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– September 2017 –

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Freitag, 1. September 2017

Sonst die Jahre war die Auswahl der Partei nach Give-away-Kuli stets sehr verlässlich. Hey, wer mir gute Werbeartikel schenkt, der muss doch auch gute Politik machen! Die meisten Parteien haben bei der Beschaffung ihrer Kugelschreiber in dieser Saison allerdings erkennbar gespart. Dünnes Plastik, keine Gummiarmierung, wenig Handschmeichelei. Dieses Mal liegen daher die Piraten ganz vorne, sowohl was Farbe als auch Form sowie Schriftbild angeht. Mit so einem stylishem Stylo lassen sich bestimmt ganz famos zwei Kreuzchen machen.

 

PIRATEN

 

 

Dafür hat der Oecher CDU-Kandidat Rudolf Henke das beste Photo in seinem Prospekt …

 

Rudolf Henke

 

Owei – wenn das meine ganzen Freunde bei den Grünen, der SPD, den Linken und der FDP rauskriegen! Dann ist es vorbei mit meiner Netzneutralität. (Oft hoffe ich ja, dass viele meiner Facebook-Freunde sich auf diese Seiten verirren. Anlässlich der wenigen Likes glaube ich jedoch nicht, dass es viele tun …)

 

 

Beim Wahl-o-mat kann man ja eigentlich nur acht Parteien auf ein Mal miteinander vergleichen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und meine Wahl-o-mat-Ergebnisse per Photoshopfrickelei mit allen verfügbaren Parteien synoptisch zusammenzustellen. Das Ergebnis ist verblüffend bis erschreckend:

 

Wahl-o-mat

 

(Aber auf die geringe Übereinstimmung mit der AfD bin ich richtig stolz!)

 

Der Wahl-o-mat wird überbewertet. Viel lustiger ist der Geil-O-MatIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!.

 

 

Das Programm der Partei DiB (Demokratie in Bewegung)Ich bin ein externer Link - folgen Sie mir!, die ja auch passen würde – jedenfalls eher als Veganer³ und Tierschützer – klingt interessant. Komisch, dass ich von dieser Kleinpartei bislang nie etwas gehört habe. OK, es gibt sie auch erst seit dem 29. April.

 

DiB (Demokratie in Bewegung)

 

Wo doch jetzt beim Zerbrechen alter Konstellationen alle möglichen Splitterparteien die Chance auf einen Einzug in den Bundestag haben – Piraten, Die PARTEI, SPD –, wäre das doch mal eine erfrischende Ingredienz im Parlament!

 

 

+++++ Keine Bange, gleich kommt auch noch was anderes als Politik! +++++

 

 

Ganz untypisch fertigte ich heute Abend statt bewegenden bloß bewegte Bilder an. Und zwar vom Musical »sack & pack«, das das AHOI2YOU-Projekt in seiner bereits vierten Auflage mit geflüchteten Menschen erarbeitet hat. (Auch wenn ich die Frage »Photographierst Du nur? Oder machst Du auch Videos?« gar nicht leiden mag …) Wie ungewohnt, bei einer Veranstaltung an derselben Stelle zu verharren – normalerweise lege ich da Kilometer zurück.

 

sack & pack

 

 

Samstag, 2. September 2017

Wie woanders auch gibt es in Aachen nur noch wenige traditionelle Lokalitäten in originaler, leicht speckiger Bebauung. Bevor der legen… wartet kurz …däre »Zum wehrhaften Schmied« womöglich ebenfalls Gentrifizierung, Brandschutz oder Rentabilität zum Opfer fällt, gab es höchste Zeit, dort einmal aufzuschlagen. Und zwar die Speisekarte. Donnerkeil, da ist für jeden Geschmack etwas dabei: griechische, gutbürgerliche, italienische und natürlich Öcher Spezialitäten.

 

 

Vor exakt 20 Jahren hatte ich mein zweites bezahltes Photoshooting. Es war seeehr spontan anberaumt und fand bei spärlich verfügbarem Licht in einem ziemlich kleinen Hotelzimmer statt. Und natürlich alles auf Negativ-Film. Diese Bilder sollen aber dennoch der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden bleiben:

 

Hotelshooting

 

Hotelshooting

 

Hotelshooting

 

 

Sonntag, 3. September 2017

Welches Programm sollte man heute Abend wohl am besten geschaut haben: ARD, ZDF, RTL oder SAT1? Einerlei, es war jeweils das Kanzlerduell. Natürlich habe ich mir das nicht angetan.

