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– Juni 2012 –

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Samstag, 2. Juni 2012

In Düsseldorf war Japantag. Ein El Dorado für Photographen! Wobei: Das bunte Gewimmel barg schon fast ein Zuviel an Motiven. Bei Streetphotographie beobachte ich gerne und drücke dann im richtigen Augenblick ab. Hier fühlte ich mich aber phasenweise wie eine desorientierte Löwin vor der Herde Antilopen: Wenn sie sich da nicht ein bestimmtes Opfer aussucht, erwischt sie keines. Habe dann aber noch ein paar gelungene Schnappschüsse machen können. Auch wenn es eine Herausforderung war, da abzulichten, wen und was man wollte: Ständig haben junge Cosplayer winkend in die Kamera gepost – hey, der Photograph entscheidet, wen er photographiert!

 

Japantag 2012 Düsseldorf

 

Japantag 2012 Düsseldorf

 

Japantag 2012 Düsseldorf

 

Japantag 2012 Düsseldorf

 

Japantag 2012 Düsseldorf

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Kawaii!

 

 

Und hier was für die Ladies:

 

Japantag 2012 Düsseldorf

 

(Irgendwie habe ich diese Sumo-Ringer etwas fülliger in Erinnerung …)

 

Ich war übrigens nicht verkleidet. Außer wie üblich als Photograph, ganz langweilig in designerschwarz. Aber für Herren in vorgerücktem Alter hält die Mangawelt ja nun auch nicht viel Adäquates in petto. Außer vielleicht solche Charaktere hier …:

 

Pedobär

 

 

Mittwoch, 6. Juni 2012

In der unteren Adalbertstraße klafft seit geraumer Zeit eine Lücke in der Häuserzeile. Was sage ich: Die Häuserzeile ist das, was klafft. Vor Jahren schon sollte die mondäne Kaiserplatzgalerie dort eingeweiht werden. Aufgrund mannigfaltiger Probleme – ich habe die Übersicht verloren! – steht da im Moment statt eines überdachten Einkaufszentrum, was angesichts des Aachener Wetters sehr brauchbar wäre, nichts. Nichts mit einem Holzzaun drumrum. Die Investitionskosten für das Projekt wurden auf eine Viertelmilliarde oder ähnlich taxiert. Aber was sind schon Zahlen? Dabei geht es auch eine Nummer kleiner: Lokale Streetartisten begrünten und verschönerten den Zaun nun dankenswerterweise mit einfachen Mitteln:

 

Schwarz-Rot-Gold

 

 

Freitag, 8. Juni 2012

Es ist wieder Fußball-Europameisterschaft. So richtig begeistert bin ich aber noch nicht. War doch erst! Und waren EMs früher nicht immer im Sommer?!

 

Schwarz-Rot-Gold

 

 

Ich befürchte, dass das dieses Jahr wieder so ein »Sommer« wird wie letztes und vorletztes Jahr: Ein paar Tage warm und dazwischen wieder Herbst. Seit November warte ich darauf, dass der Winter endlich vorbei ist! Verlange ich zu viel? Irgendwas über 20 Grad und kein Regen würden schon ausreichen. Knalliger Sonnenschein ist sogar schlecht für Portraits. Der führt nämlich zu hässlich harten Schatten und Pandabärenaugen und das Modell muss die Augen angestrengt zukniepen. Schön bedeckter Himmel ist perfekt – Wolken sind mir der liebste Reflektor!

 

 

Sonntag, 10. Juni 2012

Zwischendurch tut der Sommer aber ja doch mal das, was man von ihm erwartet:

 

Mohn im Sommer

 

 

Montag, 11. Juni 2012

Willkommen im Mainstream, lieber Bubbletea! Nun gibt es den kultigen Perlentee auch bei McDonald’s. Ersten Erfahrungsberichten zufolge scheint der aber nicht der Rede wert zu sein. Es geht abwärts. Inzwischen wird Bubbletea sogar gemobbt: In Düren wurden Schilder an einem Einkaufszentrum gesichtet, die den Zutritt mit Bubbletee untersagen.

