!)
  • Eigenheim bei Pflegefall weg
  • weniger BAFöG (Der Ingenieur und die Chemikerin nützen der Allgemeinheit so viel mehr, wenn sie jahrelang kellern.)
  • kapitalgedeckte Zusatzrente auf eigene Kosten (Irgendwelche BWL-Hanseln legen fremdes Geld für Jahrzehnte an? – Ich hab da ein gutes Gefühl …!)
  • niedriger Regelsatz bei Grundsicherung
    (Jeder, der den festlegt, sollte mal ein halbes Jahr davon leben, ohne Rücklagen und wohlhabendes Netzwerk. Oder sich gar »gesund« ernähren wollen! Wobei das erste halbe Jahr noch gar nicht das Problem ist. Wenn aber nach und nach Kleidung, Schuhe oder gar Kühlschrank oder Waschmaschine ersetzt werden müssen, dann wird es richtig finster.)

 

 

Damit chronisch Kranke ihre bunte Virenpalette im Wartezimmer noch um ein paar Nuancen erweitern und Hausärzte etwaigen Leerlauf in ihren chronisch unterforderten Praxen verhindern können, fordert die Regierung nun eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag. Außerdem soll die telefonische Krankschreibung wieder wegfallen. (Bevor sich einer beschwert: Bei Merz muss man ja schon froh sein, wenn er nicht auch noch die Krankschreibung an sich abschafft!) Man soll sich wohl lieber mal schön zur Arbeitsstelle schleppen – dann haben die Kollegen auch noch was davon.

 

 

Das ist alles so kurz gedacht! Denn da liegen es doch noch so viele Möglichkeiten auf dem Elfer:

  • Am ersten Krankheitstag gibt’s generell keinen Lohn, so!
  • Ach, was sag ich: An den ersten drei Krankheitstagen gibt’s keinen!
  • Besuche beim Arzt zum Krankmelden werden in Zukunft eine Extra-Gebühr kosten; pro Krankheitstag nen Zehner.
  • Ärzte werden bestraft, wenn sie eine gewisse Quote an Krankschreibungen überschreiten. (Also am besten anfangs des Quartals krankwerden!)
  • Da den Ärzten ebenso wie den Patienten zu misstrauen ist, muss eine Zweit-Meinung eingeholt werden. Das zweite Attest muss vom Amtsarzt überprüft und mit einem hübschen Stempel versehen werden.
  • Die Definition von »krank« wird grundsätzlich überarbeitet: Das Bein ist noch dran, der Patient atmet noch, das Hirneiweiß ist bei 41,8°C Fieber noch nicht ganz denaturiert? Dann kann’s so schlimm ja nicht sein!

Ich hoffe, ich schreibe das hier wirklich nur für mich selbst – sonst bring ich ja noch Leute auf Ideen!

 

(Ach übrigens: Abgeordnete haben zwei Jahre Zeit, ein Attest beizubringen, wenn sie bei namentlichen Abstimmungen fehlen!)

 

Zu schade, dass bei Bildung, Rente, Pflege, Gesundheit, Arbeitslosengeld, Kultur, Infrastruktur, Umweltschutz und allem anderen gespart werden muss. Aber wenigstens ist für die Rüstung, den größten Klimakiller schlechthin, genug da – dann kann Deutschland im nächsten Weltkrieg wieder vorne mitspielen!

 

 

Das übliche Tarnmanöver für die unauffälligere Durchsetzung unbeliebter Gesetzesmaßnahmen ist dieses Jahr ja nicht mehr möglich: Deutschland ist längst raus aus der WM. Danke Nagelsmann!

 

 

Aber man kann ja auch anders ablenken:

Während sich alle über die AUB ab dem ersten Tag aufregen, fällt fast nicht auf, dass in diesem nach welchen Kriterien auch immer zusammengeschnürten »Gesetzespaket« nebenbei auch das Informationsfreiheitsgesetz ausgehöhlt werden soll.

 

Künftig sollen Anträge auf Akteneinsicht nur noch bei »berechtigtem Interesse« möglich sein, sehr viel mehr Gebühren kosten, und es soll nur noch ein kleinerer Kreis dazu berechtigt sein; Organisationen und Medien soll der Zugang erschwert werden. Namen sollen geschwärzt und der Posten des Bundesbeauftragten für die Informationsfreiheit gestrichen werden. (Das alles, während man munter Misstrauen dem Bürger gegenüber wegen mutmaßlich falscher Krankentage walten lässt!)

 

Was wurde durch das IFG nicht alles schon an Machenschaften bekannt:

  • Maskenskandal Spahn
  • Korruptionsaffäre Amthor
  • Gaslobbyconnections Reiche
  • Mautdebakel Scheuer
  • Porsche-SMS Lindner
  • Lobbymails Altkanzler Schröder
  • usw.

 

Was will diese Koalition eigentlich noch alles durchsetzen, damit sie das Kanzleramt der AfD besenrein übergeben kann?

 

 

 

Freitag, 3. Juli 2026

Günther Jauch proklamiert den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Aachener Rathaus!

 

Günther Jauch proklamiert den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Aachener Rathaus!

 

Günther Jauch proklamiert den neuen Bundestrainer Jürgen Klopp vor dem Aachener Rathaus!

 

Ich hatte keine Ahnung, dass ich diese Bilder von 2010 nochmal gebraucht könnte, als RTL Jauch und Klopp den Aachener Markt mit Live-Berichterstattung der WM bespielen ließ. Ziemlich genial, Kloppo mit riesiger Deutschlandflagge – ein besseres Symbolbild gibt’s grad nicht.

 

(Ich hatte allerdings auch keine Ahnung, dass in den einschlägigen FB-Gruppen zig Leute »Das ist KI!« schreien würden … Ich wünschte, die Menschen wären so skeptisch, kritisch und selbstdenkend bei dem ganzen anderen Mist, den sie munter teilen!)

 

 

Ich interessiere mich ja nicht so für Fußball, aber: Trägt Klopp neuerdings das Gebiss von Raab auf?

 

 

 

Samstag, 4. Juli 2026

Dieser Tag war pickepackevoll. Und vielfältig wie noch was!

 

Bei der Langen Tafel der Vielfalt auf dem Katschhof wollte ich eigentlich nur kurz bleiben. Man kennt’s …

 

Zuerst hab ich die Tafel gar nicht entdeckt:

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

Die »Tafel« ist hier auch mehr Symbol und Anlass, denn sie blieb über weite Strecken leer. Wer setzt sich schon bei brütender Hitze stundenlang an einen weiß betuchten Tisch? Das Leben fand an den Ständen drumherum und vor/auf der Bühne statt.

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

Lustig: Die Parteistände standen zufällig wie in der neuen Koalition im Stadtrat beieinander.

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

Der Herr Oberbürgermeister war auch da.

 

Lange Tafel der Vielfalt

 

 

 

Weiter ging’s zur Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia.

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

Das ist wahrhaft altes Oecher Brauchtum: Das Kirchweihfest an der Roskapelle gibt es seit 1705. Das jeweils amtierende Streuengelchen (U8) – oder ein über die Straße gespannter Apparatus – verstreut Klömpchen, die sodann von anderen Kindern begierig aufgelesen werden.

 

 

Dummerweise hatte ich nur 10 Euro Kirmesgeld dabei. (Kartenzahlung am Bierpavillon wär ja auch albern!) Das limitierte den Hopfensaftkonsum ein wenig. Und gut so, denn bereits auf dem Katschhof hatte ich mir einen Sonnenbrand/Sonnenstich geholt.

 

Oder hätte ich doch mal das »Engelchen« mit Marakujaulimes probieren sollen …? Brrr!

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

Auch hier nette Menschen und Gespräche.

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

Der Herr Oberbürgermeister war auch da.

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

Oecher Volksfeste sind immer auch ein bisschen Karneval im Sommer.

 

Roskirmes mit dem Streuengelchen Elia

 

 

Was mich aber zusehends – und zuhörends! – nervt, ist, dass der DJ (oder halt der Hansel, der das Mischpult und die Boxen mitgebracht hat) seine Mucke vom Band so schmerzhaft laut aufdreht, dass man sich anschreien muss, wenn man sich ansatzweise verständig unterhalten will. Das war etwas früher am Tag bereits auf dem Katschhof so. Dort pegelte der DJ allerdings auf Nachfrage etwas herunter. Hier nicht. »Das muss so!«

 

 

 

Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, ein bisschen runterzukommen und etwas Ruhe zu finden, ging ich für ein Stündchen zum »LOUDER THAN ꞰARL – Metal on Campus«-Festival auf dem Platanenplatz am Templergraben. Von Roskirmes zu Roskilde quasi …

 

»LOUDER THAN ?ARL – Metal on Campus«-Festival auf dem Platanenplatz am Templergraben

 

Phänotypisch bin ich ja stets für Heavy Metal gewappnet, schwarze Klamotte, lange Haare. Ich kannte das Line-up komplett nicht. Die Band, die gerade spielte, während ich da war, gefiel mir allerdings sehr gut.