 

Ein Duell, bei dem beide Kontrahenten am Ende lebendig wieder rausgehen?! Langweilig!

 

 

Geguckt habe ich heute Vormittag stundenlang den Hessischen Rundfunk. Jetzt weiß ich alles über Luftkrieg, Bombenentschärfung und Evakuierung einer Großstadt! Wenn ich nachmittags nicht auf dem Tag der Integration gewesen wäre (obwohl ich längst integriert genug bin …), hätte ich die 13 Stunden-Live-Übertragung vollgemacht. Chapeau an die Moderatoren! Sie haben es geschafft, souverän und ohne allzu viele Redundanzen und Panikmache über die ganze Zeit zu informieren.

 

hr

 

Ein wahrer Blockbuster …

 

Sowas lässt einen nochmals demutsvoll daran erinnern, wie scheiße so ein Krieg doch ist! Denn es handelte sich ja »nur« um einen einzigen Blindgänger der Sorte HC-4000, der in Frankfurt am Main die Evakuierung von circa 65.000 Bewohnern nötig gemacht hatte. Man stelle sich vor, es würde tonnenweise diese Kaventsmänner hageln!

 

 

Montag, 4. September 2017

Es gibt da im befreundeten Ausland, genauer: im Königreich Belgien, eine Location, die ich gerne für Photoshootings nutze: Schön verkommen, sehr vielseitig, (noch) regensicher und im Unterschied zu deutschen Arealen dieser Art weder durch Verbotsschilder noch durch Zugangssperren eingeschränkt.

 

Es gibt einen Grund, warum man Lost Places geheimhalten sollte: Leute, Ihr könnt da chillen, kiffen, poppen, zündeln, Schießübungen machen – aber ein Fass mit Motoröl auskippen ist echt asi!

 

Ölfass

 

 

Dienstag, 5. September 2017

Was ist denn das, ein Loch in der Matrix? Inverse Chemtrails?

 

Was ist denn das, ein Loch in der Matrix? Inverse Chemtrails:

 

 

Mittwoch, 6. September 2017

Den Jungs in der Design- und Programmierabteilung von Facebook muss langweilig sein. Und bei den Jungs in der Marketingabteilung brennt sowieso der Baum … Die müssen sich täglich etwas ausdenken, um Klicks und somit Umsatz zu generieren. Der neueste Streich: Nachdem ein paar Jahre lang Ruhe war, wird wieder am Newsfeed rumgeschraubt. Dieser mittlere Bereich mit den interessanten, usergenerierten Inhalten ist nun ein ganzes Stück schmaler – zugunsten der rechten Spalte, wo sich diese schwachsinnigen »Stories«, andere Meldungen und natürlich Reklame breitmachen können. Außerdem sind die Profilphotos neuerdings rund – hui, das wird den Aufschwung bringen!

 

Was aber immer wieder nicht funktioniert: Dass man statt der facebookigen Vorauswahl namens »Top-Meldungen« die Beiträge seiner Freunde chronologisch angezeigt bekommt, wie es sich gehört. Man kann das Häkchen setzen, so oft man will – bis zum nächsten Mal wird es immer irgendwie vergessen. (Wenn man andererseits jemals unvorsichtigerweise und sei es nur aus Neugier auf sagen wir mal sphincterbleachingIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! geklickt hat, verzeihen einem die Cookies das nie!)

 

Hatte ich nicht vor ein paar Jahren prophezeit, dass es eine Zeit nach Facebook geben wird? Nun, sie rückt näher.

 

Ein neues Feature der Verzweiflung ist der sogenannte Marketplace: Ein bisschen Garagenflohmarkt, aber in digital, so ähnlich wie Ebay-Kleinanzeigen.

 

Junge Leute nutzen Facebook ohnehin nicht mehr so dolle. Bei denen ist Instagram der heiße Scheiß. Oder Snapchat. Und wer weiß, was nächstes Jahr angesagt ist. Irgendwann kommen bestimmt auch Poesiealben in Mode.

