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– Januar 2020 –

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Mittwoch, 1. Januar 2020

00:01 Uhr. Ich will ja niemanden schocken, aber: 2050 ist jetzt genauso weit weg wie 1990 …

 

 

12 Uhr mittags, nach dem Kirchengeläut: Wenn schon Böller, dann richtig!

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

Das 12. Gerolsteiner Neujahrssalut-Schießen von der Löwenburg aus ins Kylltal. Meine Nichte fragte im Vorfeld besorgt, wo die Kanonenkugeln denn hinfliegen würden … – »Ist dir jemals das Loch in der Munterley aufgefallen?«

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

12. Gerolsteiner Neujahrs-Salutschießen

 

 

Donnerstag, 2. Januar 2020

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung:

 

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung

 

Nun weiß ich auch, wie die Deutsche Bahn in NRW ihre überaus günstigen Angebote refinanziert: Sie speist die Photographen ihres Werbeblättchens mit einem »Wettbewerb« und einem Nasenwasser von Honorar ab:

 

wie die Deutsche Bahn in NRW ihre überaus günstigen Angebote refinanziert

 

 

 

Prost Neujahr, Aachen!

 

Illegale Böller: Finger weg!

 

Illegale Böller: Finger weg!

(Der Spruch passt vor und nach Silvester.)

 

Jetzt wäre übrigens der richtige Zeitpunkt, alle Zeitungsartikel über Feuerwerksverletzungen, verbrannten Affen aufgrund fliegender Pyrotechnik und Umweltverschmutzung zu Wasser, auf dem Boden zu Lande und in der Luft auszuschneiden oder screenzushooten, um sie gegen Ende des Jahres wieder zu reposten, kommentarlos.

 

 

 

Habe nach Ankunft in Aachen zwei Brötchen gekauft und keinen Bon erhalten. Alles Verbrecher hier!!!

 

 

 

Einer dieser drei Herren hat heute seinen Schopf Haarschnitt mit Herz gespendet, einer hat geschnippelt und einer hat geknipst:

 

Einer dieser drei Herren hat heute seinen Schopf Haarschnitt mit Herz gespendet, einer hat geschnippelt und einer hat geknipst:

 

(Krebs ist ein Arschloch!)

 

 

Ich würde meines Zopfes auch gerne ledig, denn im Ernst: Das Ding nervt wie Sau!

 

Aber zum einen gehört er als integraler Bestandteil zum Erscheinungsbild meiner Corporate Identity (hey, vielleicht könnte ich Shampoo ja mal als Werbungskosten absetzen!), und zum anderen habe derzeit keine Lust, ein halbes Jahr lang nur noch »Hey, warst du beim Friseur?« und »Was ist mit deinen Haaren passiert?!« zu hören. Ich möchte nicht auf meinen Schwanz reduziert werden!

 

 

 

Freitag, 3. Januar 2020

Ich bin so stolz auf mich: Ich hab heute erst das dritte Mal gegen meine Neujahrsresolutionen verstoßen!

 

 

 

Der letzte öffentlich Aufreger des letzten Jahres war die #umweltsau. Ich hatte sie aus guten Gründen hier unerwähnt gelassen. Muss man über jedes Stöckchen springen, das einem hingehalten wird?

 

Nein. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, wie viele das dennoch tun, und so aus allerwinzigsten Anlässen wie einem womöglich lustig gemeinten Spottlied um eine fiktive Oma tagelange Empörungswellen durch das Netz wabern, einschließlich Löschung, Sondersendung, Entschuldigungen, Intendentenversagen, Satire, Würde älterer Menschen, Zensur, Grenzen des guten Geschmacks, Kindesmissbrauch, Meinungsfreiheit, Hassdrohungen, Demonstrationen, Gift, Galle, Fackeln und Heugabeln.

 

Und natürlich wird sich über so ein verkacktes Liedchen fraglicher Witzigkeit wieder mehr aufgeregt als über das zugrundeliegende Problem!

 

Vielleicht sollte man dieses Internet doch wieder abschaffen.

 

Auch vor der Umdichtung durch den WDR-Kinderchor pflegten die wenigsten mir bekannten Großmütter sich in einem der Unterbringung häuslichen Federviehs dienenden Gebäude mit einspurigen Krafträdern fortzubewegen. Doch über diese literarische Unterstellung hatte sich nie jemand beschwert!