 

»LOUDER THAN ?ARL – Metal on Campus«-Festival auf dem Platanenplatz am Templergraben

 

»LOUDER THAN ?ARL – Metal on Campus«-Festival auf dem Platanenplatz am Templergraben

 

Interessanterweise kannte ich dort sonst niemanden, also wirklich keinen einzigen!

Außer den Herrn Oberbürgermeister!

 

»LOUDER THAN ?ARL – Metal on Campus«-Festival auf dem Platanenplatz am Templergraben

 

 

Ich glaube, hier wäre Kartenzahlung möglich gewesen, doch aus Sicherheitsgründen war Glas verboten – und ich trinke aus Prinzip kein Bier aus Plastikbechern! Hallo?! A gentleman will walk but never run.

 

 

 

Doch damit war der Abend noch nicht vorbei!

Während ich die Aufnahmen des Tages sichtete, schaute ich nebenbei CAN–MAR. Irgendwann lief selbst Kanadas Torhüter mit zum marokkanischen Tor! (Okay, bei 0:2 in der 93. Minute würde ich das auch tun.)

Und dann fiel das 0:3 in der 98. Minute … – okay Marokkaner, kommt, feiert, die Nacht gehört euch!

 

 

Um ein paar Nahaufnahmen der aufbrandenden Feierei zu machen, ging ich nochmal runter auf die Straße – und stolperte dabei in den des. Prinz Max I. und seinen Hofstaat vorm Köpi. Und zack, hatte ich auch schon meinen ersten Sessions-Pin!

 

des. Prinz Max I. und Hofstaat vorm Köpi

 

des. Prinz Max I. und Hofstaat vorm Köpi

 

des. Prinz Max I. und Hofstaat vorm Köpi

 

Und der Kellner drückte mir einfach mal ein Bierchen in die Hand – scheint ein guter Laden zu sein. (Ich habe 18 Jahren gegenüber vom Köpi gewohnt, und wohne nun fast elf Jahre um die Ecke daneben/dahinter – und war noch kein einziges Mal da auch mal drin …)

 

 

 

Der Elisenbrunnen war heute fest in marokkanischer Hand. Ich hatte ja keine Ahnung, wie viele Marokkaner es in Aachen gibt! Und war das einzige Weißbrot da. (Wobeiii: Angesichts meiner heute akquirierten Sonnenbräune bin ich vielleicht gar nicht aufgefallen …)

 

Der Elisenbrunnen war heute fest in marokkanischer Hand.

 

Der Elisenbrunnen war heute fest in marokkanischer Hand.

 

Der Elisenbrunnen war heute fest in marokkanischer Hand.

 

Wenn man ins Viertelfinale einzieht, darf man auch mal feiern. Also zu Fuß! Man berichtete mir später von Auto-Blockaden, durchdrehenden Reifen und sonstigen Eskalationen am Hansemannplatz. Das muss echt nicht sein!

 

 

Ich wollte wissen, was sie hier kommentierte:

Maroc

Okeee …

Maroc

 

Marokko auf Deutsch ist also Südafrika …

 

 

 

Ach ja, außerdem war ja heute auch noch son Gedenktag …

 

Gone forever but never forgiven

 

Vor 250 Jahren haben Leute, die Sklaven gehalten haben, einen eigenen Staat gegründet, weil sie frei sein wollten … Außerdem wollten sie keinen allmächtigen König mehr haben wollten. Na herzlichen Glückwunsch!

 

When Was America Great Again?!

 

 

 

Sonntag, 5. Juli 2026

RIP Albert Sous †. Der Schöpfer des Kugelbrunnens und anderer Metallskulpturen ist mit 91 Jahren gestorben.

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

RIP Albert Sous †

 

 

 

Ich habe es befürchtet: Vor knapp fünf Jahren gab es ja diese entsetzliche Hochwasserkatastrophe, unter anderem im Ahrtal. Im Lokalfernsehen haben sie aber heute schon die Festspiele eröffnet: »Und deshalb werden wir vom WDR bis zum 14. Juli auf allen Kanälen da wieder ganz genau hingucken.« …

 

Begonnen wurde mit der kleinen Eoin (5), die ein »Zuhause hat, was kaputt ist«. Da können und werden sie also jetzt zehn Tage lang nochmal ihr ganzes Archiv abspielen und wohliges Grausen verbreiten. Was ist das, Voyeurismus 2.0? Es erinnert an »Die schönsten Naturkatastrohen der letzten 30 Jahre«, die sie immer zeigen, wenn irgendwo etwas Schlimmes passiert ist – nur diesmal sogar ohne aktuellen Anlass.

 

 

 

Wo man gerade beim Gedenken ist: Anlässlich der Mengen an Toten durch die Hitzewellen im Juni allein in Deutschland (die Rede ist von über 5.000 – and counting!) habe ich nichts von öffentlichem Gedenken von offizieller Seite mitbekommen. Geschweige denn Diskussionen um oder Treffen von Maßnahmen, vielleicht mal etwas dagegen zu tun. Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.

 

Wenn jetzt einer sagt, die waren ja alt und krank und schwach, muss ich sagen: Wozu zur Hölle ist ein Staat da, wenn nicht dazu, die Alten und Kranken und Schwachen zu schützen?!

 

 

 

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Kanada wird nächstes Jahr beim ESC mitmachen! Bienvenue, welcome, willkommen!

(First we take Eurovision, than we take EU.)

 

 

 

Montag, 6. Juli 2026

Kurz vor eins in der Nacht muss ich meine spärlichen Portugiesischkenntnisse rauskramen, äh rausgoogeln und runterplärren: »Amigos, já é tarde da noite!«

 

»Amigos, já é tarde da noite!«

 

Brasilien hat verloren, ist im Achtelfinale gegen Norwegen rausgeflogen – was gibt’s da zu trommeln?!

(Portugiesisch – das ist auch nur Spanisch mit russischem Akzent …)

 

 

 

Na, was könnte das wohl wieder werden …?

 

Archimedes - Aufbau und PK

 

Archimedes - Aufbau und PK

 

Dieses Jahr ist hier alles in der Geschmacksrichtung Pferd, wegen der Reit-WM. Bei der Archimedischen Werkstatt werden die Kinder und Jugendlichen ein riesiges Pferd aus Holz bauen. Gleich nebenan wird es ein riesiges Schachbrett geben, bei dem alle Figuren Pferde sind. (Allein für die Dame hat der 3D-Drucker elf Tage gerödelt!)

 

Archimedes - Aufbau und PK

 

Everything is a Schachfigur if you’re brave enough …

 

Archimedes - Aufbau und PK

 

 

 

Einmal pro Jahr gängelt mich Microsoft, mein 365sger Abo doch bitte mal wieder zu verlängern. Das tue ich brav – aber bei DATEC, denn da kostet es 15 Euro weniger …

 

Aber wie zur Hölle kann – und sollte! – man auf diese Frage ansatzweise korrekt antworten?!

 

 

 

 

Ein US-Stürmer hatte im Sechzehntelfinale die Rote Karte gesehen und war damit eigentlich für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt. Nach einem Telefonat von Trump mit Infantino hob die FIFA hob diese Sperre aber überraschend wieder auf. (Deswegen die Glatze: Da flutscht es besser hintenrum.)

Das sollte wenig überraschen, schon aufgrund der US-Waffengesetze: Der Typ heißt schließlich BaloGUN!

(Früher hat man sich beim Betrügen wenigstens noch Mühe gegeben!)

 

Trump wusste bisher gar nicht, was eine rote Karte ist, und fand das voll ungerecht: Was soll das denn für ein Spiel sein, wo die besten Leute vom Platz gestellt werden können?!

 

In diesem Fall ist er genauso ahnungslos wie sonst: Er versteht ja auch nicht, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis ist – und nicht ein Club von willenlosen Vasallen, der seine wilden Kriegsabenteuer in blindem Gehorsam unterstützt.

 

Diesmal gab es wenigstens mal etwas öffentlichen Protest. Donald Trumps erratische Politik, »Straf«-Zölle, Pussygrabben, ICE, Angriffskrieg – sei’s drum. Aber in den Fußball einmischen, das geht zu weit!

 

Diese Meldungen sind nicht bestätigt:

  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Die USA bekommen fünf Tore Vorsprung gegen Belgien.
  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Die Belgier müssen mit zusammengebundenen Schnürsenkeln antreten.
  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Das amerikanische Tor wird auf die Hälfte verkleinert.
  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Donald Trump wird Schiedsrichter, Linienrichter und Video Assistant Referee in Personalunion.
  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Zur Sicherheit müssen die Belgier in der zweiten Halbzeit mit verbundenen Augen spielen.
  • Nach dem Anruf von Trumpel bei Infantilo: Mpappé, Kane, Messie und Rodri spielen ab sofort für die USA. Haaland auch – sonst marschieren die USA sofort in Grönland ein!

 

 

 

Schlimmer nur: Diese neuen Trinkpausen!

