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– Juni 2017 –

Wer etwas bei Amazon.de bestellen will, würde mir einen großen Gefallen tun, wenn er vorher bitte mal kurz auf dieses Logo klickt :)

 

 

 

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Donnerstag, 1. Juni 2017

Hui, Razzia in der U-Street! Hier ist scheint's ein heißes (Kopfstein-)Pflaster:

 

Razzia in der U-Street!

 

 

Freitag, 2. Juni 2017

#covfefe

 

Es gibt da so einen orangefarbenen Narzissten im Weißen Haus, der

  • Moslems diffamiert,
  • Journalisten beschimpft,
  • lieber twittert statt zu kommunizieren,
  • andere der Lüge bezichtigt, aber selber lügt,
  • Yad Vashem für eine Touristenattraktion hält,
  • sich von seinen Mitarbeitern nicht beraten lässt,
  • Staatsgeheimnisse verrät, um damit anzugeben,
  • den Ruf der USA – oder was davon übrig ist – ruiniert,
  • die Justiz behindert und unliebsame Ermittler schasst,
  • internationale Abkommen mit dem Arsch umzuschmeißen versucht und
  • seine Partner vor den Kopf (oder andere Regierungschefs beiseite-) stößt.

 

Aber die ganze Welt redet gerade lieber über #covfefe und rätselt über die Bedeutung dieses Wortes!

 

Mein Tipp: Donald Trump hat sich nicht bloß beim Twittern verschrieben: Er brauchte ein passendes Wort für Scrabble – und ab sofort steht covfefe ja in den Wörterbüchern …

 

Vielleicht war es auch ein Vorgriff aufs Wochenende: Am bevorstehenden Pfingstfest spricht man ja schon mal in Zungen. Wollen wir hoffen, dass ein bisschen Geist auch in Trump fahren wird.

 

 

Samstag, 3. Juni 2017

Früher bin ich vor strohwitwerischen langen Wochenenden immer zur BaRi-Videofuchs-Videothek auf der Jülicher Straße gepilgert und habe mich tüchtig mit Filmen (gelegentlich auch aus dem Kellergeschoss) eingedeckt, auf dass ich die folgenden drei Tage das Haus nicht mehr würde verlassen müssen.

 

Deren Prinzip, pro kostenpflichtigem aktuellem A-Movie ein gratis B-Movie auswählen zu dürfen, hat mich so mancher cinematographischer Perle gewahr werden lassen: Meist war die recht kursorisch ausgewählte B-Ware besser als der eigentliche Blockbuster. (Da können Amazon Prime, Netflix und maxdome nicht mithalten!)

 

BaRi-Videofuchs Videothek auf der Jülicher Straße

 

Für die ausgewogene Ernährung (Steaks und Bier) wurde nebenan im Kaiser’s ebenso ordentlich zugelangt.

 

Diese Zeiten sind vorbei, der Supermarkt ist nun ein anderer und die Videothek ist geschlossen – und ich habe so den leisen Verdacht, dass sie wohl auch niemals wieder öffnen wird. Wo kriegt man denn jetzt Kaufkassetten rund um die Uhr her?!

 

 

Pfingstsonntag, 4. Juni 2017

Aus derzeit vielmals gegebenem Anlass: Das Facebook-Konto kopiert zu bekommen – und nicht etwa gehackt, wie die meisten schreiben, wenn es geschehen ist – ist genauso ärgerlich, wenn nicht noch ärgerlicher: Denn gegen Hacker kann man durch Sicherheitsmaßnahmen ein bisschen was tun. Dass einem jemand das Profil kopiert, ist quasi nicht zu verhindern.

 

Man kann dann nur auf Freunde hoffen, denen es komisch vorkommt, dass sie eine erneute Freundschaftsanfrage bekommen und das dann melden – und diese nicht etwa bestätigen!

 

(Was aber hülfe: Liebe Leute, hört auf, Euch ständig neue echte Profile zu machen! Eine Person, ein Profil – fertig.)