 

Aus Geschäftsinhabersicht könnte ich diese Maßnahme sogar verstehen: Eignen sich die XXL-Strohhalme nebst einem Becher voll molekularer Munition doch hervorragend als ballistische Abschussvorrichtung. Doch Kids, lasst Euch sagen: Papierkügelchen sind um einiges billiger!

 

Bubbletee-Geschosse

 

 

Dienstag, 12. Juni 2012

Gestern habe ich mir zum ersten Mal im Leben ein Computervirus eingefangen. Also eins, von dem ich auch mal was bemerke! Die letzten 15 Jahre lang habe ich Viren eher als theoretische Gefahr angesehen; als Gerüchte, die von McAfee, Norton und Kaspersky gestreut werden, zur Sicherung der Arbeitsplätze …

 

Hier mit diesem Teil hat sich einer Mühe gegeben: In einem rot beleuchteten Bezirk des Internets hat mich ein Trojaner angefallen: Die Meldung besagte, dass die GVU mein Notebook erst dann wieder freischalten wolle, wenn ich ihr 50 Euro überwiese. Nee, klar, mach ich sofort! Interessanterweise dürfte nämlich die nämliche »Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V.« auf dem Gerät keinerlei Film- und Entertainmentsoftware finden können, die ich nicht rechtmäßig nutzen dürfte, sei ihr Trojaner auch noch so gut! (Aber schon klar, dass die Nachricht eh nicht von denen kommt.)

 

GVU-Virus

 

Nach einer ganzen Batterie von Gegenmaßnahmen war ich des Schurken lange nicht habhaft geworden. Der mehrmalige Scan per Antiviren-CDs fand nichts, aber beim Hochfahren war die Laus immer noch da: Kein Zugriff möglich auf den Taskmanager oder sonstige Tools unter Windows XP.

 

Mein persönlicher Computerexperte empfahl mir die einfachste Variante: Bei Hochfahren des Notebooks mehrfach F8 drücken und den »Abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung« auswählen. Dann ins Verzeichnis WINDOWS\system32\Restore\ wechseln und den Befehl »rstrui.exe« eingeben – das startet die Systemwiderherstellung. Wenn man ungefähr weißt, wann der Trojaner eingefallen ist, sollte man einen Zeitpunkt im Kalender wählen, der etwas davor liegt. Wenn man Windows auf diesen Zeitpunkt zurücksetzt, sollte das Biest weg sein.

 

Das steht hier nur in aller Ausführlichkeit, weil ein halbes Dutzend anderer Abwehrmaßnahmen, die so im Internet rumschwirren, nichts fruchteten. Dies als Hinweis für künftige Leidensgenossen.

 

 

Mittwoch, 13. Juni 2012

Deutschland spielte gegen Holland, ein Klassiker. Mir war aber mehr nach Erledigung dringender Geschäfte am PC. Von den Kneipen draußen bekam ich natürlich stets akustisch mit, wenn etwas Besonderes vorgefallen war. Beim ersten lauten Jubel fragte ich fast vorwurfsvoll in Facebook, das wie meist natürlich parallel lief: »na, postet vielleicht mal einer, wie's steht?!« – Im weiteren Verlauf des Spiels hatte ich fortan meinen eigenen Liveticker, gefüttert mit Meldungen von sechs netten jungen Damen! Mit Fernsehbild hätte ich wahrscheinlich nicht so einen Spaß am Spiel gehabt. (Endstand 2:1 übrigens.)

 

 

Freitag, 15. Juni 2012

Auf Arte lief eben der Mitschnitt eines Konzerts von Grace Jones aus dem Jahr 2009. Sie  – zu diesem Zeitpunkt 62 Jahre alt – ließ einen Hula-hoop-Reifen um ihren Bauch kreisen und sang dazu »Slave to the rhythm«!

 

Und danach lief sie mit dem Ding um dem Bauch auf der Bühne rum und stellte auch noch die Band vor. Alter!

 

Ein bisschen gegoogelt. Ooops, she did it again …: Und zwar vorletzte Woche beim Queen's Diamond Jubilee ConcertFolge mir! Ich bin ein Link! (externer Link). Mit 64!

 

 

Samstag, 16. Juni 2012

Herzlich Willkommen auf der Welt, Emil!