 

 

Samstag, 4. Januar 2020

Die Prinzenproklamation des Brander Bürgerprinzen Simon I. nebst Hofstaat, der nicht nur Brände in Brand vortrefflich löschen kann, musste ich wegen Schlechtigkeit meinerseits leider absagen. Zum Glück gibt’s Bilder von der Generalprobe des Prinzenspiels gestern:

 

Prinzenspiel Prinzenproklamation Brander Bürgerprinz Simon I. nebst Hofstaat

 

Prinzenspiel Prinzenproklamation Brander Bürgerprinz Simon I. nebst Hofstaat

 

Prinzenspiel Prinzenproklamation Brander Bürgerprinz Simon I. nebst Hofstaat

 

Prinzenspiel Prinzenproklamation Brander Bürgerprinz Simon I. nebst Hofstaat

 

Prinzenspiel Prinzenproklamation Brander Bürgerprinz Simon I. nebst Hofstaat

 

 

Mittwoch, 8. Januar 2020

Es begab sich aber zu der Zeit, dass werkenntwen.de und studiVZ (kennt die noch einer?) arg verwaist waren und ich nach anfänglichem Zögern dann doch den Schritt zu Facebook wagte …

 

Es begab sich aber zu der Zeit, dass werkenntwen.de und studiVZ (kennt die noch einer?) arg verwaist waren und ich nach anfänglichem Zögern dann doch den Schritt zu Facebook wagte …

 

Inzwischen habe ich drölf Zillionen Photos auf Facebook gepostet und somit für eine Menge Traffic gesorgt – hey Mr. Zuckerberg, wann kommt mein Präsentkorb?!

 

 

Freitag, 10. Januar 2020

Freitag, 10. Januar 2020

 

Freitag, 10. Januar 2020

 

Als Meister der Andeutung postete ich auf FB und Insta nur dieses Bild – jedem Eifeler müsste dann klar gewesen sein, was Sache ist …:

 

Birrebunnes

 

 

Doch »in stiller Trauer«?! Als Maxime gab ich aus: Die frische Flasche Birnenschnaps, die meine Schwester morgens vom Brötchenholen mitbrachte, sollte des Abends getillt sein. – Was soll ich sagen: Das Tagesziel war lange vor der Zeit erfüllt …

 

Seit ein paar Jahren sind die etikettenlosen Erzeugnisse der Thomas Prinz GmbH aus Hörbranz vom Geheimtipp (der Nachbar brachte die heißbegehrten Einliterflaschen Alte Williams-Christ-Birne einzeln aus Österreich mit) zum Repertoire des gutsortierten Einzelhandels in der Eifel und natürlich zum edlen Trunk bei hohen Festen in der Familie aufgestiegen.

 

Freitag, 10. Januar 2020

 

An dieser Stelle ein Hoch auf meinen neuen Lieblingscousin, der die Gerolsteiner Droschkenkutschervereinigung am frühen Abend noch mit reichlich Umsatz bedachte, indem er eine spontane Expedition zu Edeka Thömmes antrat und mit zwei Flaschen aus der Fein-Brennerei Prinz wiederkehrte!

 

Es wurde ein lustiger Abend.

 

Doch einer hat gefehlt, leider …

 

Wobei: Er war dabei, irgendwie ... Und er hätte seine Freude gehabt!

 

 

 

David Bowie ist auch immer noch tot.

 

 

Samstag, 11. Januar 2020

Das Restaurant Poseidon trat Gerüchten entgegen, es würde demnächst schließen.

 

Es ist allerdings kein Gerücht mehr, dass der Pub Ende Februar zumachen wird.

 

Und es ist ebenfalls kein Gerücht, dass das letzte bisschen Nachtleben Gerolsteins damit wohl auch erledigt sein dürfte …

 

 

Sonntag, 12. Januar 2020

Während ich live am Computer die Nachrichten sah, musste ich erfahren: Streamen ist das neue Fliegen!

 

Denn die Server für Streaming/Surfen/Googeln verbrauchen Strom. Schmutzigen Strom. Sie verblasen sogar halb so viel CO2 wie der Flugverkehr. Upsi.

 

Nachdem wir also seit über 20 Jahren alles dafür tun, uns diesen ganzen neuländischen Internetquatsch für alltäglichste Zwecke an die Backe zu nähen (überall Filme gucken, demnächst autonomes Fahren und bald auch jeder Toaster mit Internetzugang), ist nun irgendeinem Käpsele aufgefallen, dass die Technik Energie braucht! Bin gespannt, wann jemand bemerkt, dass die Herstellung der Geräte ebenfalls Ressourcen verschlingt …

 

Also in kurz: Wir sind offiziell am Arsch!

 

 

Komm, wir bingen noch ne Serie weg, jetzt ist es eh egal!

