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– April 2021 –

Donnerstag, 1. April, April! 2021

Mögen alle, die sich fragen, ob das, was sie heute sehen, lesen oder hören, wirklich wahr ist oder möglich sein kann, das auch an den restlichen Tagen des Jahres tun!

 

 

 

Bei diesem Posting bin ich mir schon mal nicht sicher, ob es sich um einen Aprilscherz handelt oder nicht: Meine Bundesregierung verrät ernsthaft »spannende Fakten« zu einem ihrer Geheimdienste?!

 

Meine Bundesregierung verrät ernsthaft »spannende Fakten« zu einem ihrer Geheimdienste?!

 

 

 

Noch ein weiterer Aprilscherz? Eine Reklame der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage will mich ködern. »Komm, lass konvertieren!«, oder was? Ich würde da bei Gelegenheit mal die Algorithmen straffziehen; zielgruppengenaue Werbeplatzierung sieht nämlich anders aus.

 

 

 

Apropos letzte Tage: Der Angstgegner Nordmazedonien bezwang unsere »Die Mannschaft« gestern mit 1:2. Raffinierte Strategie vom scheidenden Bundes-Jogi Löw: Wenn man sich gar nicht erst dafür qualifiziert, muss man die WM™ im menschenunrechtlichen Katar nächstes Jahr im Advent nicht extra boykottieren.

 

Für die Nichtteilnahme an der nachzuholenden Fußball-Europameisterschaft 2021 (offiziell UEFA EURO 2020) in zwölf Städten/Ländern demnächst sollte man sich auch noch flugs eine Ausrede ausdenken – wir hätten da ja auch noch so eine weltweite Pandemie am Start!

 

 

 

Karfreitag, 2. April 2021

Der Spiegel hämt schreibt, der Herr Laschet wolle über Ostern »mal nachdenken« wegen Corona und so.

 

 

Ja, kann man mal machen, schadet sicher nicht.

 

 

 

Auch lang nicht mehr gemacht an diesem Tage: Meat ist murder!

 

Meat ist murder!

 

Am Tier, am Klima, eigentlich an allem. Unter anderem. Aber die Reihenfolge von Fressen und Moral ist strikt einzuhalten!

 

 

 

Karsamstag, 3. April 2021

Kann es sein, dass Zeit und Raum schwinden? Gefühlt jedenfalls. Morgen ist schon wieder Ostern. Hey, das war doch grade erst!

 

 

 

Ostersonntag, 4. April 2021

Im WDR 5-Zeitzeichen erinnerte Wolfgang Meyer heute an Papst Formosus, der am 4. April 896 gestorben ist. Die Geschichte seines Lebens, beziehungsweise seines Ablebens und dessen, was danach geschah (Leichensynode, mehrmalige Bestattung und was weiß ich nicht noch alles), wäre Stoff für Hollywood-Filme gleich mehrerer Genres: Gerichtsfilm, Historienschinken, Horrorschocker und Thriller. (Hat sich da eigentlich schon jemand die Rechte gesichert?)

 

 

Erwähnte ich bereits, dass allein die tägliche Viertelstunde Zeitzeichen einen großen Teil des Rundfunkbeitrags wert ist? Ich habe dabei schon mehr gelernt als in all den Jahren Geschi-Unterricht unter dem Bärchen des Pferdefreunds. (Die Sendungen des letzten halben Jahres sind in der ARD-Audiothek abrufbar.)

 

 

 

Ostermenü

 

 

 

Ostermontag, 5. April 2021

Im Impfzentrum am Tivoli präsentierte der Herr Laschet heute Selbstgedachtes: Die Lösung dieser lästigen Corona-Sache möge ein »Brückenlockdown« sein. (Hey, wieder was für die Sammlung!)

 

Ein Brückenlockdown also … – Was soll das sein? Ein Lockdown zwischen zwei Lockdowns?! Ich hoffe wohl, dass er keinem Marketing-Berater Geld für diesen Kniff/Begriff bezahlt hat.

 

Übersetzt heißt es wohl so viel wie: Weiterwursteln wie bisher. Also mit Modellversuchen und Öffnungen drohen und nächtliche Ausgangsverbote versprechen. In seiner Blut-, Schweiß- und Tränen-Rede – bloß ohne Blut, Schweiß und Tränen – wiederholte der Pontifex Minimus im Prinzip die größten Hits vergangener Tage, wie Abstandhalten, weniger Kontakte und dass man die Wirtschaft ja nochmal freundlich um Homeoffice bitten könne; und Tests bei denen wären ja auch mal nicht schlecht. Also wenn's keine Umstände macht, eventuell, vielleicht, wie wär's?

 

Also die Klassiker aus dem Januar. Dabei wusste doch schon Dieter Thomas Heck: »Drei Mal dabei, bitte nicht wiederwählen!« Von Schulschließungen war nicht die Rede. Auch nicht vom Durchgreifen gegen Extremisten, die denken, sie würden querdenken, während sie schon beim Geradeausdenken scheitern, und die regelmäßig (in Leipzig, Kassel und jetzt Stuttgart) zu Zehntausenden gegen die Corona-Auflagen demonstrieren, indem sie gegen die Corona-Auflagen verstoßen.

 

Nun wurde vorsorglich schon mal mit einem Ausgangsverbot gedroht. (Was kommt als nächstes? Ohne Abendbrot ins Bett?!) Mal abwarten, wann die Gerichte das dann wieder kassieren werden. Wenn in irgendeinem Kackdorf an der Kreisgrenze nur ein Cluster von wenigen Infizierten ist, treibt das die Quote im ganzen Landkreis rein mathematisch in die Höhe – warum sollte man dann zig Kilometer entfernt keinen Nachtspaziergang mehr machen dürfen?

 

Außerdem beschwor er das Volk, wir müssten »das letzte Mal Kraft holen«. Nanu, er selbst hat Hannelore doch aus dem Amt gejagt, anno 2017 … Sorry für den Kalauer. Er meinte natürlich – hoffnungslos optimistisch – nur noch ein Mal feste anpacken und dann wäre die Kiste gewuppt. Ich habe da so meine Zweifel.

 

Immerhin schlug er vor, dass sich die Ministerpräsidentenrunde doch schon mal was früher wieder treffen möge, und zwar in echt. Das ist zu begrüßen. Noch schöner wäre dann nur noch, wenn die sich anschließend an die getroffenen Absprachen auch hielten!

 

Seien wir gespannt auf das, was er sich über Pfingsten ausdenkt.

 

 

 

Ostermontag 2021:

 

 

Die altbekannte O-bis-O-Regel, also die Winterreifen von Oktober bis Ostern draufzuhaben, würde ich dieses Jahr ein wenig breiter auslegen …

 

 

 

Mittwoch, 7. April 2021

Letzte Woche gab’s Sonnenbrand, diese Woche gibt’s Gefrierbrand. Die ASEAG hat heute Vormittag sogar zeitweise ihren Busbetrieb eingestellt wegen des Chaos' auf den Straßen. Mich hingegen hat der Schneefall nochmal hinterm Ofen hervorgelockt. Die Magnolien am Dom im Schnee gibt's ja nicht so oft.