 

 

Mittwoch, 7. Juni 2017

Arcade Fire Neuentdeckung beim Binge-Listening auf Spotify:
Arcade Fireexterner Link

Anspieltipps: »Afterlife«, »Everything now« und »Reflektor«

 

Donnerstag, 8. Juni 2017

Es fehlt an Esprit am Holzgraben!

 

Es fehlt an Esprit am Holzgraben!

 

 

Auch der Dahmengraben ist mehr leer als voll. Was eventuell am potentiellen Vermieter liegen könnte, der einem da blüht …

 

Auch der Dahmengraben ist mehr leer als voll.

 

Auch der Dahmengraben ist mehr leer als voll.

 

Auch der Dahmengraben ist mehr leer als voll.

 

Auch der Dahmengraben ist mehr leer als voll.

 

 

Freitag, 9. Juni 2017

Zum Teufel! Beim Verlassen des Hauses eben gastierte abermals eine Menschentraube anlässlich einer Stadtführung vor der Türe; inklusive Verkostung der guten Aachener Printen, wie die Bäckerei-Klein-Damen nicht müde werden zu betonen, wann immer ich komme oder gehe.

 

Ein Berg Printen

 

Wieder einmal bekam ich dabei Bruchstücke der Geschichte zur Entstehung dieser Dauerbackware mit geschützter Herkunftsbezeichnung mit. Die Kurzversion: Für den Wiederaufbau nach dem – übrigens von einem Bäcker verursachten! – Stadtbrand von 1656 brauchte man einen Unique Selling Point und erinnerte sich an die Printe, kannte aber deren Backrezept nicht mehr. Das hatte Kaiser Karl mit ins Grab genommen. Watt ene fiese Möpp!

 

Weil es Google Maps noch nicht gab, ließ sich ein Bäckerlehrling auf ein Geschäft mit dem Teufel ein: Dieser würde verraten, wo die Grabkammer des kalten Karl sei, wenn man ihm dafür im Gegenzug den Schlüssel zur Schatzkammer überließe. Sounds fair.

 

Nun denn, der tote Kaiser in seiner Gruft händigte das Rezept aus und alles wurde gut. Beinahe jedenfalls … Denn natürlich musste dem Teufel mal wieder übel mitgespielt werden: Statt ihm sein zugebilligtes Honorar zu geben, bot man ihm von den leckeren Printen an, die er leider zu gierig – nach anderen Quellen sogar mitsamt dem heißen Backblech – verschlang und daraufhin unentlohnt das Weite suchte. Nett ist anders!

 

Die ganze Sage von den Aachener Printen findet sich hierIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! oder hierIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!.

 

(Dies ist nebenbei bemerkt die dämlichste Entstehungs-Legende, die ich kenne: Einen 842 Jahre alten, bemerkenswert gut erhaltenen Leichnam in seiner Gruft um ein Rezept anhauen. Und woher hatte der das?!)

 

 

Aber eigentlich wollte ich ja zum Teufel:

Ist schon mal jemandem aufgefallen, wieviele große Dinge nur mithilfe des Teufels erreicht wurden?

 

Eine kostspielige Kathedrale hier, ein teurer Dom da, leckere Printen dort. Man möchte meinen, die Menschen hätten alleine aber auch so gar nichts auf die Kette gekriegt! Mich würde interessieren, wie wenig Kirchen stünden, hätte man den Teufel nicht zur Unterstützung dabeigehabt.

 

Warum also wird der Teufel so verteufelt?! Erst handeln die Menschen einen Deal mit ihm aus, dann betrügen sie ihn nach erbrachter Leistung um seinen gerechten Lohn und begegnen ihm außerdem noch mit Missgunst und Schadenfreude – kein Wunder, dass der Teufel sich so teuflisch verhält!

 

 

Samstag, 10. Juni 2017

Auch fernab von Parks, Wäldern und Auen gibt es schöne grüne Locations:

 

Auch fernab von Parks, Wäldern und Auen gibt es schöne grüne Locations:

 

Auch fernab von Parks, Wäldern und Auen gibt es schöne grüne Locations:

 

Auch fernab von Parks, Wäldern und Auen gibt es schöne grüne Locations:

 

 

Montag, 12. Juni 2017

Am 12. Juni 1817 fuhr Karl von Drais erstmals mit seiner von ihm entwickelten zweirädrigen Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen und zurück – happy Birthday, Fahrrad!