(Da wird mein Bier immer schal …)

 

 

 

Was ich mich bei der Werbung im Stadion immer frage: Wie kann sich das rechnen? Wie viele Deo-Sticks muss Rexona wohl verkaufen, damit sie die Kosten für die Einwechseltafel wieder reinkriegen?

 

Es heißt, die Bandenwerbung werde je nach Zielmarkt individuell ins Fernsehsignal eingeblendet. Bei Coke und Mecces weiß man ja, was die so machen. (Auch wenn ich mich frage, was da das Ziel der Reklame ist. Dass die Kunden denken: »Oha, Coca-Cola, was das denn? – Lass mal probieren!«?) Aber was stellen aramco, Michelob, ADI Predictstreet, Kalshi, M-PLUS und irgendwas Chinesisches, das ich nicht entziffern konnte, her – und wo kann ich es kaufen?

 

 

 

Dienstag, 7. Juli 2026

Das Spiel USA gegen die ganze Welt Belgien ging übrigens 1 zu 4 aus …

(Stop the count!!!)

 

Wie peinlich: Da wird schon gemauschelt wie sonst was – und dann verlieren die trotzdem!

 

 

Sowieso: Von 48 Mannschaften haben gerade mal 16 das Achtelfinale erreicht! Sehr schwache Leistung. Das wird wahrscheinlich noch dazu führen, dass gerade mal zwei Nationalteams im Endspiel stehen werden! Bestechung, Schiebung, Abzocke!

 

 

Jetzt mal hoffen, dass Donny die Nationalfarben nicht verwechselt, sonst kriegen wir die Strafzölle ab! Aber bis letztens hielt er Belgien ja auch noch nur für eine Stadt. (Die wahrscheinlich in zwei bis drei Monaten Nuklearwaffen haben wird …)

 

Aber seine Frage, wo dieses Belgien genau eigentlich ist, ist leicht zu beantworten: Im Viertelfinale!

 

Golf von Belgien

 

 

 

Mittwoch, 8. Juli 2026

Aber es gibt noch mehr wie Tennis in den USA: Ein Hochhaus in New York, in dem früher Pfizer seine Firmenzentrale hatte, droht gerade einzustürzen.

 

Wegen mangelnder Standfestigkeit …

 

 

 

So langsam wird’s ne Europameisterschaft:

 

So langsam wird’s ne Europameisterschaft:

 

Also das alte Europa!

 

Das Alte Europa

 

Aber auffällig ist's schon:

 

Achse

 

 

 

Donnerstag, 9. Juli 2026

Hier gibt es sie noch, die Korbgeflechtwarengeschäfte!

 

Hier gibt es sie noch, die Korbgeflechtwarengeschäfte!

 

 

 

Freitag, 10. Juli 2026

Beim 25. Aachener Friedenslauf war es heiß – und staubig, als knapp 2.000 Schüler durch den Stadtpark joggten beziehungsweise sprinteten. Das Prinzip: Pro gelaufener Runde zahlt ein selbstgefundener Sponsor einen Betrag, der dann gespendet wird. Gezählt wird per Stempel auf dem Rücken.

 

25. Aachener Friedenslauf

 

25. Aachener Friedenslauf

 

25. Aachener Friedenslauf

 

25. Aachener Friedenslauf

 

25. Aachener Friedenslauf

 

Ach, der Herr Oberbürgermeister …

 

25. Aachener Friedenslauf

 

25. Aachener Friedenslauf

 

 

 

»FREEDOM«, eine schöne Sache.

 

FREEDOM

 

Aber: Naturstein zumullern – das gar nicht gut!

(Dennoch Bewunderung: Wie zur Hölle haben sie das da so akkurat hinbekommen?!)

 

 

 

Neugier?

 

Bin ich nicht. Verstehe die Frage aber auch nicht.

 

 

 

Wandering Wander-Wall: Um auf Mobbing und die Anti-Mobbing-Kontakt-Stelle im Bistum Aachen aufmerksam zu machen, wanderte heute eine bewegliche Mauer aus Kartons, entwickelt vom Künstler Garvin Dickhof (»Da staunste Bauklötze«), durch die Aachener Altstadt. Vorne wurde sie Stein für Stein aufgebaut, hinten wieder abgetragen – so blieb sie in Bewegung.

 

Wander-Wall

 

Wander-Wall

 

Wander-Wall

 

Wander-Wall

 

Wander-Wall

 

Wander-Wall

 

Währenddessen konnten Passanten zugucken, mitmachen und ins Gespräch kommen. (Sehr viel ansprechender und spaßiger als all die wegelagernden Infostände, um die man urbanen Slalom laufen muss, wenn man nicht für einen guten Zwerg gekeilt werden will.)

 

Wander-Wall

 

 

 

Samstag, 11. Juli 2026

Psychotherapeuten weisen auf den makabren Ernst der Lage für ihre Patienten hin:

 

Psychotherapeuten weisen makaber auf den Ernst der Lage hin:

 

Psychotherapeuten weisen makaber auf den Ernst der Lage hin:

 

 

 

Bei FB postete einer: »Aufgrund all der Baustellen wird Aachen in Aix-la-Byrinth umbenannt.«

Genial! Da konnte ich nicht anders:

 

»Aufgrund all der Baustellen wird Aachen in Aix-la-Byrinth umbenannt.«

 

 

 

Sonntag, 12. Juli 2026

Gyros, Pide und Fritten haben sie nicht im »Indian Palace«. Aber ihr Palak Gosht, geschmortes Lammfleisch mit Spinat, war sehr gut – trotz der Optik …

 

Palak Gosht, geschmortes Lammfleisch mit Spinat

 

 

 

Überall wird gekürzt und eingespart, aber unser Grüßaugust in Berlin lässt sein Schloss Bellevue für eine Milliarde renovieren? Warum nicht einfach den Ostflügel abreißen und durch einen goldenen Ballsaal ersetzen? Hat man jetzt so. Und würde damit in den USA, Russland und Nordkorea auch mords Eindruck schinden.

 

Acht Jahre werden die daran nun werkeln. Sein Nachfolger muss Glück haben und eine zweite Amtszeit kriegen, um auch mal reinzudürfen. (Vorsichtige Schätzung: Es wird 16 Jahre dauern und zwei Milliarden kosten.)

 

Eine ZDF-Journalistin fragte Steinmeier im Sommerinterview: »Das Ganze kostet rund eine Milliarde. Es geht ja in so Zeiten auch um Symbole. Halten Sie das für angemessen momentan?«

Der Bundesuhu: »Äh, was soll ich dazu sagen?«

Ja, was? Es wär ganz schön, wenn eine mit zigtausend Euro pro Monat (auf Lebenszeit) apanagierte Type, deren hauptsächlicher Job es ist, Siegerurkunden zu unterschreiben und ein paar warme Worte zu sagen, da dann auch ein paar warme Worte zu sagen würde. Oder war sein Heer von Redenschreibern schon im Wochenende?

 

Warum braucht eine Demokratie eigentlich ein Schloss zur Repräsentation?

 

 

 

Montag, 13. Juli 2026

Apropos Scheiße: Der Kloakenbus war wieder da.

 

Der Kloakenbus war wieder da.

 

Zu Glück war ich früh genug wach, um rechtzeitig alle Schotten zu schließen. (Mich würde mal der Turnus interessieren, in dem der zum Abpumpen herkommt!)

 

 

 

Och Leute!

 

Buntesrad will Existenzrest

 

Halten wir kurz fest: Kein Staat hat ein Existenzrecht!

 

 

 

Dienstag, 14. Juli 2026

Es gibt unangenehmere Ort zum Arbeiten bei Ü30 Grad …

 

Es gibt unangenehmere Ort zum Arbeiten …

 

Das letzte Mal, als ich am Hangeweiher war, herrschte dort noch eine andere Witterung:

 

Es gibt unangenehmere Ort zum Arbeiten …

 

Es gibt unangenehmere Ort zum Arbeiten …

 

 

 

Erstes Halbfinale: Frankreich wurde von Spanien abgezogen.

 

Oder arbeiten Franzosen am Nationalfeiertag einfach nicht?

 

Warum ich die WM nicht boykottiere? Es läuft so viel verlogene Scheiße derzeit – da ist es piepsegal, ob ich beim Bildersichten und -bearbeiten auch bissi Fuppes gucke.

 

Allerdings: Halbfinale und eine Entscheidung nach bereits 90 Minuten? Ich fühle mich um die Verlängerung und das Elfmeterschießen betrogen!

 

 

Anstrengend sind die Fußballreporter, die ständig Wikipedia-Einträge aufsagen oder Statistiken aus dem Kicker vorlesen. Leute, erzählt mir, was da unten aufm Rasen passiert – das kann ich nämlich meist nicht so gut erkennen. Denn ich schaue auf einem so kleinen Fensterchen links unten auf dem Monitor, dass es Christoph Nolan grausen würde!