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Im Hintergrund übrigens der Heilige Stephanus, nicht etwa der aue Karl, wie man vermuten könnte.

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

 

Nachmittags war die weiße Pracht wohl schon wieder dahin, um mal eine ausgelutschte Formulierung zu gebrauchen. Als ich zum Dom humpelte, herrschte noch schönster Schneesturm: Meine Finger waren schnell gefroren und konnten nicht mehr auslösen – und gesehen, was ist da tat, hab ich auch nicht. Ich hab's gerade so geschafft, das Objektiv zu enteisen/entschneeen – für die Brille war da keine Zeit mehr.

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Baumwolle in AC-City.

 

Die Magnolien am Dom im Schnee

 

Damit wär's jetzt aber auch mal wieder gut mit Schnee.

 

 

 

Donnerstag, 8. April 2021

 

Das Impf-Tempo schreitet laut Armin Laschet »exponentiell« voran. Soso, exponentiell … Wie muss man sich das vorstellen: Jeder Geimpfte impft zwei weitere? Und die zwei impfen dann vier und die vier dann 16 und so weiter? Hey, nach fünfeinhalb Durchläufen sind wir durch mit der Erdbevölkerung!

 

 

 

Freitag, 9. April 2021

The path is clear

Though no eyes can see

The course laid down long before.

Letztens noch von ihm geschrieben, nun ist er gestorben, kurz vor seinem Hundertsten: His Royal Highness The Prince Philip, Duke of Edinburgh, Earl of Merioneth and Baron Greenwich, Royal Knight Companion of the Most Noble Order of the Garter, Extra Knight of the Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle, Member of the Order of Merit, Grand Master and First and Principal Knight of the Most Excellent Order of the British Empire, Knight of the Order of Australia, Companion of the Queen’s Service Order, Lord of Her Majesty’s Most Honourable Privy Council und Member of Her Majesty’s Privy Council for Canada, der übrigens sehr gut Deutsch sprach und dieselbe Ururgroßmutter wie seine Gemahlin hatte. Ja, China, Sack, Reis, ich weiß. Aber das war einer, der immer schon da war. Demnächst steht nun also die »Operation Forth Bridge« an, benannt nach der Eisenbahnbrücke über den allseits bekannten Firth of Forth.

 

Spiegel.de, ich bin ziemlich sicher, dass Philipp kein Aufhebens wollte und nicht etwa nicht aufgehoben werden wollte.

 

Spiegel.de, ich bin ziemlich sicher, dass Philipp kein Aufhebens wünschte und nicht etwa nicht aufgehoben werden wollte.

 

 

 

Nanü? Das Land Nordrhein Westfalen hat die Bewerbung der StädteRegion Aachen als Corona-Modellregion abgelehnt. (Ei wieso datt denn? De Armin is doch ene Oecher Jong.)

 

Und die angekündigte MPK am Montag wird nun nicht nur nicht früher, sondern sogar gar nicht stattfinden. Statt mit der heißen Nadel gestrickter Schutzbestimmungen der Länder soll demnächst ein mit der heißen Nadel gestricktes neues Infektionsschutzgesetz gleich bundesweit Abhilfe schaffen. Holla, Frau Kanzlerin regiert jetzt durch!

 

 

 

Kleiner Verbrauchertest: Freitagabend, Zeit für ein unverdientes Wochenendbier. Aber keins da … Denn das Weihnachtsbäumchen aus dem Kühlschrank letztens ist längst verschwunden. Den hochgeschätzten Durstlöscher hätte ich bereits gestern anrufen müssen, damit er mir heute ein paar neue kühle Blonde brächte. Da ich das nicht tat, wollte ich nun einmal den neuen Anbieter am Markt ausprobieren, die Flaschenpost. Deren Werbeversprechen lautet: Lieferung innerhalb von 120 Minuten.

 

Aufmerksam wurde ich auf diese Firma durch ein unmoralisches Lockangebot von vor zwei Wochen: Um bekannt zu werden, boten sie den Kasten Stubbi für einen (!) Euro an, inklusive Lieferung! So bekommt man seine Kundenkartei natürlich schnell voll. Ich blieb damals stark. Sooo leicht kriegt man mich nämlich nicht! Außerdem hat so ein Stubbi bloß 0,33 l Inhalt – das ist doch mehr Glas als Bier!

 

Dann schauen wir doch mal, was die Flaschenpost so kann:

 

FLASCHENPOST in Aachen

 

Um über den Mindestbestellwert zu kommen, hatte ich zusätzliche eine Flasche wacholderhaltigen Sprits mit zahlreichen weiteren Botanicals wie zum Beispiel Zitrone, Mandel, Süßholz, Schwertlilie, Angelica, Koriander, Zimtkassie, Kubeben-Pfeffer und Paradieskörnern geordert – da sind sicher auch ein paar weitere verdiente, gesundheitsfördernde Preisträger drunter. Man genießt ihn meist in Gesellschaft quaderförmiger, aufgrund von Dichteanomalie an der Oberfläche schwimmender Dihydrogenmonoxid-Festkörper im lockeren Verbund mit einem chininhaltigem Tonikum, so dass Malaria keine Chance hat. Aber ich schweife ab.

 

Weil er das wohl muss, fragte mich der Lieferant, ob ich denn schon 18 sei …

 

Danke fürs Kompliment! (Zu schade, dass ich kein Trinkgeld zur Hand hatte. Dieses bargeldlose Zahlen hat auch Nachteile.)

 

Ja, diesen Service kann man empfehlen! Für eine Exkursion in den Rewe und zurück hätte ich wohl ebenfalls ein halbes Stündchen, inklusive Schlepperei, gebraucht – und was weiß ich nicht alles an Unnötigem zusätzlich gekauft.

 

Kleiner Wermutstropfen, obwohl ich doch gar keinen Wermut bestellt hatte: Die Flaschenpost berechnet keine extra Liefergebühr. Die muss auch nicht extra sein, weil sie wohl schon intra ist: Ein 20er-Kasten Bit 0,5 zu 17,99 € lässt eine vorherige Einpreisung vermuten. Aber ich will nicht moppern, Leistung darf sich auch lohnen.

 

Dennoch werde ich für die langfristige Planung dem Durstlöscher nicht untreu werden. Dieser berechnet nämlich drei Euro pro Anfahrt/Lieferung. Da ergibt es – auch argumentativ – Sinn, gleich vier Kästen (à 15,49) zu bestellen.

 

 

Ach übrigens:

Wie kann man Bier gleich vierfach beleidigen? –

»Herr Ober, ich hätte gerne  e i n   k l e i n e s   a l k o h o l f r e i e s   R a d l e r

 

 

Was passt wohl besser zu so einem Bier als ein paar gesalzene Erdnüsschen? (Die ursprünglich eigentlich Hülsenfrüchte sind, also Erbsen oder Bohnen genannt werden möchten.)

 

"Serviervorschlag"

 

Mit diesem »Serviervorschlag« komme ich wohl so gar nicht klar: Warum soll man die Böhnchen Nüsschen auf einem hässlichen blauen Plastiktablett anrichten und noch fein säuberlich daneben verstreuen? Schmeckt das dann irgendwie besser? (Und warum fehlt das obligatorische Petersiliensträußchen?)

