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– November 2013 –

Wer etwas bei Amazon.de bestellen will, würde mir einen großen Gefallen tun, wenn er vorher bitte mal kurz auf dieses Logo klickt :)

 

 

 

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Freitag, 1. November 2013

Eines Tages dachte Tom an ein leckeres Erdbeermarmeladebrot mit Honig:

 

Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig

 

 

Samstag, 2. November 2013

Eine elektronische Depesche aus dem ersten Stockwerk erreichte mein Postfach am späten Nachmittag: Man beabsichtige, eine gediegene Abendgesellschaft für liebe Freunde zu geben – kurz: es könne laut werden …

 

Ich wünschte dem akademischen Nachwuchs gutes Gelingen und stellte anheim, dass es wünschenswert wäre, auf wackelnde Wände zu verzichten. Diesmal. Man erklärte sich d’accord und bot an, ich möge der Einfachheit halber schlicht Bescheid geben, falls die konkreten Manifestationen des geselligen Beisammenseins zu heftig ausfallen würden.

 

Augenzwinkernd teilte ich mit, man möge sich nicht sorgen: Ich würde bei Bedarf directement die amtlichen Hüter der öffentlichen Ordnung informieren – was soll das schließlich für eine Festivität sein, in deren Verlauf die Obrigkeit nicht wenigstens einmal auftaucht?!

 

 

Um kurz vor Mitternacht klingelte es an der Tür. »WTF!«, dachte ich mir, schon ins Nachtgewand gehüllt und mit reichlich Schlummertrunk versorgt, »Womöglich ein später Gast, des Lesen nicht kundig, der kurzerhand alle Klingelknöpfe ausprobiert.«

 

 

Einige Minuten später teilte mir die gesichtsbildhafte Applikation meines mobilen Fernsprechgeräts mit, das Ordnungsamt sei gerade tatsächlich dagewesen …

 

(Ich war's nicht!)

 

 

Sonntag, 3. November 2013

Wer sich fragt, was es denn mit diesem ein Stückchen weiter oben erwähnten ominösen Erdbeermarmeladebrot mit Honig auf sich habe:
Es handelt sich dabei um eine flashanimierte, sympathisch zweidimensionale, hervorragend musikalisch untermalte und von Dirk Bach selig in sämtlichen Rollen gesprochene Trickfilmserie, derer ich zufällig auf dem Kinderkanal ansichtig wurde: »Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig«externer Link

Es bereitet Freude, jeweils sonntagmorgens gegen halb elf den nämlichen Protagonisten Tom in seinen Fünf-Minuten-Filmen auf der Suche nach einem Erdbeermarmeladebrot mit Honig zu begleiten. Vorsicht Spoiler: Am Ende erhält er immer genau ein halbes Brot, das ihm aber »so gut schmeckte, als wäre es ein ganzes gewesen«. Und das trotz der fragwürdigen Botschaft – die Redaktion wird mutmaßlich von der Zucker-Industrie, dem Imkerkartell und der Diabetesärztelobby gesponsort.

 

Wobei: Andere Sendungen, die vorgeblich für Kinder gedacht sind, haben noch viel fragwürdigere Botschaften. Wenn überhaupt. Immerhin teilt Tom seine süße Stulle stets!

 

 

Montag, 4. November 2013

Ich ahne, warum unlängst so schwer an Rasierklingen zu kommen war: Gillette unterstützt bestimmt die Movember-Aktionexterner Link!

 

 

Freitag, 8. November 2013

Man merkt, dass ich in letzter Zeit recht immobil war: Nur wenige hundert Meter entfernt, am anderen Ende der Adalbertstraße, klafft ein fetter Braunkohletagebau.

 

Kaiserplatzgalerie

 

Kaiserplatzgalerie

 

Kaiserplatzgalerie

 

Ach nein, mein Fehler: Es handelt sich bloß um die Baustelle der Kaiserplatzgalerie. (Ja, ich weiß, dieses Dingen sollte schon 2009 eröffnet worden sein und hat inzwischen – weil der ursprüngliche Name sowas von verbrannt ist – einen anderen Namen verpasst bekommen. Den wiederum finde ich sooo dämlich, dass ich ihn hier nicht publizieren und damit auch noch verbreiten möchte.) Das Bauprojekt umfasst eine Drittel-Milliarde Euro (Zwischenstand). Denn wo man gerade dabeiwar, hat man beim gemeingefährlichen Kugelbrunnen noch einen ganzen Straßenzug mit dazugepackt und weitestgehend plattgemacht.