 

Einer These zufolge war die Entwicklung des Laufrads beeinflusst durch den Mangel an Futter: Hafer für das Haupttransportmittel Pferd war rar, weil zwei Jahre zuvor der Vulkan Tambora ziemlich heftig ausgebrochen war und infolge dessen die nördliche Hemisphäre verdunkelt hatte.

 

Daher gab es zum Ehrentag heute selbstverständlich lecker Müsli – mit extra viel Haferanteil! (Natürlich von Seitenbacher aus dem ebenso baden-württembergischen Buchen, woischt, Kerle?)

 

 

Dienstag, 13. Juni 2017

Moderne Computerprogramme haben ja die fatale Neigung, sich gaaanz tief im Betriebssystem einzunisten. Das ist übrigens der Grund dafür, warum ich iTunes vor ein paar Jahren stantepede nach wenigen Minuten wieder deinstalliert hatte – und diese Sch***firma spätestens da gefressen hatte!

 

Ich hab APPLE gefressen

 

(Seitdem hat der Apfel Bissspuren!)

 

 

Spotify macht auch so Sperenzchen: Statt sich einfach flott zu öffnen, möchte es regelmäßig erst mal meine höchstpersönliche Diskographie indizieren – und das dauert. Immerhin weiß ich nun, dass ich 35.353 hörbare Dateien auf der Platte habe. Und dass es knapp sieben Jahre dauern würde, das Zeug am Stück durchzuhören! 

 

Besonders gefällt mir ja das Stück »ƒI[ƒfƒBƒIƒgƒ‰ƒbƒN 01« von »s–¾‚ȃA[ƒeƒBƒXƒg« …

 

flspo

 

Wobei ich regelmäßig eigentlich nur immer die Werke eines guten Dutzend Künstlers anhöre, wenn ich nicht gerade etwas Neues, Spannendes entdecke.

 

 

 

Mittwoch, 14. Juni 2017

Wenn eine Sache meine Art der Photographie auszeichnet, ist es wohl mein Timing: Exakt zehn Minuten bevor das 500 m² große Banner von MENSCH! das ProjektIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! am Tor zum Campus-Melaten entrollt wurde, kam ich zufällig dort an.

 

das 500 m² große Banner von MENSCH! das Projekt am Tor zum Campus-Melaten

 

das 500 m² große Banner von MENSCH! das Projekt am Tor zum Campus-Melaten

 

das 500 m² große Banner von MENSCH! das Projekt am Tor zum Campus-Melaten

 

 

Donnerstag, 15. Juni 2017

»Sehr geehrter Herr Langens,

wir haben gute Nachrichten für Sie: Ab 15.06.2017 fällt weg, was Urlaubern und Geschäftsreisenden im europäischen Ausland schon immer ein Dorn im Auge war: die Roaming-Gebühr!«

 

Nicht zu vergessen die leidgeprüften Bewohner der Grenzregion! Wann immer man hier Holland oder Belgien zu nahe kommt, piept eine SMS und heißt einen »willkommen in Europa« …

 

 

Freitag, 16. Juni 2017

Nihil.

 

 

Samstag, 17. Juni 2017

Ja sicher, Facebook, ich werde mich gewiss unter Druck setzen lassen und alle meine Mails auf der Fanseite innerhalb von 15 Minuten beantworten!

 

Ja sicher, Facebook, ich werde mich gewiss unter Druck setzen lassen und alle meine Mails innerhalb von 15 Minuten beantworten!

 

(Was sind eigentlich 90 %%? Doppelprozent? 90 von 100 von 100?)

 

 

Ach Facebook, ich weiß, wo ich bin! Wozu sollten andere das auch wissen?!

 

Standort

 

 

Donnerstag, 22. Juni 2017

Meine Handy ist hin: Es ist heute schon über 50-mal hoch und runter gefahren und tut das immer wieder, wenn es nicht gerade einfriert, egal welche App ich öffne. Diverse Resets haben es auch nicht gebracht. Wenn das über Nacht nicht von alleine verschwindet oder ich mir jetzt noch einen gescheiten Rat ergoogle, wird die Kiste morgen auf Werkseinstellung zurückgesetzt! Bye-bye, Apps und Einstellungen!