 

 

 

Samstag, 10. April 2021

Mein Lieblingsinder heißt Unmesh Dinda. Obwohl er mir noch nie ein Curry gekocht oder ein Lassi serviert hat …

 

Dafür betreibt er den Youtube-Kanal »PiXimperfect«, auf dem er in die Feinheiten von Photoshop einweist. Er ist größter Fan von Gradationskurven, Schnittmasken, Gruppen, Smartfiltern und Einstellungsebenen, sowie der wildesten Kombinationen von diesen.

 

Ich dachte immer, nach 25 Jahren Erfahrung kann ich Photoshop blind bedienen, doch nun lerne ich Sachen, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt oder dass ich sie je brauchen könnte. Nachdem ich etliche Tutorials weggebingt habe, höre ich Unmeshs Stimme nun auch offline nachhallen, my friend. Wenn er nicht so verdammt schnell sprechen würde, könnte man ihn als den Bob Ross der elektronischen Bildbearbeitung bezeichnen – aber bei seinen Tutorials schläft garantiert niemand jemals ein.

 

(Das von vielen so gehypte Adobe Lightroom habe ich zwar auch, bin damit aber nie warm geworden; es passt einfach nicht zu meinem Workflow. Und hey, dass sie in RAW photographieren, erzählen doch nur Poser!)

 

Unter anderem wurde ich durch Unmesh auf die neuen Neural Filter aufmerksam. (Da ich PS im ungeliebten Adobe-Abo habe, hatte ich beim automatischen Update gar nicht mitbekommen, dass es da was Neues gibt.) Wenn man Bilder photoshoppt, befindet man sich ja immer schon an der Schwelle zum Betrug – mit den nun verfügbaren KI-Filtern ist man endgültig drüber. Diese Effekte hätte man natürlich auch mühselig selbst zurechtpixeln und zusammenstempeln können – doch so eine Hautreinigung auf Knopfdruck zum Beispiel erhöht die Geschwindigkeit im Arbeitsalltag ungemein. Hey, diese schlauen Filter erkennen von ganz allein, wo im Bild sich das Gesicht befindet, dem der Streuselkuchen zu entfernen ist! Und auf Wunsch verändern sie auch die Blickrichtung!

 

(Philosophischer Exkurs: Was ist verwerflicher, ein offensichtlicher Instagram-Filter oder eine nicht erkennbare Photoshop-Bearbeitung?)

 

Die krasseste neue Funktion in Photoshop ist jedoch »Zum Bearbeiten einladen«:

Man lädt sein Bild in die Cloud und lässt dann andere die Arbeit machen!

 

And so, without any further ado, let‘s get started.

 

(Wie war noch mal die Definition von Arbeit im Team? – Toll, ein anderer macht's!)

 

 

And so, without any further ado, let‘s get started!

 

Der PiXimperfect-Kanal enthält im Moment über 650 Videos mit Längen so zwischen fünf und 50 Minuten – ich bin also für einen wochenlangen, hammerharten Lockdown mit Ausgangssperren von mittags bis zwölf bestens gerüstet.

 

Und ich möchte wetten, dass ich anschließend Photoshop immer noch nicht nicht ganz ausgefahren habe!

 

 

 

Montag, 12. April 2021

Ein viel größeres Problem als diese läppische Pandemie scheint derzeit ja die K-Frage der Union zu sein …

 

Für die Jüngeren: »K-Frage« bedeutet: Wer wird die nächste Bundeskanzlerin.

 

(Ja, Kanzlerin – ich fang doch jetzt nicht an zu gendern!)

 

Der CSU-Markus Söder sagte gestern, er kandidiere nur dann, wenn die Schwesterpartei CDU das auch wolle. Hui, das klingt ja schon fast nach Sittsamkeit und solidarischer Kooperation! Auf jeden Fall gänzlich unbajuwarisch.

 

Heute gab das CDU-Präsidium bekannt, dass es Armin Laschet bei seiner K-Kandidatur unterstütze. (Was wollen die auch sonst tun? Ihren neuen Parteivorsitzenden direkt mal in die Pfanne hauen?! (Mutig ist es indes schon: Den Umfragen zufolge werden mit Laschet als Zugpferd wohl viele CDU-Abgeordnete aus dem Sattel fliegen.))

 

Was im Umkehrschluss jedoch heißt, dass das CDU-Präsidium M. Söder eben nicht unterstützt.

 

Klarer Fall, eigentlich. Söder teilte heute allerdings mit: Es komme ja auch noch auf die Fraktion an. Und auf die Abgeordneten. Und natürlich auf die Meinung der Bevölkerung. (Der alte Fuchs kann Umfragestatistiken lesen!) Und dass er sich daher noch Bedenkzeit ausbedinge.

 

Ach, vielleicht sollten die das einfach auswürfeln.

 

 

 

Vier Autos von Regionetz in einer Reihe? Man könnte fast vermuten, es gibt nebenan ein Problem mit dem Regionetz …

 

Regionetz

 

 

 

Dienstag, 13. April 2021

Zu den beliebtesten Hobbys deutscher Lebensmittelkonzerne gehört wohl das regelmäßige Umstrukturieren ihrer Ladenlokale. Nun traf es meinen Rewe-Markt im Kapuzinerkarree/ Cinekarree. Nachdem man den umgebauten Rewe am Markt wegen der engen und hohen Regalreihen (RIP Kaiser's!) eigentlich gar nicht mehr betreten sollte, schwante mir das Schlimmste.

 

Doch ach, der neue Eingangsbereich ist nachgerade ausladend gestaltet! Wer Obst und Gemüse sucht, findet es zahlreich auf dem coronakonform weitläufig angelegten Areal wieder. Auch der Kühlbereich für Wurst, Käse und sonstige Milchprodukte ist übersichtlich und offen angelegt.

 

Allein, wenn man auch nur irgend etwas anderes begehrt, empfiehlt es sich, einen Faden in den mäandernden Regalreihen mitzuführen, wie ihn einst Ariadne ihrem Theseus auf Kreta an die Hand gab, als dieser sich anschickte, den Minotauros zu besiegen!

 

(Wobei die sich später auf Naxos ja dann doch dem Weingott Dionysos hingegeben hat – Frauen! … Bevor ich hier etwa misogynisch erscheine: Würde mir ein Weingöttin Avancen machen, würde ich wohl auch schwach werden …)

 

 

 

Ich habe zwar keine Nachkommen (von denen ich wüsste …), aber außer der dürren Worte in diesem monatlichen Periodikum dürfte botanisch begründet noch so einiges von mir bestehen bleiben:

 

Winstrup

 

Hopfen, Wacholder – meine Welt! Und frische Luft mag ich ja auch.

 

 

 

Mittwoch, 14. April 2021

Das Kind hat einen Namen: Bundes-Notbremse. Die Idee: Wenn die alleinseligmachende Sieben-Tage-Inzidenz an drei Tagen hintereinander gewisse Schwellen überschreitet, müssen die betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte die Verbreitung des Virus' mit schärferen Maßnahmen bekämpfen.