 

Vorteil vom Zuschauen am PC: Man kann selbständig mit den Pfeiltasten zurückspulen, um sich kritische Szenen nochmals anzusehen, und bei Toilettengängen auf Pause drücken.

 

Nachteil vom Zuschauen am PC: Man bekommt ein Tor schon fünf Sekunden vorher akustisch mit, wenn bei der Kneipe mit Satellit bereits gejubelt wird …

 

 

 

Mittwoch, 15. Juli 2026

Na das hat ja nicht so lang gehalten …

 

Schach-Pferde kaputt

 

Schach-Pferde kaputt

 

Schach-Pferde kaputt

 

 

 

Durch Zufall stolperte ich nach einem Photoeinsatz im Rathaus über den roten Teppich, der bei der Radentscheid-»Mahnwache« vor der heutigen Ratssitzung ausgebreitet war. (Die neue Koalition im Stadtrad will viele Errungenschaften seit 2019 wieder rückgängig machen.) Dass ein Ratsmitglied den Teppich auch beschritten hätte, habe ich nicht mitbekommen …

 

Radentscheid-»Mahnwache«

 

 

Fahrradfahrer – niemand mag sie.

Wenn aber jeder Fahrradfahrer mit einem Auto fahren würde, würde der Straßenverkehr sofort kollabieren. Jeder, der auf einen Pkw angewiesen ist, sollte sich daher für Verbesserungen zugunsten des Radverkehrs und öffentlicher Verkehrsmittel einsetzen. Für die Sicherheit von Radfahrern ist leider eine Menge roter Farbe nötig, denn viele Autofahrer glauben immer noch, dass die Straße ihnen gehöre.

 

Dass »die Fahrradfahrer« sich bitte schön auch an Regeln halten mögen, versteht sich hoffentlich von selbst!

 

 

Was ein Fahrrad genau ist, wird inzwischen sehr breit ausgelegt. Früher war das ein Rahmen mit zwei Rädern dran, Pedale, Lenker, Bremse – ab dafür. Man kam flott überall hin und konnte seinen Drahtesel mit einem behertzten Griff aus dem Weg räumen. Diese aktuellen Lastenräder hebst du nirgendwohin! Und auch wenn es sicherlich schön ist, dass Wolt-, Lieferando- und Uber Eats-Kunden warmes Fresschen nach Hause geliefert bekommen, mag ich mich nicht dran gewöhnen, in der Fußgängerzone von motorisierten »Fahrrädern« mit extrabreiten Schlappen umgenietet zu werden!

 

 

 

 

 

ENG:ARG – der Gewinner kriegt die Falklandinseln!

 

— — —

 

Argentinien hat gewonnen.

 

 

 

Wir leben in graphisch schlimmen Zeiten:

Logos, Flyer, Plakate – alles wird von LLMs zusammengedengelt. Und nie darf der Pinselstrich als Designelement fehlen! (Das ist inzwischen das Erkennungszeichen für degeneriertes generisches Bildmaterial – so wie der Gedankenstrich für KI-Texte.)

 

KI-Slop

 

Früher hat ein ambitioniertes Vereinsmitglied bis tief in die Nacht vor seinem PC geklebt und mit

fünf verschiedene Schriftarten (mindestens eine davon war Comic Sans), knallbunter WordArt, massig Cliparts von Gratis-CDs und ohne Lizenz aus dem Netz runtergezogenen Photos mit einer Auflösung fernab aller Druckbarkeit einen Flyer fürs Sommerfest des Karnevalsvereins zusammengepixelt – und die Rechtschreibung nur als grobe Anregung verwendet.

 

WordArt

 

Heute lassen Vereinsmeier eine KI die Arbeit tun – und niemand kann mehr erkennen, ob es eine Stellenanzeige vom örtlichen Pferdemetzger, ein Sommerfest des Ku-Klux-Klans oder eine Einladung zur Bar-Mizwa des Sohn eines entfernten Kusengs ist.

 

Was war so schlecht an Kartoffeldruck und Fingerfarben, fachgerecht aufgetragen von Zweijährigen? Oder an meterlang zusammengestückelten Neunnadeldruckerausdrucken?

 

 

Das Schlimmste: Es sieht sogar ganz gut aus … Also beim ersten Mal.

 

Jede vergilbte Speisekarte mit Speckschicht und Photos, die aussehen, als stammten von einem GSM-Handy von 1998, ist appetitanregender als der lieblose Schlotz auf den Karten von Eisdielen und Imbissbuden.

 

 

Natürlich kann der Chef der Klitsche da eine Menge Geld für den Designer einsparen; ist ja schnell gemacht. (Allerdings muss er sich nicht wundern, wenn die Online-Druckerei wegen Auflösung, Abmessungen oder Dateiformat moppert.)

 

 

 

Pete Hegseth findet also, seine alten Männer hätten zu wenig Saft in den Eiern …

 

piss Drecksäck

 

Andere würden sagen, es ist weltweit viel zu viel Testosteron im Umlauf! Aber war ja klar, dass dieser Sykophant willenlose, maximal schwanzgesteuerte Zombies am Start haben möchten.

 

 

 

Hier stirbt offenbar jemand …

 

Hier stirbt offenbar jemand …

 

Erstens, wenn sie gerade stirbt, dann tut was, verdammt nochmal!

 

Ach, sie starb bereits? Ja dann schreibt das doch auch! Wir haben so viele Vergangenheitsformen, sie starb, sie ist gestorben, sie war gestorben, von mir aus auch »sie war gestorben gewesen« – sucht euch was aus!

 

Aber so ganz sicher ist das wohl auch noch nicht, denn sie tat das wohl nur offenbar …

 

 

Und ab von all dem: Wie kriegt man es als Fahrradfahrer hin, bergauf frontal in ein Motorrad zu prallen?!

 

 

 

Donnerstag, 16. Juli 2026

Kinderüberraschung!

Jens Spahn und sein Mann haben sich einen Sohn bei einer Leihmutter in den USA gekauft – das ist hierzulande nämlich verboten. Die CDU (und Spahn selbst!) haben sich mehrfach gegen Leihmutterschaft ausgesprochen, »um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern«.

 

So, so …

 

Fragen und Anmerkungen:

  • Gibt es irgend jemanden, der Jens Spahn gerne als Vater hätte?
  • Spahn lavierte rum, dass das eine politisch und das andere privat sei …
    (Na super, dann nehmt mich als Privatperson doch künftig auch aus allen euren politischen Entscheidungen raus! Meine Regeln könnte ich mir prima auch selber machen!)
  • Ist das Doppelmoral? – Nein. Dafür müsste man ja erstmal eine einfache Moral haben.
  • Na herzlichen Glückwunsch, kleiner Wurm, zum gelungenen Start ins Leben …
  • Warum muss ein Kind dem eigenen Saft entspringen? Es gibt genug Kinder ohne Eltern. Mit der Kohle für die Leihmutter und die Ärzte könnte man bestimmt ein ganzes Kinderdorf finanzieren.
  • Neu: Mit der Aktion hat er auch seine eigenen Leute verraten – und nicht wie sonst nur die Bürger.
  • Was kommt nun? Macht Spahn jetzt erstmal 36 Monate Elternzeit? (Bitte sofort!)
    Merz würd’ sich wohl freuen wie Bolle, weil Spahn ihm dann nicht mehr so schnell einen Dolch ins Stuhlbein rammen kann. Aber das kann der ja auch ganz gut selbst.

 

 

Über die Leihmutterschaftsdebatte verliert man gerade die ganzen anderen Skandale und Verfehlungen ein bisschen aus den Augen. Aber dafür gibt’s ja mich!

  • millionenteure Villa gekauft, finanziert von der Sparkasse, bei der er im Verwaltungsrat saß
  • milliardenschwerer Steuerschaden verursacht mit ominösen Maskendeals (zu viele, zu teuer, trotz Warnungen – und hatte er nicht auch Anteile an diesen Firmen?)
  • Spendendinner trotz der Corona-Abstandsregeln veranstaltet – die er selbst durchgesetzt hat! Ach, und die Summen waren auf 9.999 Euro gedeckelt, damit nichts als Parteispende gemeldet werden musste
  • Krankenkassen gezwungen, Rücklagen aufzulösen, weil er unter seiner Ägide keine Betragserhöhung wollte
  • sich mehrmals mit Peter Thiel getroffen, der Demokratie anscheinend in eine staatlich überwachte Plutokratie verwandeln will
  • dem NIUS-Geldgeber Frank Gotthardt Aufträge zur Lieferung medizinischen Equipments zugeschanzt
  • mit der AfD im Bundestag gestimmt und gefordert, den Umgang mit ihr zu »normalisieren«
  • den Deutschen vorgeworfen, sie würden sich in »Bettkantenentscheidungen« eher fürs Krankschreibenlassen interessieren

(All das war für die CDU in Ordnung; die haben den letztens trotzdem ernsthaft mit 86,5 % zum Fraktionsvorsitzenden gewählt!)