 

 

Freitag, 23. Juni 2017

Grill-Charity mit FOODatTACKIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! beim Fahrzeughandel KutschIch bin ein externer Link - folgen Sie mir! in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen KutschIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!. Fleischverzehr um Obst und Gemüse für Kinder zu unterstützen? Ja, das geht. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Es wurden auch leckere fleischlose Grillereien kredenzt. Und keine Angst: Das Rind wurde heute morgen ganz behutsam totgestreichelt!

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

Grill-Charity mit FOODatTACK beim Fahrzeughandel Kutsch in Alsdorf zugunsten der Stiftung Jürgen Kutsch

 

 

 

Samstag, 24. Juni 2017

Ja glaubt man’s denn: Selbst um mein Quasselkästchen auf Werkseinstellung zurück zu bringen, hat es zehn Anläufe gebraucht!

 

 

Sonntag, 25. Juni 2017

Zur gleichen Zeit fassten sich eben 50.000 größtenteils gelbgeschmückte Demonstranten auf einer Strecke von 90 Kilometern von Aachen bis hinter Lüttich in drei Staaten an den Händen.

 

STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Wir deckten den Kilometer 63 ab, in Cadier en Keer, kurz vor Maastricht. Es ist ganz schön schwer, in einer Menschenkette zu stehen und gleichzeitig Bilder davon zu machen.

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Eigentlich sollte die Kette zwischen 14:45 und 15:00 Uhr geschlossen sein. (Vielleicht wollten die Veranstalter Spannung anlegen? Keine Ahnung.) Doch ziemlich schnell hatte die Kette temporäre Lücken: Weil fast jeder mal kurz rausmusste, um Selfies zu schießen …

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

 

So, Engie Electrabel, und nun schalt den maroden Kasten ab, verdammt noch mal!

 

 

Harry Potter war übrigens auch vor Ort.

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

 

Auf der Heimfahrt gab es zur zusätzlichen Unterstützung des Protests noch eine etliche Kilometer lange Autokette

 

Menschenkette STOP TIHANGE!

 

(Man achte auf das sehr coole Nummerschild!)

 

 

 

Steven WilsonNachdem ich nachmittags die Welt gerettet oder zumindest die Weiterbewohnbarkeit von Aachen und der Eifel sichergestellt hatte, entdeckte ich bei Spotify zufällig Steven Wilsonexterner Link.

Donnerkeil, was ein gutes Zeug! Ich erkenne darin mitunter Anklänge an Genesis, Marillion, Duncan Sheik, Prog-Rock allgemein und auch ein bisschen Heavy Metal. Der Mann wird dieses Jahr 50 – ich frage mich, warum mir seine Existenz bisher verborgen geblieben ist.

 

Anspieltipps: »Pariah«, »Drive Home«, »The same asylum as before«, »Perfect life«, »Harmony Korine«, First regret / 3 years older« und »Luminol« und »Home invasion / regret #9« und und und!

 

(Das schreibe ich hier nur, um mich selber dran zu erinnern und ihn nicht etwa Simon Wilson nenne. Wobei der ja vielleicht auch ganz nette Mucke macht …)

 

 

 

Desweiteren kriege ich hier gerade einen Krisenstab: Dieses doofe Android hat alle zuvor einzeln gelöschten Apps selbsttätig wieder installiert!!! Dass diese dämlichen, von Google oktroyierten Standard-Apps wieder erscheinen würden, war mir klar. Aber auch mein ganzer anderer App-Klumpatsch ist wieder da!

 

Aktueller Stand: Die Kiste hat nach einiger Zeit wieder Aussetzer, so dass ich sie ein ums andere Mal wieder geplättet hatte und nun nochmal puristisch aufbaue.

 

Dies ist übrigens das Table of Contents, wenn das Handy leer ist und ich noch keine Apps installiert habe …:

 

Dies ist übrigens das Table of Contents, wenn das Handy leer ist:

 

 

 

Montag, 26. Juni 2017

Netter Service der New York Times: Trumps LügenIch bin ein externer Link - folgen Sie mir!