 

(Diesen Inzidenzwert würde ich bei Gelegenheit gerne nochmal auf dem Prüfstand sehen: Wie genau kommt der nochmal zusammen? Ab wann ist er wirklich kritisch? Und was ist, wenn irgendwo in einem Fax Papierstau herrscht oder ein Rechenfehler auftritt? Dann verschieben sich doch alle Zahlen, an die wir uns so klammern.)

 

Jetzt muss das Kabinett den Gesetzestext nur noch formulieren, der Bundestag ihn beschließen, der Bundesrat ihn durchwinken (oder auch nicht) und der Bundespräsident ihn unterschreiben, nachdem seine Leute ihn juristisch abgeklopft haben. Die Notbremse dürfte also nach ungefähr 400 Tagen Pandemie pünktlich fertig sein zur vierten Welle.

 

Knackpunkt dürfte die geplante Ausgangssperre von 21 bis fünf Uhr sein. Obwohl an der frischen Luft wohl die geringsten Gefahren bestehen. Also wären Eingangssperren doch viel effizienter! Kontrollen privater Wohnungen sind wegen des Grundgesetzes aber problematisch, also kontrolliert man den Weg zwischen ihnen. (Obwohl die Detektion überproportionierter Versammlungen leicht wäre: Man müsste bloß mal bei den Lieferdiensten nachfragen, wie viele Pizzen sie allabendlich so in die Haushalte schleppen …)

 

Diese strengeren Regeln blühen uns wegen denjenigen, die sich nicht an die lockereren Regeln halten wollen. Man könnte ja auch mit Nachdruck klar und deutlich sagen: Leute, es ist ernst, denkt mit, haltet Abstand! Alle!

 

Aber das ist leider nicht in Gesetzestexte zu gießen. Und schon gar nicht nicht justiziabel.

 

Leider gibt es zu viele, die Regeln nur für unverbindliche Empfehlungen halten.

(Sonst müsste man die Innenstadt ja auch nicht dermaßen mit Verbotsschildern, Hinweistafel und Absperrpollern zurammeln. Wie wäre das herrlich: Eine einmalige, allgemeine »Bedienungsanleitung« an der Stadtgrenze, alle wüssten bescheid und hielten sich dran!)

 

Ich befürchte, angesichts der verbreiteten Neigung zum Umschiffen von Regeln sind der Kreativität beim Ausreden-Erfinden keine Grenzen gesetzt. Und alles wird sich so um kurz vor neun knubbeln.

 

Die Leute, die über ein Haus und befriedetes Besitztum verfügen, sind natürlich die Kings; während die Habenichtse ohne Garten, Balkon oder Dachterrasse in ihrer Bude hocken müssen. Das wird ein Spaß im Hochsommer!

 

 

(Früher, als die Pandemie in weiter Ferne war und ich noch Feten ausgerichtet habe, wäre so eine Ausgangssperre seeehr praktisch gewesen: Einige Spezialisten Gäste wären endlich mal beizeiten da gewesen und hätten nicht schon um 22 wieder dringend auf die nächste Party hoppen können.)

 

 

 

Donnerstag, 15. April 2021

Neues von der Adipositas-Front. Nicht nur, dass viele Leute wegen Corona Hausarrest haben sich kaum mehr bewegen: Nun rüstet auch noch die Zucker-Mafia auf!

 

Das neueste hochkalorische Ding sind diese königliche Donuts genannten frittierten Berliner-Ringe, auf die jeweils noch ein halbes Pfund Schokolade und Süßriegel draufgepackt werden; manchmal werden die kohlenhydratreichen Tori zusätzlich auch noch mit Zucker-Fett-Emulsionen vollgespritzt. Und die Streusel und Saucen und Glazings und Topping nicht zu vergessen! (Im Prinzip könnte man die Donut-Rohlinge unten drunter auch weglassen – das würde keiner merken.)

 

»Normale« Donuts mit Zucker-, Schoko-, Zimt- und Kokos-Glasur sind hierzulande ja seit den Krimiserien aus den Neunzigern bekannt. Doch bei Double Nut, Cake & Cream, Crunchy Berry, Brownie Bomb, Oreo Cream Black, Crispy-Pearl Bomb, Freezy Choc-Cream, Buttercookie Bomb, Cake Cinnamon Bomb, Toffee & Peanut Bomb, Triple Chocolate White, Caramel Buiscuit Bomb, Crunchy Hazelnut Bomb und Crossnuts Blueberry-Sugar Cross (vegan) dürfte der Blutzuckerspiegel schon vom reinen Ansehen in stürmische Höhen schießen!

 

Es kann mir keiner erzählen, dass das genüsslich oder einfach zu verzehren wäre (Stichwort: Maulsperre), beziehungsweise dass man nicht einfach auch gleich eine Packung Süßriegel futtern könnte. Was wahrscheinlich auch günstiger käme bei Preisen von bis zu 5,50 Euro pro Stück.

 

Aber egal. Es muss instagramable sein – da sind Kosten und Kulinarik egal.

 

Chocolate Frosted Sugar Bombs scheint’s nicht zu geben. Die würde ich sofort kaufen!

 

 

 

Außerdem erlebt der gute, alte Bubbletea im Moment seine Renaissance, jedenfalls hier in Aachen. Man erinnert sich: Vor knapp zehn Jahren war dieses glukosesirupige Zeug das Ding bei der Jugend. Keine Hauswand, keine Fensterscheibe, an der keine dieser Kügelchen aus der Molekularküche klebten.

 

Auf einmal war der Bläschentee jedoch weg. Es hieß, man hätte irgendeinen krebserregenden Giftstoff darin gefunden. Was aber nicht stimmte: Das Prüfgerät war bloß neuartig, nicht geeignet oder verunreinigt.

 

Jedenfalls, das Image war dahin, und von jetzt auf gleich war der Hype vorbei und waren alle Läden zu.

 

Mittlerweile sieht man wieder vermehrt Plastikbecher mit dem taiwanesischen Getränk auf der Basis von gesüßtem Tee mit Milch, Fruchtsirup und farbigen Kügelchen aus Tapioka oder Alginat auf den Trottoirs oder Insta-Profilen.

 

Ich kann nicht verstehen, warum die Bobas-Bosse damals ihre Rezeptur nicht einfach geändert und erneut haben prüfen lassen: Wenn ich ein Rezept hätte, und da wäre, sagen wir mal, Entendreck drin, und jemand von der RWTH kommt und misst und prüft und sagt, »Hey, da ist ja Entendreck drin!«, dann sperr ich doch nicht meinen Laden zu, sondern setz mich hin und braue was zusammen, wo eben kein Entendreck drin ist.

 

Aber vielleicht war das ja auch ein Geschmacksträger; was weiß denn ich.

 

 

 

Freitag, 16. April 2021

Interessantes Portfolio:

 

Interessantes Portfolio

 

 

 

Facebook macht schon wieder Ärger. (Einverstanden, beim Nochmaldrübergucken sehe ich die zweifach doppelt gemoppelte Redundanz und die mehrmalig überflüssige Wiederholung in diesem Satz ein …)

 

Nachdem erst letztens eine halbe Milliarde eigentlich geschützter Nutzerdaten plötzlich öffentlich einsehbar waren (meine waren übrigens nicht dabei – kein Wunder, dass hier niemand anruft), nun der neueste Bug:

Facebook hat scheint's vergessen, wen seiner »Freunde« man entabonniert hat; 30 Tage lang oder dauerhaft.

