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– März 2018 –

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Freitag, 2. März 2018

Na, ich sag’s doch: Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

Nachts ist es kälter als draußen.

 

 

Sonntag, 4. März 2018

Schwyzerdütsch ist ganz schön schwierig: Die Schweizer sagen zu GEZ nämlich Billag – da soll man mal drauf kommen! (OK, in bundesdeutschem Hochdeutsch heißt diese noch vor dem Finanzamt und dem Zahnarzt unbeliebteste Einrichtung unter der Sonne »ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice« – da kommt man noch viel weniger drauf.) Heute stimmten die Helvetier jedenfalls darüber ab und entschieden: Der schweizerische öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt bestehen.

 

Auch wenn es am deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Menge zu beanstanden und zu verbessern gäbe, bin ich ganz froh, dass wir ihn haben. Tatsächlich höre und sehe ich nichts anderes. Und aus gutem Grund macht der Staat keinen Rundfunk selbst. Das hatten wir schon mal – das war nicht sooo optimal damals …

 

Der am häufigsten kritisierte Punkt am ÖRR sind wohl die immensen Kosten. Einheitlich 17,50 € pro Monat für jeden einzelnen Haushalt, egal wie wohlhabend der nun sei, scheint etwas ungerecht. Wie wäre es denn mit einer nach Zahlkraft angepassten Steuer?

Und komme mir keiner mit »Ich guck das aber gar nicht, ich zahl das nicht, mimimi.«! Du gehst auch nicht ins Theater, fährst nicht über die A 96 und lässt dich nicht bei einem Heispiel von Eintracht Frankfurt beschützen und trotzdem werden dafür Steuergelder – deine Steuergelder! – verwendet. (An dieser Stelle ein kleiner Tipp: Gehe dreimal im Jahr ins Theater, und du hast die Kohle wieder raus!)

 

 

Doch sind diese zig Milliarden für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wirklich nötig? Was man nicht schon alles einsparen könnte, würde man endlich auf diese ständigen Gewinnspiele mit den Tassen als Gewinn verzichten!!!

 

 

Doch auch bei den Fernsehsendern ließe sich angesichts zahlreicher parallellaufenden oder versetzt gesendeten Programme auf 3sat, alpha, arte, BR, Das Erste, Deutsche Welle, HR, KIKA, MDR, Phoenix, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, Tagesschau 24, WDR, ZDF, ZDF info und ZDF neo so einiges zusammenfassen.

 

Bei den Radiosendern wird es dann richtig abenteuerlich. Es kann mir keiner erzählen, dass bei den 74 Sendern Bayern 1, Bayern 2, Bayern 3, BR-Klassik, BR B5 Aktuell, BR Puls, BR Bayern Plus, BR B5 Plus, HR1, HR2, HR3, HR4, HR Info, YOU FM, MDR JUMP, MDR INFO, MDR FIGARO, MDR KLASSIK, MDR SPUTNIK, MDR 1 Radio Sachsen, MDR Sachsen-Anhalt - Das Radio wie wir, MDR Thüringen - Das Radio, NDR 1 Niedersachsen, NDR 1 Radio MV, NDR 1 Welle Nord, NDR 90,3, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info, N-Joy, NDR Info Spezial, NDR Blue, Bremen Eins, Bremen Vier, Bremen Zwei, Bremen NEXT, Antenne Brandenburg, radioBERLIN 88,8, radioeins, inforadio, kulturradio, Fritz, SR1 Europawelle, SR2 Kulturradio, SR3 Saarlandwelle, UnserDing, SWR1 Baden-Württemberg, SWR1 Rheinland-Pfalz, SWR2, SWR3, SWR4 Baden-Württemberg, SWR4 Rheinland-Pfalz, DASDING, 1 live, 1 live diggi, WDR2, WDR3, WDR4, WDR5, Funkhaus Europa, Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk, DRadio Wissen, DW Radio Amharisch, DW Radio Dari, DW Radio Englisch, DW Radio Französisch, DW Radio Griechisch, DW Radio Haussa, DW Radio Kisuaheli, DW Radio Paschtu, DW Radio Portugiesisch, DW Radio Türkisch und DW Radio Urdu keine Kooperations- beziehungsweise Fusionsmöglichkeiten bestehen!