 

 

 

Freitag, 17. Juli 2026

Bahnfahrt in die Eifel. Dass DN–K gesperrt ist, beziehungsweise ab Düren nur eine S-Bahn fährt, war mir egal, da es ja die Bördebahn DN–EU gibt! (Mit vier statt 35 Minuten Umsteigezeit wär die richtig geil!)

Das Bähnchen hat 64 Sitzplätze, die maximal zu einem Fünftel besetzt waren; eher weniger. Trotzdem hat ein wahrscheinlich frühverrentneter Frührentner (ziemlich stämmige Figur, vorgeschobener Unterkiefer) seinen Job als Kontrolletti und lebende Anzeigetafel verdammt ernst genommen: Sobald ein Passagier neu einstieg, wurde aber sofort das Ticket überprüft! Und vor jedem Halt schlappte er nach hinten und nach vorne und nuschelte sagte den Namen des nächsten Kaffs an.

 

 

 

Zum Glück durfte ich da durch!

 

Gerolstein

 

 

Facebbok fragt: »Was machst Du gerade?« –

Ich: »Anderen beim Arbeiten zugucken …«

 

Lavenders green, dilly dilly, lavenders blue // When you love me, dilly dilly, I will love you

 

Lavenders green, dilly dilly, lavenders blue // When you love me, dilly dilly, I will love you

 

Lavenders green, dilly dilly, lavenders blue // When you love me, dilly dilly, I will love you

 

 

Bevor ich selbst arbeiten ging: Portraitshooting in Pelm, am Aussichtspunkt mit Burgenblick und Sitzmöglichkeit am Nordwesthang der Baarley. (Ergebnisse demnächst auf Social-Media, an Straßenlaternen und auf Flyern im Briefkästen.)

 

Aussichtspunkt mit Burgenblick und Sitzmöglichkeit am Nordwesthang der Baarley.

 

Aussichtspunkt mit Burgenblick und Sitzmöglichkeit am Nordwesthang der Baarley.

 

Aussichtspunkt mit Burgenblick und Sitzmöglichkeit am Nordwesthang der Baarley.

 

Uuund – ein bisschen später – Gegenschuss!

 

Gerolstein

 

Löwenburg

 

Was man sich da jetzt gut verstecken könnte!

 

Löwenburg

 

Ohne Ortskenntnisse könnte man das auch für Spanien, Italien oder Südfrankreich halten.

 

Löwenburg

 

Löwenburg

 

Löwenburg

 

Löwenburg

 

Der Einfachheit Sicherheit halber hat man OSB-Grobspanplatten über die Brücke des Burggraben gelegt.

 

Löwenburg

 

Löwenburg

 

 

Löwenburg

 

 

 

Samstag, 18. Juli 2026

Ich war früh wach – und ging um kurz nach sechs Brötchen kaufen. Kurz vor acht war ich wieder daheim, mit 10 Brötchen und 1.000 Aufnahmen der im Umbruch befindlichen Stadt – ohne Menschen und allzu viele Autos.

 

Gerolstein früh

 

Seit Jahren fragte ich mich, wie diese Laterne (†) an der Schikane beim quadratischen Spiegelei sooo lange hat heile bleiben können!

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Disculpe, señor: ¿Cómo puedo llegar a la estación?

 

Gerolstein früh

 

Über die Hochbrücke vielleicht? Noch steht sie.

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Imposant! Dafür dass der Bypass zur Brücke nur ein Provisorium sein wird.

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Da drin war einst das »Bistro Fox«:

 

 

Kann es sein, dass mit dem Alter die Dimensionen schrumpfen – oder war das echt so mini?! Ein Viertel ging j anoch für die Theke weg.

 

Gerosltein hat einen schicken neuen ZOB!

 

Gerolstein früh

 

Für gar nicht mal so viele Verbindungen …

 

Gerolstein früh

 

Zwei Abfahrten pro Stunde pro Bussteig, immerhin. Und man kann von hier aus sogar nach Clervaux fahren!

 

Wo zum Himpel liegt Clervaux?!

Ich musste wikipedieren: »Clerf (französisch Clervaux, luxemburgisch Klierf oder Cliärref) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und Hauptort des gleichnamigen Kantons.« Dohinner moss esch wierklech eemol goen!

 

Gerolstein früh

 

Also Kirmes wird hier so bald keine mehr sein!

 

Gerolstein früh

 

Blaue Spuren der Flut.

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Das wird dann wohl der neue Kirmesplatz:

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

Gerolstein früh

 

 

 

Mittags bin ich gleich noch mal in den Flecken gegangen. (Und anschließend wieder hinauf …) Es gab eine ortsbekannte Pizza-Spezialität. Sie war zwar lecker, aber der Boden erinnerte an die Konsistenz dieser Hartkekse aus dem Bundeswehr-Einmannpack (NATO-approved)! Selbst die Magheritas im 3-er-Pack aus der netto-Tiefkühltruhe haben mehr mit italienischer Küche zu tun.

 

Und warum auch immer: Die Kellnerin brachte unsere Pizzen und schnitt diejenige meiner Begleiterin unangekündigt und wortlos mit einem Pizzaschneiderad in lauter kleine Stückchen …

Ich winkte rechtzeitig ab und sagte, dass ich das gerade noch so selber hinkriege!

Ist das da jetzt eine besondere Form von Senioren-Teller? Mamma mia, seht mal lieber zu, dass ihr den Teig ordentlich hinbekommt! Es muss nicht diese affige 72-Stunden-Gare sein wie in Napoli, die ja gerade auch hier der heiße Shice ist, aber selbst mit bloß 30 Minuten Gehenlassen in der Tupper-(†)-Plopp-Schüssel bekomme ich einen fluffigeren Hefeteig hin!

 

 

Hier kann man inzwischen gefahrlos vorbeigehen …

 

MARTH

 

 

 

Der Abend war auch noch ganz schön: Jens Spahn ist zurückgetreten!

 

Der Abend war auch noch ganz schön: Jens Spahn ist zurückgetreten!

 

(Spahn junior ist erst ein paar Tage alt und hat schon mehr für Deutschland erreicht als sein Zweitvater in seiner gesamten politischen Karriere.)

 

Sein persönliches Glück sei nicht vereinbar mit … blablabla-blablabla-blaaa! Mal wieder so eine windelweiche »Begründung«. Keine Spur von Bedauern, Reue, Selbstkritik oder auch nur Einsicht, dass er ein selbst mitbeschlossenes Gesetz mit sehr viel Geld umgangen hat.

 

Irgend so eine Unions-Flitzpiepe sprach in seinem Nachruf auf das Spahnferkel, dass man ihm »größten Respekt für seine Entscheidung« schulde. Alter, diese Type hat etwas getan, das in Deutschland verboten ist und von der eigenen Partei ausdrücklich abgelehnt wird. Trotzdem behält er sein bestens dotiertes Bundestagsmandat, lässt sich die 12k Abgeordneten-Diät weiterhin schmecken, kommt sicher irgendwo unter (Peter Thiel hat bestimmt eine Idee) und kommt wahrscheinlich nach einer Weile im Abklingbecker früher oder später wieder angekrochen (hoffentlich später) – mir fehlt dafür jede Spur von Respekt!

 

 

 

Sonntag, 19. Juli 2026

Das Duell um Platz 3 gestern konnte ich nicht sehen, denn erstens schlief ich da schon und zweitens lief es exklusiv auf dem zu extra bezahlenden Dunkelrosa-TV. Ein 4:6 in der Regelspielzeit hätte ich gerne mal gesehen! So Ergebnisse gibt’s sonst nur in Wimbledon.

 

Ein 4:6 in der Regelspielzeit hätte ich gerne gesehen! So Ergebnisse gibt’s sonst nur in Wimbledon.

 

 

 

Drei Kopfschüsse für Aschenblödel

 

Auf dem Waldfriedhof lebt die Marke »Ihr Platz« weiter, auch 14 Jahre nach der Insolvenz …

 

Wald

 

(Die älteren kennen die beliebte Drogeriemarktkette noch als »Seifen-Platz« aus dem Flecken.)

 

Wald

 

Der Löschteich ist leider nur noch ein ziemlich totes Gewässer. Außer ein paar Wasserläufern und vereinzelten Stichlingen kreuchte und fleuchte da nicht viel in der sumpfigen Brühe.

 

Wald

 

Naja, vielleicht das eine oder andere Krokodil.

 

Wald

 

Ich rätsele immer noch …

 

Wald

 

Wald

 

»Hä, watt wills Du denn?!«

 

Wald

 

»Papaaa, was machen die da …?«

 

Wald Streifenwanzen

 

Perspektive

 

 

 

Die Ausbeute an bunten Lepidopterae dieses Wochenende ist ornslich – mein zwölfjähriges Ich wäre mords stolz:

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Bemerkenswert, wie die Ameise ihre Blüte hier verteidigt!

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

Schwalbenschwanz Kohlweißling Taubenschwänzchen Kleiner Fuchs Kaisermantel Distelfalter Waldbrettspiel Schachbrettfalter Hauhechel-Bläuling

 

 

 

Die Halbzeitshow beim Endsieg abends war ebenso bunt, so dass der ESC schon seriös dagegen wirkt. Mit viel LOVE, happy happy und wir ham uns alle lieb – während draußen der ICE wartete.