 

Die man übrigens aufgrund fortgesetzter Langweiligkeit oder Nervigkeit entabonniert hat … Es gibt da nämlich so ein paar One-trick-Ponys, die nur ein einziges Thema auf der Agenda zu haben scheinen und dazu täglich ausgiebig posten. *gähn* Oder die gar kein eigenes Thema haben und ständig irgendwelche fremden Share-Pics teilen. *gähngähngääähn* Diese snoozt man natürlich.

 

Und so wird einem gerade ein dermaßen uninteressantes Zeug in die Timeline gespült, dass es nur so rappelt. Man kann die Nervensägen auch nicht entabonnieren, weil sie ja schon entabonniert sind.

 

Immerhin wird einem dadurch nochmal in Erinnerung gerufen, wen man da seit Jahren so mitschleppt …

 

 

Ich bin gespannt, wann der nächste FB-Bug kommt. Bei dem zum Beispiel private Nachrichten plötzlich öffentlich geschaltet sind; das wär doch mal was.

 

 

 

Samstag, 17. April 2021

Höhepunkt der Operation Forth Bridge auf Windsor Castle:

 

Operation Forth Bridge auf Windsor Castle

 

Da hieß es für Fips zum letzten Mal cruisen im selbstdesignten Land Rover Defender in militärisch-elegantem After-Eight-Grün. Ich hätte Mortimer auf die feine englische Art eigentlich auch eine Prinzenrolle kaufen lassen können; die hatte HRH Philip (†) schließlich jahrzehntelang inne.

 

Das ZDF stimmte auf die großbritischen Funeralien schon eine Stunde vor Beginn ein; vor allem mit wenig feierlichen Mutmaßungen über das zerrüttete Verhältnis zweier Enkelsöhne des Verstorbenen, was ja mal so gar nichts mit dem Thema des Tages zu tun hatte. Während der Zeremonie selbst wurde dann jeder Handgriff und jeder Fußschritt angekündigt, ausführlich beschrieben und eingehend kommentiert – wie gut, dass mir im Fernsehen immer einer stundenlang erzählt, was ich ohnehin gerade sehe!

 

 

Die ARD hingegen stieg erst zur Trauerfeier in der Kapelle selbst ein. Vorher waren eine deutsche Romantikkomödie von 2009 und die Tagesschau wohl wichtiger … Ja was soll das denn?! Ich kann ja wohl umfassende Berichterstattung verlangen für den Rundfunkbeitrag, den ich nicht zahle!

 

 

 

Sonntag, 18. April 2021

Wo wir schon bei Leichen sind: In Berlin gab es heute die feierliche Trauerzeremonie zu Ehren der Corona-Toten.

 

Jetzt schon?!

 

Ist die Pandemie bereits zu Ende, habe ich was nicht mitbekommen?

Aber egal, so können da ja dann einige noch live dabei sein ….

 

 

 

Nette kleine Serie zum Wegbingen am Sonntagnachmittag in der ZDF-Mediathek: »Dead Pixels« für den kleinen Dopamin-Kick zwischendurch.

 

In den zwei Staffeln mit sechs Folgen à 25 Minuten geht es um Gamer, ihr Online-Rollenspiel »Kingdom Scrolls« und die damit zusammenhängenden Klischees; so überzeichnet wie glaubwürdig. Man merkt, dass da einer mit Vorerfahrung die Drehbücher geschrieben hat. Die Dialoge sind dynamisch und dicht – und besonders, wenn der Hauptcharakter Meg (Alexa Davies) mitmischt, schon mal frivol, vulgär und geschmacklos – unbedingt anschauen!

 

Die Folgen sind auch im englischen Original verfügbar – hey Kiddies, da könnt ihr eine Menge böser Wörter lernen, für wenn der nächste Auslandsaufenthalt mal wieder möglich ist.

 

 

 

Montag, 19. April 2021

Die K-Frage ist entschieden!

 

Gesittet, geschlossen und ohne Verletzte.

 

Wer hätte je gedacht, dass ausgerechnet die flügelkampferprobten Grünen das hinkriegen? (Und die Union eben nicht.) Bundeskanzlerinnenkandidatin ist nun also Annalena Charlotte Alma Baerbock (aka ACAB).

 

Schade eigentlich, mit der habe ich noch kein Selfie.

 

Schade auch für Robert Habeck: Der muss jetzt immer drei Schritte hinter Annalena hergehen.

 

 

 

Bei der Union hingegen wurden weder weiße Fahnen noch weißer Rauch gesichtet. Söder und Laschet zerfleischten sich letzte Nacht wohl nochmal ein wenig in Berlin. »Die Zerstörung der CDU – jetzt erst recht!« Da kann Rezo noch was lernen. Eine Entscheidung liegt bislang nicht vor.

 

(Soso, ein nächtliches Treffen haushaltsfremder Personen fern der Heimat also …)

 

 

 

Derweil scheint sich der neue Stern am Inzidenzhimmel herauszukristallisieren: Ab 165 sollen die Schulen nun wieder schließen müssen/dürfen.

 

1 6 5

 

Denkbar wären aber auch diverse andere Werte zwischen 111 und 666.

 

(Wenn wir bloß jemanden in leitender Funktion hätten, der sich mit würfeln auskennt …)

 

 

 

Dienstag, 20. April 2021

Ich bin ja immer live dabei. 00:38 Uhr: Der CDU-Bundesvorstand stimmte nach mehreren Stunden Zermürbung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat. Also so drei Viertel bis zwei Drittel vom Vorstand taten das …

 

Aber mal abwarten, was da noch so aus München/Nürnberg folgt; die Bundestagswahl ist erst in 159 Tagen. Vielleicht verlangt Söder ja 99 % Mitgliederzustimmung. Oder dass Armin auf Knien durch den Schnee nach Canossa robbt. Oder Laschets Erstgeborenen auf einem Silbertablett. (Hey Joe!)

 

Ach, vielleicht ist das Land ja auch einfach noch nicht bereit für eine männliche Bundeskanzlerin.

 

 

– – –

 

 

High Noon; also doch kein Nachschlag im Hahnenkampf. Der Monarch der Südlichen Königslande hat in seiner Pressekonferenz um zwölf Uhr mittags wörtlich gesagt:

»Die Würfel sind gefallen: Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union.«

Und es sicherheitshalber auch noch getwittert:

 

»Die Würfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union.«

 

Würfel! Entweder hat er Humor. Oder er tritt nach.

 

(Die Aachener Studenten auf Jodel kriegen sich jedenfalls gar nicht mehr ein.)

 

 

In ganz Franken dürfte es nun jedoch keine Kreide mehr geben.

 

Kreide gefressen

 

Doch welch ein Timing: Den Deutschen Kanzler(kandidaten) ausgerechnet am 20. April zu proklamieren … Heute hat doch der Mann Geburtstag, der Adolf Hitler erschoss!

 

Manche unken nun, mit ARMIN LASCHET geht die CDU buchstäblich mit CHARME INS TAL. Und da gibt’s dann MATSCH IN REAL. Oder auch RASANTE MILCH (?!). Das wird jedenfalls ein CRASH MIT ELAN. (Weitere mögliche, weniger nette Anagramme seien an dieser Stelle verschwiegen.)