 

Dieses Konvolut kann man grob in sechs Gruppen einteilen: Bei den einen läuft Adult Contemporary Musik (das ist auf gut deutsch gesagt stets dieselbe Dudelmusik, auf dass die angejahrte Zielgruppe nicht durch neue Einflüsse erschreckt werden möge), bei den anderen läuft etwas modernere Dudelmusik mit fetterem Beat, bei den einen läuft Klassik, bei den anderen laufen Schlager oder Volksmusik, bei den einen wird geredet und bei den letzten wird fremdsprachig geredet. Wenn ich mich nicht grob verrechnet habe, kämen wir mit sechs Sendern plus ein paar Lokalstudios für das Neueste vom Dorfe prima hin!

 

Aber wie gesagt, abschaffen würde ich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf keinen Fall.

 

Wenn, dann würde ich die privaten Sender abschaffen!

 

 

Montag, 5. März 2018

Nein, das sind keine Stukas im Sturzflug: Et jitt Frühling, de Hoalejäns sann alt widder hey. Formationsflug müssen die aber nochmal üben!

 

Hoalejäns

 

Hoalejäns

 

Hoalejäns

 

Hoalejäns

 

 

Mittwoch, 7. März 2018

Vesper im Hohen Dom zu Aachen. Man nahm Platz im Familiengestühl in der Chorhalle. Ich komme ja rum! Anschließend gab es einen Vortrag zum Thema »Suche nach dem Licht der Welt«. Ich hoffe, es kam nicht despektierlich rüber, als ich dem Monsignore Dompropst em. sagte, dass ich mich dem Thema nahe fühle: Auf der Suche nach dem Licht befinde ich mich auch ständig …

 

Vesper im Hohen Dom zu Aachen.

 

Vesper im Hohen Dom zu Aachen.

 

Vesper im Hohen Dom zu Aachen.

 

Vesper im Hohen Dom zu Aachen.

 

Vesper im Hohen Dom zu Aachen.

 

 

Donnerstag, 8. März 2018

Im Vorfeld des 8. März feiert die Drogeriekette Rossmann ganz groß die Weiblichkeit und benennt eine Filiale in Rossfrau um. (Wobei, die Rossfrau – das ist doch die Stute, oder?!)

 

Da könnten sich andere mal ein Beispiel dran nehmen:

Wann werden aus Dickmann’s endlich Pussyfrau’s?

 

Oder auch:

Billy Boy ⇒ Gaby Girl

Hennes & Mauritz ⇒ Hanne & Maura

Jack Wolfskin ⇒ Jacqueline Wolfskin

Jack Daniels ⇒ Jacquelina Danielas

Jim Beam ⇒ Jamie Beam

Johnnie Walker ⇒ Jane Walker

Junghans ⇒ Junghanna

Mannesmann ⇒ Frausfrau

Mars ⇒ Venus

 

Mädels, Ihr seht, es gibt noch viel zu tun!

 

 

Freitag, 9. März 2018

Bemerkenswert und erkenntnisreich, bei welchen Veranstaltungen ich so lande. Zur Fachtagung mit dem Thema »Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen« im Depot Talstraße hätte es mich wohl kaum verschlagen, wäre ich nicht Photograph.

 

Fachtagung mit dem Thema »Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen« im Depot Talstraße

 

 

Samstag, 10. März 2018

Mal wieder Jahrestag. Nichts rundes, aber 19 Jahre im Internet erscheinen durchaus feierbar.

 

Meine diesbezügliche Meldung in Facebook quittierte ein Leser mit der lakonischen Frage, ob ich mal ein Redesign für meine Homepage brauchte … Frechheit!

 

Ferner bezweifle ich, dass man eine in 19 Jahren gewachsene Homepage bestehend aus 863 Einzelseiten (plus 36.087 Unterseiten im Photodepot …) in diversen nach Nutzungsbereichen unterschiedenen Navigationsstrukturen mit halbwegs vertretbarem Aufwand redesignen kann – das Ding hier ist der webdesignerische Endgegner!

 

(Und als ich mir ein paar Arbeitsproben des übermütigen jungen Kollegen so ansah, war mir flott klar: Mit der Anpassung eines rundgelutschten Wordpress-Templates wie sonst wird er nicht mal Level 1 überleben!)

 

 

Sonntag, 11. März 2018

Es war mal wieder Euregio-Wirtschaftsschau. Doch leider diesmal ohne Model-Contest. Sehr schade! Und leider machte mir eine Blockade der unteren Extremität den Besuch der Talentshow, des einzig verbliebenen Highlights der Euregio, unmöglich.