 

 

Sonntag, 17. Juni 2012

Herzlichen Glückwunsch zum Titel »Miss NRW«, CatrinFolge mir! Ich bin ein Link! (externer Link)!

 

Und viel Erfolg bei der Wahl zur Miss Germany im Januar – da geht noch was!

 

 

Montag, 18. Juni 2012

Das Wetter verarscht uns doch, oder? Ständig wird Weltuntergang prophezeit und dann stellt sich abends heraus, dass es doch ein ganz netter Tag war. Gescheit Shootings planen kann man so jedenfalls nicht.

 

 

Dienstag, 19. Juni 2012

Wer aufmerksam hinschaut, erkennt, dass sich ein paar Kleinigkeiten auf dieser Homepage geändert haben. Ein Internetauftritt entwickelt über die Jahre so ein gewisses Eigenleben und neigt zu Wildwuchs. Also habe ich eine übergreifende Navigationszeile eingebaut. Meine Seiten bestehen bekanntermaßen aus etlichen unterschiedlichen Rubriken, die alle ihre eigene Struktur haben und auch brauchen. Modellphotos im Rezeptelayout wären ja Quatsch. Also musste eine verbindende Klammer her! Denn man stelle sich vor: All den Tausenden, die meine Rezepte nachkochen, entgingen ja bisher meine tagebüchlichen Ergüsse. Und alle denjenigen, die für Photographie interessieren, könnte ich doch auch mal zeigen, wie so Computer gehen.

 

Navi

 

 

Mittwoch, 20. Juni 2012

Beim 5.555-Meter-Lousberglauf fühlte mich wie auf einem anderen Stern – so allein unter Sportlern. Oder besser gesagt wie in einer fremden Stadt. Denn obwohl ich doch eigentlich genug Leute auf der FB-Liste habe, kannte ich kaum einen der laufenden Teilnehmer plus biertrinkenden Unterstützer.

 

5.555 Meter Lousberglauf

 

5.555 Meter Lousberglauf

 

5.555 Meter Lousberglauf

 

5.555 Meter Lousberglauf

 

5.555 Meter Lousberglauf

 

5.555 Meter Lousberglauf

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Aufgrund mangelnder Bewegungsfreiheit wurde aus perspektivischer Sicht eher Langweiliges produziert, aber die im Vorbeirennen Geknipsten freuen sich vielleicht, wenn sie sich überhaupt auf einem Bild entdecken können. Ich mag es, wenn sich ein FB-Photoalbum mit Leben füllt. Das kann sich ja auch jeder freiwillig anschauen – oder eben nicht.

 

Kein Vergleich zu langweiligen Diaabenden mit den Lichtbildern des vergangenen Urlaubs in schummrigen Hobbykellern mit den wortreichen Erklärungen, dass das Hotel hier von links, da von rechts und dort von vorne zu sehen sei. Gähn. Getoppt wurde diese stressige Ödnis nur noch von dem einen Bekannten, der eines Freitagabends einen Stapel Phototaschen von seinem Neuseelandaufenthalt mit ins Bistro Fox brachte und uns Anwesende nötigte, jedes einzelne Bild konversationserstickend reihum gehen zu lassen!

 

 

Zur Erläuterung: Im Bistro Fox in Gerolstein – tagsüber auch bekannt als Doktor Fox; jedenfalls auf selbstgeschriebenen Entschuldigungen für blaugemachte Unterrichtsstunden – traf man sich einst des Abends zur gemütlichen Bierverköstigung, bei der nebenbei sämtliche Probleme der Welt diskutiert und für gewöhnlich auch gelöst wurden.

 

 

Donnerstag, 21. Juni 2012

Shooting auf Camp Astrid, einer verlassenen Kaserne der belgischen Besatzungsmacht im Propsteier Wald bei Eschweiler. Da muss man den Belgiern regelrecht für dankbar sein!

 

Shooting Camp Astrid

 

Shooting Camp Astrid

 

Shooting Camp Astrid

 

Wenn ich Bilder auf Facebook poste, schreibe ich die Location natürlich nicht dazu! Normalerweise hocken Photographen auf ihrer Ortkenntnis wie Glucken auf ihrem Gelege – denn Shootingwilligen probate Örtlichkeiten zu bieten, gehört zum Leistungsumfang einer Photosession. Meine treuen Stammleserinnen und Stammleser belohne ich an dieser Stelle aber gerne mal mit Insiderwissen. Sollt auch was davon haben, Ihr Lieben, dass Ihr Euch hier immer durch diesen Sermon quält!