 

Nachdem das jetzt also geklärt ist, warten wir auf das nächste große Battle:

Wer wird Kanzlerkandidat der FDP? Christian Lindner? Rudolf Rentschler?

 

Und danach schauen wir mal, ob's dieses Jahr auch politische Inhalte gibt.

 

 

 

Aber es sind auch Nebensächlichkeiten zu vermelden: Die Städteregion legt mal wieder eine Punktlandung hin:

 

165 Inzidenz 20.04.2021

 

 

 

Mittwoch, 21. April 2021

So langsam kann ich die Faszination für die Unterhaltungssportart Fußball dann doch verstehen: Schalke 04 fliegt vorzeitig aus der ersten Bundesliga – und ihre »Fans« attackieren die Spieler, bewerfen sie mit Eiern, verfolgen sie nach Hause und demolieren ihre Autos.

 

 

 

Neues von der Bundesspaßbremse; sie ist schon vom Parlament verabschiedet. (Tschüssi!) Die Ausgangssperre soll nun wohl erst ab 22 Uhr gelten. Wenn ich es richtig verstanden habe, muss man zwischen 22 und 24 Uhr joggen gehen …

 

 

 

Donnerstag, 22. April 2021

Jesses! Im ebenfalls tollen Photoshop Training Channel verrät Jesús Ramirez weitere Photoshop-Tipps-&-Tricks! Über 370 Tutorials – ich komme niiie wieder vor die Tür.

 

 

 

Es gibt zwar auch Ausnahmen, aber: Bei den meisten Apotheken gefällt mir der Service nicht.

 

In den einen wirst du fast nicht angeschaut, weil das Gespräch mit der Kollegin in diesem Moment einfach wichtiger ist. Und ich verlange hier jetzt keine hündische Unterwürfigkeit: Das knappe Nennen der Tageszeit und ein kurzer Blickkontakt reichen vollkommen.

 

In den anderen ist man übertrieben zuvorkommend und berät auch bei schlichten Pillen unaufgefordert sehr aufopferungsvoll. Oft zu detailliert: Als wäre der Kunde fünf Jahre alt und hätte in seinem langem, beschwerlichen Leben nicht schon kiloweise pharmazeutische Cocktails unterschiedlichster Ingredienzien metabolisiert. (Abkürzen kann man das Prozedere, indem man lügt, die Arzneien wären nicht für einen selber, sondern für die malade Omama in der zugigen Kate draußen im Walde bestimmt.)

 

Und diese aufgeklebten Diskretionsabstände sind ein Witz! Gegen unerwünschte Aerosoldistribution mögen die Demarkationslinien auf dem Fußboden wohl einigermaßen ausreichen, gegen umbrandende Schallwellen jedoch eher nicht. Weder möchte ich, dass der nächste Kunde mitanhören kann, an welchem Zipperlein ich gerade leide. Noch möchte ich erfahren, was der Kunde vor mir für eine eklige Maläste an den Hacken hat! Warum gibt es in Apotheken eigentlich immer noch keine plüschigen Separées? Oder so etwas wie Beichtstühle?

 

Was fast allen Apotheken gemein ist: der dürftige Lagerbestand. Wenn ich ein Medikament verschrieben bekommen habe, höre ich bei gut einem Drittel der Einkäufe, dass das gewünschte Präparat leider gerade nicht vorrätig sei, jedenfalls nicht in dieser Packungsgröße oder in dieser Dosierung oder von diesem Hersteller. »Wir können es aber für 15 Uhr bestellen.«

Hey, man sollte doch so mit der Zeit die Vorlieben des Arztes in der Praxis obendrüber kennen und ein paar seiner Standard-Medis gebunkert haben! Wenn ich wirklich krank bin, hab ich doch keine Lust – und Kraft –, mich mehrmals täglich zur Apotheke zu expedieren.

(Ja gut, manche Apotheken liefern auch nach Hause. Aber dann kann ich ja auch direkt online ordern – doch dazu später mehr.)

 

Oder sollte man sicherheitshalber überhaupt erst ab 15 Uhr zur Apotheke gehen …?

 

Was noch stört: Auch schon vor dem innenstadtentleerenden Corona waren pharmazeutische Ladenschließungszeiten um 18:30 Uhr vorherrschend. Wie im letzten Jahrtausend! Klar, denn umso früher kann man dann ja die Nachtgebühr draufschlagen. Es fehlen nur noch die Mittagspause zwischen 13 und 15 Uhr und der geschlossene Mittwochnachmittag, dann fühlen wir uns wieder wie in den frühen Achtzigern.

 

Ärgerlich aber verständlich sind natürlich auch die bauartbedingten Apothekenpreise in der Apotheke. Aber nomen est omen.

 

 

 

Obwohl sich krasse 13 (!) Apotheken im Umkreis von 500 Metern um mein Domizil befinden,

suchte ich nun also mein Heil bei einer britisch anmutenden Online-Apotheke mit Sitz im niederländischen Heerlen unweit der deutschen Grenze; nennen wir sie germanisiert einfach mal »DoktorMoritz«.

 

Am Sonntag habe ich die Bestellung aufgegeben. Bis Mittwochnachmittag hatte ich noch nichts von denen vernommen, außer einer Bestellbestätigung per Mail. (Das Geld hingegen wurde umgehend eingezogen.) Auf der Homepage befand sich nur ein Schaubild, wie der aktuelle Status gerade ist:

Meine Pillen und Sälbchen befänden sich derzeit noch in der »pharmazeutischen Prüfung«. Es waren nur handelsübliche, rezeptfreie Arzneien – was brauchen die denn da drei Tage für eine pharmazeutische Prüfung?! Ich vermute, da spuckt eine Datenbank die wichtigsten Hinweise automatisch aus; wir leben im Jahre 2021. (Das Symbolbildchen erweckt allerdings in der Tat den Eindruck, dass da drei medizinische Koriphäen verschiedener Disziplinen ihre Köpfe zusammenstecken und in einem fächerübergreifenden Konsil eingehend über die Wechselwirkungen von Kopfschmerztabletten, Lippenherpescreme und Fieberthermometern beraten.)

 

Heute dann endlich die Meldung: »Die Ware wurde versandt.« Wahrscheinliche Zustellung am Freitag, also morgen.

 

DoktorMoritz

 

Es folgt nun die übliche Litanei der Kuriere von Dalsey, Hillblom und Lynn:

 

Leute, es reicht vollkommen, wenn Ihr mir mitteilt, wann das Zeug ungefähr hier ankommt!

 

 

Fünf Tage also. Hey, da wäre ich ja schneller, wenn ich selbst nach Holland rüberlaufe; das sind keine zehn Kilometer zu Fuß! Das nächste Mal also wieder lokale Pharmazie. Vielleicht kann ich dort ja auch einmal ein vomitierendes Ross vor der Fassade mit dem Aeskulapstab-A erblicken; davon hört man doch so oft.

 

 

 

Weia: Ich habe mich unwissentlich soeben strafbar gemacht! Als ich vom Einkaufen zurück kam, erfuhr ich, dass wieder eine Schikane der Stadt Aachen Allgemeinverfügung der Stadt Aachen gilt. In Fußgängerzonen und Parks muss nun wieder eine Maske getragen werden.