 

Wobei ich den Erfolg von Instagram nicht verstehe. Wie ich auch Instagram selbst nicht verstehe:

  • An den Benutzernamen kann man nicht erkennen, wie die Leute mit Klarnamen heißen.
  • Vor dem Posten wird die Verwendung dieser entsetzlichen Photofilter nahegelegt.
  • Die Bilder sind nicht vergrößerbar und sowieso von lausiger Qualität.
  • Man kann nur mit dem Handy, nicht am PC posten.
  • Über Instagram zu kommunizieren ist eine Katastrophe!

 

Aber das hält mich natürlich nicht davon ab, da auch mal mitzumachen!

 

Letztes Jahr hatte ich mir – um sagen zu können, man sei dabei gewesen – dort mal einen Account erstellt. Ein paar halbherzige Photos von einem angefressenen Schnitzel mit Soße und ein paar Kuchenstückchen generierten etliche Likes. Warum?!

 

Ich folge ohnehin nicht vielen Leuten bei Insta. Nur denjenigen, die ansehnlich Bilder liefern. Und wenn da einer Essen, Hunde oder sonstigen langweiligen Kram postet, entfolge ich ihn sofort!

 

 

Donnerstag, 7. September 2017

Ich führe übrigens eine »Schwarze Liste«: Diejenigen, die mich bei Facebook – aus was für Gründen auch immer – entadden, sind dort versammelt. (So ich es denn mitbekomme.) Denn wer mich entaddet, dem werde ich nicht auch nur die Tageszeit sagen, sollten wir uns in real life noch mal begegnen! Dass Ihr es nur wisst, abtrünnige Renegaten!

 

 

Freitag, 8. September 2017

Wenn man etwas nur alle paar Jahre nur einmal macht, kommt man sich vor, wie klein Dumm. Wir erinnern uns: Es mangelte mir an Speicherplatz. Kurz vorm Überlaufen der alten Platte besorgte ich mir endlich vier nagelneue Terabyte.

 

Das sollte doch mal für ein paar Jährchen langen, möchte man meinen!!!

 

Nun, wir werden sehen: Die zwei Terabyte der letzten Festplatte haben gerade mal knapp zweidreiviertel Jahre ausgereicht …

 

Erwerb, check! Nun Einbau: Hm, neuerdings wird neue Gerätschaft nicht mehr eingeschraubt, sondern auf Schienen ins Gehäuse eingelassen. Sehr elegant! Nur: Wo krieg ich denn jetzt so zwei Schienen her?! Doch halt, in irgendeiner vergessenen Ecke müsste doch noch … ja genau, in einem alten Karton lagern unter einer dicker Staubschicht alle möglichen Schräubchen, Käbelchen und Dingelchen, die man seinerzeit lieblos da hineingepfeffert hatte – wer weiß, wozu das nochmal gut sein würde. (Kennt noch einer SCSI? Modem? Würfelstecker?) Die Schienen hatte ich also, und auch ein SATA-Kabel sowie eine Stromzuleitung fanden sich dort. Und zwar jeweils exakt ein Teil von jeder Sorte! Punktlandung. Mehr brauchte ich auch nicht, denn nun ist der PC-Tower pickepacke voll – da passt jetzt eh nichts mehr rein.

 

Kabelsalat

 

Die HDD hingegen ist wundervoll leer. Hallo…alllo…allo…alo… Seht Ihr, sogar mit Echo!

 

Die nächste Hürde: Dem Computer beibringen, dass er fortan dem neuen Datenträger eine Heimat ist.

 

Memo für zukünftige Aktionen der Art neue festplatte einbauenIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! (Merk Dir das, Google!):

 

Zunächst den Geräte-Manager öffnen. Wenn alles richtig angeschlossen ist, sollte die Festplatte hier im Zweig »Laufwerke« angezeigt werden.

 

Nun braucht die Festplatte noch (mindestens) eine Partition und diese dann einen Laufwerksbuchstaben. Man gehe hierzu folgenden Weg: »Systemsteuerung«, Menüpunkt »Verwaltung«, Menüpunkt »Computerverwaltung«, Menüpunkt »Datenträgerverwaltung«, und rufe über der neuen Platte per Rechtsklick das Kontextmenü auf.

 

Dankt mir später!