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

Euregio-Wirtschaftsschau

 

 

Montag, 12. März 2018

Steini is in town. »Aufgrund der An- und Abreise des Bundespräsidenten kann es zu Verspätungen in der Stadt und Städteregion kommen – ASEAG« Ich fass es nicht: Der Bundespräsident fährt mit dem Bus?!

 

 

 

Bis zum 23. März laufen nun die Internationalen Antirassismuswochen. (Keine Bange, danach ist Rassismus wieder OK …) Gestartet wurde mit einer Vernissage der Künstlerin Soufeina »tuffix« Hamed in der Stadtbücherei:

 

Vernissage der Künstlerin Soufeina »tuffix« Hamed in der Stadtbücherei

 

Vernissage der Künstlerin Soufeina »tuffix« Hamed in der Stadtbücherei

 

Vernissage der Künstlerin Soufeina »tuffix« Hamed in der Stadtbücherei

 

 

Mittwoch, 14. März 2018

Bei der Demokratiekonferenz wurde nach einem Vortrag des in Fachkreisen bekannten Prof. Dr. Paul Mecheril der Umgang mit Rassismus und Rechtspopulismus in einer Migrationsgesellschaft erörtert.

 

Demokratiekonferenz

 

Demokratiekonferenz

 

 

Donnerstag, 15. März 2018

Apropos Demokratie: Wir haben übrigens wieder eine Regierung! (Nur gut zwei Wochen vor Ostern – nennt mich Kassandra!) Mit Koalitionsvertrag und Vereidigung und allem Pipapo. Dem Kabinett Merkel IV gehören eine Menge alter Bekannter, aber auch Neuzugänge an:

 

• Angela Merkel hat sich nach viel Überzeugungsarbeit breitschlagen lassen, nochmal die Bundeskanzlerin zu geben. Prima, da müssen sich die Kabarettisten keine neue Stimme draufschaffen.

 

• Vizemerkel ist Olaf Scholz. (Wo kommt der denn auf einmal her? Und wie soll man den karikieren? Da schläft doch alles ein!)

 

• Der Freund von Natalia Wörner ist jetzt Außenminister.

 

• Horst Seehofer leitet das Heimatmuseum.

Pardon, das Heimatministerium; also das, was wir wirklich am dringendsten gebraucht haben … Nebenher führt er auch noch das Bau- und das Innenministerium und stänkert gegen den Islam.

 

• Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und verantwortlich für die Koordination der Bund-Länder-Beziehungen ist Dicky Hoppenstedt.

 

• Jens Spahn kam so zu seinem neuen Job:

Merkel: »Jens, was willst Du machen?«

Seehofer niest.

Spahn: »Gesundheit!«

Merkel: »Na meinetwegen.«

Der seit Jahren von Staatsgeldern alimentierte und mit Nebeneinkünften ausgestattete Berufspolitiker hält Hartz IV nicht für gleichbedeutend mit Armut. Recht hat er! Von 416 Euro kann man prima leben – reicht für zweimal Kino mit Popcorn und großem Getränk. Und man hat sogar noch Geld fürs Taxi übrig!

 

• Was mich hingegen freut, ist, dass Svenja Schulze nun das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit leitet – so hab ich nun auch eine Facebook-Freundin im Kabinett.

 

 

Freitag, 16. März 2018

Generalprobe zum »Final Countdown« der Dance-Evolution:

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

»Final Countdown« der Dance-Evolution

 

 

Mittwoch, 21. März 2018

Warnstreik im öffentlichen Dienst! Busse werden nicht geleert, Kitas fallen aus und Mülleimer bleiben geschlossen.

 

In einem Radio-Interview sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di  auf die Frage, dass ver.di nun dafür verantwortlich sei, dass weite Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen kommen, er, beziehungsweise ver.di wäre daran unschuldig, denn die Arbeitgeberseite habe ja blablabla.

 

Hallo ver.di: Den ganzen Leuten, die heute nicht wissen, wie sie irgendwo hinkommen oder ihr Kind betreut kriegen sollen, ist Eure »Arbeitgeberseite« scheiß-e-gal!

 

Ja, ich weiß, die armen, kleinen Arbeiterchen gegen die großen, bösen Bosse. Da darf sich dann auch ruhig mal zum Mob zusammengeschlossen werden, was?