 

Das ist sicherlich sinnvoll. Bevor es wieder voll wird in den Grünanlagen; der Sommer naht. Aber warum muss ich davon durch ein Jodel-Posting erfahren?!

 

 

 

Ui, da haben sie jetzt aber Dampf gemacht! Die Bundesnotbremse ist bereits durch den Bundesrat durch und F.W. Steineimer hat den Wisch auch schon unterschrieben. Zum Inkrafttreten fehlt nun nur noch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt.

 

(Und dann müssen wir abwarten, was Karlsruhe sagt …)

 

 

 

Freitag, 23.04.2021

Sowas ist überhaupt nicht gut für meinen Blutdruck: »Mein Name ist XYZ und ich bin Schauspieler.«, klang es da gestern auf Youtube kurz vor dem Zubettgehen bei der konzertierten Aktion #allesdichtmachen dutzendfach. In auffällig gut produzierten (das war kein weinseliger Schnellschuss!) Einminütern äußern sich vermutlich zu Recht frustrierte Schauspieler mit zu viel Tagesfreizeit zu den Corona-Maßnahmen. Tatsächlich ist es hauptsächlich arrogantes Geschwurbel in salbungsvollem Duktus unterlegt mit pathetischem Soundtrack, nur notdürftig als Kritik getarntes Rummäkeln und flaches Lustigmachen über die Maßnahmen und pauschales Bashen der Medien.

 

Beziehungsweise wird gar nicht so klar, wie die Aussagen gemeint sind. Ich befürchte ironisch, sarkastisch und satirisch. Und wer das nicht versteht, dem wird demnächst in den Talkshows wahrscheinlich fehlender Intellekt und mangelndes Kunstverständnis unterstellt werden. (Und dann wird wieder diskutiert, was Ironie ist und Satire darf. Und dann war das alles wieder nicht so gemeint. Ich. Kann. Es. Nicht. Mehr. Hören!)

 

In den Videos wird auch von unterdrückter Meinungsfreiheit gefaselt. Gleichzeitig wurde die Kommentarfunktion darunter deaktiviert – genau mein Humor. Ich höre schon das »Das-wird-man-doch-wohl-noch-sagen-dürfen!« Klar, darf man das. Man darf sich dann aber auch auf Gegenwind einstellen. Und dass es keinen Diskurs gäbe, ist doch ein schlechter Witz – seit einem Jahr hört man doch nichts anderes mehr als gegenläufige Meinungen.

 

Diese Pandemie bekommt den Leuten nicht. Wir sollten sie langsam mal beenden.

 

Konstruktive Gegenvorschläge wurden übrigens nicht gemacht; es gab auch keinen Aufruf zum Impfen zum Beispiel oder erkennbares Mitgefühl mit den Leuten, die den Laden seit einem Jahr am Laufen halten oder die bereits geliebte Menschen an Corona verloren haben.

 

Die Kampagne bekommt leider tüchtig Applaus von Pandemieverharmlosern, Leerdenkern, Rechten und sonstigem Volk (Überschneidungen möglich), was zu erwarten war, weil sie dieselben Klischees bedient und ihre Erzählmuster nutzt. Die freuen sich jetzt natürlich über so viel gratis Support. Na dann mal herzlichen Glückwunsch zum neuen Freundeskreis! Jana aus Kassel hält Jan Josef aus Berlin nun wohl für ihren Kumpel. Ich glaube zwar nicht, dass die Schauspieler und Schauspielerinnen rechts eingestellt sind, aber das »Übrigens: #FCKNZS« unten auf der Projekt-Homepage wirkt schon ein bisschen so wie ein winziges Feigenblatt im Spätherbst.

 

Unter den Beteiligten sind Jan Josef Liefers, Meret Becker, der wunderbare Martin Brambach, Wotan Wilke Möhring und Ulrike Folkerts – aber auch richtig gute Schauspieler. Enttäuscht war ich, auch Ulrich Tukur, Cem Ali Gültekin, Nadine Dubois und Jens Wawrczeck (?) in dieser Liste zu finden. (Oh Peter! – Obwohl sein Beitrag ziemlich gelungen war. Kurz umrissen: Man kann sich halt nicht aussuchen, von welcher Seite im Theater man Applaus bekommt – sollte man deshalb gar nichts mehr sagen?)

 

Das Impressum der Homepage weist einen ziemlich unbekannten Wunder-Mann als Verantwortlichen aus, der bei Insta gerade mal 122 Follower und sechs pandemieskeptische Postings am Start hat.

 

War es wirklich so langweilig in den geschmackvoll eingerichteten Wohnungen mit mildem Licht und sattem Ton? So ein Drittel der Beteiligten dürfte ganz gut situiert sein. Man könnte seine mediale Reichweite doch dann auch verantwortungsvoll nutzen, statt so tief ins Klo zu greifen.

 

Bei einigen Sätzen pflichte ich ja sogar bei: Dass auch ich einige derzeit geltende Regeln für absurd halte, dürfte auf diesen Seiten gelegentlich deutlich geworden sein. Kritik darf man natürlich immer üben; wenn es sein muss, auch mit Sarkasmus. Aber warum auf so schlichte, wenig geistreiche und vor allem missverständliche Art gegen alles und jedes? Und so spät?

 

Oder ist das alles nur ein Deepfake, mit künstlich reingepixelten Gesichtern und Stimmen? Steckt wieder der Böhmermann dahinter? Technisch geht inzwischen ja so einiges. (Ich muss dringend mal mit Unmesh und Jesús sprechen.)

 

Oder waren es bloß Rollen? Dann würde ich mir dringend mal den Drehbuchschreiber und den Regisseur vorknöpfen!

 

Mal ganz praktisch gedacht: Wenn ich so eine Aktion auf die Beine stellen wollte, würde ich doch bei möglichst vielen meiner Kollegen aus der Branche anfragen. Daher sind nur gut 50 Beteiligte ein Zeichen der Hoffnung. Vielen Dank an alle, die nicht mitgemacht oder sogar schon aktiv Kritik daran geäußert haben.

 

(Es kann aber sein, dass ohnehin nur Mitglieder eines bestimmten Netzwerkes angesprochen wurden: Die meisten Beteiligten haben irgendeine Verbindung zum Tatort.)

 

 

– – –

 

Abends. Huch, ich wollte mir eben die Homepage allesdichtmachen.de nochmal genauer ansehen:

 

#allesdichtmachen

 

Wahrscheinlich haben die da oben persönlich den Stecker gezogen, äh dichtgemacht, jawohl!

 

Etliche Videos sind von Youtube wieder verschwunden. Und das Instagramprofil des Impressumsmenschen ist inzwischen auf »privat« geschaltet. Dafür hat er die Aktion lapidar mit »Das ist Kunst.« kommentiert.

 

Ich gehe mit und erhöhe: »Das ist die billigste Ausrede für Schwachsinn, die es gibt.«

 

Liefers saß heute Abend wie prophezeit auch schon zugeschaltet in der RB-Talkshow 3nach9 rum und wurde live in der Aktuellen Stunde des WDRs interviewt. Ja, das sind sie, diese bösen, so einseitigen Medien, in denen er ja überhaupt niiie eine Stimme kriegt!