 

 

So, mit ornslich Kapazität auf der Platte kann ich ja wieder was knipsen gehen! Zum Beispiel die Vernissage des genialen Malers und Kalligraphen Noah Kauertz in der Galerie 45:

 

Noah Kauertz

 

 

Samstag, 9. September 2017

Jetzt wird’s echt Kindergarten: Erdogan gibt eine Reisewarnung für Deutschland heraus …

 

Leerer Schwarzwald, verwaistes Oktoberfest, keine Ayran aus Eimern saufenden Türken mehr am Ostseestrand – die deutsche Tourismusindustrie kann einpacken!

 

 

Alles Gute zur Hochzeit, Kimi und René!

 

Alles Gute zur Hochzeit, Kimi und René!

 

 

Sonntag, 10. September 2017

Oh nein: StudiVZ ist pleite!

 

Warum wohl …?

 

Oh nein: StudiVZ ist pleite!

 

 

 

Da ich weder Krawatten tragen noch mutwillig mein Geld verzocken mag – sieht man mal vom Lottospielen seit 30 Jahren ab … – war ich noch nie im Kasino. Aber heute! (Mit dieser Idee waren wir am Tag des Offenen Denkmals allerdings nicht allein …)

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Das Neue Kurhaus am Stadtgarten wird derzeit generalüberholt und dabei von den übelsten Bausünden der letzten Jahrzehnte befreit. Die zuvor ansässigen Kasinobetreiber hatten nämlich die Decke der großen Halle mit der großartigen Kassettenverkleidung abgehängt und die Wände durch mit Volltonfarbe bemalten Sperrholzplatten verkoffert … Was eine Pracht, die da wieder zu Tage tritt! Ich bin gespannt, wie es aussieht, wenn die Restaurierungsarbeiten beendet sind.

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Die Fresken in der Eingangshalle wurden mit Dübeln perforiert, auf dass irgendeine Verblendung dort Halt finden mochte …

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

In den Siebziger Jahren wurde die blattvergoldete Stuckdecke in einem Saal mit weißer Farbe überstrichen. Mit sehr guter weißer Farbe – man bekommt sie nämlich nicht mehr runter!

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Nun gut, der Leuchter in der Baccara-Bar ist eine Zierde der späten Sechziger, der muss bleiben!

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

An diesem Haken hing bis 2009 jahrzehntelang übrigens ein Warhol im Wert von 58 Millionen Euro, »Triple Elvis« von 1963. Ohne weitere Sicherung oder Alarmanlage!

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

Was der Haken in der Wand kostete, ist nicht überliefert.

 

Neues Kurhaus Aachen - Kasino - Tag des Offenen Denkmals

 

 

Montag, 11. September 2017

In meiner Eigenschaft als Pressesprecher spreche ich weniger, sondern schreibe eher Newsletter und mache vor allem Bilder. Heute in der Veranstaltung »Haltestelle Josefskirche«.

 

Grabeskirche St. Josef

 

 

Dienstag, 12. September 2017

Echt jetzt? Man hört munkeln, der Mann mit den vielen Vornamen von und zu Guttenberg ist wieder da. Er findet, es wäre jetzt auch mal gut …

 

Das finde ich allerdings auch zu gut: Erst ein Plagiat als Doktorarbeit abliefern, dann alles abstreiten, daraufhin doch überführt werden, sich anschließend ins Ausland verziehen und in all den Jahren immer noch kein Wort der Einsicht über seine Betrügereien und sein Lügen in hohem Ministeramt verlieren – und sich jetzt selber Absolution erteilen wollen!

 

Erwartet dieser vormals gegelte Unsympath, nach ein paar Jahren in der Wüste nun mit Palmwedeln empfangen zu werden? Nun soll er auch noch nach Berlin, von Seehofers Gnaden als Minister für Forschung … Politik kann so witzig sein!

 

Ich kann ihn in NRW leider nicht nichtwählen.

 

 

Freitag, 15. September 2017

Noah Kauertz in natürlichem Habitat:

 

Drive-by-Shooting by TL: Noah Kauertz in freier Wildbahn

 

Drive-by-Shooting by TL: Noah Kauertz in freier Wildbahn

 

Drive-by-Shooting by TL: Noah Kauertz in freier Wildbahn

 

(Drive-by-Shooting by TL, powered by FormelASEAG)

 

 

Samstag, 16. September 2017

O nein, mein Lieblings-Netto macht dicht!