 

Interessanterweise ist dieses Areal fast komplett zugänglich, kein Schild, keine Schranke und kein Zaun verwehren den Zugang. Allerdings muss man den Weg kennen. Google Maps kennt ihn noch nicht: Die Existenz der neuen, schön breiten Brücke über die Bahngleise von Süden ist ihm noch gänzlich unbekannt.

 

So ein richtiger Geheimtipp ist diese Liegenschaft aber nun auch wieder nicht, denn sie wird der Spurenlage nach zu urteilen umfänglich frequentiert von Skatern, Graffitisprayern, Leergutsammlern und halbstarken PS-Junkies, die lautstarke Burn-outs mit Papas Merser machen. (Ja, Burn-outs; ein Burn-out war früher mal ein Kavalierstart mit durchdrehenden Reifen, bevor er zur Modekrankheit wurde.)

 

Auch findet wohl schon mal ein von Ordnungsamt und GEMA unbeachteter, beziehungsweise geduldeter, Rave dort statt. Ich hoffe, die Partypeople und Pyromanen übertreiben es nicht – denn dann könnte die Kommunalverwaltung auf die Idee kommen, die Hallen abzuriegeln oder ganz abzureißen. Im Moment ist man da etwas fern der Zivilisation: Mein Handy hatte wenig bis kein Netz. Und ich glaube, dass man es mit der Einhaltung landläufiger Gesetzesnormen auch nicht ganz so genau nimmt … Ähnlich spooky wie in »Fegefeuer der Eitelkeiten«, als sich Tom Hanks und Melanie Griffith in New York verfahren und in der Bronx landen.

 

Shooting Camp Astrid

 

 

Einigen Vandalen ist es zum Beispiel zu verdanken, dass die schicke Couch vom letzten Monat inzwischen einen ziemlich anderen Aggregatzustand angenommen hat:

 

Shooting Camp Astrid

 

Jedenfalls glaube ich, dass das die Couch war …

 

 

Freitag, 22. Juni 2012

Mittags hatte ich eine fremde Wohnung zu hüten, weil der zuständige Mann für Gaswasserscheiße am Wasserzähler werkeln musste. Das ist ja mal eine coole Terminplanung: Einen Zettel in den Flur hängen, auf dem steht, wann man da zu sein hat und dass es 55 Euro kostet, wenn man den Termin verschieben will. Mache ich glaub ich auch demnächst mal! Laut Aushang hieß es, die Mietparteien im zweiten Stock des Hauses sollen sich von 11:45 bis 12:45 Uhr bereithalten. (Also alle beiden Mietparteien …) Er kam exakt um 11:30 Uhr – just in der Sekunde (!), in der ich mich nochmal auf dem Thron niederließ, um unter mich zu lassen; wer weiß, wie lange das Bad blockiert sein würde. Nun ja, der Klempner kam rein, schraubte den alten Zähler raus, den neuen rein, Aktennotiz, Beweisphoto, Unterschrift – neuer Rekord, er ist unter drei Minuten geblieben!

 

(Ich frage mich nach Kräften, was er in der verbleibenden Zeit wohl gemacht hat: Denn die zwei Mieter im dritten Stock waren erst für die Zeit von 12:45 bis 13:45 Uhr zur Anwesenheit verdonnert …)

 

 

Ich spare mir alle süffisanten Kommentare zur Lage in Griechenland, deren Mannschaft abends gegen unsere spielen durfte – die haben es schwer genug. Und esse lecker Gyros!

 

Lecker Gyros aus der "Oase"

 

(Klar hab ich das Bild gepostet: Neun Likes und drei Kommis – nicht schlecht für ein Handypic aus der Hüfte. Manche Photos, an denen man stundenlang tüftelt, bekommen nicht soviel Feedback, *schnüff* …)

 

 

Sonntag, 24. Juni 2012

Und wieder ein Shooting in der belgischen Hinterlassenschaft. Danke an das Modell und ihre Regisseurin!