 

Nett fand ich den Auftritt der Muppets-Band. (Bissi Kultur gibt's in den USA ja dann schon.) Ich wusste gar nicht, dass die noch auf Tour gehen. Es war aber auch nur die Kleinstbesetzung von »The Electric Mayhem« mit Animal, Floyd und Janice für ein paar Sekunden. (Dr. Teeth war nicht dabei; hab ihn auch sonst lange nicht mehr gesehen. Vielleicht hat er sein Gebiss beim Pokern an Jürgen Klopp verloren.)

 

Madonna – oder was von ihr noch übrig ist – durfte auch auftreten. Noch weniger als sie hatte ich ihre Eskorte erkannt, die ehemaligen brasilianischen Fußballstars Ronaldo und Ronaldinho (Dank an den Kommentator!) in 3XL-Size Trainingsanzügen – oder waren es Zelte? (Und ich dachte, ich wäre fett geworden über die Jahre!)

 

Dann kam K-Pop von BTS, kann aber auch B-Pop von SKT gewesen sein – bei sowas bin ich raus.

 

Es folgte Justin Bieber mit Gitarre – vom Outfit her könnte es aber auch ein Obdachloser aus der Bronx gewesen sein. Oder ein millionenschwerer Hipster aus der Bronx, man weiß es nicht. Und da die Steadycam ohne Schnitt einen Meter vor ihm klebte, hätte man seinen Auftritt auch als Videoclip in einer x-beliebigen Garage aufzeichnen und direct-to-youtube vermarkten können, statt die Halbzeitpause mit einer Heulboje auf 27 Minuten aufzublähen!

 

Und dann kam noch Shakira, Shakira. Künstlerischer Leiter der Show soll Chris Martin von Coldplay gewesen sein. Aha. Ein bisschen Musik auf diesem akustischen Wühltisch wäre schön gewesen.

 

 

Das »Spiel« selbst war keine Freude mitanzusehen. Die letztlich siegreichen Spanier waren die einzigen, die Fußball spielten. Was die Argentinier da machten? Keine Ahnung. Der Spanier Ferran Torres erzielte in der 106. Minute das einzige Tor, verdient. (Man stelle sich vor, durch einen doofen Zufall oder eine Unachtsamkeit hätten die Argentinier gewonnen!)

 

Argentinien brachte während der gesamten regulären Spielzeit keinen einzigen Abschluss zustande. Also wirklich nichts: keinen Schuss aufs Tor, keinen daneben. Stattdessen haben sie sich viel beim Schiri beschwert wie Erstklässler auf dem Grundschulpausenhof. Wobei: Da geht es besonnener, verständiger und gesitteter zu.

 

Stell dir vor, du gibst eine Million Dollar für ein Ticket fürs WM-Endspiel aus, und kriegst dann nur Viertliga-Geholze von den Zweitmannschaften von Schienbein 04 gegen Meniskus Kickers zu sehen. (Und nach dem Abpfiff hörten die Gauchos mit dem Kloppen auch noch nicht auf!)

 

Der Pokal wurde in einem albernen Karton von Louis Vuitton auf den Platz gebracht. Warum auch immer. Und Trump, der zur Sicherheit hinter Glas gepackt worden war, durfte vorher auch mal dranlangen. Immerhin hat er ihn freiwillig wieder hergegeben. Ein Wunder, dass Infantilo ihn ihm nicht geschenkt hat!

 

Allerdings musste er ihn beim Siegerphoto vom Podium schieben/zerren!

 

Screenshot WM

 

(Hallo, soviel Arsch in der Hose hätte ich ihm gar nicht zugetraut.)

 

Trump soll ihm übrigens befohlen gesagt haben, dass er bald wieder eine WM in den USA haben will; solange er noch dabei sei. Aber die nächste WM findet 2030 erstmal in sechs Ländern auf zwei Kontinenten statt: Marokko, Portugal und Spanien sind Hauptgastgeber; jeweils ein Spiel soll in Uruguay, in Argentinien und in Paraguay stattfinden. (Vielleicht spielt jedes Land in seinem eigenen Land, wie wär's?)

 

Vielleicht dann ja mit 64 Mannschaften.

 

Oder mit 128 …?

 

Ach scheiß drauf: 256!

 

Die werden sich doch finden lassen! In Abchasien, Elsass, Bayern, Südtirol, Nordirland, Aragonien, Grönland, Sardinien, Korsika, Okzitanien, Flandern, Transnistrien, Balearen, Südossetien, Tibet, Baskenland, Venetien, Bretagne, Cornwall, Donezk, Färöer, Galicien, Katalonien, Luhansk, Nordzypern, Somaliland und die belgischen Ostkantone wird’s ja wohl auch jeweils elf Leutchen geben, die einen Ball auf einer Wiese hin und her treten können.

 

Dann mit noch mehr Pausen: Alle neun Minuten ein Snack vom meistbietenden Sponsor oder eine Trinkpause mit BRAWNDO – es enthält Elektrolyte!

 

2034 ist Saudi-Arabien dran. Das wird wahrscheinlich wieder so ein würdeloses Weihnachtswüstenmärchen. Die nächste Möglichkeit für die USA wäre demzufolge 2038. Trump wäre dann 92 Jahre alt und in seiner fünften Amtszeit …

 

 

 

Montag, 20. Juli 2026

Ich halte das derzeit vieldiskutierte Lied »Keine Angst« übrigens für musikalisch öde, komplett nicht satirisch und einen latenten Aufruf zu Gewalt und Subversion. Das ZDF lag richtig, Danger Dan damit nicht in »Die Anstalt« auftreten zu lassen. (Die vielleicht das Beste und Aufklärerischste ist, was das deutsche Fernsehen noch zu bieten hat, aber dennoch.)

Ich find Faschismus auch Scheiße, aber wie rechtsstaatlich ist ein Rechtsstaat, wenn er sich nach Selbstjustiz sehnt?

 

 

 

Eine ganz andere Hausnummer ist das, was dieser in der DDR hängengebliebene »Kabarettist« Uwe Steimle letztens auf einer Bühne von sich gab; in Anwesenheit und unwidersprochen von AfD-»Größen« (ein Widerspruch in sich):

Immer wenn er Kanzler Merz sehe, frage er sich »wo ein Stauffenberg ist, wenn man ihn braucht.« Und angesichts Angela Merkels neuem Portrait im Kanzleramt sprach er vom Sitzen und vom Hängen und vom an die Wand Stellen.

 

Ob das strafbar ist, prüft die Staatsanwaltschaft. Widerwärtig ist es allemal.

 

Steimle

 

Außerdem ist der Bilder-»Gag« auch noch weitenteils geklaut, und zwar bei Werner Finck, der ihn in der Nazizeit mit einem Hitler-Photo brachte, als längst schon Gestapospitzel bei ihm im Publikum saßen.

 

Steimle beruft sich nun natürlich auf »Satire« – eine butterweiche und ebenso schmierige Verteidigungslinie, die in solchen Fällen fast immer folgt: Man sagt etwas Unsägliches, wartet auf die Reaktion und erklärt anschließend, man wäre falsch verstanden worden und die Leute hätten keinen Humor, leider, leider.

 

 

 

Dienstag, 21. Juli 2026

Friedrich Merz dieser Tage im Sommerinterview: »Ich bekomme sehr viel Zustimmung in der Bevölkerung.«

 

FORSA sagt: Nein!

 

Nur 14 % der Befragten sind mit seiner bisherigen Arbeit zufrieden.

 

Das ist ja fast schon trumpeske Realitätsverweigerung! »Ist diese Zustimmung gerade mit uns hier im Raum?« Oder meint er damit bloß Charlotte und seine Töchter?

 

 

 

Mittwoch, 22. Juli 2026

RIP Joachim Kerzel †.

Vorgestern starb die Stimme von Jack Nicholson, Dustin Hoffman, Dennis Hopper, Harvey Keitel, Jean Reno, Robert Wagner, Vul Kuolun und vielen anderen.

 

 

 

Und Grobbrittanien hat wieder einen neuen Ministerpräsidenten, gähn! Den Namen merk ich mir gar nicht erst. (Haben die nicht langsam alle Einwohner durch? Wer hat noch nicht, wer will noch mal?)

 

 

 

 

 

Donnerstag, 23. Juli 2026

Na, da hat all das Piepen wohl schon wieder nicht geholfen!

 

Na, da hat das Piepen wohl wieder nicht geholfen!

 

 

 

Nach Spahns Demission ließ Merz nun »Reise nach Jerusalem« spielen, mit den üblichen Verdächtigen. Merz im Tauschrausch! Aber was willste machen: Die Personaldecke der Union ist halt ziemlich kurz, da rutschen schon mal die Füße bis zu den Knien raus.