 

Schalten Sie auch demnächst wieder ein, wenn die zerknirschten Entschuldigungsvideos folgen, Hashtag #sorry, #missverständnis, #nurzumnachdenkenanregen.

 

#allesrückgängigmachen.

 

 

 

Wieso muss ich eigentlich gerade an Harald Schmidt denken? Dessen Rat an Schauspieler: »Lern deinen Text, fall nicht über die Möbel und steh den anderen nicht im Licht!«

 

 

 

Samstag, 24. April 2021

Nein, so ein Zuuufall:

Neuerdings ist bei der CSU auch eine Online-Mitgliedschaft möglich – bundesweit!

 

60 Euro gespart

 

(Geil, noch nie so schnell 60 Euro gespart!)

 

Das macht Söder soch nur, um den Brückenkandidaten Laschet zu ärgern, oder? Ich schätze, CSU und CDU beharken sich noch ein Weilchen, um von ihrem Korruptionsskandal abzulenken.

 

 

 

Nachbeben von #allesdichtmachen: Es heißt, einige wussten gar nicht, worauf sie sich dabei einlassen und wer dahintersteckt. Meret Becker: »Wir hätten vielleicht mehr das sagen sollen, was eigentlich gemeint ist.« Ja, das wäre doch mal was gewesen! Satire sollte man eben auch können. Sarkasmus und Ironie sind offenkundig ungeeignet, eine sachliche Debatte anzustoßen. (Eine Debatte, die übrigens längst läuft.)

 

Wegen der Aktion die Leute nun zu boykottieren (Stichwort Cancel-Culture), davon halte ich nichts. Einen Schuss hat jeder frei. Außerdem mochte ich den Professor Boerne schon vorher nicht mehr. Immer dasselbe; und ist sein Titel überhaupt echt?

 

 

 

Sonntag, 25. April 2021

Zweiter Tag der abendlichen Ausgangssperre in Aachen, 22:02 Uhr.

 

Zweiter Tag der abendlichen Ausgangssperre in Aachen, 22:02 Uhr.

 

Hier ist ja mal gar nix los!

 

Aus Protest gegen die Regierung, die Medien, die Wissenschaft, die unmenschlichen Maßnahmen, die Pandemie im Allgemeinen und das SARS-CoV-2-Virus im Besonderen wollte ich gerade rausgehen – hab aber so überhaupt keine Lust dazu.

 

 

 

Montag, 26. April 2021

Das BR-Magazin quer erinnert daran, dass heute vor 25 Jahren die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl stattfand.

 

Tschernobyl

 

Hey, ich bin damals im Regen rausgegangen!

 

Aber ich war ja auch ein verblendeter 15-jähriger Idiot. Total verstrahlt. Auch schon vorher.

 

 

 

Dienstag, 27. April 2021

Schon wieder wurde »ein Spektakel am Himmel« angekündigt, ein »Super-Mond«, wie es dieses Jahr nur zwei gäbe … (Zwei von 12, das ist ja nun echt selten.) Und man möge frühmorgens doch mal hochgucken. Man nennt ihn auch Pink Moon.

 

Ich hab mich trotz Ausgangssperre um kurz vor Mitternacht 20 Zentimeter weiter aus dem Fenster gelehnt. So kam ich ihm noch näher!

 

Voll super, der Mond. (Wenn auch was dunstig.)

 

Voll super, der Mond.

 

 

Doch so gar nicht pink … Aber Photoshop regelt:

 

Pink Moon

 

 

 

Mittwoch, 28. April 2021

Spiegel.de berichtet: »Bullen töten offenbar bei Ausbruch Landwirt und dessen Mutter.« Was war passiert: Zwei Stiere töteten ihre Halter und flüchteten aus dem Stall; die Polizei setzte einen Hubschrauber ein und ließ die Tiere von einem Jäger erlegen.

 

Wie könnte man solch eine Meldung wohl illustrieren? Mit Photos der Opfer? Mit einem Photo der Stiere? Mit einem Photo des Unglücksorts? Mit einem Photo des Hubschraubers? Mit einem Photo des Jägers? – Nein, die Bildredaktion entschied sich bei der Illustration der Bullen-Meldung für das Symbolphoto mit einem unbeteiligten Polizeiwagen …

 

Bullen

 

 

 

Donnerstag, 29. April 2021

Aktuell in der Diskussion: Sollten Geimpfte Privilegien bekommen? –

 

Noch mehr Privilegien?! Geimpft zu sein ist doch derzeit schon Privileg genug!

 

 

 

Es ist zwar gerade noch nicht ganz FFFriday, aber: Das Bundesverfassungsgericht hat heute geurteilt, dass das deutsche Klimaschutzgesetz nicht weitreichend genug ist; da muss nachgebessert werden. – Hey, falls wir das mit der Pandemie hinkriegen sollten, kriegen wir das mit dem Klima vielleicht auch noch hin!

 

 

 

And now for something compleeetely different: Nooobody expects the Spanish Inquisition!

 

Noch weniger erwartet jemand »Fury in the Slaughterhouse«, beziehungsweise ein neues Album von ihnen. Doch hook-a-hey, nach jahrzehntelanger Absenz und Mimikry als Wingenfelder et al. haben die Furys nun das neue Album »NOW« am Start.

 

Anspieltipps:

 

Wenn ich das so höre, fühle ich mich tatsächlich wieder wie 1995. Kurz zuvor war ich sogar mal auf einem Konzert von denen – das können nicht viele Bands von sich sagen. (Die Neunziger waren nicht nur schlecht.)

 

 

 

Freitag, 30. April 2021

Gierige Galane, brave Bräutigame, libidinöse Lover, vergessliche Verlobte, ködernde Casanovas, becircende Bewunderer, verlockende Verführer, rollige Rumkrieger, liebreizende Liebhaber, verliebte Frauenhelden, buhlende Bullen, sexuelle Seduzierer, versteckte Verehrer, devote Don Juans, wollüstige Werber, lüsterne Liebende, viel versprechende Flachleger, schmachtende Schmalzlocken, geile Günstlinge, betörende Bel-Amis, lüsterne Lebemänner, triebhafte Testosteronjunkies, begehrende Playboys, amouröse Anbeter, verstohlene Stalker und sonstige Liebes-kranke Kater haben heute ein unerwartetes Problem:

 

Wenn sie ihrer Angebeteten ein Maibäumchen stellen möchten, müssen sie heute früher als sonst tätig werden; denn um 22 Uhr ist Einschluss. (Und morgen um fünf Uhr in der Früh möchte niemand extra aufstehen, glaubt mir!)

 

Also, meine Damen: Legt Euch bitte bereits um Neune schlafen und tut morgen so, als hättet Ihr nichts davon bemerkt!

 

 

 

 

Puh, dieser Monat war mal wieder politikbeladen. Aber sorry, ich reagiere ja nur! Es wird echt Zeit, dass man noch mal was erleben kann, über das ich dann berichte.

 

 

 

Wenn diese Pandemie zu Ende ist,

mach ich mir erst mal ein paar schöne Tage zuhause!

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