(Allerdings nur diejenigen dieses Jahres, und auch nur bis jetzt …)

 

Netter Service von der New York Times: Trumps Lügen

 

 

Dienstag, 27. Juni 2017

Majusebetter! Nach circa dreißigmaligem Zurücksetzen und Resetten und Löschen auch der allerletzten Bytes, derer mir habhaft zu werden erlaubt ist, scheint‘s mein Handy nun wohl wieder zu tun. Jedenfalls manchmal und so ein bisschen. Hardwaredefekt, Softwarefehler? Keine Ahnung warum. Telefon geht, E-Mail, geht, Browser geht – Kommunikation wie in der Steinzeit!

 

Halt durch, kleines xperia Z1 compact! (Weil wenn nicht: Dein Nachfolger ist schon ausgeguckt!)

 

 

 

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat einen Oecher gewählt: Armin Laschet ist nun Minipräsident!

 

 

Mittwoch, 28. Juni 2017

Diese Filmchen bei Spiegel-Online, großspurig »Spiegel-TV« genannt, sind regelmäßig der letzte Dreck: Erst wird man per Clickbait-Teaser heißgemacht, muss anschließend eine halbe Minute der immer gleichen Reklame ertragen und sieht dann erst dürftig kommentierte Bewegtbilder, deren Inhalt mittels drei klarer kurzer Sätze sehr viel deutlicher klarzumachen gewesen wären.

 

Aber diesmal übertraf sich Spiegel-TV selbst:

»Amateurvideo zeigt Schiffsunglück. Ausflugsschiff sinkt auf Stausee: 26.06.2017 - In Kolumbien ist ein vollbesetztes Touristenschiff innerhalb von 15 Minuten gesunken. Mehrere Menschen kamen ums Leben. […]«

 

Und davor kam ein Werbeclip für Captain Morgan!

 

 

Donnerstag, 29. Juni 2017

Das Trauerspiel hat ein Ende: Am 29.06.2007 kam das erste iPhone in die Geschäfte, am 29.06.2017 habe ich mir mein neues Android-Handy gekauft.

 

Ein Unboxing-Video des SONY Xperia XA1 wäre recht unspektakulär gewesen: Ein kleines Pappkartönchen mit Telefon, USB-C-Ladekabel (args, schon wieder ein neuer »Standard«!) und Kopfhörer, jeweils mit minimal viel Plastik umwickelt, sowie eine kleine Anleitung aus Papier – also, zumindest bei der Verpackung wurde da mal ressourcenschonend gearbeitet.

 

Ein Glück, dass man Jodel-Karma abpeichern kann!

 

Ein Glück, dass man Jodel-Karma abpeichern kann!

 

 

 

 

großes ßEs ist zwar nicht unbedingt schön, aber seit heute ebenfalls neu:

Das große ß – also das ẞ – (auch bekannt als großes scharfes S, versales ß, großes SZ, großes Eszett, ß-Majuskel und große S-Ligatur sowie großes Buckel-S) ist ab sofort Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung.

 

Gerüchten zufolge geht diese Errungenschaft auf eine Initiative von Cherry, Fujitsu und Logitech zurück … Doch bevor nun alle losrennen, sich eine neue Tastatur zu kaufen: Probiert mal die Tastenkombination ALT+7838 auf dem Ziffernblock, wenn Ihr das nächste Mal in Word STRAẞE schreiben wollt. Die Zeichenfolge »1e9e« und anschließend ALT+C einzutippen, soll auch helfen. Allerdings muss die verwendete Schriftart das Zeichen auch enthalten. Je nach Programm kann auch ž oder × oder gar nichts dabei rauskommen.

 

große ße

 

(Ich weiß auch nicht, warum, aber ich hab jetzt Lust auf ein kühles ẞit!)

 

Kritikern, die behaupten, das sei unnötig, da es ja keine Wörter gebe, die mit scharfem S anfangen, halte ich entgegen: Es gibt sogar drei!