 

Als die Musik ausging, sah es so aus:

  • Auf dem Fraktionsführer-Stuhl saß Kanzleramtsminister Frei.
  • Auf dem Kanzleramtsminister-Stuhl saß Gesundheitsministerin Warken.
  • Auf dem Bund-Länder-Staatsminister-Stuhl (Was es nicht alles gibt!) im Kanzleramt saß Amthor.
  • Auf dem Gesundheitsminister-Stuhl saß Spahn, der hat das ja schonmal … Nee, Scherz, da saß Linnemann.

Kein Scherz: Also genau der Carsten Linnemann, der letztes Jahr in einem Fernsehinterview noch selbst darauf hingewiesen hat, dass er als solcher eine Fehlbesetzung sei: »Ich wär auch nicht erfolgreich gewesen. Wenn sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wär ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leuten hätten gesagt: Warum wird der Gesundheitsminister, was hat der damit zu tun?«

 

Prophetisch! Jetzt fragen sich die Leute halt, was ein fachfremder Volkswirt an der Spitze des Gesundheitssystems zu suchen hat, das so kompliziert ist, dass selbst Menschen, die seit Jahrzehnten darin arbeiten, nicht laut behaupten, sie hätten es vollständig verstanden, und in dem Kassenbeiträge steigen, Hausarztpraxen auf dem Land schließen, Krankenhäuser finanziell kollabieren, Pflegekräfte ausbrennen, Therapeuten fehlen, Medikamente knapp werden und Patienten monatelang auf Facharzttermine warten müssen. Naja, mal abwarten. Vielleicht kann er ja ganz gut Excel.

 

 

Die Medien sprechen jetzt von einer »Rochade«. (Dabei wechseln Turm und König auf dem Schachbrett die Position.) Häh, Merz selbst hat doch gar nicht mitgespielt!

 

 

 

Selten so eine schlechte Chemtrail-Verteilung gesehen!

 

Selten so schlechte Verteilung gesehen! Der Chemtrailpilot war bestimmt noch Azubi.

 

 

 

Freitag, 24. Juli 2026

Die WM ist vorbei, Fritze schießt trotzdem weiter munter Eigentore:

Nun soll auch Verkehrsminister Schnieder seinen Posten räumen. Also hieß es zunächst. Doch dann ist der Nachrücker abgesprungen, weil er sich wohl für nicht geeignet hält. (Chapeau! Wann hat das zuletzt/je gegeben? Normalerweise stellt sich das erst raus nach einer Vereidigung, zwei Untersuchungsausschüssen und einem dreistelligen Millionenschaden.)

 

Und nun weiß man jedenfalls nicht so genau. Patrick Schnieder hatte schon eine Abschieds-SMS an seine Mitarbeiter verschickt, ist jetzt wohl noch im Amt.

 

Ausgerechnet! Die guten Leute schießt Merz ab, die schlechten behält er. Da wüsste ich aber eine Menge, die eher verdient hätten zu fliegen! (Wieso hat die Reiche noch ihren Job?! Kulturstaatsbanause Weimer? Abschiebander Dobrindt?)

 

Patrick Schnieder hat bisher keinen Bock geschossen, hat ruhig und ohne permanente Selbstdarstellung seine Arbeit erledigt und ist in der Verkehrspolitik versiert. Ihn jetzt holterdipolter in den Arsch zu treten zu entlassen, weil er die Bahn, die seit 50 Jahren heruntergewirtschaftet wird, nicht innerhalb 14 Monate retten kann, ist ein noch schlechterer Scherz als der mit dem Linnemännchen.

 

 

Statt Patrick nun also ein Hattrick – mit drei angeschlagenen Akteuren:

  • Schnieder wurde ohne Not und ohne Schuld öffentlich politisch beschädigt.
  • Günzler steht als Verweigerer auf der Lichtung.
  • Wer auch immer nun den Job als Verkehrsminister übernimmt, weiß, dass er nicht erste Wahl ist.

 

 

 

Samstag, 25. Juli 2026

Da ja sonst mal wieder alle Probleme gelöst sind: Demnächst soll es neue Euro-Banknoten geben.

(Leute, wir brauchen keine neuen Scheine, wir brauchen mehr Scheine!)

 

Das, was Madame Lagarde da an Designideen vorgestellt hat, überzeugt nicht. Die meisten neuen Lappen sehen aus wie Spielgeld, etliche sind wirklich hässlich – und so dermaßen zudesignt, dass man den Nennwert des Scheins suchen muss. (Ein Trick etwa, um das Bargeld madig zu machen und so abschaffen zu können …?) Einige Banknoten sind sogar hochkantig! Wahrscheinlich weil Tiktok doch grad so angesagt ist bei den Kids.

 

Bei der Motivlichkeit gibt’s zwei Richtungen: Entweder Vögel vorne und europäische Institutionen hinten drauf oder Prominente vorne und Kulturräume hinten. Das Konzept mit all den europäischen Toren und Brücken, die es nicht gibt, fand ich viel besser.

Denn es gibt garantiert Streit, weil nicht alle Nationen durch einen lokalen Promi repräsentiert sein können. (Und bitte nicht schon wieder Beethoven! Der Kerl hat seit 200 Jahren keine neue Platte mehr rausgebracht. Und seine letzte Sinfonie ist auch noch nicht fertig!)

 

Ich hab auch nicht die leiseste Ahnung, mit welchem Geflügel ich mich als Europäer identifizieren soll. Packt die Flattermänner doch lieber auf Briefmarken!

 

Wobei Vögel interessante Redensarten hervorrufen könnten: Statt »Gib mir mal nen Fuffi!« kann man dann »Lass ma nen Storch rübersegeln!« und »Zehn Piepmätze und wir haben einen Deal!« sagen.

 

Um das Schlimmste zu verhindern, kann man bei der EZB noch abstimmen: https://surveys.ecb.europa.eu/10b/neweuro/

(Jedoch gibt’s das alte Problem bei Volksabstimmungen: Die Wahlmöglichkeiten  …)

 

 

Ich hab KI mal um ein paar Oecher Entwürfe gebeten …

 

EUROs Armin Laschet Ludwig Mies van der Rohe Peter Ludwig David Garrett Rezo Julien Bam Sibylle Keupen Lennet Kann Karl der Große

 

(Bei OBin Sibylle (100) und Lennet Kann (200) muss sie aber nochmal ran …)

 

 

 

Aaaah, Photoshop hat alle meine über Jahre gesammelten Aktionen gekillt!

 

PS-Aktionen

 

 

 

Beim Bericht über die Kartoffelernte im WDR grauste es mir eben auf zweifache Weise.

 

Erstens: Es ist und war verdammt trocken.

 

Zweitens: Sprache! Die Reporterin sagte ungestraft: »Die Hitze hat nicht nur auf der Landschaft Spuren hinterlassen. Sie zerrt auch an den Nerven des Kartoffelbauers […]«, und: »Allein ein Hektar zu bewässern, kostet laut des Bauers bis zu 500 Euro.« (sic! sic! sic! sic! sic! sic!)

 

(Der Bauers und sein Azubi hingegen sprachen in den während ihrer Arbeit aufgenommenen O-Tönen des Berichts zwar mit leichtem Dialekt, aber dennoch druckreifes Deutsch!)

 

Einen Pluspunkt verdiente sich die Berichterstatterin allerdings, weil sie »der Landwirt hofft auf eine kräftige Schauer« sagte. Das ist gemäß Wiktionary, Duden und Wahrig/DWDS und zwar der falsche Genus – aber viel schöner als »der Schauer«!

 

 

 

Sonntag, 26. Juli 2026

Und als ob alles noch nicht reicht, wurde gestern ein Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day verübt: Ein islamistischer – und polizeibekannter! – Täter rammte mehrere Personen mit einem Kleinbus und griff anschließend Passanten mit einer Machete an. Dadurch kam eine Frau ums Leben und 29 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

 

 

 

Trotzdem:

Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag Anna, Aina, Ana, Anano, Anca, Ancuța, Ane, Anelia, Aneliya, Aneta, Ani, Ania, Anica, Anika, Anișoara, Anissa, Anita, Anja, Anka, Anke, Ankica, Ann, Annag, Annaig, Anne, Anneli, Annetta, Annette, Anni, Annick, Annie, Annika, Annushka, Anny, Anouk, Antje, Anu, Anuki, Anuša, Anya, Aννα, Nan, Nancy, Nandag, Nanette, Ninon, Nuša und Ona.

(Mir war gar nicht klar, dass Anna von Hanna abstammt. Und deren Langform Johanna hatten wir ja schon.)

 

 

 

Patrick Schnieder handelt jetzt selbst: Er will sein Amt als Bundesverkehrsminister niederlegen und kommt damit er einem Rauswurf durch den Bundeskasper zuvor: »Ich werde den Bundeskanzler bitten, dem Bundespräsidenten vorzuschlagen, mich aus dem Amt des Bundesministers für Verkehr zu entlassen«, teilte er der DPA mit. »Mit diesem Schritt ziehe ich die Konsequenzen aus den Entwicklungen der vergangenen Tage und will zugleich den unwürdigen Zustand beenden, der die notwendige sachliche Arbeit unmöglich macht.«

 

Aber Kopf hoch: Nachdem alles zusammengebrochen ist, braucht es ja auch Leute für den Wiederaufbau … Angela Merkel war dann 16 Jahre Bundeskanzlerin.