 

Und was ist mit denen, die trotzdem zur Arbeit müssen? Oder mit denen, keine Arbeit haben? Oder denen, die gar selbständig sind und selbst und ständig gucken müssen, dass alles rundläuft? Die müssen dann alle fürs Taxi zahlen, wenn der Bus nicht kommt.

 

 

Auch wenn das so ziemlich alle falsch machen, spricht man ver.di übrigens <ferdi> aus, nicht <werdi>. Immerhin stammt der Name von der Abkürzung von »Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft« und nicht etwa vom Namen eines der Erpressung als Verhandlungsstrategie unverdächtigen Komponisten der Romantik.

 

 

Besser als Taxi ist Cambio. Ich mag Cambio sehr. Andere Cambio-Nutzer hingegen nur eingeschränkt …

 

Parken

 

(In den weißen Wagen musste ich rein.)

 

 

Das heutige Motto der Oecher Abiturientia lautete »Bad Taste«:

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Mottowoche Abitur Aachen 2018

 

Sooo bad finde ich diesen taste gar nicht …

 

 

Wo ich bin, ist vorne:

 

Mit Comedy und Rassismus gegen Rassismus Aachen

 

Abends wurde im Theater mit Musik und Comedy gegen Rassismus vorgegangen. Mit Musik und Comedy also. Wenn’s hilft …

 

Mit Comedy und Rassismus gegen Rassismus Aachen

 

Mit Comedy und Rassismus gegen Rassismus Aachen

 

Mit Comedy und Rassismus gegen Rassismus Aachen

 

Mit Comedy und Rassismus gegen Rassismus Aachen

 

Die Veranstaltung war in der Tat humorvoll, musikalisch und nachdenklich machend.

 

 

Doch auf die Gefahr, dass ich mich jetzt unbeliebt mache:

 

Problematisch finde ich die immerwährende Bestandsaufnahme, wo es überall zu Rassismus kommt.

 

Ja, es gibt Rassismus, und ja, das ist nicht schön. Das Wort vom »alltäglichen Rassismus« bei Geringfügigkeiten oder Missverständnissen kann ich aber nicht mehr hören. Speziell wenn schon die unbedacht getätigte, aber meist nicht böse gemeinte Aussage von einem Öhmchen, das in seiner ganzen Lebenswelt niemals Kontakt mit jemanden nicht westeuropäischen Aussehens hatte, »Sie sprechen aber gut deutsch!« bereits als Rassismus, und nicht als verunglücktes Kompliment angesehen wird – dann ist aber alles Rassismus!

 

Ich kann verstehen, dass das für den Angesprochenen in diesem Moment nicht unbedingt angenehm ist, d’accord. Man könnte es aber auch als Kontaktaufnahme der Dame zu jemandem außerhalb ihres eigenen Dunstkreises sehen. Das nächste Mal wird darüber gesprochen, wo man denn herkomme, und beim übernächsten Mal spricht man über Familie, Hobbys und das Wetter! Zack, Eis gebrochen, Fremdheit besiegt!

 

(Auf gewisse Weise kann ich die Erfahrung des Diskriminiertwerdens aufgrund des Aussehens sogar teilen: Wie oft kommt es vor, dass junge Leute verwundert sind, dass sie mit dem dicken, alten Mann doch eigentlich ganz nett reden können, obwohl sie ihn zuvor als Straßenmobiliar wahrgenommen hatten, wenn überhaupt.)

 

Antirassimusveranstaltungen erscheinen mir – wie Kabarett – als ewige Predigten vor längst Gläubigen: Niemand, der zu solch einem Event geht, muss noch überzeugt werden, dass Rassismus böse ist. Die, die man erreichen sollte, sitzen nicht im Publikum. »Der Rassismus« wird da wie eine Monstranz vor sich hergetragen. (Recht fraglich finde ich in diesem Zusammenhang auch die Aktion »Schule ohne Rassismus« – als ob Rassismus an anderen Schulen ohne das Schild an der Tür OK wäre …)

 

 

Ich vermisse die nächsten Schritte! Was kann man gegen Rassismus tun und was wird bereits wirksam getan? Doch kurz vor diesen Fragen stoppt die Debatte regelmäßig. Maximal werden die »Rechten« verteufelt, als die aber scheint’s jeder angesehen wird, der eine andere Meinung hat. Glücklich, wer ein Feindbild hat!