 

netto

 

Die Filiale am Kaiserplatz war mir deshalb so lieb, weil sie einigermaßen geräumig und meistens nicht überfüllt war – was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass sie nun schließt. Ich war treuer Kunde, obwohl sie weiter weg lag als der Ghetto-Netto am Bushof, mit dem ich als Automobilloser nun vorliebnehmen muss. Dort watet man im Eingangsbereich bereits regelmäßig durch ein Dutzend Zierden der Menschheit, denen der Erwerb der nächsten Flasche Alk das höchste Ziel auf Erden ist. Den immer enger zugebauten Laden selbst habe ich noch nie ohne Komplikationen passieren können: Fehlende Artikel, Ladendiebstähle, gangblockierende Seniorinnen, müffelnde Mitmenschen in kilometerlangen Kassenschlangen, sowie die ganz normale urbane Aggression, weil man ja eine Minute seiner kostbaren Lebenszeit verlieren könnte und die fehlende Einsicht, dass das Zeug im Netto nur deshalb so billig sein kann, weil am Personal gespart wird.

 

Meine Strategie dagegen: Bereits um kurz nach 7:00 Uhr einkaufen gehen, wenn das Gesocks noch pennt!

 

 

In der Nachbarschaft wird heute ein Jubiläum gefeiert: 200 Jahre Mayersche Buchhandlung

 

200 Jahre Mayersche Buchhandlung

 

#mayersche #buchhandlung #200jahre #1817 #happy #anniversary #lesemädchen #buch #bücher #selfie #selfieman

 

 

Sonntag, 17. September 2017

In einer Woche schon ist Bundestagswahl! Irgendwie vermisse ich das Auftreten der Politprominenz. Am Samstag kommt immerhin kurz vor Toresschluss Martin Schulz auf den Katschhof. Sonst die Jahre war doch da mehr gebacken!

 

 

Dienstag, 19. September 2017

Apropos gebacken: Na endlich!

 

Na endlich!

 

 

Wählen ist sehr einfach. Mit dem violetten Kuli der Piraten, die sich wahrscheinlich massivst ärgern, dass nicht schon in ihrer Blütezeit vor vier oder acht Jahren so eine Protestwahlstimmung im Lande herrschte wie jetzt, sind zwei Kreuze leicht gemacht. Ist ja nur Multiple-choice. (Und wer gar nicht weiß, was er wählen soll, wählt die PDF-Datei.)

 

Da man in gehobenem Alter ein distanziertes Verhältnis zu Urnen bekommt, entschied ich mich wieder einmal für Briefwahl:

 

Da man in gehobenem Alter ein distanziertes Verhältnis zu Urnen bekommt, entschied ich mich wieder einmal für Briefwahl:

 

#abdiepost #wählengehen #jetztaberschnell #btw #btw2017 #pinkisbeautiful #selfie #selfieman

 

 

Happy 35th Birthday, Smiley!

 

Happy 35th Birthday, Smiley!

 

 

Wie alt sind eigentlich die vermaledeiten Emojis? Und werden wir die auch noch mal los?!

 

Emoji-Brötchen

 

 

Die Spielzeughandelskette Toys ›R‹ Us hat Insolvenz angemeldet. Kein Wunder, die Kinder heutzutage daddeln ja nur noch digital und online – niemand braucht mehr Bauklötze, Modellautos, Puppenhäuser oder sonstige Steckenpferde. (Wobei: Bei dem einen Besuch in einer dieser Filialen habe ich sowieso nur batteriebetriebenen Plastikmüll wahrgenommen.) Nachdem der Markt für Fidget Spinner nach wenigen Wochen Hype nun auch komplett zusammengebrochen ist, war nun also Schluss mit lustig. (Und die Toys, die Erwachsene so verwenden – ebenfalls batteriebetrieben –, haben sie ja nicht im Sortiment …)

 

Aber gelernt hab ich heute was: Ich dachte immer, Toys ›R‹ Us heißt »Spielzeuge sind/gehören uns«. Doch eigentlich bedeutet es so viel wie »Wir sind Spielzeug«!