 

m/w/d

 

Als Bahnreisender kennt man das:

  • »Wegen einer kurzfristigen administrativen Störung verzögert sich unsere Weiterfahrt um wenige Tage. Wir warten auf einen entgegenkommenden Merz.«
  • »Der angekündigte Ersatz-Minister fällt aus.«
  • »Bitte beachten Sie den Abstand zwischen Anspruch und Realität.«
  • »Der geplante Anschluss kann voraussichtlich nicht erreicht werden.«
  • »Bitte beachten Sie die geänderte Ministerreihung.«
  • »Der Zug endet heute außerplanmäßig.«
  • »Bitte beachten Sie die weiteren Durchsagen.«
  • »Nächster Halt Ausstieg in Fahrtrichtung links!«
  • »Der angekündigte D-Zug ist ein Auslaufmodell und muss aufs Abstellgleis.«
  • »Zurücktreten bitte!«

 

Vielleicht sollte ich wirklich mal aufhören, mich an Merz abzuarbeiten – so lange wird das nicht mehr gutgehen. Aber Neuwahlen kann jetzt auch keiner wollen  …

 

 

 

Montag, 27. Juli 2026

Zum Schutz von Rasen und Rabatten haben sie am Elisengarten formschöne Zäune eingezogen.

 

Zum Schutz von Rasen und Rabatten haben sie am Elisengarten formschöne Zäune eingezogen.

 

Nicht allen gefällt das anscheinend.

 

Zum Schutz von Rasen und Rabatten haben sie am Elisengarten formschöne Zäune eingezogen.

 

 

 

Zu cool, dass das HAUS DER KOHLE nun das AUS DER KOHLE proklamiert.

 

Zu cool, dass das HAUS DER KOHLE nun das AUS DER KOHLE proklamiert.

 

 

 

Wie schön wär das doch, wenn sie ihren riesigen Hefelaster durch ein Lastenrad ersetzen würden! Oder durch einen E-Scooter.

 

Hefelaster

 

Das dappichte*PIEP-PIEP-PIEP*-Gefährt ist quasi leer!

 

Hefelaster

 

Vor fast acht Jahren durfte ich mal Bilder bei einer Veranstaltung zur Mobilität der Zukunft machen. Damals wurde angekündigt, dass beim Blondel-Parkhaus Lieferungen von großen Lkw auf kleine Lastenräder umgepackt und dann emisionsarm und flexibel zum Endkunden gebracht würden.

 

Das gibt es inzwischen sogar! Nur leider zu wenig davon.

 

(Außerdem hieß es, dass bald ein selbstfahrender Bus Leute vom Bahnhof in die City und zurück bringen würde. Seitdem ist kein einziges Büschen ansatzweise autonom hier gependelt!)

 

 

 

Dienstag, 28. Juli 2026

Vorm Theater machen sie ernst:

 

Theater

 

 

 

Zu später Stunde erreichte mich die Nachricht, dass Konrad Beikircher mit 80 Jahren gestorben ist. Im alten Digitalleben waren wir mal FB-Freunde. Aufmerksam auf ihn wurde ich Anfang der Neunziger; seine Programme »Himmel un Ääd« und »Wie isset? … Jot!« besaß ich fortan auf MC. Durch einen Zufall landete ich damals auch bei einem Auftritt von ihm im Einhardt-Gymnasium.

 

 

 

Die PONS GmbH, Testatmentsvollstrecker des Langenscheidt-Verlags (RIP 2019), ruft mal wieder auf zur Wahl des »Jugendworts des Jahres«. In den verbleibenden Top 10 befinden sich folgende Kandidaten, die ich hier mal aufliste, damit man sich kein schweres Jugendwörterbuch kaufen muss:

  • Six, Seven! (Das sind zwei Wörter – plus Ausrufezeichen. Aber mein Favorit. Typisch, dämlich, innovativ! Und keine Sau weiß, was es bedeutet …)
  • Crashout (Anderes Wort für ausrasten – nur so mäßig nötig.)
  • Digga (Das ist uralt!)
  • Gute Käse (Da würde »gut« auch reichen.)
  • Macker (Alter, das ist Digger sein Urgroßvadder, Wallah, ischwör!)
  • Peak (Höhepunkt von was; no surprise is there.)
  • Ragebait (Fachbegriff für was, das provoziert; da ist nichts extra Jugendliches dran.)
  • Süper (Hans? Colonia Duett oder De Vier Botze?!)
  • Schere (Heißt so viel wie »Sorry, mein Fehler!« – und ist der bescheuertste Eintrag auf dieser Liste.)

Erwähnte ich schon, dass jede Volksabstimmung abhängig ist von den zur Wahl stehenden Alternativen? »Mehrzweckeier« wurde aus fadenscheinigen Gründen nämlich nicht zugelassen! Das hört und liest man wenigstens schon mal; und das hätte aus dem Stand gewonnen! (Allerdings dürfte es bei der Entscheidung im Herbst alter Käse sein.)

 

Sehr süß: Die Alterskontrolle bei der Abstimmung.

 

Sehr süß: Die Alterskontrolle!

 

Natürlich bin ich schon 18, Herr Langenscheidt!

 

 

Du bist gut genug.

Und nun lass uns mal ne Schnecke angraben!

 

 

 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Auf dem Katschhof kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Auf dem Katschhof, vorm Aachener Dom, kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Auf dem Katschhof, vorm Aachener Dom, kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Auf dem Katschhof, vorm Aachener Dom, kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Auf dem Katschhof, vorm Aachener Dom, kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Auf dem Katschhof, vorm Aachener Dom, kann man im Moment der »Jungen Dombauhütte« beim Arbeiten zuschauen.

 

Wie wär's mit Eintritt? 11 Euro oder so …

 

 

 

Auf ein Neues!

 

Auf ein Neues!

 

 

 

Einer bei der Deutschen Bank hat lieber Licht, trotz Hitze:

 

 

 

 

Donnerstag, 30. Juli 2026

Eine der schmalsten Straßen Aachens ist der Piefenhäuschenweg zwischen Junkerstraße und Gartenstraße.

 

Piefenhäuschenweg zwischen Junkerstraße und Gartenstraße

 

Wenn man’s nicht weiß, verpasst man glatt den Eingang:

 

Piefenhäuschenweg zwischen Junkerstraße und Gartenstraße

 

Piefenhäuschenweg zwischen Junkerstraße und Gartenstraße

 

Da willst du nicht, dass dir wer oder was entgegen kommt.

 

Piefenhäuschenweg zwischen Junkerstraße und Gartenstraße

 

Wenn man sich jedoch durch diese hohle Gasse traut, landet man sodann am Westpark. Gleich da, wo die neue barrierefreie Unisex-Toilette steht. Das wahrscheinlich teuerste Klo der Stadt: Wegen Anschaffung, Wartung, Anschlüssen, Fundamentierung und Pflasterarbeiten soll das stille Örtchen mal eben rund 300.000 Euro gekostet haben. Ein großes Geschäft! Von innen ist es allerdings auch vom Feinsten. Und eine Toilette im öffentlichen Raum? – Revolutionäre Idee!

 

Westpark

 

Kleiner Fauxpas jedoch: Sie hatten sie im Frühjahr weiß getüncht … Eine weiße Leinwand irgendwo unbewacht in der Landschaft? Da war klar, dass sie recht rasch vollgeschmiert werden würde.

 

Westpark

 

Nun haben zwei Künstlerinnen sie aber neu grundiert und hübsch bemalt, mit Motiven aus dem Zoologischen Garten, der der Westpark einst war.

 

Westpark

 

Westpark

 

Westpark

 

Westpark

 

Schöner Biologen-Gag hintenraus:

 

Westpark

 

Von zuhause aus kennen die sich ja gar nicht.

 

 

Wenn man andersrum geht, kommt man hier vorbei:

 

Westpark

 

Wenn Jonathan Brandis das gewusst hätte …

 

 

 

Freitag, 31. Juli 2026

Abschluss der Archimedischen Werkstatt 2026. Coole Kinder bauten in den letzten zwei Wochen ein 3,70 m hohes Trojanisches Pferd.

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

(Das Konzept war lange festgelegt, bevor Nolan seine Odyssee ins Kino brachte. Denn hier muss diesjahr ja alles vom Pferd sein.)

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

 

Mein Steckenpferd ist das ja nicht, aber danach gab's noch ein Hobby-Horsing-Event mit der Westdeutschen Meisterin im Springen, Curly Sue Schaaf (13), und vielen anderen Begeisterten vor historischer Kulisse.

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

Archimedische Werkstatt 2026

 

 

 

 

You play the hobby horse,

I'll play the fool.