 

 

Ich vermisse auch die Schärfe in der Definition der Begriffe.

Rassismus zum Beispiel. Ich finde ja, es gibt keine menschlichen Rassen. Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Art – fertig! Dann sind wir beim Homo sapiens sapiens angekommen. (Wobei ich gelegentlich ein bis zwei sapiens zu streichen gewillt wäre …)

 

Wer darunter noch weiter unterteilen mag, ist ein Ethnizist und betreibt Ethnozentrismus – und hat massig zu tun, denn es gibt eine Menge verschiedener Menschen, selbst wenn man die in Gruppen zusammenfassen will.

 

Aber wenn sich Rassismus als Begriff für das Gemeinte gefestigt hat, bitteschön. Rassismus bedeutet aber nicht allein, zu sagen, dass es unterschiedliche Gruppen von Menschen anderer Herkunft gibt. Rassismus heißt, zu behaupten, alle Angehörigen dieser Gruppen seien gleich und vor allem schlechter als die eigene Gruppe!

 

Das hat sich über die Jahrtausende so eingeschleift: Die Gruppe, der man selber angehört, ist immer normal, natürlich, gut, schön und wichtig. Das ist bei allen möglichen anderen Gruppeneigenschaften nicht anders: arm/reich, männlich/weiblich, heterosexuell/homosexuell, omnivor/vegan, Heavy Metal/Hip Hop, Lehrer/Schüler, eigenes Dorf/anderes Dorf.

 

Natürlich gibt es Fremdenfeindlichkeit, also Abneigung gegenüber allen und allem Fremden. Das ist leider menschlich und muss sich nicht auf die Herkunft/Ethnie beziehen. Dick, dünn, klein, groß, alt, jung, hell, dunkel – jeder Jeck ist anders. Und dem jeweils anderen begegne ich sicherheitshalber mal mit Vorsicht. Das haben wir Jahrtausende so gelernt. Es hat sich auch so bewährt.

 

Das machen so ziemlich alle Völker/Nationen/Ethnien genau so. Wie oft muss ich mir vorwerfen lassen, was wir Deutschen alles Albernes tun! (Aber hey, ich finde es geil, nachts an einer roten Ampel auf einsamer Straße stehen bleiben zu dürfen! Sollen sich Franzosen, Italiener und Spanier doch überfahren lassen!)

 

 

Meine Güte, was bin ich heute Ernst! Gibt mal wieder Zeit für ein paar Kalauer und Popkultur hier!

 

 

Donnerstag, 22. März 2018

Edeka fragt mich per gesponsertem Posting, wie lang die perfekte Gemüse-Pommes sein soll … Zuallererst sollte eine Pommes aus Kartoffel bestehen – dann sehen wir weiter!

 

Gemüse-Pommes

 

 

Freitag, 23. März 2018

Kriminelle Kaffeebohnen gehören bestraft!

 

Kriminelle Kaffeebohnen gehören bestraft!

 

Aber sie direkt in einem Lager zu internieren, finde ich schon etwas hart …

 

 

Samstag, 24. März 2018

Gestern Nacht hörte ich noch spät die letzten Chöre durch die Straßen schallen »Abitur, Abitur, Abituuur«, bevor sie johlend das große rote Taxi bestiegen.

 

Hm, wie sag ich's Euch am schonendsten …? Ihr habt das Abi noch gar nicht …

 

Abitur, Abitur, Abituuur

 

Doch bewundernswert. Fünf Tage lang durchfeiern – also, ich könnte das nicht. Ich konnte das auch nicht. Wir hatten damals keine »Mottowoche« mit täglich wechselnden Kostümen. Wir hatten eine »Grundkursbeerdigung«: Eine Nacht durchmachen, viel Knoblauch essen, Schneckenhäuser basteln (wegen Schleimer und so) und dann einen halben Tag lang die Schule unsicher machen – und gut war!

 

(OK, der Knobi-Geruch hielt sich noch wochen- bis monatelang im Gymmi, weil ein paar unserer Experten auf die glorreiche Idee kamen, nicht nur knoblauchgeschwängert auszuatmen, sondern ganze Knoblauchknollen in den Buntsteinputz zu reiben … Die MSS C von 1990 blieb am SMG Gerolstein für ein paar Jahre in nicht allzu guter Erinnerung.)

 

Knobi

 

 

Sonntag, 25. März 2018

01:59 Uhr. Falls einer fragt: Vor!