 

Shooting Camp Astrid

 

Shooting Camp Astrid

 

Shooting Camp Astrid

 

 

Auch wenn ich mit Photoshop die tollsten Dinger zaubern kann, gehe ich gerne immer mehr dazu über, wieder reine Photographie zu machen. Also die Bilder so zu lassen, wie sie aufgenommen wurden und sie nicht digital aufzuhübschen. Wäre heute auch gar nicht nötig gewesen! Außer Geraderücken, Beschneiden und Verkleinern – und natürlich für Facebook Logodraufpappen natürlich – wurde nichts bearbeitet.

 

(Auch wenn das gegen den Trend ist. Im Moment ist es ja voll angesagt, seine Photos mit Instagram-Filtern verfremden zu lassen. Pfui! Alle meine Kinderbilder sehen schon so aus – da muss ich doch nicht noch meine aktuellen damit verschandeln!)

 

 

Anschließend durfte ich die Summer-Show der Geestylers in Würselen dokumentieren:

 

Geestylers Würselen

 

Geestylers Würselen

 

Geestylers Würselen

 

Geestylers Würselen

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Montag, 25. Juni 2012

Wie doof ist das denn: Da quält man sich über Wochen bei Germany's Next Top Model, überwindet sich bei dämlichen Challenges, gewinnt verdient und darf aufs Titelbild der Cosmopolitan – und dann machen die auf mit so einem uneleganten RTL2-Thema wie »Swingerclub« …

 

Germany's Next Top Model Luisa auf der Cosmopolitan

 

 

Dienstag, 26. Juni 2012

Die neue/alte Landesregierung will demnächst alle Schlupflöcher im Nichtraucherschutzgesetz in NRW stopfen. Künftig soll in allen Lokalen nicht mehr geraucht werden dürfen. Hm, was soll man da sagen? – Yeah! Rauchen im Raucherraum ist wie Pinkeln im Nichtschwimmerbereich. Was in Italien und Irland geht – und sogar auf dem Oktoberfest! – müsste doch auch hier funktionieren.

 

Bevor nun Einwände kommen, dass ich doch Nichtraucher sei und niemanden zu bevormunden habe: Ich rauche auch hin und wieder eine Pfeife und ruiniere damit meine Gesundheit. Aber eben nur meine!

 

Hat was mit Rücksicht und Respekt zu tun. Ey voll fetter Respekt – kennst du doch, Alter!

 

 

Mittwoch, 27. Juni 2012

Die Drogeriemarktkette Schlecker schließt nun für immer ihre Pforten. Mich wundert, dass dies jetzt erst geschieht und dass die mit dem geistreichen Claim »Niemand verkauft soviel in DM« überhaupt die Achtziger überstanden haben! In den Achtzigern muss es wohl auch gewesen sein, dass ich zuletzt in einem Schlecker-Laden drin war.

 

Die Schlecker-Filiale war damals, als es – zumal im ländlichen Raum – noch nicht normal war, öffentlich zu verhüten, eine diskrete Erwerbsquelle für Präservative. Weil die Verkäuferinnen den Laden meist mutterseelenalleine schmissen, gab es auch keine Tinaaa, die wegen des Preises der Kondome herbeigerufen werden musste.

 

Auch die Namensgebung war kein marketingtechnischer Geniestreich: Die Kombination von Schlecken und Klostein/Rasierschaum/Allzweckreiniger ruft doch recht adstringente Assoziationen und andere trigeminale Reize im Mund- und Rachenraum hervor …

 

Für die Angestellten ist das natürlich blöd jetzt. Aber spezielle Rettungspakete sind Unsinn: Ist doch davon auszugehen, dass die Menschen sich auch weiterhin duschen, rasieren und die Zähne putzen. (Jedenfalls steht zu hoffen, dass sie das vermehrt tun!) Und ihren Stoff erhalten sie nun eben bei einem anderen Dealer. An jeder Ecke steht ein dm oder Rossmann oder Müller oder Body Shop und will heiße Ware verticken – die brauchen ja auch alle Personal.