Jedenfalls sagte mein Biologielehrer zu Anfang der Stunde stets: »ẞo, ßimmer ßoweit?«

 

 

Wer mich kennt, weiß, was es heute gibt:

 

ESZET-Schnitten

 

 

Freitag, 30. Juni 2017

Hier ist immer was los: Aachener Friedenslauf. Mit jeder absolvierten Runde durch die Innenstadt sammeln die Schülerinnen und Schüler Spenden für die Unterstützung von Friedensprojekten. (Während die jungen Jahrgänge drauflosrennen, was das Zeug hält, artet die Aktion – besonders bei den Schülerinnen der höheren Jahrgänge – mitunter zum Friedensspaziergang aus.)

 

Aachener Friedenslauf

 

 

 

Heute hab ich photofrei. Leider. Denn eigentlich wäre heute die Abifeier eines Gymnasiums aus einer naheliegenden Kupferstadt dran gewesen, wo ich schon drei mal die Festivitäten dokumentieren durfte. Bereits im Oktober hatte mich eine Schülerin bemerkenswert frühzeitig angefragt und gebucht – und vorletzte Woche hat der Jahrgang dann wohl bemerkt, dass er nicht genug Geld für einen echten Photographen hat …

 

Der Teufel hole die Photo Booth!

 

Wenn ich mir angucke, was die jungen Damen (bzw. ihre Eltern ...) für ihre Garderobe an diesem einen Tag raushauen (Kleid und Schuhe für die Zeugnisübergabe, Kleid und Schuhe für den eigentlichen Abiball, Kleid und Schuhe für die Aftershowparty – wenigstens die Frisur wird mehrmals aufgetragen), bin ich lächerlichst billig! Selbst bei mancher Hochzeit koste ich wahrscheinlich weniger als die Tischdeko.

 

Den Abiball-Tarif sollte ich bei Gelegenheit mal gehörig hochsetzen. (Und natürlich bei Buchung eine fette Anzahlung leisten lassen.) Wenn ich da nämlich den Zeitaufwand für die Recherche von Terminen und Ansprechpartnern und Detailplanung mit reinrechne – o weia!

 

Da nun keiner anderen Abiturientia noch ganz kurzfristig einfiel, dass sie ja noch keinen lebendigen Photographen hat, werden es diesjahr dann nur drei Abibälle sein, deren Ereignisse ich für die Ewigkeit auf Secure Digital Memory Card banne. Von rechnerisch sechs möglichen. Leider musste ich aufgrund von Terminüberlappung selber dreien absagen. (Ob meines detaillierten Schlachtplans bei der Akquise würden Guderian, von Manstein und Rommel vor Neid erblassen, wenn sie es nicht längst schon wären!)

 

 

Aber umso besser für die Abiturientinnen und Abiturienten der Willy-Brand-Gesamtschule Übach-Palenberg: So habe ich heute schon Zeit, mich um die Sichtung des Materials ihrer Abifeier gestern zu kümmern! Herzlichen Glückwunsch!

 

Abiturientinnen und Abiturienten der Willy-Brand-Gesamtschule Übach-Palenberg

 

 

 

In Berlin beschloss der Bundestag heute die Ehe für alle. (»Homo-Ehe« war ja kein hübsches Wort und soll an dieser Stelle zum letzten Mal geschrieben worden sein. »Eingetragene Partnerschaft« klingt auch sehr technisch. »Verliebt, verlobt, verpartnert«? – Also bitte!)

 

Auf einmal ging es schnell. Ab wann gilt das? Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich. Homosexuelle Paare genießen nun nalso die lang ersehnten gleichen Rechte: den besonderen Schutz durch die staatliche Ordnung, Steuervorteile durch Ehegattensplitting, erweiterte Adoptionsmöglichkeiten (unerwünschte Kinder dürfte es da ja nicht geben …) und erbrechtliche Gleichstellung, sowie die gleiche Begrifflichkeit.

 

Und die wichtigste Neuerung, liebe Liebenden, von allen:

Die Möglichkeit, dass ich nun Euer Hochzeitsphotograph sein kann!!!

 

 

 

»Von all den Worten, gesagt oder gelesen,

sind die Traurigsten: ›Es wäre gewesen.‹«

(John Greenleaf Whittier)

 

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