 

Was bin ich froh, dass nun wieder Sommerzeit herrscht! Ich konnte die Berichterstattung darüber kaum mehr ertragen. In nahezu jeder Radio- und Fernseh-Sendung und auf jeder Nachrichtenseite wurde ausführlich referiert und diskutiert und gejammert. Und an dieser Leier wird jedes halbe Jahr gedreht! Schafft die blödsinnige Sommerzeit endlich ab und fertig!

 

 

Montag, 26. März 2018

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Och Leute! Die Osterzeit beginnt am Ostersonntag. Das ist in sechs Tagen. Silvester feiern wir ja auch nicht eine Woche früher. Ostern darf sogar bis Pfingsten gefeiert werden – da ist also noch jede Menge Zeit, um Eier zu verstecken und suchen zu lassen!

 

 

Der heutige Artikel des TagesIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! bei Wikipedia ist sehr passend.

 

SCREENSHOT

 

 

Den Artikel über das IliosakralgelenkIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! finde ich auch sehr interessant, schon allein wegen der Termini Anatomie, Articulatio, Beckenblockade, Bewegungszentrum, Conjugata, Darmbeinkamm, Dehnung, Diameter, Drehung, Entzündung, Facies, Faserknorpel, Flexion, Gelenkfläche, Gelenkspalt, Gleichgewichtsbedingung, Ilium, Kontranutation, Ligamentum, Nutation, Osteopathie, Promontorium, Retroversion, Rotation, Sagittalebene, Sakroiliakalgelenk, Schambeinfuge, Verbindung, Verdrehung, Verlagerung und Verrenkung. Sowie natürlich der Adjektive craniosacral, kaudoventral, kraniodorsal, sacrospinal und sacrotuberal.

 

 

Dienstag, 27. März 2018

Facebook hat grad Kacke am Schuh. Komplett unerwartet hat sich herausgestellt, dass eine Firma namens Cambridge Analytica (es hätte aber auch jede andere sein können) die Daten von Millionen Facebook-Nutzern abgegriffen und zu Propagandazwecken missbraucht hat. Mit diesen Daten soll in den amerikanischen Wahlkampf eingegriffen worden sein, bei dem es zu diesem bedauernswert orangen Ergebnis gekommen ist.

 

Immer wieder erstaunlich, was mit Katzenvideos und Kochrezepten alles machbar ist!

 

So, so, die Daten von Facebook wurden also ausgewertet … Wann kommt raus, dass der Papst katholisch ist?! Manche nennen es Missbrauch, manche nennen es Gebrauch …

 

Das Geschäftsmodell von Facebook besteht doch darin, aus Nutzerdaten Persönlichkeitsprofile zu erstellen, um dann maßgeschneiderte Reklame an sie auszuspielen. (Der Werber spricht von »Targeted Advertising« und hält es für den besten Weg aus einem alten Dilemma: Denn wie schon der Vater der modernen Reklame, John Wanamaker, Ende des 19. Jahrhunderts klagte: »Die Hälfte meiner Werbegelder ist verschwendet. Das Ärgerliche ist, ich weiß nicht welche Hälfte.«)

 

Jetzt hat also eine Drittfirma diese Daten widerrechtlich genutzt, um Menschen zu manipulieren. Das ist nicht schön. Erschreckender finde ich allerdings, dass sich Menschen durch platteste Propaganda politisch manipulieren lassen. Brexit, Trump, AfD – Menschen bei klarem Verstand und Horizont jenseits des Tellerrands entscheiden sich doch nicht für sowas!

 

(Facebook hätte alle Hebel in Bewegung gesetzt, hätte sich Cambridge Analytica erdereistet, einen weiblichen Nippel zu posten!)

 

Das wahrscheinlich einzige wirksame Mittel gegen Manipulation ist Wissen und die Fähigkeit zur Einordnung dieses Wissens, also Bildung. Doch leider, leider sind viele Menschen einfach dumm. (Aber das darf man nicht laut sagen!) Ihre Meinung zählt trotzdem und auch ihr Kreuz auf dem Wahlzettel. Wegen Demokratie und so. Tausende Fliegen können nicht irren.