 

Die Kassiererinnen demnächst einfach als Kinderhüterinnen in chronisch unterbesetzten Kindertageseinrichtungen einzusetzen, ist problematisch. Nicht, dass sie nicht das Talent für diese »Anschlussverwendung« hätten oder nicht zur Erzieherin umgeschult werden könnten: Aber war mal einer in einer Schleckerfiliale drin? Wenn ich dort war, war ich auch meist der einzige Kunde. Man wird die Mitarbeiterinnen erst einmal behutsam wieder an den Kontakt zu Menschen heranführen müssen …

 

 

Apropos Einzelhandelsketten:

 

Wie kommt es eigentlich, dass deren Kundschaft mit dem mutmaßlich größten Zeitbudget und dem nachweislich geringsten Interesse an der Einhaltung von irgendwelchen Regeln und bewährten Gepflogenheiten so großen Wert auf einen reibungslosen Ablauf und ein straff strukturiertes Zeitmanagement beim Bezahlvorgang legt, wenn es mal wieder um den Erwerb von sagenwirmal zweier Flaschen Billigbier geht, hm?

 

 

Donnerstag, 28. Juni 2012

Heute gibt es lecker Pizza!

 

Shooting Camp Astrid

 

 

Eine zentrale Public-Viewing-Leinwand für Tausende auf dem Marktplatz wie bei der letzten WM gibt es dieses Mal nicht. Dafür hat jede Pinte in der Ponte drei bis fünf Flatscreens aufs Trottoir gezerrt, was das Rudelgucken etwas entzerrt. Und auch der logistische Nachschub mit warmen Speisen und kalten Getränken ist bequemer gesichert. Bei meinem ersten Auswärtsspiel dieses Turniers herrschte schwüle Hitze mit über 30 Grad – so muss das sein, damit EM-Stimmung aufkommt!

 

Leider war das Ergebnis des Spiels auch eher mediterran …

 

Halbfinale EM

 

Halbfinale EM

 

Halbfinale EM

 

Halbfinale EM

 

Halbfinale EM

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Dass die deutsche Mannschaft die Nationalhymne kaum bis nicht mitsingt, hat übrigens nichts mit mangelndem Patriotismus zu tun: Die Jungs haben bloß Angst vor den neuen GEMA-Tarifen!

 

 

Freitag, 29. Juni 2012

Was der Coca-Cola-Truck im Winter, ist die Ben & Jerry's Fair! Ice Tour im Sommer:

 

Ben & Jerry's Fair! Ice Tour

 

Ben & Jerry's Fair! Ice Tour

 

 

Bloß ein paar Meter weiter zogen junge Menschen schwitzend ihre Runden für den Frieden über das Kopfsteinpflaster:

 

Aachener Friedenslauf

 

Aachener Friedenslauf

 

Aachener Friedenslauf

 

Aachener Friedenslauf

 

 

Eigentlich wollte ich nur verstohlen ein paar Bilder vom Beginn des Abiballs der Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe knipsen. Eigentlich … Letzten Endes habe ich den ganzen Abend dokumentiert!

 

Abiball Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe

 

Abiball Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe

 

Abiball Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe

 

Abiball Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe

 

Abiball Heinrich-Heine-Gesamtschule auf Schloss Rahe

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Samstag, 30. Juni 2012

Schon seit Jahren wollte ich mir mal die Externsteine anschauen. Heute war es soweit. Ein mystischer Ort. (Nur die unorchestrierten Klangschalen, Congas, Tin Whistles und Digeridoos sowie Busladungen mittelalter Osteuropäerinnen mit Multifunktionskleidung in Übergrößen lenkten ein wenig von Spiritualität und Transzendenz ab …)

 

Aber ne verdammt coole Location! So Indiana-Jones-mäßig. Ich sollte mir mal ein Büschen mieten, mit tapferen Modellen vollpacken und eine Shootingtour machen.

 

Externsteine

 

Externsteine

 

Externsteine

 

 

Wo man mal in der Nähe war, wurde gleich auch noch das nächste touristische Ziel inspiziert: der alte Hermann auf seinem Sockel über dem Teutoburger Wald:

 

Hermannsdenkmal

 

Hermannsdenkmal

 

Hermannsdenkmal

 

 

Doch genug des kulturellen Geplänkels. Das eigentliche Ziel der Reise war doch die Gartenparty in Detmold :)

 

 

 

 

Ego,

Alter!

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