 

Kaiserplatzgalerie

 

 

Montag, 11. November 2013

Rabimmel, rabammel, rabumm: Aus den Hinterbänken der Linken kam letztens der famose Vorschlag, das Sankt-Martins-Fest abzuschaffen und stattdessen ein Sonne-Mond-und-Sterne-Fest zu etablieren.

 

Och nööö, vielleicht lieber nicht!

 

Jesses, wer kommt als nächstes dran? Der gute Nikolaus?!

 

Ach nein, der bestimmt nicht. Der kommt doch aus der Türkei …

 

 

Dienstag, 12. November 2013

Moooment! Wenn Loriot nicht so verdammt tot wäre, würde er heute seinen neunzigsten Geburtstag feiern.

 

Freitag, 15. November 2013

Die letzten zwei Wochen leitete ich einen Photoworkshop im Rahmen der Kulturwochen der Maria-Montessori-Gesamtschule in der Bleiberger Fabrik. 15 Neuntklässler sollten das Thema »Chaos & Ordnung – Ordnung im Chaos« photographisch umsetzen. Ich unterstütze sie dabei in Wort und Tat in Ausrüstung, getreu dem Leitsatz der Maria Montessori: »Hilf mir, es selbst zu tun!« (Denn da hatte die Gutste eine prima Idee, das sehe ich genauso!)

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

 

Es sind hervorragende Ergebnisse herausgekommen, die mitsamt denjenigen der anderen Workshops aus den Bereichen Tanz, Musik und Bildender Kunst heute in der Dreifaltigkeitskirche präsentiert wurden.

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

Photoworkshop Kulturwochen Maria-Montessori-Gesamtschule Aachen

 

 

Montag, 18. November 2013

Das WDR-Fernsehen hat nicht nur einen neuen Intendanten, sondern auch ein neues, ebenso teures und hässliches Logo. Seit ein paar Tagen besteht die Senderkennung am oberen linken Bildrand aus drei zusammengeschobenen Majuskeln. Auf eine gefällige Laufweite haben die Designer (genau wie beim neuen Ebay-Signet) verzichtet. Noch nerviger in der täglichen Fernsehpraxis ist allerdings die gestalterische Großtat in Form eines 105°-schrägen pinken Balkens rechts daneben. Es sieht aus, als habe das gesamte Programm gerade die Rote Karte erhalten.

 

 

Donnerstag, 21. November 2013

And now for something completely different: Es hat den Anschein, als wäre Graham Chapman von den Toten wiederauferstanden. Bislang hatte das nur Einer geschafft … Doch als Brian von Nazareth sollte ihm so ein Kunststück eigentlich nicht allzu schwerfallen. Dessen (Chapmans!) Wiederkehr jedenfalls wurde jahrzehntelang als Grundvoraussetzung für eine Reunion Monty Pythons gehandelt. Wenn’s mehr nicht ist … Doch Nebbich: Nächstes Jahr werden die übriggebliebenen Senioren John Cleese (* 1939), Terry Gilliam (* 1940), Eric Idle (* 1943), Terry Jones (* 1942) und Michael Palin (* 1943) wieder eine Bühne bevölkern. Always look on the bright side of life!

 

Ein schöner Anlass, im warmen Zuhause nochmal die DVD »Der Sinn des Lebens«externer Link hervorzukramen. Leider überschattet von »Das Leben des Brian« und »Ritter der Kokosnuss« ist das in meinen Augen der beste Film der Montys.

(Aber bitte in der ursprünglichen Kino-Synchronisation! Oder von mir aus mit englischem O-Ton. Aber keinesfalls in der verschnarchten DVD-Synchro von 2003!)

Freitag, 22. November 2013

Erwähnte ich es angelegentlich? Ich bin Dokumentationen-Junkie! Den ersten Schuss setze ich mir frühmorgens, wenn der Biorhythmus mich mal wieder lange vor dem Wecker aus süßen Träumen gerissen hat. Und dank Phoenix, EinsFestival und ZDFinfo weiß ich schon vor dem Frühstückstee, was dieser Hitler heute schon wieder angestellt hat.