 

Das Dumme indes: Fast jeder ist manipulierbar. Und zwar exakt da, wo er es am wenigsten bemerkt. Sonst wäre es ja keine Manipulation. Und natürlich wird jeder vehement behaupten, dass dem so nicht sei. Mich würde daher brennend interessieren, wo ich so manipuliert werde. (Zuschriften bitte per Mail: TLangens@aol.com)

 

 

Elon Musk will nun aus Protest zeigen, dass er die dicksten Eier im Universum hat: Er parkt nicht nur seine ausgemusterten Elektro-Schlitten im Weltall, sondern löscht auch seine FB-Seiten mit ein paar Millionen Followern. (Falls jemand Elon Musk nicht kennt: Ihm gehört unter anderem die Firma Tesla, die im Ruch steht, 100 Jahre nach der Erfindung des Elektroautos das Elektroauto erfunden zu haben.)

 

 

Effektiver dürfte sein, wenn der Gesetzgeber einschreitet. Die EU will doch auf Trumps Androhungen im aufziehenden Handelskrieg mit Strafzöllen auf Whiskey, Orangen und Erdnüsse aus Amerika antworten. Aber das sind doch Peanuts! Die EU soll sich mal was ausdenken, mit dem sie Facebook schön wehtun kann! Da würde man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

 

 

As I told you before: Es wird der Tag kommen nach Facebook! Eventuell schneller als gedacht. Es existiert sogar schon ein Fachwort dafür, das klingt wie ein Filmtitel: »Techlash – der Aufstand gegen die Internet-Giganten« Denn das Unbehagen gegen Google, Twitter und Amazon et alii wächst ebenfalls. (Und et aliae und et alia natürlich. Seid Ihr nun zufrieden, liebe Feministen und Neutristen?)

 

Wann ist das Internet eigentlich so böse geworden? Facebook ermöglicht einfache Vernetzung und Kommunikation mit Leuten, mit denen man sonst nicht in Kontakt käme. Google ist einst groß geworden, weil es die besseren Suchergebnisse lieferte. (Keiner bei Trost will Altavista, Lycos oder Yahoo wiederhaben!) Doch gegen das, was Google höchstwahrscheinlich über uns weiß, ist FB ein Waisenknabe! Bei Amazon kann man einfach einkaufen, es macht aber den örtlichen Einzelhandel kaputt. Mit Paypal ist einfach zu bezahlen, es kostet den Empfänger aber ein Schweinegeld, mitunter werden Konten nach Gutdünken gesperrt und die AGB sind 20 Meter lang. Und und und.

 

 

Dass es mit Facebook zuende geht, könnte – neben Reklame und Hass – noch einen anderen Grund haben: Es ist so laaangweilig geworden! Würde ich nicht hin und wieder etwas von meinem High-End-Content posten, wäre da ja total tote Hose. (Wann schickt Zuckerberg eigentlich endlich mal einen Präsentkorb?!)

 

 

Doch auch mit den eher rezipierenden Facebookies ist nicht mehr viel los. Die sind so klickfaul geworden! Leute, Klicks sind Heroin, haut mal welche raus! (Erst letztens sagte mir wieder ein Bekannter, er finde meine Veranstaltungsphotos so toll; man fühle sich, als wäre man selbst dabeigewesen. Himmel, dann drück halt auch mal auf den scheiß Gefällt-mir-Button – kostet nix, tut nicht weh und ist ganz leicht!)

 

 

Kann sich noch jemand an meinen ersten Eintrag im diario, Facebook betreffend, vor acht Jahren erinnern?

 

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Der Link ist übrigens noch aktiv! Na, trau Dich, mach's wie Elon Musk, #deletefacebookIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!!

 

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Mittwoch, 28. März 2018

Was mir Facebook da anbietet, schafft nicht wirklich Vertrauen …:

 

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Ich beanspruche hier gar nichts!

 

 

Donnerstag, 29. März 2018

Handy upgedated. Android 8 »Oreo« ist eine Zeitmaschine!

 

Handy upgedated. Android Oreo ist eine Zeitmaschine!

 

 

Carfrei-Tag, 30. März 2018

Gegen zuviele Autos!

 

 

Samstag, 31. März 2018

Ich wüsste auch nicht, warum ich mich vor Clara Fey fürchten sollte.

 

Ich wüsste auch nicht, warum ich mich vor Clara Fey fürchten sollte.

 

 

 

Türken raus!

Polen raus!

Russen raus!

Afrikaner raus!

Asiaten raus!

Deutsche raus!

Alle raus!

Es wird Frühling draußen, geht zusammen spazieren!

 

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