 

 

Facebook ist echt bald tot. In meiner Timeline wimmelt es nur so von uninteressantem Dreck. Kaum einer postet mehr interessante eigene Sachen. Stattdessen nur noch Teilungen und vorgeschlagene Beiträge (vulgo: Werbung). Farmville 2, Emporio Armani, IG Metall, Deutsche Bahn Personenverkehr, Antonia von Romatowski, EA SPORTS FIFA (deutsch), Mercy for animals, Insane Videos, Unglaublich aber Wahr, TomTom, Mobau Baustoff Union, TaeKwonDo, Deezer, Lackas Rhein-Ruhr, ECM Records und Vevo musste ich allein heute blockieren. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt: Denn die meisten Shit-Content-Seiten und -Teiler habe ich bereits ausgeblendet und entabonniert.

 

FB-SPAM

 

 

Donnerstag, 21. September 2017

Heute kann ich einen kleinen Jahrestag begehen: Auf den Tag genau seit 25 Jahren bin ich in Aachen. Also nicht ununterbrochen, ist klar. (Trotzdem werde ich niemals ein Oecher Jong. Ich bleibe ein Jirrelsteener Jung!)

 

Doch das viel wichtigere Jubiläum: Bitburger wird dieses Jahr 200!

 

Bitburger wird dieses Jahr 200!

 

#200jahre #bitburger #bitteeinbit #nachtsalleinimstudio #selfie #selfieman #prost

 

 

Oh Mann! Da musste ich mal wieder einen Facebook-Freund entfreunden:

Kurz nachdem ich dieses Bitburger-Selfie gepostet hatte, kommentierte er es damit, dass Bit ja wohl Plörre wäre und es doch so viele kleine Brauereien gäbe, wo noch von Hand blablabla. Das mag wohl alles sein, aber ich komme aus der Eifel, bin mit Bit groß geworden (sehr groß), und Bitburger ist mein Synonym und Ideal von Bier! Bei den meisten anderen Bieren bekomme ich Kopfweh oder die Scheißerei. Andere Braumeister mögen vielleicht auch tolle Sachen ausbrüten, aber die Bitburger Brauerei ist es, die dieses Jahr 200 wird und deren Jubiläum ich zu feiern gedenke! Also will ich da nichts von »Plörre« hören. Sind ja nicht in Köln hier. Prosit!

 

Schon letztens fiel er mir unangenehm auf, als ich per Posting die FB-Gemeinde fragte, was man denn bei Spotify mal so hören könnte und sollte. Statt Geheimtipps zu äußern, herrschte die Miesepampel mich öffentlich an, dass Musik aus der Konserve generell von übel sei. Man solle lieber Livemusik hören. Auf meinen Einwand, dass es wohl recht unpraktikabel sei, mir jeden Abend eine Live-Combo ins Haus zu holen, um mir die Bildbearbeiterei mit etwas Musikalität bekömmlicher zu machen, zeigte er sich uneinsichtig: Das wäre doch durchaus zu bewerkstelligen …

 

Okay, dachte ich mir, der Typ ist Musiker, der muss sowas schreiben.

 

Aber bei Bier hört der Spaß auf!

 

 

Freitag, 22. September 2017

Was kostet wohl so ein Banner im Druck? (Laut kurzer Internetrecherche so ungefähr 2000 Euro.) Plus Aufhängen? Plus sinnvollem Entsorgen? Und dieser ganze Aufriss für drei Tage?!

 

Mathes

 

 

Was mich neben der ständigen Reklame für Bitcoins (Leute, das wird Euch so dermaßen um die Ohren fliegen!) online tierisch nervt, sind die zunehmenden Betteleien um Reklamefläche dieser Art:

 

»Hey, du hast doch voll viele Freunde und Follower. Kannst Du nicht mein XYZ auf Deiner Seite teilen?«

 

Klar, der eine braucht eine neue Wohnung, der andere hat seinen Schlüssel verloren und der nächste will sein neues Album promoten. Und ich soll das alles auf meiner Seite teilen?! Ist jemandem schon mal aufgefallen, dass auf meiner Seite zu 99,9 Prozent meine eigenen Inhalte erscheinen? Nur handverlesener Top-Premium-Content der exklusiven Spitzenklasse – keine geteilte Reklameödnis.