 

In letzter Zeit allerdings häufen sich die Reportagen über John F. Kennedy.

 

(Huch – hab ich jetzt etwa Kennedy mit Hitler verglichen?! Wobei: »Man kann alles mit allem vergleichen, Äpfel mit Birnen, Jesus mit Hitler oder ein frisch gezapftes Bier mit dem Holocaust … obwohl, als ich das schon einmal behauptete, hat mich ein Kollege entsetzt angeschaut und gesagt: ›Nichts ist mit einem frischgezapften Bier zu vergleichen!‹« (Volker Strübing))

 

Oh myyyexterner Link, ich schweife ab. JFK – ist der nicht am Ende auch noch erschossen worden?! – wird mir nach all den Dokumentationen vor allem mit seinen berühmtesten Worten in Erinnerung bleiben: »Ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nicht jeden Tag einen frischen Hintern kriege.«

 

 

Der geschwinde Gang über den Markt am frühen Abend artete aus ist einem trippelschrittigen Gequetsche: Der gerade erst wiedereröffnete Weihnachtsmarkt war voll wie am fünften Advent! Elf Monate ohne Glühwein können verdammt hart sein.

 

 

Samstag, 23. November 2013

Für eine Photo-Aktion habe ich dieses süße Stück von Mandy's Candiesexterner Link anfertigen lassen:

 

 

 

Montag, 25. November 2013

Während andere Recken der Achtziger bloß ihren alten Kram verwursten oder Musicals schreiben, bringt Fish, der ehemalige Frontmann von … ach hör mir auf! … ein neues Album heraus:  »A Feast of Consequences«externer Link – zu beziehen vorerst nur über des Meisters Homepage. Es fügt sich wunderbar da ein, wo er mit den letzten Alben aufgehört hat.

 

Dienstag, 26. November 2013

Timing ist alles: Zufällig war ich im Egmont., als dort die neuen Dachfenster geliefert wurden.

 

EGMONT Dachfenster

 

EGMONT Dachfenster

 

EGMONT Dachfenster

 

EGMONT Dachfenster

 

EGMONT Dachfenster

 

 

Denn eigentlich war ich ja auf der Wollroute unterwegs: Eine Schülergruppe der Realschule I aus Stolberg hat mit der in Brüssel lebenden Künstlerin Maren Dubnick Techniken des Wickelns und Stapelns ausprobiert und damit die Innenstadt geschmückt.

 

Wollroute world-wide-wool.net

 

Wollroute world-wide-wool.net

 

Wollroute world-wide-wool.net

 

Wollroute world-wide-wool.net

 

 

Mittwoch, 27. November 2013

»Je chante …!« Je nun, nicht wirklich ich sang – das ließ ich wieder mal die belgischen Barden des Café Chantant erledigen. Die November-Saison ist irgendwie stimmungsvoller als die im März.

 

Café Chantant au EGMONT

 

Café Chantant au EGMONT

 

Café Chantant au EGMONT

 

 

Freitag, 29. November 2013

Junge Medienschaffende wollten heute meinen Körper. Schon wieder!

 

Diesmal forderte man mir als wahrhaftem Ausnahmeschauspieler Gewaltiges ab: Für einen Kurzfilm sollte ich einen 50- bis 60-Jährigen, der gerade aus 20-jährigem Koma erwacht ist, darstellen.

 

Dreharbeiten

 

Netterweise hat man mich dafür auf alt geschminkt.

 

Zusätzlich!

 

(Irgendwas hab ich falsch gemacht und das Rollenfach des jugendlichen Liebhabers wohl ausgelassen.)

 

Dreharbeiten

 

 

Herzlich willkommen übrigens, Janina! Stücker 1.500 – nun hat die liebe Seele Ruh‘!

 

Oder schaffen wir auch noch 2.000 …?!

 

 

Samstag, 30. November 2013

Also, falls ein Schnurri tatsächlich gegen Prostatakrebs schützen sollte, hab ich vorgesorgt:

 

MOVEMBER

 

 

 

»Und so hatte Tom schließlich ein halbes Erdbeermarmeladebrot mit Honig und das schmeckte ihm, als wäre es ein ganzes gewesen.«

Hey Moment – ich mag weder Erdbeermarmelade noch Honig!

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