 

Wenn das denn mal so einfach wäre … Denn Streamen war ja mal eine gute Idee. Du machst dir Netflix drauf, zahlst einen monatlichen Obolus und kannst dann schauen, was du willst. Es sei denn, die Rechte an der Serie sind gerade ausgelaufen. Oder die Serie läuft nur bei Amazon-Prime. Oder nur bei Apple-TV. Oder nur bei Maxdome. Oder nur bei Sky. Oder nur bei Joyn. Oder nur bei TVnow. Oder nur bei Youtube Premium. Oder nur bei Disney+. Oder nur bei MagentaTV

 

Auch ein Monopol muss nicht schlecht sein …

 

Gibt's eigentlich noch Premiere? Das war analog und man konnte es mit einem Küchensieb cracken …

 

Glücklich, wer noch eine DVD-Sammlung sein eigen nennt!

 

Oder Bücher hat.

 

 

Montag, 13. Januar 2020

Wenn der Freitag auf nen Montag fällt:

 

Wenn der Freitag auf nen Montag fällt

 

 

Dienstag, 14. Januar 2020

Eine neue CD für meine Sammlung (Mitte):

 

Windows 10

 

Denn Microsoft verweigert ab heute den Support für Windows 7 – und wie die Erfahrung zeigt, sind Sicherheitsupdates bitter nötig. Technisch gesehen schreibe ich gerade auf TROLL-8. Doch bis auf die C: und das Betriebssystem ist der Kasten ja derselbe geblieben.

 

Die Installation von Windows 10 lief nach kleinen Anlaufschwierigkeiten unerwartet flüssig. (Ja wer kann auch ahnen, dass der Compi die Boot-Anweisungen an den zwar angeschlossenen, aber ausgeschalteten Beamer sendet?!)

 

Kleinere Hürden galt es noch zu überwinden, aber wäre ja ganz was neues, wenn das mal glatt gehen sollte. Und was die alles wissen wollen! Für jeden Scheiß soll man ein Konto einrichten und eine PIN vergeben. (Wozu bitte braucht Microsoft mein Geburtsdatum?!) Und was soll das mit der »Ortsverfolgung«? Ich beabsichtige nicht, meinen Tower durch die Lande zu tragen! Und selbst wenn, geht das Microsoft grad mal gar nix an!

 

Was ich auch nicht verstehe: Ich dachte immer, dass der Internet-Explorer nun Edge hieße. Interessanterweise habe ich aber nun beide hier am Start. (Aber egal. Der einzige Zweck des Internet Explorers ist, sich damit einen guten Browser runterzuladen.)

 

Immerhin hat sich Windows10 von der entsetzlichen Kachelei seiner Anfangszeit verabschiedet – die Nutzeroberfläche sieht aus wie bei einem richtigen Computer!

 

Nun stehen natürlich beschwerliche Tage/Wochen/Monate des Installierens und Einrichtens an. Als großer Freund des Tabula rasa werde ich mal alles runterschmeißen, was mir Win10 aufs Auge drücken will! Ich sah da ein Candy-Crush-Icon …

 

 

Mittwoch, 15. Januar 2020

Überraschung: Die Aachener Grünen präsentieren ihren Oberbürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im Herbst: Sibylle Keupen, parteilos, im Moment noch Chefin der Bleiberger Fabrik!

 

Sorry, muss natürlich Oberbürger*innenmeister*innenkandidatin heißen …

 

 

 

»Vorhang auf für den Theaterplatz«. Die Stadt Aachen startet einen Photowettbewerb und ruft anlässlich der geplanten Umgestaltung des Theaterplatzes dazu auf, »Motive von den schönsten, außergewöhnlichsten, gemütlichsten, größten, kleinsten, buntesten (…) Theater-, Opern- oder Rathausplätzen der Welt einzuschicken«.

 

User Generated Content also.

 

Oder auch: Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht …

 

Ich werde dieses Bild einreichen:

 

Theaterplatz Aachen

 

Mit ganz innovativen Ideen und hierzulande ungesehenen Motiven: Keine Außengastro, keine Banner, keine Mülleimer, keine Laternen, kein Graffiti, keine Bänke, keine Wegweiser, keine Sticker, keine Poller, keine LED-Laufschrift, keine Blumenkübel, keine Verbotsschilder, keine Parkplätze (auch nicht »nur für kurz«), keine Infotafeln, keine Fahrradhaltebügel, keine Hundescheiße und keine Straßenmusikanten!

 

Dem Musenführer Apoll und dem Chor der Helikoniaden zuliebe!!!