 

Auf meinen Seiten macht nur einer Reklame, und das bin ich! Wer mich vor seinen Karren spannen will, muss mir schon eine verdammt dicke Möhre hinhalten. (Davon ab wäre auch hilfreich, wenn der Bittsteller jemals auch etwas von meinen geposteten Inhalten geliket hätte!)

 

 

Samstag, 23. September 2017

Samstagnachmittags in Aachen:

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

Samstagnachmittags in Aachen

 

 

Sonntag, 24. September 2017

Gestern, vorgestern und heute war ich auf der 20. Aachener Kunstroute unterwegs: 49 Stätten der Kunst, über die ganze Stadt verteilt. Ein El Dorado für Kunstinteressierte. Allerdings auch Stress: Man kann mehr Ausstellungen verpassen als besuchen …

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

 

»Meine« Kunstroute, weitgehend zufällig zusammenstellt, barg dennoch eine Menge Sehenswertes. Besonders gefielen mir die bunten Kunstwerke von François du Plessis in der Galerie Freitag 18:30. Er hat Bücher als Material erkoren – was man den Werken nicht auf Anhieb ansieht.

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

20. Aachener Kunstroute

 

Ich brauche dringend mal große weiße Wände. Und ein Budget für Kunst …

 

 

Montag, 25. September 2017

Was würden Sie gewählt haben, wenn gestern Bundestagswahl gewesen wäre? Ich weiß es, Herr Lehrer, ich weiß es *schnippsschnippsschnipps*:

 

Bundestagstorte 2017, Tortengrafik

 

Wir brauchen einen Tortenboden und folgende Früchte. (Die Grad-Zahlen entsprechen den Winkeln der Sektoren des Tortenbodens):

  • Heidelbeeren für die CDU (~125°)
  • Erdbeeren für die SPD (~78°)
  • Apfelstückchen* für die AfD (~48°)
  • Pfirsischstückchen für die FDP (~41°)
  • Himbeeren für die LINKE (~35°)
  • Weintrauben für die GRÜNEN (~34°)

 

*) Der Apfelsektor bedarf einer besonderen Behandlung, damit er die richtige Farbe bekommt: Man schneidet einen Apfel in klitzekleine Stückchen und lässt ihn ein paar Minuten an der Luft liegen (so 33 bis 45). Sollten die Stückchen dann noch nicht braun genug sein, hilft man mit tüchtig Zimt nach!

 

Das komplette Rezept für die Bundestagstorte (aktuell und sitzplatzgenau) natürlich im Geheimen Kochbuch. (Leute, ich hatte viel zu viele Erdbeeren gekauft!)

 

 

Mittwoch, 27. September 2017

Bei einem magischen Shooting in der Grotesque-Absinth-Bar entstand das erste Selfie der Welt:

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

Danach kam die Grüne Fee auch noch persönlich vorbei.

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

Absinth in der Grotesque Absinth-Bar

 

 

Donnerstag, 28. September 2017

RIP Hugh Hefner

 

Ihm zu Ehren hängen heute etliche Brüste auf Halbmast.

 

 

470 Facebook-Likes für die Bundestagstorte – and counting. Und 220 mal geteilt. Und etliche Kommentare. Nicht schlecht für nen Diesel. Noch mehr Likes gab es bei Jodel. Vorgestern war ich sogar Top-Jodel – und bekam zum Dank fürs Moderieren meinen eigenen Jodel angezeigt …

 

JODEL

 

 

Freitag, 29. September 2017

Wie meine Verfolger wissen, verfolge ich selbst seit einer Weile das Insta-Projekt »a selfie a day«. Um auf Instagram nicht dasselbe zu machen wie bei Facebook. Der Inhalt dieser Aktion erklärt sich wohl von selbst. Sicherheitshalber lasse ich ihn aber gleichzeitig auch auf FB erscheinen – ist ja eh dieselbe Firma.

 

Selfieman - a selfie a day

 

 

Samstag, 30. September 2017

Übrigens, ab morgen gilt die Ehe für alle: Liebe Liebenden, ich erwarte eure Buchungen!

 

Regenbogenflagge

 

 

 

Wisst Ihr, was ich gar nicht leiden kann?

Leute, die ihre Fragen selber beantworten!

 

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