 

 

Donnerstag, 16. Januar 2020

Nanu? Schon nach zwei Tagen habe ich alle Programme wieder aufgespielt und Einstellungen eingerichtet, die sich in sieben Jahren so einnisten! Wahrscheinlich habe ich was vergessen …

 

 

Also Zeit für anderes:

Die meisten Youtube-Tutorials zeichnen sich ja durch außergewöhnliche Geschwätzigkeit aus, die bei ihrem distanzlosen »Hallo, Ihr Lieben!« beginnen und mit langen Warums und Wiesos noch nicht enden. Demzufolge eine Wohltat ist das Video von Jamie Windsor: In 33 Minuten ballert er 25 Photoshop-Ticks und -Trips raus, die man ohne eifrigste Bedienung der Pause-Taste überhaupt nicht zu erfassen vermag!

 

 

Freitag, 17. Januar 2020

Der Bundestag hat die Widerspruchslösung bei Organspenden abgelehnt. Warum?! Niemandem wäre etwas von seinem Selbstbestimmungsrecht genommen worden; man hätte lediglich zu Lebzeiten sagen müssen, dass man gerne will, dass seine Organe mit einem im Grab verschimmeln oder den Würmern ein Festmahl bieten, statt jemand anderem weiteres Leben zu schenken. Oder auch nicht.

 

So wollen wir nun also nicht vergessen, unseren Organspendeausweis stets bei uns zu tragen; speziell bei Ausflügen mit dem Porsche auf der A4 oder auf Wochenend-Touren in der Eifel (Biker welcome!).

 

Ich fahre zwar nur ein-, zweimal pro Jahr Fahrrad in Aachen – und habe trotzdem meinen Organspendeausweis seit 25 Jahren körpernah an mir.

 

(Liebe Ärzte: Bei der Leber wär ich vorsichtig! Und beim Gehirn könnte das für den Empfänger sehr anstrengend werden …)

 

 

War aber klar, dass es problematisch würde, wenn die Leute in Deutschland der Organspende ausdrücklich widersprechen sollen. Es gibt schließlich genug Bürger, die dachten, sie könnten neuen Facebook-AGB durch Posten von Kettenbriefen als Statusmeldung in der Timeline widersprechen …

 

 

Samstag, 18. Januar 2020

Mit Snapchat bin ich ja nie warmgeworden, doch Tiktok kann ich etwas abgewinnen. Nicht dass ich jetzt auch in die Produktion von Videoclips einsteigen würde – meine Videofilmer-Karriere habe ich Anfang der Neunziger beendet. Doch was die Jugend da so fabriziert, ist manchmal sehr reizvoll.

 

Ich rezipiere sehr gerne die ulkigen Challenges, die optischen Täuschungen, die pfiffigen Stop-Motion-Videos und die zahlreichen Darbietungen von Shuffle-Dance. Und natürlich die Satisfying-Videos wie Farbe beim Trocknen zusehen oder Dinge in Ordnung bringen, dass dem inneren Monk das Herz aufgeht.

 

Allerdings bekomme ich auch nur Erprobtes mit bereits vielen Likes vom chinesischen Algorithmus vorgeschlagen. Clips mit weniger als 5.000 Herzchen gibt es praktisch nicht.

 

Im Prinzip tun die jungen Leute dasselbe wie wir vor 30 Jahren: Eine Kamera hinstellen und Quatsch machen. Allerdings mit dem Unterschied, dass heute jeder mindestens eine Kamera in der Hosentasche dabei hat – wir mussten uns das sperrige Equipment geduldig beim Onkel aus der Pfalz oder in der Schule ausleihen. (Und wir stellten unser Zeug nicht ins Netz. Vielleicht auch besser so …)

 

Sogenannte »Pranks« pickeliger Poser mit umgedrehten Baseballcaps, lippensynchron nachgesungene Liedchen und Parkour-Clips von Hasardeuren auf hochhaushohen Hausdächern aus der POV-Perspektive lasse ich für die Zukunft einfach ausblenden. Haltet Eure Bubble rein!

 

(Profi-Tipp: Die App ohne Ton nutzen! Denn was da als »Musik« durchgeht, passt auf kein Trommelfell.)

 

Das Beste: Die Clips sind maximal 15 Sekunden lang – da muss man schon schnell auf den Punkt kommen, um die Generation Z zu begeistern und der Zielgruppe Zeit zu stehlen.

 

Wer jetzt empört einwendet, dass die App aber doch vom chinesischen Staat kontrolliert sei und dass (kritische) Inhalte wenn vielleicht auch nicht direkt zensiert, dann aber doch aus dem Feed kuratiert werden, so dass sie kaum mehr jemand zu Gesicht bekommt (Shadowban), dem entgegne ich: Ja, ist so!

 

Ich will da ja aber auch hopsende Teenies gucken, die Faxen machen – und keine protestierenden Hongkonger oder unterdrückte Uiguren! Ich schaue ja auch nicht Monitor oder Zapp, um tanzende Menschen zu sehen, die sich des Lebens freuen.

 

Hatespeech und Trolle habe ich auf Tiktok auch noch keine angetroffen. Zensur muss nicht schlecht sein!

 

(Hui, bin gespannt, ob ich für den letzten Satz auch mal einen Shitstorm ernte! Wäre der erste.)

 

 

Sonntag, 19. Januar 2020

Was sich derzeit ganz gut entwickelt, ist mein Sauerkraut:

 

Was sich derzeit ganz gut entwickelt, ist mein Sauerkraut

 

Der Welt einfachstes Rezept: Ein Kilo Weißkohl fein hobeln, mit 10 Gramm Salz verkneten und in ein Gefäß füllen. Den Rest erledigen die Zeit – und hömmele Milchsäurebakterien, die ohnehin in der Gegend umherkarriolen.

 

Probiert hab ich das saure Kraut noch nicht, riechen tut’s aber schon wie welches. Noch zwei, drei Tage, dann wird geerntet und aufgetischt!

 

Und wenn ich’s überlebe, schreibe ich’s hier hin.

 

 

Montag, 20. Januar 2020

Die Aachener Zeitung erinnert heute daran, dass sich morgen vor 30 Jahren Hugo Egon Balder anschickte, das italienische »Tutti Frutti« erstmalig in Deutschland auf RTL plus zu präsentieren. »Drehbuchautor« war mein FB-Freund Hubert vom Venn (»Ich war Wirsing bei ›Tutti Frutti‹«) – auch wenn sich heute niemand mehr daran erinnern kann, was oder dass in der Sendung gesprochen wurde … Doch, wurde es. Über Länderpunkte et cetera. In meiner Erinnerung sind jedoch nur noch die Erdbeere der ersten Staffel und die stets brav bekleidete Assistentin Monique mit dem holländischen Akzent erhalten geblieben.

 

 

Eine weitere Facebook-Freundin rief eben auf:

»Kann mir jemand Fotos von 2006-2008 schicken? Ich muss für mein Buch wissen, wie Leute damals aussahen und erinnere mich nur verschwommen.«

 

Nicht dass 2006 jetzt wirklich lange her wäre …

 

Ich kommentierte: »Na prima, seit einer Stunde klicke ich nun durch Bilder von 2006 … Hast Du eine Ahnung, was das für Erinnerungen wachruft …?! (Ganz frühes Selfie)«

 

 

(Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Brille, Bart und Nahaufnahme)

 

 

Ihre Antwort: »Ich kann es mir vorstellen, vielen Dank! Hast du auch Bilder wo man die Klamotten erkennt? Das wäre toll.«

 

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass ich teilweise noch dieselben Hemden trage … that's what I call Nachhaltigkeit :D

 

 

Dienstag, 21. Januar 2020

Fast vierundneunzigtausend Follower, aber das Konto ist »privat«

 

Instagram ist so lächerlich: 93.800 Follower, aber das Konto ist »privat« …

 

(Kann mir aber egal sein: Ich followe ohnehin nur Leuten, die weniger als 2.000 Follower haben. Alles andere ist nämlich überhaupt nicht gesund. Für Minderjährige schon mal gar nicht.)

 

 

Mittwoch, 22. Januar 2020

Only four to go until Monty-Python-reunion …

 

Terry Jones †, Autor sowie Darsteller und teilweise auch Regisseur von ein paar der besten Filme der Welt. Heute Abend wird nochmal »Reise ins Labyrinth« geguckt!

 

Wer ihn nicht kennt: Er war die Mutter von Brian, der Eremit im Erdloch, Fish No. 6, Biggs und Mr. Creosote.

 

John Cleese denkt wohl ähnlich wie ich. Eben twitterte er:

 

John Cleese on Terry Jones

 

 

Donnerstag, 23. Januar 2020

 

Freitag, 24. Januar 2020

 

Samstag, 25. Januar 2020

 

Sonntag, 26. Januar 2020

 

Montag, 27. Januar 2020

 

Dienstag, 28. Januar 2020

 

Mittwoch, 29. Januar 2020

 

Donnerstag, 30. Januar 2020

 

Freitag, 31. Januar 2020

 

 

Schluss

SCHLUSS

 

 

 

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